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HDCP am MacBook

  • Andreas Michel
  • 18. März 2022 um 19:15
  • Andreas Michel
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    • 18. März 2022 um 19:15
    • #1

    Hallo,

    ich habe ein hoffentlich lösbares Videoproblem: Ich habe ein MacBook mit HDMI und Thunderbolt Ausgang. Ich möchte das MacBook vom HDMI Ausgang über ein 40m HDMI Glasfaserkabel mit einem RGBlink Mini verbinden. Das scheitert aber leider daran, dass mir da wahrscheinlich HDCP einen Strich durch die Rechnung macht; zumindest denke ich das ;( Mit einem HDMI-Splitter (welcher wahrscheinlich das HDCP nicht weitergibt) dazwischen spielt das ganze nämlich. Meine Überlegung ist einen Thunderbolt auf HDMI Adapter zu kaufen, welcher kein HDCP "kann" ?! Gibt es da Erfahrungen, welche das ganz sicher machen bzw. nicht machen? Oder ganz andere Ideen/Lösungsvorschläge? Ich weiss gerade nicht weiter.

    Vielen Dank schon mal!

    Andi

    Andreas Michel Veranstaltungstechnik
    Blumenstr. 29
    70839 Gerlingen
    http://www.amvt.de
    mail@amvt.de

  • robert müller
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    • 18. März 2022 um 23:07
    • #2

    Ohne mit den Spezifika von HDCP am Mac weiterhelfen zu können: Wenn's doch mit dem Splitter dazwischen funktioniert, warum lässt du den nicht einfach drin?

  • HaPe
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    • 19. März 2022 um 00:07
    • #3

    Gibt es da nichts von z.B. HDFury? Das wäre eine Adresse, wo man mal gucken könnte. Hat mir früher mal weitergeholfen bei einem Beamer mit DVI, aber ohne HDCP.

  • niggles
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    • 19. März 2022 um 09:39
    • #4

    Kannst du den RGBlink noch zurück schicken? Meiner Erfahrung nach sind die Dinger unfassbar zickig was Eingangssignale mit variabler Auflösung und HDCP-Option angeht. Für das Geld bekommst du auch einen BMD ATEM Mini, da klappt das einigermassen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • siwi
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    • 19. März 2022 um 13:45
    • #5

    Erste Frage, was ist das Anzeige Gerät?

    Zweitens was spielst du ab.

    Daraus ergibt sich ob HDCP relevant ist.

    Dann kann man entscheiden:

    Braucht es eine transparente Strecke.

    Langt einfach ein EDID mit no HDCP

    Muss man es brechen, was absolut nicht zu empfehlen ist, und aktuell nur bei maximal HDMI 1.4 verlässlich funktioniert.

  • marcoboy
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    • 20. März 2022 um 20:48
    • #6

    So einfach geht es dann doch nicht... Das Problem ist das solch ein Adapter als ein nicht sicheres Gerät kein Bild ausgibt. Das gleiche blöde spiel habe ich mit einer Windows Kiste durch. Die Industrie hat das ganze auf die spitze getrieben. Es funktioniert nur mit Hardware die dir diese Funktionen sicher zusagen.

  • siwi
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    • 20. März 2022 um 21:56
    • #7

    In den allermeisten Fällen wird kein HDCP benötigt und die Lösung ist das in der Kommunikation (EDID) entsprechend zu konfigurieren.

  • marcoboy
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    • 21. März 2022 um 09:00
    • #8

    ja ja mag sein, aber Hersteller von Hard und Software stufen diese Hardware als nicht sicher ein und schon wird dort kein Bild mehr ausgegeben. Das gilt auch für die Übertragungsstrecke. Früher war das so das Player ihre Funktion verweigerten . TPM wird noch weiter auf die spitze getrieben, sobald du z.Bsp eine nicht signierte Software installiert bleibt der externe Bildschirm schwarz.

    Das stellt uns vor große Problem mit Kundengeräten....

  • siwi
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    • 21. März 2022 um 11:48
    • #9

    Das stimm so nicht.

    Man kann ohne Probleme Systeme ohne HDCP betreiben.

    Es gibt mehr no HDCP Installationen als mit HDCP in meinem Umfeld

    Jeder Medien Server arbeitet ohne HDCP.

    HDCP ist eine Konsumer Sache und taucht immer nur auf, wenn man das mit Pro AV vermischt.

    HDCP wird immer vom Kontent aus abgerufen niemals vom Gerät, das setzt nur um.

    Es ist ja so, dass ein Blueray 'Menu übertragen wird und der Film dann nicht.

    gleiches gilt für Inhalte auf dem Rechner via Netflix, Amazon, Magenta, usw.

    Dort bringt dann die App, bzw. der Browser ja nach TV Kanal / Inhalt eine Fehlermeldung oder nicht.

    Eine klassisches Screen erweiterung geht immer.

