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Adapter Ethercon female auf Standard RJ45?

  • eschwenk
  • 16. Dezember 2020 um 14:04
  • eschwenk
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    • 16. Dezember 2020 um 14:04
    • #1

    Hallo zusammen,

    ab und an kommt die Notwendigkeit auf, daß man für einen Teil einer Digicore-Verbindung eine vorhandene Cat5-Vernetzung im Haus nutzen möchte, die dann halt ein "normales" Patchfeld hat.

    Dafür wäre es praktisch, einen Adapter von Ethercon weiblich auf RJ45 zu haben, den man dann einfach aufs Digicore draufstecken kann damit das ins Patchfeld der jeweiligen Location paßt.

    Allerdings scheint es sowas nirgendwo in bezahlbar zu geben? Das einzige was ich im ganzen Netz gefunden habe waren Selbstbaulösungen oder ein "Notebook Anschlußkabel" von Klotz für über 100€.

    Ansonsten halt nur Kupplungen Ethercon female auf Ethercon female, zum Teil auch schon mit Preisen die mich aus dem vollen Diamanten gefräste Isolationskörper vermuten lassen, und dann halt ein normales RJ45 Patchkabel dazu. Das funktioniert zwar sicher, ist aber wieder mindestens eine Fehlerquelle mehr und ein Teil mehr das man vergessen/verlegen/kaputtmachen kann.

    Gibts nirgendwo einen Adapterstecker oder ein kurzes Adapterkabel (10cm würden ja schon reichen) für sowas, die beim Erwerb nicht in Feingold aufgewogen werden müssen? Ich mein, 20-30 Euro für sowas wär ja ok, aber 100 Euro für ein Patchkabel mit ner Metallhülsenfassung? Und das Kabel ist noch nicht mal aus gediegenem Silber?

  • floger
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    • 16. Dezember 2020 um 20:29
    • #2

    Neutrik NE8 FDV und Patchkabel dranlöten.

    Oder Neutrik NE8 FDP und kurzes Patchkabel.

    Oder im Gehäuse Neu­trik NE8 FF und kurzes Patchkabel.

    Keine dieser Lösungen kommt über 30€.

    Du kannst beim Neu­trik NE8 FF auch eine Seite durch eine Blende mit Verschraubung ersetzen und das Kabel direkt reinlöten.

  • ThoSchu
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    • 16. Dezember 2020 um 22:17
    • #3

    Man kann auch einfach den Neutrikstecker aufschrauben und den Rest stecken.

  • T-event
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    • 16. Dezember 2020 um 22:29
    • #4
    Zitat von ThoSchu

    Man kann auch einfach den Neutrikstecker aufschrauben und den Rest stecken.

    würde ich nur im äußersten Notfall machen, wenn man die zwei kleinen Plastikplättchen (schwarz, blau, weiß - oder so) sicher verstauen und später wieder "montieren" kann und will. Sonst sitzt der RJ45 schief im EtherCon-Gehäuse und verkantet beim nächsten stecken.
    (falls man mal mehrere öffnet - warum auch immer - aufpassen! diese Plastikteile haben sich im Laufe der Zeit minimal verändert - ähnlich der alten und neuen XLR-Serie und sind somit nicht "kombinierbar".

    _______________________________________________

    Ich würde eine der vielen Möglichenkeiten von "floger" nutzen.

  • ThoSchu
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    • 16. Dezember 2020 um 22:43
    • #5

    Das hast Du recht, spricht für die Stecker von Sommer. Die finde ich eh besser.

  • paranoize
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    • 16. Dezember 2020 um 22:49
    • #6

    Ich votiere für Neutrik Ne8ff mit Patchkabel dran. Die Adapter habe ich in mehrfacher Ausführung seit Jahren dabei und waren stets zuverlässig. Die Patchkabel sind Verbrauchsware, finden sich aber - im Gegensatz zu speziellen Adaptern - überall.

