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Sub Array beim letzten Event abgeraucht &alle Treiber kaputt. | Wo könnte der fehler sein und macht dieser Aufbau sinn?

  • ImAIdiot
  • 27. Mai 2024 um 16:30
  • ImAIdiot
    Gast
    • 27. Mai 2024 um 16:30
    • #1

    Moin moin Zusammen,

    hoffe ich bin mit der Frage hier richtig, aber da ich selbst nicht soviel Ahnung habe, aber es aktuell auch niemanden neben mir gibt, welcher sich darum kümmern kann wollte ich euch nun nach etwas rat fragen mit folgenden Fragen:

    - Macht dieses Setup mit den Komponenten sinn?

    - Reichen und passen die Endstufen für die Speaker auf oder sollte ein upgrade her?

    - Handelt es sich hierbei um eine reihenschaltung?(Gehe ich grundsätzlich von aus bzw gehts ja eigentlich gar nicht anders mit powercon, wenns so geschaltet ist wie auf der zeichnung?)

    -Wodurch können die Subwoofer kaputt gegangen sein, wenn am DSP Limiter, Kompressor und Frequenzweiche eigentlich richtig eingestellt sein sollte?

    Hier mal eine Auflistung an Hardware, welche wir haben:

    Speaker:

    • 4x Subwoofer (8 Ohm):
      • Impedanz: 8 Ohm
      • RMS Leistung: 600W RMS
      • Frequenzbereich: 38 Hz - 2,7 kHz
    • 2x Mitten (8 Ohm)
      • Impedanz: 8 Ohm
      • RMS Leistung: 350W RMS
      • Frequenzbereich: 63 - 3.700 Hz
    • 4x Hochtöner (8 Ohm)
      • Impedanz: 8 Ohm

    DSP: The T.Racks DSP 204


    Endstufen

    • The T-AMP E-1500(Für Subs)
      • Leistung 4 Ohm: 2x 1220 W
      • Leistung 8 Ohm: 2x 850 W
      • Leistung Bridged 8Ohm: 1x 2440 W
      • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
    • The T-AMP E-1200(Für Mitten & Höhen)
      • Leistung 4 Ohm: 2x 990 W
      • Leistung 8 Ohm: 2x 680 W
      • Leistung Bridged 8Ohm: 1x 1980 W
      • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz

    Zeichnung von der Verkabelung der jeweiligen inputs/outputs

    rFI0bmoO_brPZMkO1jYoc11QmMoMtUReyPx9wJSpjNhpmpO_CjhasMzyopLaVR8gOwIFtYB6bLyVTQMu5pKtM2CjORdzlLuH2RSaJSfT8vJJWtBSPJ-k5L0XQHtxl21Hzmtb--VzuTQAiFcs1JXH0lY

    Im grunde sind halt jeweils 2Subs in reihe geschaltet und in einen der beiden outputs vom "The T-AMP 1500" angeschlossen. An den Subwoofern steht auch nicht in/out, sondern sind dort lediglich einfach 2 powercon Buchsen nebeneinander ohne Beschriftung.

    Wir haben ein textdokument vom vorbesitzer der Speaker bekommen wo folgenes drinnen steht:
    "Eine Bassbox hat 8Ohm. Wenn man 2 Bassboxen wie in der Zeichnung zusammenschaltet haben die miteinander auch 4 Ohm."
    Aber geht das überhaupt bei der zeichnung hier? Powercon hat doch auch nur 3 adern/Leitungen oder ist es möglich das die powercon buchsen innerhalb der speaker so verlötet wurden, sodass es doch technnisch gesehen eine parallel Schaltung ergibt obwohl die optisch in reihe zusammen gesteckt wurden? Da sind wir uns aktuell etwas unsicher.

    Jedenfalls sind alle 4 Treiber der Subwoofer nun komplett hinüber. Die Sprule hat keinerlei durchgang mehr(habs mit dem multimeter mal gemessen gehabt) und es hört sich auch so an als hätte sich diese abgewickelt und sitzt nicht mehr fest(hab den Treiber jedoch auch nicht aufgeschnitten um sicher zu gehen, da ich nichts weiter kaputt machen will ohne das ersatzteile vorhanden sind für mögliches reconen oder so).


    Danke schonmal im voraus für jede mögliche Hilfe oder Ratschläge.

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  • guma 27. Mai 2024 um 18:21

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • marce
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    • 27. Mai 2024 um 18:36
    • #2

    Standard bei 2 Speakon-Buchsen an einem Subwoofer wäre, dass die 2. Buchse das Signal einfach durchschleift. Dann habt mit hier eine klassische Parallel-Schaltung - der Amp sieht also 4 Ohm.

