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welche CAT6 Kabel für die Bühne?

  • wora
  • 22. Juni 2021 um 11:14
  • wora
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    • 22. Juni 2021 um 11:14
    • #1

    ich bin ja ganz happy mit meinen Cordial CAT Kabeln mit Ethernet steckern.
    diese kabel sind stabil, lassen sich gut verlegen und - ganz wichtig - am ende der VA auch wieder gut aufwickeln!

    aber: das sind CAT5 typen - und mit HDBaseT Videosignalen machen sie manchmal ein bisschen ärger. dafür braucht man einfach ein höherklassiges kabel.

    deshalb hier mal eine neue frage:

    wer hat erfahrungen und einen guten tipp für gut handlebare CAT 6 kabel mit ethercon?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MatzeRockt
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    • 22. Juni 2021 um 12:31
    • #2

    EUROCABLE im Vertrieb bei Connex. Sehr flexibel das Kabel, lässt sich gut wickeln.

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • verstärkerberserker
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    • 22. Juni 2021 um 13:19
    • #3

    RamCAT Serie von KLOTZ.

    Seit wir komplett darauf umgestellt haben, gab es keine Probleme mehr. Der Großteil im Bestand ist zwar CAT5.

    CAT6 gibt es aber auch konfektioniert in verschiedenen Ausführungen.

    ...Holz ist braun!

  • FHAudio
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    • 30. April 2023 um 07:39
    • #4

    Ich hole das Thema noch mal hoch weil der Threat von 2021 ist.

    Die CAT Kabel die ich bis jetzt hatte waren mir persönlich alle zu steif, absolut nicht flexibel.

    Ich finde es blöd wenn das Kabel beim abrollen nicht liegen bleibt, tausend schleifen macht und man sich dann mit Gaffatape amüsieren muss damit es halbwegs liegen bleibt.

    Das Aufrollen ist dann auch wieder eine Tortur.

    Sind die alle so steif oder gibt es da flexiblere Kandidaten ?

    Was wäre im heutigen Standard empfehlenswert ?

    Wer hätte da ein paar gute Tipps ?

    Im Moment habe ich etliche Originalrollen von Klark Technik, laut Beschreibung soll es hochflexibel sein, da kann ich nur drüber lachen, hatte noch nie so ein steifes Kabel wie Dieses hier.

    Von daher sind die Angaben der Hersteller in meinen Augen Bullshit.

  • guma 30. April 2023 um 10:41

    Hat das Thema aus dem Forum Audio-Netzwerke nach Sonstiges verschoben.
  • guma
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    • 30. April 2023 um 10:45
    • #5

    Was wirklich flexibel ähnlich einem guten Mikrofonkabel ist, ist das Cordial NN5 und NN5 SD. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Verwendungszweck ab. Will man die maximal für ein Protokoll mögliche Kabellänge, sollte man aber besser die unflexibleren Massivleiter-Kabel verwenden.

  • maccaldres
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    • 30. April 2023 um 10:59
    • #6

    ich hatte dieses einmal in der Hand:

    HELUKABEL | HELUKAT® 600IND CAT.7 S/FTP PUR ROBUSTFLEX grün 4 x 2 x AWG 26 /7
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    shop.helukabel.com

    das verdient tatsächlich die Bezeichnung flexibel

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • T-event
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    • 3. Mai 2023 um 17:31
    • #7

    RamCAT von Klotz seit immer als CAT6 im Betrieb, einzig die "alten" EtherCon Stecker (Loch statt Kerbe) in der Tülle machen 1-2 Mal Stress im Jahr - aber auch nur in Abhängigkeit mit "schlechten" Buchsen.

  • wora
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    • 3. Mai 2023 um 17:52
    • #8

    wie ich eingangs geschrieben hatte, verwende ich ebenfalls diese Cordial NN5 kabel und finde sie vom handling her wirklich super.

    aber wie gesagt: das sind "nur" CAT5e kabel, damit sind sie also nicht für jeden zweck geeignet. für audionetzwerke habe ich da bisher aber noch keinerlei probleme entdeckt.

    die hier genannten Connex- und Klotz-kabel habe ich bisher noch nicht getestet, weil wir aktuell immernoch keinen mehrbedarf haben.

    hat vielleicht schonmal jemand die Cordial NN6 und NN7 getestet?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • FHAudio
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    • 13. Mai 2023 um 08:07
    • #9

    Ich melde mich mal wieder weil ich jetzt technisch eine interessante Frage habe.

