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Frage zu Haas

  • zegi
  • 11. Mai 2024 um 20:25
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    zegi
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    • 11. Mai 2024 um 20:25
    • #1

    Ich habe mir heute dies mal durchgelesen:

    Sengpielaudio

    https://sengpielaudio.com › ...PDF

    Haas-Effekt und Präzedenz-Effekt (Gesetz der ersten Wellenfront)

    Am Ende gibt es ein Beispiel mit Skizze. Der Schall trifft nach 1m auf das Mikrofon und nach 16.7m auf den Hörer.

    Müsste man nicht diesen ersten Meter von der Distanz abziehen? Diese ca. 3ms gehen auf dem elektronischen Wege ja genauso verloren, wie beil Schall über die Luft. Oder mache ich einen Denkfehler?

    Der Ton macht die Musik.

  • kob1
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    • 11. Mai 2024 um 20:35
    • #2

    Meinst du das PDF?! Ist wohl beim Kopieren was schiefgegangen...
    https://sengpielaudio.com/Haas-Effekt.pdf

    Der "akustische" Weg sind 16,7m, der Weg der Beschallung sind 3m durch die Luft (1m bis zum Mikro + 2m Box zu Ohr) plus der Rest der hier vernachlässigt wird (Mischpult, Verstärker etc) also 16,7-3.

    Du kannst den Meter bis zum Mikro auch abziehen, aber dann bei beiden Signalpfaden.

    Einmal editiert, zuletzt von kob1 (12. Mai 2024 um 01:28)

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    • 11. Mai 2024 um 20:41
    • #3

    Danke. So habe ich das vermutet.

    Der Ton macht die Musik.

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    • 11. Mai 2024 um 20:56
    • #4

    Jetzt habe ich noch eine praktische Frage. Wenn ich z.B. Vocals, Gitarre und Keys habe. Dann 'haase' ich die Gitarre, die man über den Amp hört. Was mache ich mit Gesang und Keys, die man nicht oder nur wenig direkt hört? Auch mal einen 'Mittelhaas' dazu, damit die Sache nicht zusammenfällt? Oder nix?

    Der Ton macht die Musik.

  • HenrySalayne
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    • 11. Mai 2024 um 21:45
    • #5
    Zitat von zegi

    Ich habe mir heute dies mal durchgelesen:

    Sengpielaudio

    https://sengpielaudio.com › ...PDF

    Haas-Effekt und Präzedenz-Effekt (Gesetz der ersten Wellenfront)

    Am Ende gibt es ein Beispiel mit Skizze. Der Schall trifft nach 1m auf das Mikrofon und nach 16.7m auf den Hörer.

    Müsste man nicht diesen ersten Meter von der Distanz abziehen? Diese ca. 3ms gehen auf dem elektronischen Wege ja genauso verloren, wie beil Schall über die Luft. Oder mache ich einen Denkfehler?

    Alles anzeigen

    Ist doch aber abgezogen? :/

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

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    • 11. Mai 2024 um 21:47
    • #6

    Oops

    Der Ton macht die Musik.

  • TomyN
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    • 11. Mai 2024 um 22:24
    • #7

    Also ich 'haase' die komplette Front, wobei das relevante Signal die Zeit bestimmt, bei mir ist das der Chor. Würde ich nur den verzögern, dann kämen ja die anderen Signale früher und hätten 'Priorität'

    Dazu noch Delay von ca. 3ms Delay auf die Snare (hat aber nix mit Haas sondern mit Interferenz zu tun).

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • kob1
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    • 11. Mai 2024 um 22:37
    • #8

    Ich haaße nicht mehr, zumindest bei Delaylines und Fills, weils für mich einfach wie Echo klingt. Auch bei sehr geringen Lautstärken. 20ms sind ja net nix…

  • wora
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    • 12. Mai 2024 um 00:39
    • #9
    Zitat von kob1

    Ich haaße nicht mehr, zumindest bei Delaylines und Fills, weils für mich einfach wie Echo klingt. Auch bei sehr geringen Lautstärken. 20ms sind ja net nix…

    ich mache das bei delaylines auch schon lange nicht mehr, zumindest nicht mit so viel aufschlag. manchmal mache ich 1-3ms dazu, aber nie mehr. man kann ja nur auf einen punkt im saal delayen, wenn dieser auf achse von front-pa zu delaybox liegt, dann kommt ja zu allen seitlicher liegenden plätzen automatisch mehr delay hinzu.

    vor etwa 15 jahren habe ich auch mal ne zeitlang einzelne instrumente und instrumentengruppen auf die PA delayt.

    aber der aufwand war mir für das ergebnis zu hoch, so dass ich wie Tomy meistens einfach die gesamte front-PA verzögere.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 12. Mai 2024 um 09:53
    • #10

    Bevor auch ich (mich wiederholenderweise) meinen Senf dazugebe - hier die letzten 2 Threads zum Thema Haas:

    Beitrag

    Haas Effekt

    Hallo zusammen

    Mich würde es interessieren, wie ihr das in der Praxis handhabt. Macht ihr das konsequent immer, dass ihr die Bühne delayed? Global (Durchschnittswert der Distanz) oder jedes Instrument einzeln?