    Das Schadensbild, das Du beschreibst wäre die klassische Überlastung, vermutlich thermisch bedingt. Sprich die Lautsprecher haben die Dauerlast nicht vertragen, wurden zu lange jenseits ihrer Belastungsmöglichkeiten betrieben.

    Ob das wirklich so ist und was die exakte Ursache davon ist kann man aus der Beschreibung nicht herauslesen.

    Die üblichen Verdächtigen wären "zu lange zu laut," zu viel Bass am EQ reingedreht, Mixer übersteuert, Controller übersteuert, Endstufe übersteuert, falsches Limiter-Setting, ... bis zu Fehlkonstruktion des Basses seitens Gehäuse, Kühlung, ...

  • ImAIdiot
    Gast
    • 27. Mai 2024 um 18:56
    • #3
    Zitat von marce

    Standard bei 2 Speakon-Buchsen an einem Subwoofer wäre, dass die 2. Buchse das Signal einfach durchschleift. Dann habt mit hier eine klassische Parallel-Schaltung - der Amp sieht also 4 Ohm.

    Das Schadensbild, das Du beschreibst wäre die klassische Überlastung, vermutlich thermisch bedingt. Sprich die Lautsprecher haben die Dauerlast nicht vertragen, wurden zu lange jenseits ihrer Belastungsmöglichkeiten betrieben.

    Ob das wirklich so ist und was die exakte Ursache davon ist kann man aus der Beschreibung nicht herauslesen.

    Die üblichen Verdächtigen wären "zu lange zu laut," zu viel Bass am EQ reingedreht, Mixer übersteuert, Controller übersteuert, Endstufe übersteuert, falsches Limiter-Setting, ... bis zu Fehlkonstruktion des Basses seitens Gehäuse, Kühlung, ...

    Danke schonmal für die Antwort.
    Wenn es sich hierbei wirklich um eine Parallel Schaltung handelt und die gesamt Impedanz somit bei 4 Ohm pro output ist... Ich habe öfters gelesen, dass bei doppelter Impedanz, auch das doppelte an leistung vom Verstärker gefordert wird(Im beispiel bei den 2x 8 Ohm speakern mit 600W RMS, welche dann ja 1200W ergeben würde, da würde die endstufe dann jedoch 2400W leistung benötigen, aufgrund des erhöten widerstandes). Kann ich beim falle der parallelschaltunng vom gegenteil ausgehen, sodass durch die 4 Ohm anstelle von 8, dann nur 600W von der endstuffe gefordert werden würden?

  • Online
    yamaha4711
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    • 27. Mai 2024 um 19:19
    • Hilfreichste Antwort
    • #4
    Zitat von DJBaka

    Macht dieses Setup mit den Komponenten sinn?

    Wie wird HT/MT getrennt. Ist da eine passive Weiche vorhanden? Falls nein macht es an dieser Stelle schon keinen Sinn mehr.


    Zitat von DJBaka

    Reichen und passen die Endstufen für die Speaker auf oder sollte ein upgrade her?

    Die Endstufen sind halt Budget sollten aber ihren Dienst tun, so lange eben keine roten Lampen blinken oder Dauerrot anzeigen. Dann ist die Stufe im Limit und das mögen die Boxen gar nicht.

    Die Endstufe für MT/HT ist zu schwach. Allerdings muss man das auch immer im akustischen Pegel zum Bass sehen und ich vermute, dass es im Bassbereich deutlich lauter sein darf. Naja, auswogen ist halt immer so eine Geschmackssache.


    Zitat von DJBaka

    Handelt es sich hierbei um eine reihenschaltung?

    Nein. Im allgemeinen wird das eine Parallelschaltung sein.


    Zitat von DJBaka

    mit powercon

    Uha... Wenn das wirklich Powercon wäre, dann still legen, da hier Verwechslungsgefahr besteht. Das kann richtig weh tun und knallen, wenn da jemand Netzspannung drauf gibt. Dafür ist nämlich Powercon da.

    Evtl. meinst du auch Speakon. Dann sieht das anders aus. Und Speakon hat in der Regel 2 oder 4 Pole, zumindest in den meisten Fälllen. Eher 4. Es gibt auch 8 Pol Speakon.

    Bei 4 Pol Speakon kann man sich einer Systemleitung bedienen. Da sind 4 Adern drin, wobei 2 für Bass- und 2 für das Hochtonsignal ist. Wenn da dann alles richtig verkabelt ist, dann kann man das alles durchschleifen und jede Box holt sich das was sie braucht. Ganz einfach mal ausgedrückt.

