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"Night of Light" - Mahnmal für die VA-Wirschaft

  • secluded
  • 30. Mai 2020 um 20:49
  • wora
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    • 28. Juni 2020 um 01:11
    • #61
    Zitat von skyper

    Mich haben über zwei Jahrzehnte Freelancertum auf jeden Fall persönlich extrem bereichert, finanziell aber eher nicht. Ob ich aber in einer Festanstellung glücklich geworden wäre bin ich auch sehr unsicher.

    das geht mir sehr ähnlich.

    ich war von anfang der 90er bis ende 2015 selbständig (mit einer kleinen angestellten pause 1995 - 1997) und konnte mich durch verschiedene standbeine (livemusik & konferenztechnik) ganz gut über wasser halten. reich bin ich in der zeit aber eher nicht geworden. dazu war mein idealismus einfach zu ausgeprägt ;)

    diese selbständigkeit war in unserer branche lange zeit ganz normal und irgendwie selbstverständlich. und wie gert schon schrieb: man hat uns alle regelmässig gegeneinander ausgespielt.

    mir war das lange zeit durchaus recht, denn ich hatte zuvor in verschiedenen festanstellungen doch einige schlechte erfahrungen gemacht.

    letzen endes bin ich aber 2015 trotzdem wieder in einer festanstellung gelandet. dort komme ich gut klar, vor allem weil die kollegen und die "vorgesetzten" wirklich klasse sind. und diese stelle hat mir jetzt gerade richtig den arsch gerettet!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • skyper
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    • 28. Juni 2020 um 09:14
    • #62

    http://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuel…-kultur-1757174

    Man kann sich zumindest einreden dass die night of light was dazu beigetragen hat. Was davon in unsere Töpfe fließt bleibt natürlich abzuwarten, ich befürchte eher wenig bis sehr wenig. Wenn man schon das Clubsterben in Berlin als wichtige Argumentation für das Programm sieht hab ich so meine Bedenken dass die "Technik" als Teil der Kultur gilt.

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  • Marian Humann
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    • 28. Juni 2020 um 09:42
    • #63
    Zitat von skyper

    http://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuel…-kultur-1757174

    Man kann sich zumindest einreden dass die night of light was dazu beigetragen hat. .

    Da die Night of Light am 22.06. war und die Fördermittelinfos am 04.06. veröffentlicht wurden glaube ich nicht, dass die dazu beigetragen hat.

  • skyper
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    • 28. Juni 2020 um 10:33
    • #64

    Ah, danke. War nur gestern in der Presse dass man eine Milliarde an Kulturbudget verteilen will, das war der erste Treffer zu dem Thema.

    Wäre ja gut für die Eventbranche wenn das noch nicht alles an Förderungen war.

    Hauptsache es werden Maßnahmen ergriffen und nicht nur stumpf Kohle rausgeworfen - das hilft dann auch nur bedingt.

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  • gert
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    • 28. Juni 2020 um 13:52
    • #65
    Zitat von skyper

    Ich kenne eigentlich keine Bude die halbwegs konstanten Personalbedarf hat, und deswegen ohne Freelancer auskommt.

    Wenn die Freelancer das kosten würden was sie müssten, um sozial verantwortlich zu handeln, wäre auch eine andere Kalkulation notwendig.

    Wenn es keine Freelancer gäbe müssten die Tonkollegen Firmen gründen und sich selber dort anstellen. Und dann ist das für den Verleiher so als ob er einen Klempner anruft. Und eben auch genauso teuer. Ein Handwerker hat ja seinen Preis nicht nur aus Geldgier.

    Practice, Practice, Practice

  • skyper
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    • 28. Juni 2020 um 16:29
    • #66
    Zitat von Marian Humann

    Da die Night of Light am 22.06. war und die Fördermittelinfos am 04.06. veröffentlicht wurden glaube ich nicht, dass die dazu beigetragen hat.

    Ok, hab das Thema gestern auf der Tagesschau Homepage im Ticker gefunden - scheint wohl erst nächste Woche offiziell verabschiedet zu werden.

    Erhöht natürlich die Chance auf ein weiteres "post-NOL" Paket mit stärkerer Ausrichtung auf die Veranstaltungswirtschaft.


    gert: "externes Personal" wäre vielleicht besser formuliert gewesen. Die "Techniker GmbH" ist sicher ein richtiger Schritt, wenn es denn klappt und richtig aufgezogen wird.

    Kenne aber nur sehr wenige Kollegen die das bisher im Team als GmbH durchziehen. Die haben dafür im Regelfall die Themen "Personalüberlassung" und "mehrere Geschäftsführer mit Sperminorität" (damit nicht sozialversicherungspflichtig...) an der Backe, das ändert das Grundproblem in der aktuellen Situation leider nicht - die kriegen auch nix.

