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Klein und Hummel ELA Säulen

  • David.B
  • 30. August 2020 um 11:08
  • David.B
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    • 30. August 2020 um 11:08
    • #1

    Hallo,

    Ich arbeite zur Zeit an einer Festinstallation in einer Kirche. Eigentlich ging es da erst nur um ein Mischpult Upgrade und dementsprechende Verkabelung. Allerdings ist die derzeitige Beschallungssituation in dem Saal auch nicht gerade optimal. Zur Zeit wird eine sehr kleine HK Audio Anlage genutzt. Ich weiss den Namen von dem System leider nicht aber die Tops sehen nach 5" oder 6" aus. Klingen tut die eher bescheiden. Allerdings hängen da aus einer ursprünglichen Installation noch ein paar Klein und Hummel TXA 20 nur die Endstufe ist Verschollen gegangen. Jetzt ist meine Frage: Kann man den 100V Travo in den LS umgehen und dann eine normale Endstufe nutzen?

  • PMZWO
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    • 30. August 2020 um 12:12
    • #2

    Ja, kann man. Mit einer einigermaßen leistungsfähigen Endstufe kannst du dir aber den Aufwand sparen und direkt auf die 100V-Leitung gehen. Der Übertrager in den Boxen gibt dann gleich noch den Limiter ;)

    Ohmsche Gleichung: Aus einer Endstufe mit 1000W/4Ohm kommen schon über 60V Wechselspannung. damit lassen sich die alten KHs vermutlich bereits zerstören.

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

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    Einmal editiert, zuletzt von PMZWO (30. August 2020 um 12:51)

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    • 30. August 2020 um 12:26
    • #3

    mann kann die Übertrager ja ausbauen & dann niederohmig betreiben mit 4, 8 oder 16 Ohm

    Sonst gibt es natürlich noch Mischverstärker bzw. 100 V Ela Endstufen von Cardinal über Sommer Cable, Monacor oder Phönix PA

    Letztere auch spezialisiert für Kirchen PA, elektron. Kirchenglocken und oder Einbau von Schleifenverstärkern für Gehörgeschädigte

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

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  • skyper
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    • 30. August 2020 um 12:29
    • #4

    Grundsätzlich ja, wenn Du den Trafo überbrückst.

    Würde das Ding mal von innen sichten, dann hast Du eine Chance anhand der Beschriftung des Trafo rauszufinden welche Impedanz und Belastbarkeit die box "eigentlich" hat, evtl sind die niederohmigen Anschlüsse sogar rausgeführt?

    Solltest allerdings daran denken dass die Zuleitung vermutlich nur als Klingeldraht ausgeführt ist, da verheizt Du dann einiges an Leistung im Kabel.

    Alternativ könntest Du die Boxen lassen wie sie sind, und eine 100v endstufe nehmen. Hat z. B. Axxent in unzerstörbarer Qualität zu fairen Preisen, oder Du nimmst auf der Einspeiseseite ebenfalls einen 100v Trafo und pimpst eine konventionelle Endstufe. Wenn das aufeinander abgestimmt ist geht das auch. Bekommst Du ebenfalls bei axxent, der Forumskollege josefbecker hilft Dir sicher gerne, vielleicht sogar mit einer Demostellung.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • josefbecker
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    • 31. August 2020 um 10:00
    • #5
    Zitat von skyper

    Wenn das aufeinander abgestimmt ist geht das auch. Bekommst Du ebenfalls bei axxent, der Forumskollege josefbecker hilft Dir sicher gerne, vielleicht sogar mit einer Demostellung.

    Das ist korrekt. Die TXA20 hat eine Leistungsaufnahme von 20 W max./500 Ohm. Bei Abgriff 1000 Ohm 10 W und bei 2000 Ohm 5 W. 2x20 W bedeutet eine nur kleine 1-Kanal 100 V-Endstufe. Ist unkompliziert und sicher. Wenn die TXA20 nicht defekt sind, dann würde ich sie behalten.

  • David.B
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    • 31. August 2020 um 12:34
    • #6

    Ok. Danke für die Antworten!