    Ein Kollege rief mich völlig gestresst an ob ich nicht CAT5E Kabel hätte ? Er hat selber CAT7 , war gerade als Dry Hire unterwegs für ein Gig, die Band brachte ihren eigenen FOH mit doch die Verbindung mit CAT7 wollte nicht ? Er hatte 3 Leitungen gelegt, keine der 3 funktionierte !!

    Er ist dann schnell meine CAT5E holen gekommen und der Abend wurde gerettet.

    ich dachte immer desto höher die Qualität des Kabels umsobesser wäre es ?

    Kann mir mal jemand verraten wo der Haken ist ?

    Wollte ja irgendwann neue Kabelrollen kaufen, und bin jetzt am grübeln ob ich wirklich die guten alten starren Cat5E ersetze.

  • skyper
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    • 13. Mai 2023 um 08:15
    • #10

    Irgendwer hier meinte mal dass es Hersteller gibt, die offenbar so schlecht designte schaltungen verwenden, dass das "minderwertige" Cat5e quasi als tiefpaß wirkt, der diverse Oberwellen unterdrückt. Diese bringen wohl sonst die Empfängerbausteine außer Tritt.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • FHAudio
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    • 13. Mai 2023 um 08:23
    • #11

    Ich kann dir nicht sagen was das für ein Pult war, es war wohl eine renommierte Band mit einem sehr standesamtlichen FOH. Ich denke mal das bei dieser Preisklasse sowas nicht passieren darf....deswegen die Frage ob es sich im Endeffekt lohnt Geld in CAT7 zu investieren wenn CAT5E es besser kann.

  • floger
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    • 13. Mai 2023 um 08:37
    • #12

    Die Frage ist, wie lange das Kabel war. War es Litze oder Draht?

  • FHAudio
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    • 13. Mai 2023 um 08:51
    • #13

    Er hat selber 75m Rollen, Marke weiss ich nicht, jedenfalls kein Dreck, da er viele dicke Jobs hat.

    Er hatte bisher nie solch einen Fall.

    Die Frage ist, lohnt es sich Cat7 zu kaufen wenn anscheinend etliche Hersteller Probleme damit haben ?

    Wäre jetzt doof wenn ich jetzt Cat7 Rollen bestellen und es dann bei mir auch nicht funktioniert, lach.

    Mich stört eigentlich nur die Starre meiner Kabel.....lästig.

  • wora
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    • 13. Mai 2023 um 09:10
    • #14

    ich habe auch schonmal eine ähnliche erfahrung gemacht.

    es war eine festinstallation, zwei konferenzräume konnten zu einem großen saal zusammengeschaltet werden.

    in jedem saal war eine Polycom Soundstructure (das ist ein 1HE DSP mit 12analogen in/out und Videokonferenzcodec) verbaut, die sich per netzwerk zu einem großen system mit 200 sitzplätzen zusammenschalten ließen.

    die elektroinstallation wurde dann wie üblich von einer elektrikfirma gemacht. wir hatten für die verbindung der beiden geräte CAT5e vorgegeben, die kabellänge in der wand war etwa 30m.

    der elektroinstallateur dachte sich: ach, da verlegen wir doch nicht so ein olles kabel, sondern packen gleich CAT7 in die wand, das ist stand der technik.

    dumm gelaufen:

    mit dem kabel in der wand war keine verbindung mit den beiden geräten möglich. ich habe dann schnell mal, um die trennwände herum, 80m CAT5e verlegt - und es hat sofort einwandfrei funktioniert.

    ich konnte das damals auch nicht erklären, aber unsere vorgabe "5e" war immerhin eindeutig gewesen. da blieb dem elektriker nichts anderes übrig, als die wand wieder aufmachen zu lassen und CAT5e zu verlegen.


    und neulich hatten wir bei uns eine VA, bei der der techniker ein Midas Pro1 dabei hatte. wir haben angeboten, dass er die im haus verlegten kabel benutzen kann - aber er sagte: "nein, ich lege meine eigenen strippen. mit fest verlegten leitungen hatte ich schon zu oft probleme".

    willkommen in der neuen, wunderbaren welt der netzwerke, die uns alles so viel einfacher machen soll(te) frech*

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • FHAudio
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    • 13. Mai 2023 um 09:18
    • #15

    Hat sich nie jemand die Frage gestellt wieso ?

    Es muss doch einen technischen Grund haben.

    Wir haben hier im Dorf nebenan eine neue Veranstaltungshalle gebaut. Dort wurde auch an alles gedacht und die Firma hat Cat6 verlegt.

