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Darf es ein bischen mehr sein? oder Lichtmachen mit mehreren Pulten

  • Rebecca
  • 4. Juli 2018 um 19:39
  • Rebecca
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    • 4. Juli 2018 um 19:39
    • #1

    Ich bin da ein bischen Verrückt???!?


    ...oder gibt es noch andere Leuts, die auf Regler stehen!

    Es gibt immer mehr über Touchscreens und immer weniger Regler, die man auch wirklich anfassen kann.

    Nehmen wir die Chimp, mit der habe ich noch nicht gearbeitet, aber die direkten Regler sind mir echt zu wenig.

    Mir ist es wichtig schnell, spontan und vor allem Intuitiv in das Show geschehen eingreifen zu können.

    Wie oft sehe ich : ...Oh die Moving Head machen Kreise... oh jetzt machen sie Welle... oh und jetzt wieder Kreise...

    Total (Ironie!) Spannend, oh jetzt werden sie sogar schneller ... ;)

    Warum ist das oft so? Kaum Zeit zum Programmieren... Das Pult ist noch in der Bedienung nicht sicher...

    Es gibt aber Setups die sich immer wiederholen und da ist ein Volles Pult einfach Spass Pur.

    Für die Fälle bevorzuge ich dann meinen eigenen Kram, allein schon aus dem Grund das ich da mehr als Grundlagen von der Technik weiss...


    Also mein Zeugs zum Steuern:


    Über 2 DMX Merge von Botex verbinde ich meine Pulte zu einem DMX Kreis.

    Showtec Creator 1024 Pro - Alles, ... mit Schwerpunkt auf Movinglights & etwas PAR

    Pulsar Masterpiece 108 - Movinglights & PAR , mit Schwerpunkt auf PAR: Das Pult triggert einfach Suuuuper bei Sound to light, dazu noch über Keyboard fernbedient für einfach mehr Tasten (76) = direkter Zugriff ohne Menue Steppen und Seiten wechseln.

    IMQ DMX 1440 - eigentlich nur für Frontlicht - Nebelmaschinen und Blinder

    Das ganze sieht aufgebaut dann so aus:

    lichtpulte_2.jpgDa die Digital-Ton-Pulte immer mehr auftauchen, ist es vom Platzbedarf auch nicht mehr so Problematisch.


    Wie sieht es bei euch aus??? Bitte nicht nur die Voll Profiś antworten.

    Na da bin ich mal gespannt...

    LG Rebecca

  • julian-k
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    • 4. Juli 2018 um 23:52
    • #2

    ChamSys MQ300 mit zusätzlichem Playback Wing ... Mehr Fader sind mehr Fader! 70 an der Zahl ...

    Jeder ist belegt, über drei, vier Seiten ... Presets und Cues, es gibt nichts besseres um live Licht zu drücken.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Martin2003
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    • 5. Juli 2018 um 01:54
    • #3

    Ja, da muss ich dir recht geben - gerade wenn häufig unbekannte Bands auf der Bühne stehen und die Show "aus dem Bauch heraus" gemacht wird sind viele Regler und Buttons ein Segen. Wenn erst durch die Pages geschaltet werden muss ist man bei spontanen Cues, Strobes, Blinds meist zu langsam oder verdaddelt sich weil die falsche Page aktiv ist.

    Ich habe mir ein MA onPC System eingerichtet mit Original Faderwing und Commandwing, aber so ganz glücklich bin ich damit noch nicht, mir sind die 21 Fader echt zu wenig und ich schiele schon auf einen 2. Faderwing wenn der Mist nur nicht so teuer wäre :cursing:

    Aber zumindest eine Midiextension mit 72 zusätzlichen Buttons habe ich mir dafür mit Originaltastern gebaut und in das ganze integriert....

  • skyper
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    • 5. Juli 2018 um 06:57
    • #4

    Das ist dem löblichen Anspruch geschuldet ein völlig berechtigtes Setup, und eigentlich nix anderes als es früher (notgedrungen) gemacht wurde.

    Die klassische Kombi im kleinen Maßstab über Jahrzehnte war Scancommander / Lightcommander, oft der 24er, selten der 48er.

    Das hat erst mit der Hog II bzw der Licon angefangen breitbandig auf Hybridkonsolen umzuschwenken, sehr auf Kosten des direkten Zugriffes. Avolites hatte damals schon versucht dem Fadersterben mit der Walze als schnelles und übersichtliches Umschaltwerkzeug entgegenzutreten, aber auch da muss man sich gut organisieren.