    Dann werde ich die erstmal mit einer normalen Endstufe testen und dann entweder neue Kabel legen oder einen ELA Amp anschaffen. Kennt jemand die Lautsprecher und kann mir sagen wie die klingen? Meine Idee wäre dann die beiden Schallzeilen mit dem HK 10"Sub zu nutzen. Haupteinsatzgebiet ist Sprache, Gesang und Akustische Instrumente (Piano, Gitarre, usw...)

  • josefbecker
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    • 31. August 2020 um 14:36
    • #7

    https://www.google.com/search?client=…d+Hummerl+txa20

    Da - das Datenblatt...

  • David.B
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    • 7. September 2020 um 07:58
    • #8

    Hallo,

    Ich habe das Wochenende die Lautsprecher mal mit einer Normalen Endstufe hinter dem Transformer getestet und war klanglich sehr angetan. Am liebsten würde ich das ganze mit der bestehenden Klingeldraht verkabelung machen und dann über einen Stereo 100v Amp anfahren. Das Problem ist aber die Endstufe... Ich konnte bis jetzt nirgendwo einen bezahlbaren Stereo Amp finden...

    Hat da jemand Vorschläge welche ELA Amps da angebracht wären? Schön wäre etwas im 19" Format ohne Mischsektion.

  • fabian_cf
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    • 7. September 2020 um 08:19
    • #9

    Hallo David,

    brauchst Du in der Kirche unbedingt Stereo Sound?

    100V ELA Amps sind in der Regel Mono ausgelegt. Eventuell nutzt Du in diesem Fall einfach zwei Stück. Oder Du nutzt eine normale PA Endstufe und transformierst das Ausgangssignal in 100V. Viele (oder alle?) Übertrager arbeiten in beide Richtungen.

    Tontechniker bei http://www.crazy-fusion.de

  • David.B
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    • 7. September 2020 um 08:25
    • #10
    Zitat von fabian_cf

    brauchst Du in der Kirche unbedingt Stereo Sound?

    100V ELA Amps sind in der Regel Mono ausgelegt. Eventuell nutzt Du in diesem Fall einfach zwei Stück.

    Hallo,

    Stereo ist schon eine Voraussetzung. Bei reiner Sprache wäre mir das egal, aber die wollen da unter anderem auch Videos und Musik mit wiedergeben. Die Option mit zwei Amps wäre auch eine Lösung. Selber Hochtransformieren würde ich ungerne. Ich habe mal gehört, dass das ganze Hoch- und runtertransformiere auch Qualitätseinbußen verursacht. Ist da was dran? Und was wären den gute und günstige Mono 100V Verstärker?

  • fabian_cf
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    • 7. September 2020 um 08:31
    • #11

    Ich hätte spontan mal nach Axxent geschaut und hab überraschend festgestellt dass die auch Mehrkanal Verstärker für 100V Anlagen verkaufen. :) Wieder was dazu gelernt.

    Sicher findest Du noch mehr wenn Du suchst.

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  • skyper
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    • 7. September 2020 um 08:51
    • #12

    Erstens transformieren die allermeisten 100v Endstufe auch intern, daher sind die so schwer.

    Zweitens in neu wie oben schon geschrieben bei Herrn Becker von axxent anfragen,

    Drittens gebraucht zwei Dynacord dpa 4120 oder 4140 (1*200 oder 1*400 Watt) oder als vierkanal 4410 (4*100watt) auf ebay schießen.

    Gibt es immer wieder für Hausnummer 100 Euro je Stück. Groß, alt, schwer und optisch kein Leckerbissen, aber unzerstörbar. Und da kommt auch die Leistung raus die draufsteht...

    Das Zeug stammt aus alten ELA Anlagen, die nach und nach ersetzt werden. Solange das Ding hinten einen xlr Eingang hat dann spielt das auch stand alone, egal welches NRS Modul drinsteckt.

    Würde mal bei PBS Medientechnik in Leverkusen anfragen, die haben davon vermutlich Gitterboxenweise im Keller rumstehen und beraten Dich gerne.

    Sonst tre in Parkstetten oder ela Wagner in Alling.

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  • PMZWO
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    • 7. September 2020 um 10:35
    • #13

    Der Einfachheit halber wie schon angeregt und getestet einen normalen Verstärker nehmen wenn er genug Spannung liefert? Ansonsten hab' ich bei der Gebrauchten Veranstaltungstechnik sogar mindestens zwei axxent 100V-Verstärker gesehen...

