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Dante Y-Split

  • markus f.
  • 9. Juli 2018 um 10:42
  • markus f.
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    • 9. Juli 2018 um 10:42
    • #1

    Moin,

    folgendes Szenario: um eine Installation in 17 identischen Räumen zu "retten" steht folgender Stunt im Raum: Aufsplittung eines Dante-Signals (aus logistischen Gründen nur 4 Adern, ist aber auch nur 1 Kanal zu übertragen) auf zwei Abgänge, als rein mechanischer Split (zweifach aufgelegte Abgänge). Es wird immer nur ein Empfänger angeschlossen.

    -> Wie verhält sich das jeweils "offene" Ende? Ist da grundsätzlich mit Problemen zu rechnen?

  • floger
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    • 9. Juli 2018 um 10:50
    • #2

    Dante ist Netzwerk. Es muss das gleiche beachtet werden, wie bei Ethernet - und noch ein bisschen mehr.

    => Also nur Punkt zu Punkt-Verbindungen. => An Stelle des Split muss ein Switch.

  • markus f.
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    • 9. Juli 2018 um 11:24
    • #3
    Zitat von floger

    Dante ist Netzwerk. Es muss das gleiche beachtet werden, wie bei Ethernet - und noch ein bisschen mehr.

    => Also nur Punkt zu Punkt-Verbindungen. => An Stelle des Split muss ein Switch.

    Es gibt nur Punkt-zu-Punkt; wie geschrieben: es wird immer nur ein Empfänger an einem der Y-Schenkel betrieben.
    Die Frage zielt drauf ab, ob wir uns über das andere, offene Ende irgendwelche Probleme einfangen könnten.

  • chris216
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    • 9. Juli 2018 um 12:30
    • #4

    Vorstellbar sind solche Störungen definitiv, praktische Erfahrungen habe ich hier keine. Man müsste das vermutlich einfach mal ausprobieren. Ein etwas unorthodoxer Ansatz könnte auch sein, das jeweils offene Ende mit Abschlusswiderständen zu terminieren. Ob das alles kaputt macht (in Quelle und Senke wird ja auch schon terminiert, das dritte Ende käme dann nochmal dazu), kann vermutlich niemand sagen...

    Muss denn dieser Split immer unweigerlich mitversorgt werden? Keine Chance auf irgendwie patchbare Leitungshälften?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Dudais
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    • 9. Juli 2018 um 12:56
    • #5

    Öh hallo?

    Das ist eine IP Verbindung - die kann man nicht mal eben physikalisch "splitten".

    Vergesst das einfach. Das ist totaler Murks. Taugliche Switche gibt es für echt wenig Geld.

  • markus f.
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    • 9. Juli 2018 um 14:32
    • #6
    Zitat von Dudais

    Öh hallo?

    Das ist eine IP Verbindung - die kann man nicht mal eben physikalisch "splitten".

    Vergesst das einfach. Das ist totaler Murks. Taugliche Switche gibt es für echt wenig Geld.

    Die Hälfte der Leute im Netz liest offenbar wirklich nicht richtig...

    Nochmal: hier wird keine IP-Verbindung gesplittet, sondern erstmal nur Kupfer. Ich wiederhole mich gerne erneut: es wird immer nur eine Abzweigung mit der Empfängerseite verbunden, die andere hängt "in der Luft", und genau das ist es was mir Gedanken macht.

    Chris: Danke fürs Verstehen und für die Einschätzung.

    Ich versuch das Szenario mal kompakt zu umreißen: es gibt zwei mögliche Steckplätze im Raum, beide müssen das Signal des Senders anliegen haben. Aufgrund einer (dämlichen...) Multipin -Konstruktion haben wir leider nicht mal ein volles Cat-Kabel zur Verfügung (daher -> 4 Adern...). Die Challenge ist also: wie bringe ich einen Sender auf zwei mögliche Anschlusspunkte für einen (!) Empfänger mit der vorhandenen Steckverbindung.

    Und der Disclaimer: wir sind nicht das Planungsbüro, sondern nur die Exekutive. Sonst wäre diese Sachlage vermutlich nie eingetreten :rolleyes:

  • chris216
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    • 9. Juli 2018 um 14:55
    • #7

    kannst du denn die Installation so modifizieren, dass du auf je nur noch ein Aderpaar, das dann aber exklusiv nur nach einer Seite geht, reduzierst? Dann könntest du evtl. mit g.hn Adaptern dein LAN/Dante rüber schicken...

    Inwieweit welche der Umsetzer Dante-tauglich sind, kann ich nicht sagen. Wir haben mal Experimente mit g.hn Demoboards gemacht (branchenfremd - da ging es um verteilte Groß-Video-Türsprechanlagen), die erstaunliche Datenraten auch über NYM, Klingeldraht etc im wilden Mix lieferten.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • djvomght
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    • 9. Juli 2018 um 15:10
    • #8

    Sorry Markus,

    Zitat von markus f.

    Die Hälfte der Leute im Netz liest offenbar wirklich nicht richtig...

    du sprachst in deinem Eingangsposting davon, Dante zu splitten, da brauchst du dich nicht über die Antworten wundern.

    Was deine Situation angeht: Laß die Finger von solchen Basteleien, der Ärger, wenn was nicht funktioniert, fällt auf dich zurück. Laß die Pfuscher eine ordentliche Cat- Verbindung nachziehen, dann klappts auch mit Dante :)

    Gruß Jörg

  • markus f.
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    • 9. Juli 2018 um 15:35
    • #9
    Zitat von djvomght

    Sorry Markus,

    du sprachst in deinem Eingangsposting davon, Dante zu splitten, da brauchst du dich nicht über die Antworten wundern.

