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Powerbank als USV?

  • pegler
  • 31. Januar 2019 um 20:27
  • pegler
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    • 31. Januar 2019 um 20:27
    • #1

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    nachdem die USV-Threads alle schon eher etwas älter sind hab ich mich dazu entschlossen einen neuen Thread aufzumachen.

    Mir geht es schon seit ner Weile nicht mehr aus dem Kopf eine recht große Powerbank (diese hier) als USV einzusetzen. Die GLD, die ich in Benutzung hab, will laut Datenblatt gerade einmal maximal 95 Watt - somit wären die 200W die die Powerbank liefert völlig ausreichend.

    Aktuell sehe ich in meinem "Tunnel" nur positives an der Kiste bzw. nichts was mich davon überzeugen könnte eine APC-USV zu nehmen. Allerdings gibts halt auch das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmen kann - es "zu gut um wahr zu sein" ist...

    Meine Frage an die USV-Nutzer:

    Was ist eure Meinung zu der verlinkten Powerbank?

    Ist eine APC-USV nicht doch die bessere Wahl?

    Grüße,

    Philipp

  • TomyN
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    • 31. Januar 2019 um 20:57
    • #2

    Naja, man könnte das Ding schon auch als USV bezeichnen, es gibt durchaus ähnliche USV Konzepte.
    Stutzig macht mich die Angabe 220V …

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • jan willmann
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    • 31. Januar 2019 um 21:07
    • #3

    Das Problem, das ich sehe, ist die Dauerleistung:

    Input: DC 24V/2A

    Damit sind dann dauerhaft maximal 48W (bei 100% Wirkungsgrad, die es wohl nicht sind). Alles darüber lutscht am Akku.

    http://www.sympuls-aachen.de

  • HenrySalayne
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    • 31. Januar 2019 um 21:30
    • #4

    Was dagegen spricht?
    - Keine Angabe ob gleichzeitiges Laden und Entladen möglich ist

    - Schutzkontakt? Erdung?

    - Gerade einmal 24V/2A am Eingang entsprechen 48 W

    - Keine Angaben zum Wechselrichter (siehe dazu auch den Thread zu Stromerzeugern)

    Nie und nimmer würde ich daran ein Mischpult anschließen. Außerdem hat das Teil gerade mal 163 Wh ohne Wandlerverluste. Wenn ich mir überlege, dass ich für meine 22000 mAh Powerbank 30 Euro bezahlt habe, ist auch der Preis in diesem Punkt nicht besonders toll.

    Eine akzeptable kombinierte Powerband/USV wäre der Bosch GEN 230V-1500 Professional. Ist allerdings alles andere als handlich und günstig.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • chris216
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    • 31. Januar 2019 um 21:34
    • #5

    48W Eingangsleistung. Bei 70% Wirkungsgrad bleiben unter 35W am Ausgang...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • wora
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    • 31. Januar 2019 um 21:35
    • #6
    Zitat von jan willmann

    Input: DC 24V/2A

    Damit sind dann dauerhaft maximal 48W ...

    jepp, das ist dann die KO erklärung für diese idee.

    eigentlich schade.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • pegler
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    • 31. Januar 2019 um 22:57
    • #7

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

    Zitat von wora

    jepp, das ist dann die KO erklärung für diese idee.

    eigentlich schade.

    Das fasst es wohl ganz gut zusammen ;)


    Laut Hersteller ist das gleichzeitige Laden und Entladen möglich, macht aber für eine wirkliche USV-Lösung keinen Sinn, wenn nur halb so viel nachgeliefert werden kann, wie am Ausgang gebraucht wird.


    Zitat von HenrySalayne

    Eine akzeptable kombinierte Powerband/USV wäre der Bosch GEN 230V-1500 Professional. Ist allerdings alles andere als handlich und günstig.

    Fürs Handling hat sie ja ein schickes Wägelchen ;)

  • e-on
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    • 31. Januar 2019 um 23:56
    • #8

    Wenn da auch nur eine der Zellen kaputt geht sind die 399€ flutschi. Bei einer normalen USV packste nen günstigen BleiGel Akku rein und weiter gehts.

    :?:

  • DJ-JAJA
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    • 1. Februar 2019 um 00:26
    • #9

    Ich nutz ne APC BE700G-GR Back-UPS ES 700 USV. Gibts für unter hundert Euro. Kann ich empfehlen.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • julianstroebel
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    • 1. Februar 2019 um 08:37
    • #10

    Warum keine richtige USV?
    Für dein Pult sollte dir ja eine einfache APC ohne Netzwerküberwachung reichen.

    Bsp. die APC Back UPS PRO USV mit 1500VA.
    Die steht bei mir im Keller und versorgt Router und NAS bei Stromausfall gute 50 Min mit Strom.
    Außerdem kann die einen echten Bypass, das kann die verlinkte Powerbank leider nicht.
    Sprich wenn die USV nicht genutzt wird (Strom ist aktuell da) wird dein Endgerät auch nicht über die Batterie gespeist. Das schont die Batterien.

  • T-event
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    • 1. Februar 2019 um 17:57
    • #11
    Zitat von DJ-JAJA

    Ich nutz ne APC BE700G-GR Back-UPS ES 700 USV. Gibts für unter hundert Euro. Kann ich empfehlen.

    die nutz ich auch ab und an, macht was sie soll.

  • wora
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    • 1. Februar 2019 um 20:46
    • #12
    Zitat von DJ-JAJA

    Ich nutz ne APC BE700G-GR Back-UPS ES 700 USV. Gibts für unter hundert Euro. Kann ich empfehlen.

    an dieser APC gibt es einen Data port.

    kann man sie darüber fernabfragen?

    ich frage das deshalb, weil meine USV eine fernbedienlösung mit USB port hat, über den man z.b. solche dinge wie netzspannung und "USV passiv" und "USV aktiv" abfragen kann. ich finde das sehr nützlich, gerade in unbekannten umgebungen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 2. Februar 2019 um 08:54
    • #13

    Prinzipiell gibt's online und offline USVs, die einen (online) funktionieren im Prinzip wie das Powerbank-Teil. Da wird immer über den Zwischenkreis 'gefahren', bei der Offline - USV wird erst beim Stromausfall umgeschaltet, hier müssen die Netzteile der Geräte einen kurzen Moment puffern, was aber unter normalen Bedingungen keine Problem ist.

    Auch eine Online - USV kann man so konstruieren, dass die Batterie nur im 'USV Fall' Leistung abgeben muss.
    Ich hab mir eine gebrauchte Industrie 19" USV in der Bucht ersteigert, die zwei Bleiakkus ersetzt und bin seit mehr als fünf Jahren (1* 'Angstakkutausch) damit immer gut gefahren.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • ERICH
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    • 2. Februar 2019 um 11:09
    • #14

    +1 für die APC Kisten

    Habe zwei davon seit Jahren an 2 Servern. Haben immer rechtzeitig gegriffen, führen brav ihre Selbsttests aus und brauchen nur alle 6...8 Jahre Mal neue Bleiakkus.

  • pegler
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    • 8. Februar 2019 um 17:50
    • #15
    Zitat von julianstroebel

    Warum keine richtige USV?

    weil ich in meiner Verblendung dachte, dass die knapp 400€ für ne USV ein gar kein so schlechter Preis wären, und weil der Formfaktor bzw. vor allem das Gewicht der Powerbank recht überzeugend waren.

    Dann werd ich mich mal bei APC genauer umschauen.

    Vielen Dank für eure Beiträge.

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