  • skyper
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    • 16. Dezember 2020 um 22:53
    • #7

    a) die Cat6 von Neutrik kann man nicht mehr schrauben

    Das macht man eh nicht, da fällt immer irgendwas von dem Plastikkrimskrams runter,
    und dann ist der Stecker wertlos.

    b) Kombi aus Neutrik NA Housing, Blinddeckel mit M16 Verschraubung, und ne8fdx-y6 mit halbiertem Patchkabel eingecrimpt als DIY-Variante (kostet geschätzt nen 30er mit Porto)

    c) beim Michel von DeKabelstudio bei den Nachbarn shoppen

    https://dekabelstudio.nl/89-toebehoren

    d) dem NE8FF traue ich ja soweit ich ihn im 1000er Pack werfen kann...

    Hat den mal einer netzwerktechnisch wirklich geprügelt und vermessen?

    Da sind innen lediglich vier händisch verdrahtete schangelige Zwillingslitzen drin.
    Wenn dann wenigstens den NE8FFX6-W wenn da Daten drüber müssen.

    An einen Ferrari schraubt man ja auch nicht Opas Winterreifen auf Stahlfelge
    wenn man auf die Rennpiste möchte.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

    Einmal editiert, zuletzt von skyper (16. Dezember 2020 um 23:04)

  • audiobo
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    • 16. Dezember 2020 um 23:21
    • #8

    https://www.neutrik.com/de/produkt/ne8fdx-p6 + Patchkabel, fertig

    Kostenpunkt: ca. 15,-, ohne grosse Bastelstunde

    Wenn man einen zusammenhängenden Adapter haben will, dann verkleben, eingiessen, o.ä. Irgendwo bleibt der Mist irgendwann sowieso wieder liegen oder wird vom falschen abgebaut.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (16. Dezember 2020 um 23:28)

  • floger
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    • 16. Dezember 2020 um 23:22
    • #9
    Zitat von ThoSchu

    Das hast Du recht, spricht für die Stecker von Sommer. Die finde ich eh besser.

    Beim Musicstore gibt's auch Ethercon kompatible Kabel bei denen sich die Hülse mittels Bajonett entfernen lässt Qualität geht so.

  • paranoize
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    • 16. Dezember 2020 um 23:24
    • #10
    Zitat von skyper

    An einen Ferrari schraubt man ja auch nicht Opas Winterreifen auf Stahlfelge
    wenn man auf die Rennpiste möchte.

    Das Ferrarisignal schick ich aber auch nicht über eine Hausverkabelung unbekannter Qualität, deren Anschlüsse noch dazu in Standard RJ45 sind ^^

    So ein Anschluss entspricht eher einem Feldweg unbekannter Güte als einer Rennpiste.

    Für den Ferrari hab ich viel lieber die eigene Rennstrecke dabei

  • ThoSchu
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    • 16. Dezember 2020 um 23:33
    • #11

    oder einen von denen: FERRARI - Traktoren - FERRARI - Mäher - Einachstraktoren - Schlepper (ferrariagri.de)

  • eschwenk
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    • 16. Dezember 2020 um 23:46
    • #12
    Zitat

    Das Ferrarisignal schick ich aber auch nicht über eine Hausverkabelung unbekannter Qualität, deren Anschlüsse noch dazu in Standard RJ45 sind

    Ja, aber das ist nicht die einzige ANwendung für solche Adapter.

    Ab und an braucht man ja auch einfach mal ein langes Netzwerkkabel für die IT, und sei es nur weil man für den Zweck WLAN nicht mag. Da bieten sich die Digicore-Trommeln eigentlich an, denn die Kabel sind robust, flexibel und schnell zu verlegen und zügig wieder aufgeräumt. Genau was man haben will, um z.B. beim Leichtathletik-Meeting die Lichtschranke am Start mit der Auswertung am Ziel des 100m-Laufs zu verbinden.

    Nur kriegt man halt in eine handelsübliche Ethernet-Karte, ein nromales Notebook oder einen handelsüblichen Switch keinen Ethercon-Stecker rein.

    Ein anderes Beispiel ist eine zusätzliche 8/8er AES50- oder AVB-Stagebox im Foyer, über die man dort ein paar "Außenlautsprecher" mit dem Veranstaltungssound beschickt, damit das Personal oder die Sponsoren an ihren Messeständen den Verlauf verfolgen können. Und vielleicht auch ne Talkback-Mikrophonstrecke in den Backstagebereich für nötige Absprachen legt.