    Zitat von DJBaka

    Wodurch können die Subwoofer kaputt gegangen sein, wenn am DSP Limiter, Kompressor und Frequenzweiche eigentlich richtig eingestellt sein sollte?

    Da schliesse ich mich marce zu 100% an.

    Überlast weil

    a) die Bässe dass nicht auf Zeit abkönnen

    b) die Endstufe im Clipping war weil eben zu viel Bass abverlangt wurde.

    c) a) und b) zusammen

    Ist da wirklich ein Lowcut bei 38 Hz gesetzt? Falls nein, dann machen Frequenzen unter der Grenzfrequenz der Box auch dieser den Gar aus.

    Wie ist der Limiter eingestellt und passen die Eintstellung wirklich zu den Boxen und der Leistungsabgabe der Endstufe? So ein Limiter schützt allerdings nicht zu 100% und man kann so eine Anlage immer noch locker mit EQ Bass +10 dB und mehr überfahren. Deswegen nochmal die Frage: Waren die Endstufen im Limit (Clipping) oder war das Signal vorher bereits im Limit/Clipping?

    Was für Boxen (Hersteller/Modell) sind das denn? Selbstbau?

    Falls Selbstbau was sind da für Chassis drin?

    Allein die Angabe des Frequenzbereiches des Basses ist zwar theoretisch möglich aber würde so niemand wirklich angeben. Wenn der Bass wirklich bis zu 2.7 kHz läuft dann klingt das sehr sonderbar. Normalerweise trennt man irgendwo (je nach Konstrukt) zw. 80 und 180 Hz, aber nicht bei 2.7 kHz.

    Fazit: Das ganze klingt doch sehr abenteuerlich.

    Zitat von DJBaka

    da ich selbst nicht soviel Ahnung habe

    Jeder fängt mal an. Hol dir lieber Rat bei einer Fachfirma in der Nähe. Evtl. hat der Azubi ja Zeit. In jedem Fall sollte man sich das vor Ort ansehen und dann auch die Einstellungen prüfen. Über die Ferne kann man nur mit hoher Warhscheinlichkeiten, dass die Bässe überlastet wurden.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • floger
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    • 27. Mai 2024 um 19:41
    • #5
    Zitat von DJBaka

    Ich habe öfters gelesen, dass bei doppelter Impedanz, auch das doppelte an leistung vom Verstärker gefordert wird

    Andersrum wird ein Schuh draus. Halber Widerstand bedeutet doppelter Strom. Die Spannung vom Verstärker bleibt weitestgehend konstant. (Physik 8. Klasse)

  • steffenr
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    • 27. Mai 2024 um 21:49
    • #6
    Zitat von floger

    Physik 8. Klasse

    Physik wird doch nicht mehr unterrichtet...

  • ImAIdiot
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    • 27. Mai 2024 um 22:02
    • #7
    Zitat von yamaha4711

    Wie wird HT/MT getrennt. Ist da eine passive Weiche vorhanden? Falls nein macht es an dieser Stelle schon keinen Sinn mehr.

    Danke für die sehr ausführliche Erklärung.
    Ich denke die HT/MT werden mit passiven Frequenzweichen getrennt, sicher bin ich mir da aber auch nicht. Zumindest waren beim HT Widerstände und ein Kondensator zu sehen(2x ATE RB25, 1x MKP Kondensator | 630V DC | 15 uF und eine sprule mit 0,47 mH | 0,20 Ohm | 1,5mm). Da ich sowas in die Richtung in Erinnerung hatte, würde ich mal denken, dass dies eine selbstgebaute frequenzweiche sein dürfte. Würde jedenfalls mal davon ausgehen.Uha... Wenn das wirklich Powercon wäre, dann still legen, da hier Verwechslungsgefahr besteht. Das kann richtig weh tun und knallen, wenn da jemand Netzspannung drauf gibt. Dafür ist nämlich Powercon da.

    Zitat von yamaha4711

    Evtl. meinst du auch Speakon. Dann sieht das anders aus. Und Speakon hat in der Regel 2 oder 4 Pole, zumindest in den meisten Fälllen. Eher 4. Es gibt auch 8 Pol Speakon.