    Windows, bzw. Apple fragt zwar den Status, (das vorhanden sein oder nicht) abb, macht aber die eigenen Anzeige davon nicht abhängig.

    Gerade bei Apple ist es wichtig eine klare kommuniaktin zu haben.

    Das gilt übrigens auch für IPads, Android, Samsung DEX.

    Einzig bei Linux und Chrome fehlt mir die erfahrung.

    Aber Linux könnte ich im Falle von nachliefern.

    Lange Rede kurzer Sinn.

    Wir müssen wissen was ist der Inhalt, was ist das Anzeige Gerät, dann ergibt sich die Lösung.

  • Christian Hofmann
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    • 21. März 2022 um 20:40
    • #10
    Zitat von siwi

    Wir müssen wissen was ist der Inhalt, was ist das Anzeige Gerät, dann ergibt sich die Lösung.

    Hmmm, ich sehe immer öfters, gerade im Konferenz Bereich, dass eigene Geräte mitgebracht werden. Und auch sonst halte ich immer ein MacBook bereit für keynote Präsentationen. Daher sieht meine Strategie eher so aus, dass ich auf alles vorbereitet bin und nur sehr selten "geht nicht" sage. Mit dem richtigen Scaler/switcher und den richtigen Helferlein ist es völlig egal, ob jemand mit Geräten mit HDCP kommt oder nicht...

  • siwi
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    • 22. März 2022 um 01:52
    • #11

    Ein EDID Manager löst das Problem über die Kommunikation HDCP vorhanden oder nicht.

    Ich kenne keinen seriösen Scaler der HDCP bricht.

    Einmal editiert, zuletzt von siwi (24. März 2022 um 08:11)

  • tommes
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    • 22. März 2022 um 06:52
    • #12

    Ich nutze in solchen Problemfällen gerne meinen kleinen Testmonitor, einen Blackmagic Video Assist. Der hat HDMI In und Out und wird von der Quelle als Monitor erkannt, bekommt also ein Bild. Ob es so ganz regelkonform ist, dass er das Bild auch am HDMI-Out wieder rausgibt weiss ich nicht, er tut es aber in jedem Fall.

    Hat mir bei LED-Wänden, die mit Kundenmacbook bespielt werden sollen, schon oft geholfen. 8)

  • Marian Humann
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    • 22. März 2022 um 07:02
    • #13
    Zitat von Christian Hofmann

    Mit dem richtigen Scaler/switcher und den richtigen Helferlein ist es völlig egal, ob jemand mit Geräten mit HDCP kommt oder nicht...

    Hätte ich bis vor 3 Wochen auch gesagt. Bis dann ein weltberühmter deutscher Pathologe hier im Haus war und einen Vortrag gehalten hat. Dessen MacBook war partout nicht dazu zu überreden, über HDMI ein anständiges Bild an unser System zu übergeben. Alles andere getestete Videogeraffel spielte einwandfrei, und auch während diverser Ärztekongresse, Tagungen etc. hatten wir nie Probleme, nichtmal mit den seltsamsten Zuspielern.

    Signallaufweg: USB-C auf HDMI Adapter (verschiedene Hersteller, Apple, Lindy, NoName) auf HDBaseT Transmitter (Atlona HDVS-200 & Kramer SID-X2N, beide probiert) über HDBaseT auf Analog Way Saphyr-H, über HDBaseT zu Christie DWU850GS Projektor. Am Saphyr war HDCP abgeschaltet, aber auch ein anschalten und abstecken aller weiteren dort angeschlossenen Wiedergabegeräte brachte nichts.

    Erst als wir per VGA aus dem MacBook raus sind ging es, aber auch da nur mit einem von 2 getesteten HDVS-200, und mit dem X2N auch nicht. :/

  • niggles
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    • 23. März 2022 um 09:19
    • #14
    Zitat von Marian Humann

    Hätte ich bis vor 3 Wochen auch gesagt. Bis dann ein weltberühmter deutscher Pathologe hier im Haus war und einen Vortrag gehalten hat. Dessen MacBook war partout nicht dazu zu überreden, über HDMI ein anständiges Bild an unser System zu übergeben. Alles andere getestete Videogeraffel spielte einwandfrei, und auch während diverser Ärztekongresse, Tagungen etc. hatten wir nie Probleme, nichtmal mit den seltsamsten Zuspielern.

    Signallaufweg: USB-C auf HDMI Adapter (verschiedene Hersteller, Apple, Lindy, NoName) auf HDBaseT Transmitter (Atlona HDVS-200 & Kramer SID-X2N, beide probiert) über HDBaseT auf Analog Way Saphyr-H, über HDBaseT zu Christie DWU850GS Projektor. Am Saphyr war HDCP abgeschaltet, aber auch ein anschalten und abstecken aller weiteren dort angeschlossenen Wiedergabegeräte brachte nichts.

