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Dante Y-Split

  • markus f.
  • 9. Juli 2018 um 10:42
  • markus f.
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    • 11. Juli 2018 um 09:27
    • #21

    "Warum nicht einfach analog über Cat"?

    Weil genau DAS Stand der Dinge ist und nicht funktioniert (das hätte ich ggf. klarer darstellen sollen). Es sind in einem (!) Multipin-Stecker 230V und 4 Cat-Kabel aufgelegt; die Leitung mit der Analog-Übertragung führt auf den anderen 4 Adern noch das Ethernet für eine Extron Steuerung. Jedenfalls kriegen wir am Ende der Leitung quasi konstant schon mal 75% Aussteuerung ohne nennenswerten Input im Raum, Netzbrumm und hochfrequentes Zirpen. In allen Räumen dieser Art = ein Fehler im System.

    Wir vermuten, dass das Signal garstig vergewaltigt wird und wir im Prinzip schon Gleichspannung als Signal haben; das konnten wir noch nicht adäquat messen.

    Daher ist es im Grunde unser einziger Notnagel mit dem "passiven" Split auf zwei Bodentanks und über Dante zu fahren.

    Gut, es gäbe noch die Möglichkeit das Raummikrofon via Sendestrecke und IEM in das Technikrack zu beamen, aber äh, ja...

    Die Antworten zum Thema Reflexionen sind aber zumindest schon mal eine gute Warnung. Ich muss mal sehen, was sich bei dem Thema ergibt...

  • floger
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    • 11. Juli 2018 um 09:38
    • #22

    Das heißt, es geht um ein Mikrofonsignal?

    Habt ihr für Pin1 den Schirm genommen oder das übrige Adernpaar? Bei so einem Murks sollte man die Massen nämlich nicht verbinden. Also Pin 2/3 auf das eine Paar, Pin1 auf das andere Paar.

    Ein gescheites Mikrofon und ein Vorverstärker mit ordentlichem CMRR sollten damit keine Probleme haben.

  • chris216
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    • 11. Juli 2018 um 10:00
    • #23

    Vielleicht hifts auch, die Spannung vom Mikrofonsignal kräftig anzuheben. Also vorn einen Verstärker/Booster hin, hinten wieder runter auf Mikrofonpegel. So nach Art einer 100V Übertragung.

    Deine Störungen werden nicht geboostet, hinten aber mit abgesenkt...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • audiobo
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    • 11. Juli 2018 um 10:03
    • #24
    Zitat von markus f.

    Jedenfalls kriegen wir am Ende der Leitung quasi konstant schon mal 75% Aussteuerung ohne nennenswerten Input im Raum, Netzbrumm und hochfrequentes Zirpen. In allen Räumen dieser Art = ein Fehler im System.

    Und darüber möchtest du jetzt ein Dante-Signal schicken?

  • godjoker
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    • 11. Juli 2018 um 10:16
    • #25
    Zitat von markus f.

    Jedenfalls kriegen wir am Ende der Leitung quasi konstant schon mal 75% Aussteuerung ohne nennenswerten Input im Raum, Netzbrumm und hochfrequentes Zirpen. In allen Räumen dieser Art = ein Fehler im System.

    Wenn es schon so starke Einstreuungen gibt, dann wird man mit dem Umstieg auf ein ethernetbasiertes Protokoll langfristig vermutlich auch nicht glücklich (falls es überhaupt funktioniert). Schon ausprobiert?

    Ohne diese starken Störungen wäre ein Y-Abgriff ggf. realisierbar, wenn man an den Kabelenden/Abgriffen die Terminierungen so hinbekommt, dass keine Reflexionen zurücklaufen - (ohne Spezialmessgeräte aber absolutes Glücksspiel, dazu noch Fehleranfällig und zeitintensiv)

  • MuellerSound
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    • 11. Juli 2018 um 11:20
    • #26

    Vielleicht denke ich jetzt echt viel zu einfach...?

    Zitat von markus f.

    Es sind in einem (!) Multipin-Stecker 230V und 4 Cat-Kabel aufgelegt; die Leitung mit der Analog-Übertragung führt auf den anderen 4 Adern noch das Ethernet für eine Extron Steuerung.

    Wie wäre es denn, mal die 230 V von dem empfindlicheren Rest fernzuhalten? :/
    Bin gar kein Freund von so Konstellationen - würde eher schon "Abstand" antworten, wenn mich einer fragt, was ich von diesen Schuko-Kaltgeräte-XLR-All-in-one-Strippen für Aktivtops halte...:D

    Das ganze dann gepaart mit Analog über Cat plus Ethernet, möglicherweise gar schlecht oder falsch geschirmt, macht mir schon fast ne Netzbrummgänsehaut beim drüber nachdenken.

    Mag sein dass ich völlig irre, aber das würd ich zu allererst testen.

  • nasi
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    • 11. Juli 2018 um 13:18
    • #27
    Zitat von Karel Noon

    Das sieht ja gut aus, warum cool zu wissen was Dante dazu sagt

    Bestenfalls gar nichts, da es sich afaik um rein mechanische Umschalter handelt.

    Ein Freund setzt sowas erfolgreich in seinem Theater ein zur Umschaltung zwischen zwei Regieplätzen. Wenn ich mich recht entsinne, hat er dort dSnake aufliegen.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • simonstpauli
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    • 11. Juli 2018 um 13:35
    • #28
    Zitat von markus f.

    "Warum nicht einfach analog über Cat"?

    Weil genau DAS Stand der Dinge ist und nicht funktioniert (das hätte ich ggf. klarer darstellen sollen). Es sind in einem (!) Multipin-Stecker 230V und 4 Cat-Kabel aufgelegt; die Leitung mit der Analog-Übertragung führt auf den anderen 4 Adern noch das Ethernet für eine Extron Steuerung. Jedenfalls kriegen wir am Ende der Leitung quasi konstant schon mal 75% Aussteuerung ohne nennenswerten Input im Raum, Netzbrumm und hochfrequentes Zirpen. In allen Räumen dieser Art = ein Fehler im System.

    Wir vermuten, dass das Signal garstig vergewaltigt wird und wir im Prinzip schon Gleichspannung als Signal haben; das konnten wir noch nicht adäquat messen.

    Daher ist es im Grunde unser einziger Notnagel mit dem "passiven" Split auf zwei Bodentanks und über Dante zu fahren.

    Gut, es gäbe noch die Möglichkeit das Raummikrofon via Sendestrecke und IEM in das Technikrack zu beamen, aber äh, ja...

    Die Antworten zum Thema Reflexionen sind aber zumindest schon mal eine gute Warnung. Ich muss mal sehen, was sich bei dem Thema ergibt...

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    Bei der Ausgangslage würde ich Dante nicht mal träumen, geschweige denn ernsthaft in Erwägung ziehen. Abgesehen davon, daß nur eine 100MBit-Verkabelung möglich wäre, ist der Kabelweg ja nun mal extrem dreckig. Ich kann mir nicht vorstellen, daß damit eine Dante-Verbindung möglich ist.

    Normalerweise gibt es keine Probleme bei der parallelen Führung von 230V, Cat und/oder analog Audio.

    Findet das Problem und behebt es ist mein Rat.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • marcoboy
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    • 12. Juli 2018 um 06:39
    • #29

    Einfach Mal schauen was bei der Verkabelung und den Steckern faul ist. Was ist das denn für eine Steckverbindung? Nicht alles ist für Netzwerke geeignet.

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