    Besser - oder zumindest flexibler - hat es der pauschale Umstieg auf Hybrid imho nicht gemacht. Jetzt hat mal halt doch noch ein faderbrett mit dabei um wenigstens ein paar Stimmungen oder das Weißlich irgendwie im direkten Zugriff zu haben.

    Ab einer gewissen Größe teilt man auch heute noch auf, vor allem beim Fernsehen. Da hat man u.U mehrere Pulte für mehrere Wirkungsbereiche - Effektlicht, Weißlich, Publikumslicht.

    Ich kann mich noch an mein erstes Tote Hosen Konzert Mitte der 90er erinnern, bei dem ich damals die Ehre hatte als ganz kleine Leuchte mit Herrn Becker zu sprechen - der fand es schade dass durch Dmx die Pult weniger direkt/langsamer geworden sind. Analog war der Fader quasi direkt mit dem Dimmer verbunden und damit um Sekundenbruchteile schneller als nach zweimaliger Wandlung. Das ist noch eine Technikverbundenheit von der man heute in den meisten Fällen meilenweit entfernt ist.

    Damals nutzte man übrigens auch mehrere Pulte - ein Celco Gold 90 (oder 120?) mit bereits damals Led-Kanalbeschriftung in Klartext auf den Preset - Fadern (für dieses Feature hat der Ton gefühlt fast zwei Jahrzehnte länger gebraucht ;)),

    Einem Scancommander mit zusätzlichen drei oder vier Extensions im Beistellcase und dazu nochmal einen separaten Controller für die Unmengen an Farbwechslern.

    Zwei Leute, ständige Absprache über Intercom und dann wurde gearbeitet statt gelangweilt die effect-engine durchgenudelt.

    Heute darf man ja teils schon froh sein wenn bei kleineren Festivitäten in Spielpausen zumindest die Lampen nicht weiter rumrühren ..

    Ich finde es völlig legitim und professionell Deinen Foh so aufzubauen wie Du zum besten Ergebnis kommst!

    Nur weil die Hersteller Trends folgen/schaffen/vorgeben muss das nicht immer die allgemeingültig beste Lösung sein.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Rebecca
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    • 5. Juli 2018 um 10:38
    • #5

    Hey,

    schon mal spannend... Danke euch dafür.

    Ich habe mal nach der ChamSys MQ300 gegockel, der Preis ist echt doppel plus Aua... aber sieht auch verdammt Amtlich aus, eher so Richtung unereichbar...

    Original Erweiterungen sind oft sehr teuer...

    Denen, den Geld nicht in dem Maße zur Verfügung steht, rate ich es wie ich zu machen:

    DMX Merge gibt es für unter100€, dazu ein günstiges Pult, das kann dann zwar nicht alles, aber muss es ja auch nicht, wenn man es überlegt in das Setup einfügt.

    Bin gespannt auf weiteres...


    LG Rebecca

  • MuellerSound
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    • 5. Juli 2018 um 12:58
    • #6

    Sehr feine Sache, Rebecca :thumbup:

    Ein sehr feiner Platz mit tollen Möglichkeiten - und wieder mal ein netter Beitrag. Freut mich. ;)

    Ich lege auch - aus gemischten Gründen von Budget und Oldscool-Liebe - Wert auf gern einfache, ausgereifte (oder "ältere"?) Technik mit viel haptischem Anteil. Wo ich einen physischen Fader schieben oder nen Button drücken kann, ist mir das zehnmal so lieb wie ein Mausklick.

    Selbstverständlich in dem Bewusstsein, dass manche Mausklicktechnik u.ä., vor allem die neueren ausgewachseneren Konsolen dem (in der Klasse, die ich anspreche und die Lichtjahre unter Deinem Level liegt) weit überlegen sind - wenn man weiß wie man damit umzugehen hat.

    Zitat von Rebecca

    Wie sieht es bei euch aus??? Bitte nicht nur die Voll Profiś antworten.