    Ich habe überall schön die abgeschirmten Neutrikstecker verbaut, bisher läuft alles einwandfrei.

    Behringer, Midas kein Problem, Allen&Heath ebenfalls kein Problem....obschon beide Hersteller CAT5E bevorzugen.

  • wora
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    • 13. Mai 2023 um 09:21
    • #16

    nach meinen erfahrungen nach sind die gerätstchaften von Allen&Heath extrem tolerant, was die kabel angeht.

    in einer istallation mit fest verlegten kabeln, in der wir bis corona 1x monatlich einen gig gemacht haben, hatte ich mal zum ausprobieren ein neues kabelmessgerät angeschlossen. dabei hatte ich festgestellt, dass dort die adernpaare falsch aufgelegt waren und andere überhaupt nicht... trotzdem hat das immer problemlos gespielt ;)

    und was die frage nach der problematik angeht: vielleicht hat skype in beitrag #10 den richtigen hinweis gegeben?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 13. Mai 2023 um 09:27
    • #17
    Zitat von FHAudio

    Hat sich nie jemand die Frage gestellt wieso ?

    Es muss doch einen technischen Grund haben.

    ...nicht mehr aktuell, aber mit Infos gespickt:

    Thema

    [Forums-Projekt] "Übertragungsarten digitaler Audiodaten" / Audionetzwerke | Übersicht 2022

    Werte Foren-Gemeinde,

    vor etwas längerer Zeit gab es hier im Forum in irgendeinem Thread (ich finde den jetzt echt nicht mehr) eine Diskussion über Protokolle und Leitungslängen von Audio-Netzwerken. Da hab' ich 'mal Ende 2020 angefangen die gängigsten Audio-Netzwerke und deren Spezifikationen in einer Tabelle zusammen zu fassen. Vervollständigen war diesen Winter mit Hilfe von Thoschu angedacht, jedoch haben wir irgendwie beschlossen, daß wir da ein Forums-Kollektiv-Projekt draus machen :) .

    Wie…
    secluded
    26. Januar 2022 um 12:22

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • kilian
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    • 13. Mai 2023 um 11:09
    • #18

    Stark vereinfacht:

    CAT 6 ist die “bessere” Version von CAT5e und für “unsere” Zwecke gut zu gebrauchen.

    Sowas hat Bodo Felusch mal im Seminar gesagt.

    Meiner Erfahrung nach spielt alles, was 5e verlangt auch mit 6.

    Neben AES50 können auch MADI und AVB ab 70m mitunter sehr picky sein.

    CAT 7 ist ein ganz anderes Thema und durch die Anordnungen der Drähte ist die Leitungslänge deutlich größer als die Kabellänge.

    Also 100m Kabel sind deutlich über 100m Leitung, weshalb das dann gerne nicht funktioniert.

  • uchrisu
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    • 13. Mai 2023 um 11:15
    • #19

    Naja, ein Cat5 (E) - Das E ist inzwischen eigentlich überflüssig - ist meistens deutlich besser geschirmt als z.B. Cat 7 Kabel. Diese haben deutlich weniger bis keine Schirmung. Einige Protokolle, die keine lange Zeit für Fehlerkorrekturen und Neusenden haben", wollen dann halt auch keine Einstreuungen und daher geschirmte Kabel. Es hat ja einen Grund, wieso Cat7 Kabelrollen oft nur die Hälfte von Cat5(E)-Kabeln kosten. Es fehlt die Schirmung. Dadurch hat das Kabel dann aber auch keine Kapazität gegen den Schirm und man kann es theoretisch mit höheren Frequenzen (also Datenraten) betreiben. Diese sind für die Audioprotokolle nicht notwendig, allerdings brauchen die oft mehr Störsicherheit.

    So erkläre ich mir das zumindest teilweise.

  • wora
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    • 13. Mai 2023 um 11:44
    • #20
    Zitat von kilian

    Neben AES50 können auch MADI und AVB ab 70m mitunter sehr picky sein.

    wobei MADi ja eigtentlich für koaxkabel spezifiziert ist.

    die Soundcraft-Lösung mit MADi auf CAT-kabel ist ein sonderweg, dafür kann MADI ja nix. ;)


    Zitat von uchrisu

    deutlich besser geschirmt als z.B. Cat 7 Kabel. Diese haben deutlich weniger bis keine Schirmung.

    ich habe noch nie ein ungeschirmtes CAT7 kabel gesehen. sowas gibt es tatsächlich?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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