    Sind natürlich alles relativ exotische Dinge, aber wir alle wissen was für Sonderwünsche an den Techie gerne mal eben herangetragen werden ;)

  • kilian
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    • 17. Dezember 2020 um 10:50
    • #13

    +1 für NE8FFX6-W mit Patchkabel wenn es um "wichtige" Daten (also irgendeine Form von digitalem Audio) geht, für wifi remote usw. genügt meiner Erfahrung nach auch NE8FF

  • eschwenk
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    • 17. Dezember 2020 um 11:28
    • #14
    Zitat von floger

    Beim Musicstore gibt's auch Ethercon kompatible Kabel bei denen sich die Hülse mittels Bajonett entfernen lässt Qualität geht so.

    Ja, aber nur mit männlichen Steckern. Das ganze Multicore will ich ja nicht tauschen ;)

    Gesucht wird Ethercon female auf RJ45 male.

  • pfeiffe
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    • 17. Dezember 2020 um 23:12
    • #15

    Was genau gefällt dir an den vorgeschlagenen Lösungen nicht? Adapter + Patchkabel ist die Lösung die eigentlich alle so praktizieren die öfter mal professionell damit zu tun haben...

  • eschwenk
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    • 17. Dezember 2020 um 23:38
    • #16

    Naja, das Meiste ist halt Bastelei oder teuer oder man muß halt doch wieder ein Teil mehr dabei haben. Der Shop in den NIederlanden sieht interessant aus, liefern die nach D?

  • kilian
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    • 18. Dezember 2020 um 00:19
    • #17
    Zitat von eschwenk

    Bastelei

    ist die Ausgangssituation.

    Du kannst den kleinen Neutrik Adapter auch einfach am Patchkabel stecken lassen, dann ist es auch nur noch “ein Teil”.

    Und, falls nötig, kannst du damit auch mal zwei 50m Trommeln zusammen stecken8|

  • guma
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    • 18. Dezember 2020 um 06:54
    • #18

    Mir ebenfalls unklar, was das Ganze hier soll. Der einzige denkbare Vorteil, den der gewünschte Adapter gegenüber den üblichen female/female Lösungen hat, ist, dass im besten Fall eine Steckverbindung mit ihren zwei bekannten möglichen Problemen gespart wird. Da es sich bei den genannten Anwendungen immer um irgend eine Art von Provisorium handelt, wäre mir das in sofern egal, als dass ich in meinem Adaptersortiment etwas habe, was die vulnerable (patchkabel) von der robusteren (Ethercon) klar trennt und ich für beide Aufgaben (Ethercon/Ethercon) und (Ethercon/homeoffice) nur einen Adapter vorhalten muß.

  • skyper
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    • 18. Dezember 2020 um 09:47
    • #19
    Zitat von eschwenk

    Naja, das Meiste ist halt Bastelei oder teuer oder man muß halt doch wieder ein Teil mehr dabei haben. Der Shop in den NIederlanden sieht interessant aus, liefern die nach D?

    Frag Michel direkt, ist sicher kein Problem algemeen@audiocablesupport.nl

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  • Stephen Falken
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    • 18. Dezember 2020 um 20:10
    • #20

    Wenn es denn unbedingt "fest" sein soll könntest du auch noch beim schon oft genannten NE8FF die Entsperrlasche plan zum Gehäuse absägen, und ein kurzes Stück Patchkabel mitsamt aufgeschraubtem NE8-Stecker verwenden.

    Kann nicht so einfach getrennt werden, aber wenn das Patchkabel dann mal die Biege macht, kann man es mit jedem beliebigen Multitool ausklinken und ersetzen, sogar "im Feld". Das Patchkabel wird vermutlich schneller kaputt sein als der FF-Adapter, vor allem die relativ ungeschützte RJ45-Rastnase wird eine überschaubare Lebenserwartung haben. Da wäre der Ansatz mit relativ einfachem Austausch des Patchkabels am preiswertesten über die Zeit.

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