    Ich lasse mich mal davon animieren, auch wenn ich wohl praktisch auf dem letzten Punkt am völlig anderen Ende anzusiedeln bin.. :saint:

    Bekanntermaßen und auch aus dem oberen Text ersichtlich bin ich ja nur in der "Kleinkram-nebenbei-Liga" der VAT unterwegs. Ab und an bin ich mit befreundeten Technikern und Bands unterwegs, sonst mache ich selbst fast nur Kleinzeug. Habe ich dann mal z.B. ne GLP Creation vor mir, freue ich mich einerseits über die Möglichkeiten, bin andererseits schon fast froh, wenn's genug fertig programmiertes gibt und ich net viel reindrücken muss... Wobei gerade ein solches Pult ja noch gaaaanz viel für die Haptik mitbringt, wenn man's denn auch gescheit hingepatcht bekommt :S

    Noch vor etwa einem Jahr hab ich meiner Holden gegenüber gesagt, dass eigenes Licht nicht angeschafft wird - lässt sich günstiger zumieten.

    Okay, war zum Glück nicht ge- und "verschworen"; inzwischen sind es im recht vollen Lager drei Dimmer, einige LaKas, zwei Pültchen (ein Showtec LED-Commander und ein kleines Chinadings), je rund 30 Kannen PAR64 und 56, sechs kleine Blinder, ein paar LED-Spots und so weiter...

    Eher ausgelegt auf Party / Ambiente / kleine Bühne - und auf meine Freude an dem Zeug :D. Aber man kann halt (zumindest mit dem ziemlich frei programmierbaren LED-Commander) definitiv schon mal bissl was mit anstellen, und wenn's schön eingerichtet ist oder (zumindest teils) von Hand gefahren wird, geht da schon nettes Licht im kleineren Rahmen mit.

    Eben für meinen Einsatz in Bezug auf kleine Sachen auf kleinen Bühnen und max. mittelgroßen Partys halbwegs passend. Mal sehen - mittelfristig soll mal noch eine mittlere "Nur-Fader-Konsole" à la SC2412 oder DC1224 dazu.

    Bilder hab ich grad nicht zur Hand - bei Interesse schieb ich gern was nach. Aber für die meisten dürfte das eher uninteressant sein - eben im Vergleich: Minikram...

    VG Andy

  • Rebecca
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    • 5. Juli 2018 um 15:50
    • #7

    ;) Gross ist meine 1 Person Firma auch nicht.

    Den DC habe ich auch, allerdings etwas größer: DC2448 in der Botex Variante, das selbe mit anderer Lackierung habe ich schon von 4 Herstellern gesehen. Qualitativ habe ich keinen Unterschied gesehen, nur im Preis. Das war mein erstes eigenes DMX Pult.

    Für Kleine Sachen Ideal, er triggert gut mit Sound to light, ist irre schnell Programmiert

    UND auch schnell erklärt, einfach leicht zu bedienen.

    Das Ding ist bei mir im Verleih für LOW Budget, nimm lieber die 48Kanal Variante, denn auch damit geht Moving Light, wenn auch mit Komprommissen.

    Bei mir ist DMX 1-24 für PAR, DMX 25 -48 entweder für 4 sechsKanal LED PAR (Bank 1-2)oder für 4kleine Scanner(Bank3-4).

    Auch nehme ich es bei grösseren Sachen zum Einrichten der PAR Kannen, um nicht immer zum F.O.H. hin und her laufen zu müssen.

    Preis Leistung ist gut, allerdings die Taster mussten schon mal erneuert werden.

    LG Rebecca

  • MuellerSound
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    • 5. Juli 2018 um 16:33
    • #8

    Danke für den Tipp, das 2448 hatte ich auch schon durchaus in der Liebäugel-Auswahl...

    Ist eher nicht akut - eben so ein nice-to-have auf der Anschaffungsliste ;)

    Andererseits - wenn man mal guckt, wo das hinführen kann, wenn man sich Ende November spontan überlegt, dass ein paar billige LED's für die Attraktivitätssteigerung von LB-Silvester-Party-Vermietungen vielleicht net so blöd wären... 8o:saint: Und dabei liegen genau die eigentlich fast nur noch im Regal. ^^

    Grüße Andy

  • Online
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    • 5. Juli 2018 um 18:04
    • #9

    Das Problem kenne ich auch. Das Budget ist klein, die Ansprüche sind hoch. Man sollte schnell agieren können, es sollte aber keinen Platz wegfressen.

    Für mich hat sich eine Kombi aus Daslight4 mit dem APC Mini bewährt - in Kombi mit Merger und Splittern. Damit mache ich Hauslicht, bewegtes Licht, LED-Kannen, Dimmer.

