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DI-Boxen

  • Piet206
  • 18. Februar 2019 um 11:29
  • Piet206
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    • 18. Februar 2019 um 11:29
    • #1

    Hallo,

    ich hätte ein paar Fragen bezüglich DI-Boxen.

    Zur Schilderung: Wenn ich meine Aktive PA in unterschiedlichen Steckdosen betreibe, entsteht eine Brummschleife. Angeschlossen ist ein Pioneer Controller (also keine Instrumente). Ist es nun möglich mit einer DI-Box dazwischen, das Brummen "abzuschalten" bzw Störgeräusche zu verhindern? Oder wirkt so ein Gerät nur bei Instrumenten?

    Falls Ja, welche DI-Box sollte ich nehmen?

  • =RS=
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    • 18. Februar 2019 um 11:54
    • #2

    Was Du benötigst ist ein Line-Übertrager mit integriertem Ground-lift, keine DI Box.

  • Online
    zegi
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    • 18. Februar 2019 um 12:02
    • #3

    Müsste funktionieren. Googelst du unter "Line Isolator", dann findest du, was du suchst.

    Der Ton macht die Musik.

  • Piet206
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    • 18. Februar 2019 um 12:42
    • #4

    und die kosten alle um die 50€? gibt's die auch günstiger?

  • josefbecker
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    • 18. Februar 2019 um 13:00
    • #5

    Abhängig von der Qualität des 1:1 Übertragers. Billigübertrager schaffen's dann vielleicht nur noch bis 10 kHz... Und gehen vielleicht auch früh in die Sättigung...

  • Rebecca
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    • 18. Februar 2019 um 13:02
    • #6

    Die billigste Lösung die manchmal funktioniert ist :dreh einen Netzstecker um.

  • Piet206
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    • 18. Februar 2019 um 13:06
    • #7

    Alles klar dann probiere ich es erst einmal mit drehen. Die Schwierigkeit ist eben, dass es auf 4 Dosen aufgeteilt ist und da bei allen die gleiche Polung zu finden wird ein wenig kniffelig.

  • josefbecker
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    • 18. Februar 2019 um 13:22
    • #8

    Die Phase auf den Schutzkontakt zu legen hat auch schon geholfen: Todsicher!

  • =RS=
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    • 18. Februar 2019 um 13:34
    • #9
    Zitat von josefbecker

    Die Phase auf den Schutzkontakt zu legen hat auch schon geholfen: Todsicher!

    Solche wohl lustig gemeinten Hinweise finde ich total fehl am Platz hier, sorry.

    Dann bitte eindeutig als Witz kennzeichnen. Aber am besten ganz weg lassen...

  • hell&dunkel
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    • 18. Februar 2019 um 13:40
    • #10

    Bevor ich mit Übertragern, Di-Boxen oder sonstwas auf das Problem losgehe, würde ich den Fehler erst bei Signalverkabelung und angeschlossenen Geräten suchen. Der Controller hat einen Cinch als Ausgang, richtig? Welcher Rechner hängt dran? Ein Notebook? Wenn ja: Netzteil ausstecken.

    Auschlußverfahren Stück für Stück.

    Abgesehen davon würde ich ein kleines Pult dazwischen hängen. Mit Cinch direkt in die Beschallung widerstrebt mir irgendwie.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • floger
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    • 18. Februar 2019 um 13:46
    • #11
    Zitat von hell&dunkel

    Der Controller hat einen Cinch als Ausgang, richtig?

    ...

    Abgesehen davon würde ich ein kleines Pult dazwischen hängen. Mit Cinch direkt in die Beschallung widerstebt mir irgendwie.

    Und natürlich die komplette Verkabelung in XLR symmetrisch ausführen!

    Also alles was Cinch ist möglichst kurz und an eine Steckdose.

  • MuellerSound
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    • 18. Februar 2019 um 14:31
    • #12

    Servus,

    die einigen hilfreichen Infos aus dem Thread würde ich mal testen - m.E. der Reihe nach zunächst mit den Tipps von hell&dunkel und floger; im adhoc-Fehlerbehebungsversuch auch mal mit gedrehten Steckern.

    Unsymmetrische Leitungen immer kürzest möglich, und wenn es eben nicht mehr gescheit anders machbar ist, dann einen Übertrager.
    (DI-Box mindert den Pegel und übersetzt Impedanzen; Übertrager reichen im Idealfall 1:1 durch. Beides würde aber helfen; bevor ich mit nem Brummen auf der Baustelle leben müsste, wäre im Zweifel ne DI in der Leitung und am Pult / Controller müsste eben zur Not wieder übers Gain was aufgeholt werden, auch wenn es mich dann ein leicht erhöhtes Rauschen kostet...)

