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Endstufe im 2 Ohm Betrieb

  • Burle
  • 26. August 2023 um 10:48
  • Burle
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    • 26. August 2023 um 10:48
    • #1

    Hallo, würde gerne mal eure Erfahrung, Meinung hören zum Thema Endstufe im 2 Ohm Betrieb.

    Speziell geht es um die Seeburg S 10. Mir wurde einmal gesagt da kann man 6 x G Sub 1801 und 2 x K24 dran hängen. Ein anderer sagt ich würde niemals auf 2 Ohm eine Endstufe betreiben.

    Also was nun? Sind diese Endstufen nicht dafür ausgelegt?

    Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen mit diesem Thema

  • yamaha4711
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    • 26. August 2023 um 11:30
    • #2

    Auslegung (techn. Spec) und reales Verhalten sind 2 paar Stiefel.

    Wenn eine Stufe für 2 Ohm spezifiziert ist, dann heißt das noch lange nicht, dass diese Stufe auch mit so kleinen Impedanzen wohlwollend umgehen kann. Das hängt sehr vom internen Aufbau und auch dem Netzteil ab. Stichwort Dämpfungsfaktor.

    Da ich diese Stufen selbst im Lager habe:

    Peavey CS800X, Dynacord L2400, Powersoft M50Q

    Alle drei können 2 Ohm und machen das auch ohne zu murren mit.

    Allerdings klingt das was aus den Boxen raus kommt bei 2 Ohm (gleiche Boxen Voraussetzung) doch sehr unterschiedlich, vor allem im Tieftonbereich.

    Die Peavey klingt bei 2 Ohm eher schlapp, weniger dynamisch und schwammig. Bässe werden unpräzise. Hängt einfach mit der bei 2 Ohm sehr schlechten Dämpfung zusammen.

    Die Dynacord klingt da schon ganz anders. Präzise ist aber doch anders, denn bei 4 Ohm steht diese Stufe doch sehr gut da.

    Die Powersoft kann da ein bisschen mehr und klingt auch bei 2 Ohm noch saftig.

    Der Hersteller Hoellstern rühmt sich ja damit, dass dessen Endstufen sich erst wohl fühlen, wenn man sie unter 4 Ohm betreibt. Sogar 1 Ohm Lastimpendanz soll da möglich sein.

    Auch die neueren Powersoft könne so weit runter gehen.

    Was die S10 kann, keine Ahnung. Einfach probieren und im Vergleich dazu eben bei 4 Ohm.

    2 Ohm ist oftmals eine Notlösung und auch ich würde eine Endstufe nicht bei 2 Ohm betreiben wollen, ausser ich habe Gerätschaften am Start von denen ich mit absoluter Sicherheit weiß, dass diese sich erst bei 2 Ohm wohl fühlen.

    Allerdings hat man dann keine Notfalllösungen in der Hinterhand, wenn mal ein oder zwei Kanäle ausfallen. Im Notfall, wenn man die Auslastung auf 4 Ohm begrenzt und die Stufe 2 Ohm fähig ist, kann man immer noch umklemmen. Ansonsten brauchts Spare.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • uchrisu
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    • 26. August 2023 um 12:46
    • #3

    Bei der Kombination 6 (2x3) x G Sub 1801 und 2 x K24 wärst du im Bass ja nominell nicht bei 2 Ohm, sondern bei 2,7 Ohm. 2 Kanäle der Endstufe wären ja mit den Tops belegt und daher nicht ganz so stromhungrig. Von daher würde das schon deutlich besser gehen als wenn du wirklich auf jeden Kanal 3 oder 4 Bässe hängst.

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    • 26. August 2023 um 13:01
    • #4

    Da Seeburg zu den guten, deutschen Herstellern gehört, denen ich ein grosses Mass an Vertrauen entgegenbringen würde, würde ich an deiner Stelle diese Frage direkt an Seeburg stellen. Dort bekommst du eine kompetente Antwort.

    Abgesehen von der Möglichkeit, eine PA von beachtlicher Grösse mit nur einer Endstufe zu betreiben, muss man sich (unabhängig vom Hersteller) auch die Frage stellen, ob es sinnig ist, alles an einem einzigen Amp zu betreiben. Fällt der aus, wird es unangenehm.

    Der Ton macht die Musik.

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    • 26. August 2023 um 16:52
    • #5

    Also dieses ampausgefalle ist mir, wenn ich Verkabelungs Fehler raus nehme noch nie passiert!!

    Bei 2 Ohm betrieb was eine moderne Mittel und Oberklassen amp können muß, stören mich immer die Kabel. Jede steckverbindung hat ja übergangseiderstände. Da bleibt mal schnell 10-20% der Leistung drin hängen.