    Auf dem APC wird das dann so abgelegt, dass z.B. eine Reihe verschiedene Bewegungsmuster der Movinglights abruft, eine andere Reihe ist für Farben, Gobos, etc.

    Nebel und Stroboskope fahre ich dann meist noch ganz mit Hardware.

    Mit Daslight4 kann man den APC mini so programmieren, dass die Buttons farbig leuchten oder blinken. So sehe ich auf einen Blick, was aktiv ist, oder auch wo ich spezielle Effekte abgelegt habe (z.B. blinkende Taste für Stroboeffekte LED-Kannen, weitere blinkende Taste für Strobo Movinglights, etc.).

    Die Geschwindigkeit der einzelnen Szenen lässt sich anpassen, auch Pause oder Masterdimmer sind möglich. So kann ich mit einigen vorprogrammierten Elementen eine immer wieder neue Show zusammenstellen.

    Das funktioniert auch für Theater/Musical. Dort ist dann einfach jeder Taster für eine komplette Lichtstimmung belegt. Fade-in/Fade-out Einstellungen sorgen dann für schöne Überblendungen.

    Obwohl ich auch eine Zero88 ML-Steuerung für Theater habe, bin ich mit dem Daslight Setup schneller unterwegs und kann viel mehr rausholen.

    Der Ton macht die Musik.

  • MRspeaker
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    • 5. Juli 2018 um 19:15
    • #10

    Nach langer langer Suche haben wir uns nun entschieden, eine Dot2 XLB von MA anzuschaffen und testen gerade mit der onPC Version.

    Hier werkeln 48 Buttons am internen Wing und ein paar Fader.

    Über den DMX in nutzen wir unsere Lightcommander, so kommen noch mal 24 Fader bzw. Buttons dazu.

    Und da sind dann auch meine Digi-Taster für direkten harten Live zugriff.

    Blöd ist nur diese Latenz, bei MA einiges besser als bei Daslight, aber selbst MA hat noch locker 0,5s drin. Ich muss das Setup noch mal mit Gigabit Switches ausprobieren, ich versteh es einfach nicht, was bei so einem mickrigem 485 Protokoll vorher für Latenz sorgt....

    Reicht erst mal für 0815 Gigs g**.

    http://www.audio2.eu
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  • Rebecca
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    • 5. Juli 2018 um 20:30
    • #11

    ???!!! Echt eine HALBE Sekunde Verzögerung???

    Das würde mich ja nur nerven...

    da bekommt man ja nix im Timing hin, was man von Hand macht...

    ...also ich wäre da echt sauer, vor allem bei dem Preis...

    ...Also bevor ich damit gnartschig und grummelnder Weise leben muss, würde ich dann lieber ein DMX Merge benutzen. Aber in der Preisklasse finde ich das echt arm... oder liegt das an dem Rechner? Hat jemand ähnliche Erlebnisse?

    Wenn dann mal ein Pult auf dem Rider steht, ist es oft ein MA (glücklicherweise bei mir alle 3-5 Jahre 1mal). Im Gespräch konnte ich es aber immer abwenden, da ich ja vor Ort bin.;)

    Ich durfte mal mit der Grandma2 arbeiten, die ist ja ähnlich deinem angestrebten Pult, Irre umfangreich, klar auch erschlagend... Intuitiv fand ich es jetzt nicht, aber vieleicht muss ich auch nur mehr damit Arbeiten... Wer lädt mich ein zum daran Spielen und kennenlernen?

    Allerdings sehe ich einfach nicht den Preis den die Verlangen in einem brauchbarem Verhältnis zu dem was man bekommt...

    LG Rebecca

  • MRspeaker
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    • 5. Juli 2018 um 22:02
    • #12

    Naja, für Speed und Masterfader, Stufenlinsen usw. ist die Latenz nicht so wirklich wichtig...

    Die wichtigen Fader und Buttons hat man ja Latenzfrei am Pult.

    Wenn ich am Laptop eine Szene Starte geht das auch Latenzfrei, also am Netzwerk liegt es eigentlich nicht... Ok anderes Thema

    Der Vorteil dieser teuren Pulte liegt halt darin, sehr sehr flexibel alles frei im Netzwerk zusammen basteln zu können, locker 20 Jahre Ersatzteil und Service-Support, bugfreies programmieren, Fixture Tausch ohne neu zu proggen...