    Erst als wir per VGA aus dem MacBook raus sind ging es, aber auch da nur mit einem von 2 getesteten HDVS-200, und mit dem X2N auch nicht. :/

    HDBaseT ist oft nicht HDCP transparent. Sauber tut das eigentlich nur bei Extron, Lightware und den diversen voll integrierten Lösungen von Projektor- und Mediensteuerungsherstellern.

    War beim AW Saphyr HDCP am Eingang *und* allen Ausgängen abgeschaltet?

    Dass es dann per VGA lief deutet ja darauf hin dass der Content selbst nicht als kopiergeschützt geflaggt war.

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  • niggles
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    • 23. März 2022 um 09:27
    • #15
    Zitat von siwi

    Das stimm so nicht.

    Man kann ohne Probleme Systeme ohne HDCP betreiben.

    Es gibt mehr no HDCP Installationen als mit HDCP in meinem Umfeld

    Jeder Medien Server arbeitet ohne HDCP.

    HDCP ist eine Konsumer Sache und taucht immer nur auf, wenn man das mit Pro AV vermischt.

    HDCP wird immer vom Kontent aus abgerufen niemals vom Gerät, das setzt nur um.

    Es ist ja so, dass ein Blueray 'Menu übertragen wird und der Film dann nicht.

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    Da muss ich dir jetzt ein bisschen widersprechen: OSX-Macs, Windows Surfaces und zumindest bestimmte Kombinationen von Windows 10/11 und einigen Grafikkarten machen richtig Stress wenn sich die Senke nicht explizit sauber und bei jedem Handshake wieder als non HDCP compliant ausweist und/oder die Übertragungsstrecke nicht sauber HDCP transparent ist. Und da gibts leider noch immer viele Geräte: Fast alles von BMD, günstige HDMI-Glasfaserstrecken ohne Rückleitung, viele HDBaseT-Strecken und auch diverse DVI-Matrizen und Verteiler mit EDID-Management.

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  • Marian Humann
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    • 23. März 2022 um 14:00
    • #16
    Zitat von niggles

    War beim AW Saphyr HDCP am Eingang *und* allen Ausgängen abgeschaltet?

    Ja und Nein ;) Erst ja, dann nein, dann wieder ja. War aber bisher von unzähligen MacBooks und anderem Geraffel was die letzten Jahre an der Installation hing das erste Gerät, das wirklich Probleme machte.

    Besagter Pathologe scheint das Problem aber gewohnt zu sein, er schreibt nämlich explizit in seinen Bühnenanweisungen dass Signalwandeln nicht funktioniert und nur eine Direktverbindung zum Beamer geht. Es ging dann ja auch so, allerdings weiß ich noch nicht warum :rolleyes:

  • siwi
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    • 24. März 2022 um 08:18
    • #17
    Zitat von niggles

    Da muss ich dir jetzt ein bisschen widersprechen: OSX-Macs, Windows Surfaces und zumindest bestimmte Kombinationen von Windows 10/11 und einigen Grafikkarten machen richtig Stress wenn sich die Senke nicht explizit sauber und bei jedem Handshake wieder als non HDCP compliant ausweist und/oder die Übertragungsstrecke nicht sauber HDCP transparent ist. Und da gibts leider noch immer viele Geräte: Fast alles von BMD, günstige HDMI-Glasfaserstrecken ohne Rückleitung, viele HDBaseT-Strecken und auch diverse DVI-Matrizen und Verteiler mit EDID-Management.

    Sorry mein Fehler, ich habe es missverständlich geschrieben.

    Ich wollte damit sagen die oft gehörte pauschal Aussage MacBook gleich HDCP brechen ist falsch.

    Kann dir zustimmen, es muss eine bei manchen (besser Allen) Konstellationen eine absolut saubere Kommuniation vorhanden sein.

    Bei HDBaseT gibt es leider die genannten Marken die zu 100% die Spezifikationen erfüllen und alles schick ist und andere die den günstigeren Chip nutzen und eben in diversen Kombinationen dann Probleme machen.

  • Volker
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    • 30. März 2022 um 22:08
    • #18

    Tip:

    Bei Amazon so lange nach den hdmi Splittern suchen, die am Rande auch hdcp killen und fertig. Kostet 15 Euro.

    In jedes Toolcase gehören zwei davon.

    Und nein, ich verschicke keine links dazu. Einfach mal suchen und Beschreibungen bzw Bewertungen lesen.

  • Andreas Michel
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    • 13. April 2022 um 13:40
    • #19

    Also bleibt für mich die Lösung mit einem HDCP killenden HDMI-Splitter die beste und einfachste. Ich habe jetzt als Backup noch einen weiteren HDMI-Splitter dabei, dann kann fast nichts mehr schiefgehen ;)

    Andreas Michel Veranstaltungstechnik
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  • tommes
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    • 13. April 2022 um 17:48
    • #20

    Gehört in jedes Toolcase! :saint:

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