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    2 Mal editiert, zuletzt von skyper (28. Juni 2020 um 18:28)

  • wora
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    • 29. Juni 2020 um 00:10
    • #67

    ich glaube Gert geht es eher darum, wie man in zukunft die branche umgestalten sollte. seine ansätze sind ja wirklich nicht schlecht.

    doch leider fürchte ich, dass sich die techniker da nicht gegen die agenturen und/oder die großen verleihbetriebe durchsetzen werden, vor allem weil sie untereinander immer noch schlecht vernetzt sind.

    vielleicht könnte hierbei der ISDV weiterhelfen!?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 29. Juni 2020 um 08:11
    • #68
    Zitat von wora

    ich glaube Gert geht es eher darum, wie man in zukunft die branche umgestalten sollte.

    Naja, nicht zwingend die Branche aber die Art und Weise wie wir darin arbeiten. Als ich damals anfing ging es ehrlich gesagt darum dabei zu sein. Es ging um Musik und dort zu arbeiten wo andere feiern. Damals gab es keine Ausbildung und auch das Internet war Science Fiction. Also Bildung fand durch Bücher oder praktische Erfahrungen statt. Man ist damals zum Rathaus gegangen und hat sich einen Gewerbeschein geholt.
    Dann kommt normalerweise irgendwie der Moment an dem man tatsächlich auch mal etwas verdient. An die Sozialabgaben dachte man da nicht. “ Ich bin ja noch jung und das kann ich machen wenn es richtig gut läuft “
    naja so puzzelt man dann so rum und ist irgendwann spät 40er. Dann muss man schnell die Kurve kriegen oder muss halt Hartz4 Rentner werden.
    Der Grundtenor meiner Kritik ist schlicht das für die Dienstleistung des VA Technikers im freiberuflichem Markt schlicht zu wenig Kohle über den Tisch geht. Und nicht nur ein bisschen zu wenig.

    Woher kommt das? Der Verleiher und die Agentur zahlen und kalkulieren mit Marktüblichen Preisen. Wo kommen die her? Von genau solchen Leuten wie mir als ich 20 war. Wir haben damals nie gelernt richtig an Absicherung zu denken. Und von daher bin ich für die Absicherungspflicht. Und zwar für jeden. Also auch so Leute wie Daimler CEOs. Die verdienen genug um auch Rente einzuzahlen. Ob Sie die dann mal brauchen ist mir echt egal.
    Wenn es niemand mehr gibt der keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt kann es nach meiner Logik auch keinen mehr geben der für 200 Euro 15 Stunden arbeitet. Dann ändern sich die Marktüblichen Preise und die Agenturen und Verleiher müssen anders kalkulieren.
    Man muss eben den Verleihern und Agenturen klarmachen das wenn ich mit Menschen arbeite das es da eine soziale Komponente gibt. Man ist schließlich kein Dryhire Artikel den man so aus dem Regal zieht.

    Practice, Practice, Practice

  • Tobias Zw.
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    • 29. Juni 2020 um 09:07
    • #69
    Zitat von gert

    naja so puzzelt man dann so rum und ist irgendwann spät 40er. Dann muss man schnell die Kurve kriegen oder muss halt Hartz4 Rentner werden.

    Eine der ganz, ganz wenigen intelligenten Entscheidungen in meinem Leben war, seit Beginn meiner hauptberuflichen Tätigkeit im Gewerbe - mit 19 (!) - fein säuberlich darauf zu achten, dass ich immer kranken- und rentenversichert war, und zwar sowohl gesetzlich wie auch zusätzlich. Führte dazu, dass ich immer einen eher langweiligen bis ärmlichen Lebensstil geführt habe, aber im Moment blicke ich noch halbwegs entspannt auf den Ruhestand...

    Meinen Erweckungsmoment hatte ich nämlich zu Zeiten, als ich noch als freier Hand als Oberstufenschüler an Wochenenden Veranstaltungen für einen großen, öffentlich rechtlichen Radiosender machte und mich nachts beim Abbau der Moderator fragte, wie viel ich hier verdienen würde und wie lange ich dafür arbeiten müsse. Ich antwortete ehrlich: 200,- Mark brutto für 20 Stunden Arbeit. Da drehte sich der Mann denn um und sagte zu seinem Fahrer: "Idealisten! Alles Idealisten!" - an diesem Tag endete meine romantisierende Sicht auf diesen Beruf.