    Und wie gross muss die Bühne sein, bis sich das Delay hörbar auszahlt? Ich schätze ja mal, dass bei ganz kleinen und ganz grossen Events der Effekt nicht so ins Gewicht fällt. Am meisten wohl so in der 200 - 600er Grösse.
    zegi
    28. Dezember 2018 um 14:27
    Thema

    Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    Da es immer wieder vorkommt:

    Der Haas-Effekt hat etwas mit Ortung zu tun. Selbst in der Wikipedia steht die falsche Abhandlung, die behauptet, daß ein zusätzliches Delay von ca. 20ms auf Delay-Lines dazu führt, daß die Ortung auf dem Hauptsystem bleibt (richtig) und daß der Zuhörer vom erhöhten Schallpegel der Delay-Lautsprecher profitiert (falsch). Aufgrund der interessanten Politik bei der deutschen Wikipedia mache ich mir nicht die Mühe, das dort korrigieren zu wollen, aber ich finde,…
    simonstpauli
    10. Februar 2014 um 16:03
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    • 12. Mai 2024 um 12:05
    • #11

    🙈 Die SUFU geht ja wieder 😅

    Ich hatte gestern noch mit 'meiner' Band ein wenig rumexperimentiert. Die Sängerin beschwerte sich nach etwas Haas plötzlich, dass ihr Inear-Sound kaputt und metallisch klinge. Da habe ich das Delay wieder genullt und es war ok.

    Ich gehe davon aus, dass Sie evtl einen Mix aus delayten und undelayten Signalen hatte, was ich leider nicht mehr nachvollziehen konnte (Band hat ihr X32 mit relativ viel internem Geroute).

    Ist das überhaupt möglich, so wie ich das vermute?

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 12. Mai 2024 um 12:10
    • #12

    Das X32 hat Delay direkt nach dem Gain und im Out Block. Wenn du an den Kanal Delays rumspielst geht das natürlich auch auf den Inear. Wenn du das Delay nur im Ausgang setzt, ist es fast unmöglich das so wieder ins Pult zu kriegen. Dazu müsste man das im äußeren Routing zurückführen. Das führt dann aber auch ohne Delay zu Phasing.

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    • 12. Mai 2024 um 12:17
    • #13

    ...das heisst aber eigentlich, dass das Delay in beiden Fällen keine Löschungen machen kann. Im ersten Fall wäre das Signal ja für alle Routings gleichermassen delayed.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 12. Mai 2024 um 12:25
    • #14
    Zitat von zegi

    Im ersten Fall wäre das Signal ja für alle Routings gleichermassen delayed.

    Nur nicht zu ihr selbst. Delay auf Monitor ist immer schlecht. Und wenn wenn die Kanäle gesplittet und doppelt geroutet sind ist auch doof. Allerdings hat dann der Kanal für die PA eigentlich nix im Monitor Mix verloren.

  • secluded
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    • 12. Mai 2024 um 16:15
    • #15
    Zitat von zegi

    Ist das überhaupt möglich, so wie ich das vermute?

    ...könnte aber auch das undelayte Audience-Mic für's Inear verursacht haben - denn dort bekommt man ja auch etwas von der Mukke mit, die via Tonmobiliar in den Raum gelangt für das (hoffentlich zahlreich) anwesende und kräftig zahlende Publikum...

    ...nur so 'ne Vermutung, da ich das auch schon einige male erlebt habe bei diversen Bands, die ein Audience-Mic z.B. vom 20 Meter entfernten FOH zurück geschickt bekommen haben durch das digi-Pult am FOH, via Wandler zur Bühne, dort an einer Stagebox raus, und in das Musikereigene digitale In-Ear-Mischgerät, dann analog raus , um dann analog wieder in die digitale InEar-Strecke zu gelangen, welche dann das ganze wieder analog an's Trommelfell schickt...

    ...da biste rucki-zucki bei locker flockigen 50 bis 80 ms inkl. zurückgelegtem Schall von der Bühne und sämtliche Pulte und AD/DA-Wandler ^^ - möchte eventuell möglich sein (ist jetzt nur 'mal so eine klitzeklitzekleine Vermutung), daß dies vielleicht, oder nur unter geringen Umständen, den Musiker ein wenig, oder nur ein bißchen stören könnte, wenn man das ganze doppelt wahrnehmen muß während eines Auftritts 8o

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • robert müller
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    • 12. Mai 2024 um 16:34
    • #16

    Oftmals ist es ja schon einfach nicht auszuhalten.

  • wora
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    • 12. Mai 2024 um 16:40
    • #17
    Zitat von zegi

    ...das heisst aber eigentlich, dass das Delay in beiden Fällen keine Löschungen machen kann.

    wenn die dame ihr IEM nicht übermäßig laut eingestellt hat (was ja durchaus sinnvoll ist), dann kann sich hier trotzdem ein problem ergeben: sie hört sich selbst nämlich nicht nur über den ohrhörer, sondern auch über die knochenleitung im eigenen kopf!

    und wenn dann eines der beiden signale verzögert wird (welches sollte klar sein :) ), dann ergeben sich hier doch deutliche kammfiltereffekte. und das klingt dann, wie wenn man in eine kloschüssel singt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 12. Mai 2024 um 18:29
    • #18

    Hmm, das würde aber bedeuten, dass für Sänger (äh Singender) mit InEar die maximale Bühnengröße bzw. der maximale Abstand zur FoH PA begrenzt wäre....

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    • 12. Mai 2024 um 18:56
    • #19
    Zitat von TomyN

    Hmm, das würde aber bedeuten, dass für Sänger (äh Singender) mit InEar die maximale Bühnengröße bzw. der maximale Abstand zur FoH PA begrenzt wäre....

    nein, es geht um das Inear signal. da sollte kein delay drauf sein, damit sich die musiker selbst kontrollieren können.

    wenn die PA auf der bühne so laut ist, dass sie im ohr mit den IEM signal konkurriert, dann muss man sich etwas besseres überlegen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 12. Mai 2024 um 19:09
    • #20

    Okay, dann hab ich Dich falsch verstanden. Delay auf InEar geht natürlich gar nicht, manche Musiker hören ja schon die Latenz eines digitalen Mischpultes (konnte aber früher mit einem 2 Meter entfernten Wedge problemlos arbeiten...)

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