    Programmieren per Programmer ist auch für uns eine neue Welt, aber je mehr ich mich gerade einarbeite, desto interessanter und einfacher finde ich es.

    Je mehr Lampen du verwalten musst, desto mehr wirst du sehen, das die Pulte im Hintergrund mehr können als die günstigen.....


    Wir haben so lange gesucht... Aber ganz ehrlich, für uns ist es scheinbar die beste Alternative. Und so viel teurer wie eine flx oder chamsys..quick... ist die dot2 jetzt auch nicht....


    Aber einladen und rumspielen ist kein Thema... Bin da flexibel...

    Ich lerne mich ja gerade auch in der Pultsoftware ein...

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  • Online
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    • 5. Juli 2018 um 22:30
    • #13
    Zitat von MRspeaker

    Blöd ist nur diese Latenz, bei MA einiges besser als bei Daslight, aber selbst MA hat noch locker 0,5s drin.

    Da muss ich klar widersprechen. Mein Daslight Setup hat keine wahrnehmbare Latenz. Wenn ich z.B. einen "Flash" button am Midipult drücke, habe ich gefühlt zeitgleich auch die Lampe, die leuchtet. Also definitiv weit entfernt von einer halben Sekunde.

    Wenn ich dazu komme, mache ich mal ein Video.

    Der Ton macht die Musik.

  • MRspeaker
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    • 5. Juli 2018 um 22:38
    • #14

    Zegi, nein ich muss widersprechen. g*

    Ich rede von DMX "in", nicht Midi. Und der Port hat locker eine gefühlte Sekunde.

    Midi, Tastaturbefehle, und der HE10Port funktionieren Latenzfrei.

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    • 5. Juli 2018 um 22:41
    • #15

    Ach so. Sorry, dann habe ich dich falsch verstanden. DMX-IN habe ich noch nicht ausprobiert.

    Der Ton macht die Musik.

  • Dominik Herderich
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    • 6. Juli 2018 um 00:37
    • #16

    0,5s kann ich nicht bestätigen.

    Es sind 3 DMX-Frames Verzögerung.

    Der erste Frame ist der Empfang des DMX-Packetes.

    Im zweite Frame ist der Verarbeitung in der grandMA2/dot2.

    Der dritte Frame ist die Ausgabe der final berechneten Werte.

    grandMA2/dot2 senden DMX mit 30Hz.

    Das sind pro DMX-Frame 33,33ms (1000ms / 30 Frames).

    Macht bei 3 Frames 99,99ms.

  • Rebecca
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    • 6. Juli 2018 um 10:20
    • #17
    Zitat von MRspeaker

    Aber einladen und rumspielen ist kein Thema... Bin da flexibel...

    Ich lerne mich ja gerade auch in der Pultsoftware ein.

    hab nachgeguckt... leider zu weit weg von meiner Heimat...aber Danke

    Zitat von MRspeaker

    Je mehr Lampen du verwalten musst, desto mehr wirst du sehen, das die Pulte im Hintergrund mehr können als die günstigen.....

    Das mag gut sein, natürlich werden die Vorteile haben.

    Das Masterpiece 108 ist definitiv nicht gut für wechselndes Equipment, auch darum Schwerpunkt PAR.

    Besser ist es dann schon bei meinem Showtec Creator 1024Pro. Dort ist vieles schnell erstellt, wenn man die passende Fixture hat ... Betonung "WENN" !!! Am Pult ist es Umständlich eine Fixture zu erstellen, also lieber ein Lappy mitnehmen, jedoch auch das kostet wertvolle Zeit beim erstellen und reichlich Zeit, wenn man es vollständig macht. Aber die Sammlung wächst ja. SXchön wenn man vorher weiß was einen da erwartet.

    Bei dem Pult sind da auch einige Punkte die echt nervig sind und besser gelöst werden könnten. Es scheint noch nicht fertig zu sein z.B.: Eine Audio IN Buchse ist vorhanden, aber wird nirgendwo angesprochen. Jedes Firmware Update wird sehnsüchtig erwartet und birgt Verbesserungen.

    Dennoch: um schnell mal Wellen und Kreise zu machen ;), reicht es, ...auch mit neuen Gerätschaften...

    Ich tue mich mit den aufgerufenen Preisen einfach zu schwer, allerdings mache ich es ja auch nur nebenbei. Bei häufigeren Einsatz mag es durchaus sinnvoll sein, in den Komfort zu Investieren.