    Das Problem ist, dass wir immer zu viele Menschen hatten und haben, die zwar mit viel Energie und romantischen Vorstellungen in das Gewerbe rutschen und da auch arbeiten, die aber glauben, sie würden mit ihrer Arbeit in irgendeiner Art und Weise etwas wichtiges bewirken oder wären relevant - und die deswegen auch zu selbstausbeuterischen Kursen an den Start gehen und so das Preisniveau auf Hilfsarbeiterlevel halten. So wird das nix mehr.

    Übrigens mit einer der Gründe, warum ich immer für eine Meisterpflicht für die Gewerbeanmeldung war: Um die engagierten Romantiker aus Gründen des Eigenschutzes auszubremsen!

    Ich sehe es heute mehr umgekehrt: Ich bin eine Kreuzung aus Unternehmensberater, Psychologe, Elektriker, Musiker, Feuerwehrmann und Security, nehme Preise, von denen ich leben kann - und habe halt das Glück, dass hin und wieder meine Jobs interessanter als in den jeweiligen Einzelgewerben sind. Oder, wie ich mir letztes Jahr bei der Arbeit - am Computer sitzend und Berichte schreibend - dachte: Andere stellen sich im Büro ein Radio auf den Schreibtisch. In meinem Büro spielen gerade Die Ärzte live. Das macht das schlechte Essen wett...

    Mit bürgerlich-humorlosen, aber gut durchkalkulierten Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • wora
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    • 30. Juni 2020 um 23:39
    • #70
    Zitat von gert

    Naja, nicht zwingend die Branche aber die Art und Weise wie wir darin arbeiten.

    eben, diese art zu wirtschaften betrifft ja fast die ganze branche ;)

    das hatte ja auch lange zeit seine berechtigung. wie viele großartige konzerte in den letzten jahrzehnten hätte es ohne unsere bereitschaft, auch mal 16 stunden oder auch mehr am stück zu arbeiten, nicht gegeben?

    aber es ist nun schon seit vielen jahren so, dass unsere bereitschaft, vor ort alles zu geben damit der jopb auch wirklich gut läuft, von nicht wenigen agenturen und auch verleihern ausgenutzt werden.

    mal mehr, mal weniger, aber ausgenutzt werden wir doch sehr oft.

    das darf sich gerne ändern !

    PS: das hab ich geschrieben, bevor ich den beitrag von Tobias gelesen hatte.

    ich lass es, obwohl er es viel besser beschrieben hat, trotzdem mal stehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    3 Mal editiert, zuletzt von wora (30. Juni 2020 um 23:48)

  • treibsand
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    • 1. Juli 2020 um 16:08
    • #71

    Ich seh das Thema nach wie vor total zwiegespalten.

    Einerseit bin ich froh, einen (coronafesten) Job ausserhalb der Branche zu haben, um mit meinem Elan voll & ganz auf das vebleibende Dutzend Veranstaltungen im positiven Sinne einwirken zu können und anderen bei deren Hobby "Jugend musiziert (schon seit 40 Jahren - irgendwie ziemlich erfolglos)" ein wenig helfen zu können. Rein wirtschaftlich würden nahezu 100% meiner VAs den berg runter gehen, als Vereinsprojekte generieren die hingegen für die restlichen Vereinsarbeiten Geld und machen dem Team Spaß.

    Andererseits ermöglicht die VA Branche durch ihre gewachsenen Personalstrukturen und Arbeitsabläufe logischerweise die Ausbeutung. Wenn im Handwerk die Termine mal nicht personell abzudecken sind, dann ist das eben so. Klar wird auch an Sub-/Frendunternehmer weitervergeben, aber eben nicht wie in unserer Branche, wo DryHire & Personalsharing ein absoluter Bestandteil sind.

    Ich hab noch keine Rental-Company erlebt, wo man einem Veranstalter sagt: der Termin passt bei uns leider überhaupt nicht, geht auch ein anderer; oder wo so gepfuscht wurde, weil klar war, dass der Termin nicht haltbar ist und man dann eben Nacharbeit zum anderen Zeitpunkt von Vornherein mit einplant...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • secluded
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    • 6. Oktober 2020 um 13:09
    • #72
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    Am Sonntag, den 11.10. findet um 19 Uhr der Online-Live-Talk „#AlarmstufeRot - Das Update" statt. Moderator Aljoscha Höhn wird mit seinen Gästen ein Update zu den Zwischenergebnissen und Entwicklungen von #AlarmstufeRot geben. Neben Vertretern von dem Bündnis #AlarmstufeRot und den Verbänden werden auch hochrangige Politiker mit dabei sein. Die Zuschauer können dabei online Fragen stellen, die in den Talk mit eingebaut werden. Der Stream läuft am Sonntag, den 11.10. um 19 Uhr sowohl auf dem Facebook- als auch Youtube-Kanal von #AlarmstufeRot.
    Facebook Livestream
    YouTube Livestream
    Als Talk-Gäste mit dabei:
    