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    • 26. August 2023 um 17:03
    • #6

    Keiner meiner Amps läuft je auf Volllast. Trotzdem hatte ich mindestens 3 Ausfälle zu verzeichnen;

    - Crest pro 8002; beim Einschalten mit einem Knall kaputt

    - Digam Q4004; entwickelte ein komisches Verhalten und stieg dann aus

    -t.amp tsa 4-1400; war Spare-Amp für die Digam und riss dann gleich 2 Lautsprecher in den Tod, als er abrauchte.

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    • 26. August 2023 um 18:18
    • #7

    Selbst wenn es funktioniert sollte man erst mal schauen ob dann überhaupt noch irgendwas an relevanter Leistung pro Sub übrig bleibt.

    Also 1500 pro Sub, die S10 macht 2400 pro Kanal.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    • 26. August 2023 um 18:27
    • #8

    Wie schon erwähnt sollte man den 2 Ohm Betrieb wenn möglich vermeiden (und auch nicht vergessen, dass gebrückt an 4 Ohm ein sehr ähnlicher Betrieb ist). 2 Ohm (außer im Notfall) nur mit kurzen und dicken Kabel und wenn möglich einer sternförmigen Verkabelung (mit der Endstufe als 'Mitte') also kein von Box zu Box durchschleifen....

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  • marcoboy
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    • 26. August 2023 um 18:39
    • #9

    Ich würde das mal relativieren, kaputt gehen an der Endstufe sollte nichts wenn sie diese Lasten treiben kann. Was anderes ist die zu erwartende Performance bei Subs dessen Impedanz auch mal unter 2 Ohm rutscht. Geräte mit vier Kanälen neigen zu schwächen bei Vollast auf allen Kanälen. Aber auch das lässt sich nicht so pauschal beurteilen, denn es gibt auch Geräte wo dies nicht der Fall ist. Bei Hoellstern würde ich keine bedenken haben, limitierender Faktor ist dann er das Netz.

    Eine 30 Jahre alte Kiste würde ich jetzt nicht mit 2 Ohm quälen, die Wahrscheinlichkeit das diese aufgibt ist dann größer.

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    • 27. August 2023 um 02:15
    • #10

    wenn hier jemand s über amp ausfälle schreibt, wäre es auch sinnvoll zu schreiben in wie vielen jahren das passiert ist. ich habe 34 jahre auf der uhr.

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  • Fux
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    • 27. August 2023 um 02:15
    • #11

    Da ein 8 Ohm Lautsprecher ja keine ohmsche Last von 8 Ohm darstellt, sondern bei manchen Frequenzen auch darunter liegt, ergibt sich bei der Parallelschaltung 4 solcher Lautsprecher je nach Frequenz eine Impedanz unter 2 Ohm. Das ist elektrisch dann schon recht nahe am Kurzschluss...

    Das kann man im Notfall bei reduziertem Pegel schon mal machen. Manche Endstufen können damit besser umgehen, andere weniger. Als Standardanwendungsfall halte ich das aber für unglücklich.

    Auch wenn nichts kaputt geht, oder die Endstufe nicht in den Protekt geht. Besser klingen wirds an solch niedrigen Impedanzen sicher nicht.

    Viele Grüße,
    Fux

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    • 27. August 2023 um 02:22
    • #12

    ich habe ab und an 2 doppel 18er an camco amps betrieben. das hat so aufs erste anhören keine einschränkungen gegeben. verkabelt war alles mit 4qmm

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  • Onkel Leuchte
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    • 25. August 2025 um 10:36
    • #13

    Hi, gibt es hier vllt etwas neues?

    Ich bekomme nächste Woche eine Seeburg S10

    Sie wird erstmal 4x GSub1501 und 2x X8

    Antreiben da mache ich mir gar keine Gedanken.

    Jedoch frage ich mich aktuell auch, ob ich mit der S10 zuverlässig und sauber 6x GSub 1501 an 2 Kanälen betreiben kann. Um das Potential der X8 auch voll auszureizen.

    Laut RAM Audio wo die Veratärker ja produziert werden ist es kein Problem. Würde aber gerne Erfahrungen aus der Praxis hören.

    Grüße

  • yamaha4711
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    • 25. August 2025 um 12:31
    • #14

    Die Physik hat sich seit 2023 nicht geändert.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Onkel Leuchte
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    • 22. September 2026 um 06:59
    • #15

    Update an 6x G1501 + 2x X8 scheitert es bei der S10 leider schon. Bevor die Kanäle ansatzweisen ausgessteuert sind und der normale Limiter greift Leuchtet das rote Lämpchen für den internen Clip Limiter. Dabei hatte ich die Info von RAM so wie Seeburg das, das Setup kein Problem darstellt.

    Stromversorgung war direkt an nem leeren 32A Verteiler und von da aus mit 3 Meter 2,5mm² in die Amp.

    Die G1801 bekommt man an der S10 eh nicht ausgefahren.

    Da wäre ne S20 Minimum wo man aber 230V 32A benötigt .

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