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  • ahaz_alex
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    • 7. September 2020 um 20:01
    • #14

    Wenn der 0815 PA Verstärker nicht genug Spannung bringt, hilft der Bridge-Betrieb.

  • ERICH
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    • 9. September 2020 um 14:27
    • #15

    Wenn ich mich gerade mit meiner Überschlagsrechnung im Kopf nicht ganz vergaloppiert hab, dann sollte z.B. eine LD DP 4950 im Bridge Modus zwei Kanäle mit ausreichend Spannung haben. Und das in günstig, neu und 2 HE.

  • josefbecker
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    • 9. September 2020 um 19:43
    • #16
    Zitat von ERICH

    LD DP 4950 im Bridge Modus zwei Kanäle mit ausreichend Spannung haben. Und das in günstig, neu und 2 HE.

    Model Name: DP4950

    Output Power 1 kHz:

    4 Ohm: 4 x 810 W

    8 Ohm: 4 x 490 W

    Bridge 8 Ohm: 2x 1600 W

    Output Circuity: Class H

    Da erschließt sich mir der Sinn nicht ganz. Warum soll jemand eine neue Endstufe für 500 Euronen kaufen, die 2x1600 W an 8 Ohm abgibt, wo er doch nur 2x20 W an 100 V braucht.

  • ERICH
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    • 9. September 2020 um 20:29
    • #17

    Ok, das mit den 20W hatte ich nicht mitgeschnitten. Ich hatte mich auf die Tipps bezüglich der Nutzung einer normalen PA Endstufe bezogen und dazu Mal im Kopf überschlagen, welche Dimension die haben müsste, um 100v auszugeben.

    Da die Rede von zwei 100V Endstufen war erschien mir ein simpler 2 HE AMP einfacher.

  • wora
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    • 10. September 2020 um 22:38
    • #18
    Zitat von David.B

    Ich habe mal gehört, dass das ganze Hoch- und runtertransformiere auch Qualitätseinbußen verursacht. Ist da was dran?

    klaro, aber jedes elektronische bauteil macht irgendwelche verluste.

    und:

    in dem fall ist auch die zuleitung eine ernst zu nehmende möglichkeit, das signal merklich zu verschlechtern. ;)

    es kommt hier also auch darauf an, wie die situation vor ort ist. wenn da nur "klingeldraht" installiert ist mit langer zuleitung, dann ist das hochtransformieren möglicherweise tatsächlich das deutlich kleinere übel.

    wie lang ist denn bei euch die zuleitung für diese 20W böxchen, und welchen querschnitt hat sie? ist sie aus starrem draht oder litzenkabel?

    mit einer unteren grenzfrequenz von 80Hz würde ich mir wegen der übertrager jedenfalls keine großen sorgen machen.

    die 100V technik, oder auch ELA technik, hat aus klanglicher sicht eigentlich hauptsächlich deswegen so einen miserablen ruf, weil da allermeistens einfach die billigsten lautsprecher und verstärker benutzt werden - und diese noch dazu oft mit wenig fachkenntnis vom örtlichen elektriker verbaut wurden! nicht dass ich elektriker grundsätzlich anschwärzen möchte, da gibt es auch welche die einen guten job machen. die wenigsten verstehen aber wirklich viel von lautsprechern.

    mit gutem equipment und fundiertem fachwissen kann man auch mit 100V technik erstaunlich gute ergebnisse erzielen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    4 Mal editiert, zuletzt von wora (10. September 2020 um 22:44)

  • schotte
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    • 10. September 2020 um 23:51
    • #19

    Hallo,

    Heute kann man ja durchaus auch solche alten Tonsäulen mit einem Messystem einmessen wenn z.B. dann ein DSP in den Signalweg kommt ... ansonsten sind 100V Verstärker auf dem Gebrauchtmarkt öfters günstig zu bekommen ...

    ;) Schotte

  • skyper
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    • 11. September 2020 um 11:31
    • #20

    Ein 20watt ela Trafo kostet beim conrad ca 12 Euro plus Versand, würde ich einfach mal ausprobieren... Dann tut es jede 0815 pa endstufe geringster Leistung

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