        Carolin Kebekus (Künstlerin)
        Wolfram Diener (Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf)
        Christian Eichenberger (CEO Party Rent Group + Mit-Initiator Alarmstufe Rot)
        Sandra Beckmann (Initiative für die Veranstaltungswirtschaft + Mit-Initiatorin Alarmstufe Rot)
        Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie + Mitglied des Deutschen Bundestages + verantwortlicher Staatssekretär für den Rettungsdialog mit der Veranstaltungswirtschaft)
        Sabine Poschmann (stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion SPD + Mitglied des Deutschen Bundestages)
        Jan Kalbfleisch (Geschäftsführer FAMAB)
        Marcus Pohl (1. Vorsitzender Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV))
        Christian Seidenstücker (Vorstand JOKE + Mit-Initiator Alarmstufe Rot + Mit-Initiator Back to Live)
        Moderation: Aljoscha Höhn
    
    
    Schon jetzt den Termin im Kalender speichern und unbedingt live mit dabei sein.
     
    Wir freuen uns auf Euch
    KeepOnRockin
    
    Euer Team von #AlarmstufeRot
    Alles anzeigen

    Quelle:

    info-mail #NightofLight

    https://tbef2790d.emailsys1c.net/mailing/74/326…29fe/index.html

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • schurik
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    • 6. Oktober 2020 um 13:53
    • #73

    Das Thema AlarmStufe Rot geht geht ganz schön unter im Forum..betreiben den Beruf soviele als Nebenerwerb oder in Festanstellung ?

  • billbo
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    • 6. Oktober 2020 um 14:12
    • #74

    Fast alle Freelancer aus meinem Bekanntenkreis machen zur Zeit was anderes; mal mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Meist mit weniger.

    Der Rest macht auf Privatier und/ oder übt sich in distinguiertem Fatalismus :sleeping:

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Volker
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    • 6. Oktober 2020 um 19:10
    • #75

    Sollte die Krise irgendwann vorbei sein, wird es massiven Personalmangel geben. Wer was kann, was man in der Industrie gebrauchen kann und nicht zu 110 Prozent an der eventbranche hängt, der hat inzwischen umgesattelt. Und man gewöhnt sich an freie Wochenenden, Sommerurlaub ...

  • wora
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    • 6. Oktober 2020 um 22:19
    • #76

    ... oder man hat zufällig, wie meine wenigkeit, vor wenigen jahren einen job bei einem städtischen veranstaltungsbetrieb angenommen (öffentlicher dienst!) und kann seine zeit nun mit gemeinderats-, aufsichtrsrats- und ausschusssitzungen verbringen.

    ist ja immerhin auch was mit mikrofonen und lautsprechern :)

    wenn´s also wieder richtig los gehen sollte, stehe ich bereit.

    da hatte ich wohl im richtigen moment umgesattelt, puuhhh...:/


    a propos "los gehen sollte":

    im juni dachten wir ja, dass es nun wieder bergauf geht, nachdem wir wieder die ersten veranstaltungen machen konnten. das war leider ein trugschluss - und so wie ich die zeichen der zeit deute, wird es nun sogar wieder schlimmer, also es wird noch weniger VAs geben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schurik
    Gast
    • 6. Oktober 2020 um 23:29
    • #77

    sprachlos...aber immer mehr am Verstehen, warum sich einige hier wie äussern...

  • wora
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    • 6. Oktober 2020 um 23:43
    • #78

    nachtrag:

    obwohl ich mittlerweile im öffentlichen dienst arbeite, bin ich trotzdem ISDV mitglied geworden.

    ende mai habe ich hier einen beitrag der ISDV verlinkt, mit der bitte um teilnahme an einer petition zum thema hilfen für selbständige in der eventbranche.

    hier nochmal der link:

    WICHTIG!!! --Petition zum Thema Soforthilfen für Selbständige-- WICHTIG!!!

    klar, da drücken nicht alle, die das lesen, einen daumen-hoch-button oder schreiben eine reaktion darauf.

    aber für meinen geschmack war die resonanz darauf, in anbetracht der situation dass es viele kollegen wirklich sehr hart trifft, schon ein bisschen ernüchternd. an keinem ort hier im forum wurde diese petition auch nur ansatzweise erwähnt.

    schade.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThoSchu
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    • 6. Oktober 2020 um 23:49
    • #79
    Zitat von schurik

    sprachlos...aber immer mehr am Verstehen, warum sich einige hier wie äussern...

    Magst Du das bitte etwas erläutern?

  • Volker
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    • 23. Mai 2021 um 20:17
    • #80

    So langsam könnte man mal über einen zweiten Teil nachdenken..

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