    Was deine Situation angeht: Laß die Finger von solchen Basteleien, der Ärger, wenn was nicht funktioniert, fällt auf dich zurück. Laß die Pfuscher eine ordentliche Cat- Verbindung nachziehen, dann klappts auch mit Dante :)

    Gruß Jörg

    Ähm, ja, und der Satz geht halt noch weiter danach. Aber egal...vielleicht liegts ja wirklich an mir.

    So einfach ist es halt leider nicht...;)

  • Marian Humann
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    • 9. Juli 2018 um 16:41
    • #10

    Geht es jetzt drum, dass das Catkabel nur 4 adrig ausgelegt wurde oder worum? Mit Dante hat das ja scheinbar herzlich wenig zu tun. So ganz erschließt sich mir aber das Problem anhand der Beschreibung nicht?

    Wenn es um doppelt belegte Catleitungen (jeweils nur 2 päärchen pro Dose) geht, kann man prima mit Cat5 ohne e auf jeder Leitung 16x16 Kanäle übertragen. Als 32x32er Konfiguration kommt es zu sehr auf die Länge an.

    Mit Cat5e geht 32x32 auch doppelt über eine Catleitung

  • floger
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    • 9. Juli 2018 um 16:59
    • #11

    Also bei 100 MBit gibt es bei offenen Abzweigen mit wenigen Metern definitiv Probleme durch Reflexionen. Terminieren könnte funktionieren, das würde ich aber höchstens bei mir zu Hause so machen.

    Was spricht eigentlich gegen Analog über Cat?

  • wora
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    • 9. Juli 2018 um 17:06
    • #12
    Zitat von floger

    Was spricht eigentlich gegen Analog über Cat?

    gute idee !!

    ich habe seit vielen jahren einige bühnen-subcores, bei denen ich das genau so mache.

    da es hier ja nur um ein signal geht, sollte das problemlos funktionieren. solche "alternativen XLR eingänge", bei denen ein kabel zu mehreren dosen durchgeschleift wird, hat analog schon immer wunderbar funktioniert ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 9. Juli 2018 um 17:32
    • #13

    Nicht machen!

    Das offene Ende wird Probleme verursachen.

    Dante-fähigen Switch setzen (das kann ein SG300-10 sein), entsprechend konfigurieren und fertig. Keine Stunts mit Y-Kupfer!

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • KurtSchuster
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    • 9. Juli 2018 um 18:19
    • #14
    Zitat von simonstpauli

    Dante-fähigen Switch setzen (das kann ein SG300-10 sein), entsprechend konfigurieren und fertig.


    Oder vielleicht lieber ein Switch mit internem Netzteil ? https://www.swisson.com/8-port-gigabit…t-switch-xes-8g

  • Marian Humann
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    • 9. Juli 2018 um 18:51
    • #15

    Solange da nur Dante drüber läuft tut es nahezu jeder Switch, der keine exzessiven Stromsparmodi hat. Aktuell läuft das bei mir seit Monaten stabil täglich mit einem billigen 24-Port HP (1410 oder so) - die Ubiquiti EdgeSwitches zur Vernetzung des ganzen Hauses sind aber schon unterwegs

  • floger
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    • 9. Juli 2018 um 19:00
    • #16

    Oder sowas:

    https://www.diamond-fo.com/de/produkte/produkt/mini-switch/

    Der sollte sich doch an der Stelle wo das Kabel gesplittet wird unterbriingen lassen.

  • simonstpauli
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    • 9. Juli 2018 um 19:48
    • #17
    Zitat von KurtSchuster

    Oder vielleicht lieber ein Switch mit internem Netzteil ? https://www.swisson.com/8-port-gigabit…t-switch-xes-8g

    Interessantes Produkt. (Mir fehlen hinten nur noch 2 GBic-Schächte zum Glück)

    Hier allerdings wahrscheinlich deutlich zu teuer.

    Es geht um sehr wenige Daten und die Verkabelung sieht nach 100MBit aus, ich reduziere mal die Anforderungen an den Switch:

    Keine aktive Energiesparfunktionen (entweder nicht vorhanden oder abschaltbar).

    QoS wäre schön, aber bei 2 Endgeräten nicht wirklich erforderlich.

    Zum Generellen:

    Es gibt jeweils einen Dante-Sender und einen Dante-Empfänger, die genau einen Kanal Audio übertragen sollen? Warum so kompliziert? Warum nicht einfach das analoge Audio über das vorhandene Twisted Pair Kabel schicken? Also so richtig analog jetzt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • floger
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    • 9. Juli 2018 um 21:57
    • #18
    Zitat von simonstpauli

    Warum nicht einfach das analoge Audio über das vorhandene Twisted Pair Kabel schicken?

    So langsam wiederholen sich die Vorschläge.

    Jetzt bräuchten wir mal ein Feedback von Markus.

  • nasi
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    • 10. Juli 2018 um 08:59
    • #19

    Ok, bedeutet einen Arbeitsschritt mehr (Knopf drücken um Abgriffspunkt zu wählen), aber funktioniert zuverlässig und ganz ohne Management oder Netzteil: RJ45 Umschalter

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • karel noon
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    • 10. Juli 2018 um 18:41
    • #20

    Das sieht ja gut aus, warum cool zu wissen was Dante dazu sagt

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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