    Und ja - ordentliche Übertrager (Mono von der Stange) liegen ab um einen Fuffi. Wenn Du sparen möchtest und es selber kannst, schau mal z.B. nach "Neutrik NTE1 NF" - unter nem Zehner zu haben und geht völlig klar qualitativ. Stereo Übertrager für 30 € ist damit möglich.

    Grüße Andy

  • Rebecca
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    • 18. Februar 2019 um 14:37
    • #13

    Als ich anfing mit mach mal laut Kram, war bei mir nix symmetrisch. Der brummteufel schlug einige Male zu und was soll ich sagen? Das Stecker drehen hat oft geholfen. Als ich dann ein Messgerät erbte konnte ich dann mal meinen Kram markieren wo die Phase ist, das half.

    Ansonsten hilft immer Geld.

    Ideal lappy in DI, die ins Pult und dann in die Anlage.

    Ohne Pult ist der oben genannte übertrager hilfreich.

    Günstige (und nicht so dolle) gibt es im Auto hifi Bedarf.

  • floger
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    • 18. Februar 2019 um 14:52
    • #14
    Zitat von MuellerSound

    schau mal z.B. nach "Neutrik NTE1 NF" - unter nem Zehner zu haben und geht völlig klar qualitativ.

    Oder den Monacor LTR-110. Extrem Pegelfest und mit das Beste, das man für diesen Preis bekommen kann.

  • Loloverde
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    • 18. Februar 2019 um 15:22
    • #15
    Zitat von Piet206

    Wenn ich meine Aktive PA in unterschiedlichen Steckdosen betreibe, entsteht eine Brummschleife.

    Dann mach das nicht. So einfach.

    Sternförmige Stromverteilung. Symmetrische Signalführung. Keine Defekte in den Geräten.

    Mit diesen drei Grundsätzen kommt man die meiste Zeit ohne Brummen über die Runden.

    http://www.thewhitelodge.de

  • hell&dunkel
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    • 18. Februar 2019 um 17:34
    • #16

    Die "unterschiedlichen Steckdosen" gingen halb an mir vorüber.

    Über welch eine Großbeschallungsanlage unterhalten wir uns hier, daß eine Schukodose nicht reicht?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • simonstpauli
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    • 18. Februar 2019 um 17:47
    • #17
    Zitat von hell&dunkel

    Die "unterschiedlichen Steckdosen" gingen halb an mir vorüber.

    Über welch eine Großbeschallungsanlage unterhalten wir uns hier, daß eine Schukodose nicht reicht?

    Ich glaube, es geht eher um den Aufwand der Stromverkabelung.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • simonstpauli
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    • 18. Februar 2019 um 17:48
    • #18
    Zitat von Loloverde

    Dann mach das nicht. So einfach.

    Sternförmige Stromverteilung. Symmetrische Signalführung. Keine Defekte in den Geräten.

    Mit diesen drei Grundsätzen kommt man die meiste Zeit ohne Brummen über die Runden.

    Würde ich auch so machen.

    Strom und Signal parallel verlegen - keine Brummschleife.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jürgen Klingel
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    • 18. Februar 2019 um 19:19
    • #19

    "MONACOR FGA40-HQ" funktioniert gut auf Cinch-Ebene - wenn´s preiswert sein soll, oder "FGA-202" für 600 Ohm XLR-Ebene, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Wenn Laptops im Spiel sind, dann schicke ich deren Line-Out immer über erstgenannten Übertrager, steckt ein DJ-Controller dazwischen, dann wird nach diesem so ein Helferlein platziert. Der Krach tritt ja meist in Verbindung mit Laptop-Netzteilen auf.

    Wenn noch Dimmer und sonstige Leistungselektronik im Spiel ist, dann kann so ein Helfer auch mal direkt vor den PA-Controller gesetzt werden und diesen auf den gleichen Stromkreis mit den Endstufen verkabeln, dann ist in den meisten Fällen Ruhe.

    Wenn es ohne Störgeräusche und ohne Helfer geht - perfekt, weniger Geräte im Signalweg, die am Klang knabbern können...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • guma 14. Februar 2021 um 15:49

    Hat das Thema aus dem Forum Sonstiges nach Signalquellen verschoben.

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