    Nur der Vergleich, den Creator gibt es inzwischen für ca. 1700€ und was habe ich besser für den 3, 5 ,10 oder gar 20Fachen Preis? Allein eine Simple Fader/Switch Erweiterung für das MA kostet ca 3400€, und wenn man ehrlich ist, ohne die, ist das Pult nicht komplett...

    Natürlich: trotzdem freue ich mich wenn ich mal mit sowas Arbeiten kann.


    Zitat von MRspeaker

    Je mehr Lampen du verwalten musst

    ...oder ist es echt schon soooo viel Zeuchs im Einsatz, das wirklich mehrere Universen nötig sind? dann kommt man an diesen Konsolen bestimmt nicht mehr vorbei.

    ...oder ist es Dein Spieltrieb, der einfach "HABEN WILL"

    Bei beiden kann ich dann die Anschaffung verstehen. ;)

    LG Rebecca

    Einmal editiert, zuletzt von Rebecca (6. Juli 2018 um 10:30)

  • skippa
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    • 6. Juli 2018 um 10:57
    • #18

    Moin,

    das mit der DMX-Remote-Latenz bei MA ist ein alter Hut, war schon auf der 1er Serie quasi unbrauchbar für Disko & Live:

    granMA2 onPC DMX Remote Latenz

    Selbst bei MID-Remote hat man eine spürbare Latenz, besonders seit die LED Lampen kein "anglühen" mehr brauchen sieht man das.

    DASLight hingegen hat via MIDI null Latenz - aber wer will schon dieses Gefrickel mit Computer, MIDI-Boards und windingen Verkabelungen....

    skippa

  • Martin2003
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    • 6. Juli 2018 um 16:33
    • #19

    Wenn dir die MA2 onPC mit Original Faderwing und Commandwing reicht lade dich gerne mal ein zum rumspielen, Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch mit dem Teil, habe das seid Anfang des Jahres und bin auch noch nicht zu 100% fit mit dem Ding, von daher ist ein wenig Ideen gegenseitig weitergeben nicht das schlechteste.

    25821 Bredstedt ist ja nicht ganz so weit weg :)

  • MRspeaker
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    • 6. Juli 2018 um 18:11
    • #20

    Rebecca

    Du musst die Universen nicht unbedingt auf die Anzahl der Lampen reduzieren.

    Wir haben diverse interne Standarts, so liegt die Backtruss immer auf Universum 1, Frontlicht auf 2, Trusskarree- je Stich auf 3,4,5 usw....

    Wenn meine Jungs LEDs hängen, ist die DMX Startadresse immer gleich bleibend von links nach rechts

    11, 21, 31,41 für LEDs

    Blinder, Stufenlinsen Kleinkram 1-10

    und bewegtes ab 111 bzw. bewegter Kleinkram ab 101

    So kannst du ohne Nachdenken aufbauen, egal welche Veranstaltung, das Patch passt immer und trotzdem kann jede Lampe einzeln angesteuert werden um viele Effekte zu erzeugen.

    Da bei der Dot2 alles im Netzwerk hängt, nimmst du auf einer kleinen VA nur den Lappi mit, bei einer mittleren nimmst du den Wing dazu und bei einer größeren das Pult, bei einer noch größeren Pult + Wing...

    So skalierst du deine Knöpfezahl je nach Veranstaltung.

    Über die Pages der Buttons definieren wir dann unter anderem die Veranstaltungsgröße. So ist ab Page 1 der große Kram programmiert, ab Page 10 zum Beispiel 2 Köpfe auf Trusssteher für eine Hochzeit....


    Du siehst, du ersparst dir dein Geld für das Pult quasi durch standartisierte Aufbaumuster und sparst damit Zeit beim programmieren, brauchst dir keine Gedanken über DMX Patches machen....

    Du brauchst für eine Hochzeit kein Minipult oder irgendwas anderes sondern sprichst in deiner Firma nur eine Sprache, das macht das Pflegen von Files sehr angenehm.


    Und wenn du nach ein paar Jahren neue LEDs kaufst, tauscht du im Fixture Editor einfach alten Krempel gegen neuen Krempel und weitgehendst sollte dann alles wie vorher laufen wenn die Lampen halbwegs kompatibel sind.

    http://www.audio2.eu
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    Einmal editiert, zuletzt von MRspeaker (6. Juli 2018 um 18:16)

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
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