    Sorry, meinte natürlich Speakon. Hatte da ein kleinen dreher im Kopf. Mehr als 4 Pole hatten diese jedoch nicht oder waren zumindest nicht verlötet. Macht nun jedoch auch mehr sinn mit der Parallel schaltung. Zumindest bei den subs. Die HT/MT habe ich mir nicht genau angeschaut bzw nur in einenn HT reingeschaut, da dieser kaputt war nachdem dieser runter gefallen ist. Ist overall auch nicht meine Anlage und ich habe von PA Anlagen halt echt nicht viel Ahnung bzw lese mich hier erst langsam ein. Wurde halt gefragt ob ich da etwas helfen kann, da ich halt zumindest durch die Informatik etwas halbwissen Elektronik habe. Zwar nicht sonderlich viel, aber zumindest für etwas Verständnis und austauschen von Bauteilen reicht es und nun will ich aufgrund der Situation grade doch mehr Grundwissen in richtung anlagen aneignen. Wenn ihr zusätzlich Video reihen oder bücher kennt, welche sich hierfür lohnen bin ich ebenfalls offen.

    Zitat von yamaha4711

    Da schliesse ich mich marce zu 100% an.

    Überlast weil

    a) die Bässe dass nicht auf Zeit abkönnen

    b) die Endstufe im Clipping war weil eben zu viel Bass abverlangt wurde.

    c) a) und b) zusammen

    Ist da wirklich ein Lowcut bei 38 Hz gesetzt? Falls nein, dann machen Frequenzen unter der Grenzfrequenz der Box auch dieser den Gar aus.

    Wie ist der Limiter eingestellt und passen die Eintstellung wirklich zu den Boxen und der Leistungsabgabe der Endstufe? So ein Limiter schützt allerdings nicht zu 100% und man kann so eine Anlage immer noch locker mit EQ Bass +10 dB und mehr überfahren. Deswegen nochmal die Frage: Waren die Endstufen im Limit (Clipping) oder war das Signal vorher bereits im Limit/Clipping?

    Alles anzeigen

    Laut aussage von der Person welchem die Anlage gehört ja. Wurde angeblich scheinbar alles eingestellt von Sound/PA Technikern, welchen ihm da auch alles zusammengestellt haben etc, jedoch konnte ich es beim letzten mal nicht überprüfen was ich jedoch beim nächsten mal übern Rechner machen wollen würde(wäre zumindest am einfachsten und am wenigsten nervig). Zumindest Frequenzeinstellungen, eq und limiter würde ich prüfen wollen.

    Zitat von yamaha4711

    Was für Boxen (Hersteller/Modell) sind das denn? Selbstbau?

    Falls Selbstbau was sind da für Chassis drin?

    Allein die Angabe des Frequenzbereiches des Basses ist zwar theoretisch möglich aber würde so niemand wirklich angeben. Wenn der Bass wirklich bis zu 2.7 kHz läuft dann klingt das sehr sonderbar. Normalerweise trennt man irgendwo (je nach Konstrukt) zw. 80 und 180 Hz, aber nicht bei 2.7 kHz.

    Sorry, das habe ich beim Posten erst vergessen. Hab gehofft das ich es noch editieren konnte, aber hier sind die Infos zu den Chasis. Die Boxen sind alle selbstbau, allerdings nicht von mir und schon etwas älter, welche nun übernommen wurden sind. Die Daten waren von den Hersteller, dass sind allerdings nicht die Einstellungen der Frequenzweichen. Das habe ich hier vllt etwas blöd zusammen gefasst gehabt. Die Frequenzweichen sollten angeblich so eingestellt sein:


    Trennung durch Frequenzweichen:

    • Trennung Subwoofer: 150Hz
    • Trennung Mitten/Hoch: 1800Hz

    Daten der Speaker/Treiber:

    • 4x Subwoofer (8 Ohm):
      • Treiber: Eminence Kappa-15LFA
      • Impedanz: 8 Ohm
      • RMS Leistung: 600W RMS
      • Frequenzbereich: 38 Hz - 2,7 kHz
    • 2x Mitten (8 Ohm)
      • Treiber: Eminence Delta 10A 10
      • Impedanz: 8 Ohm
      • RMS Leistung: 350W RMS
      • Frequenzbereich: 63 - 3.700 Hz
    • 4x Hochtöner (8 Ohm)
      • Treiber: KENFORD COMP-50B Profi PA
      • Impedanz: 8 Ohm
      • RMS Leistung: 40W? (hab nur noch eine Ersatz embram über google gefunden, welche 40W sagt)
    Zitat von yamaha4711

    Fazit: Das ganze klingt doch sehr abenteuerlich.

    Jeder fängt mal an. Hol dir lieber Rat bei einer Fachfirma in der Nähe. Evtl. hat der Azubi ja Zeit. In jedem Fall sollte man sich das vor Ort ansehen und dann auch die Einstellungen prüfen. Über die Ferne kann man nur mit hoher Warhscheinlichkeiten, dass die Bässe überlastet wurden.

    Das man die Fehlerursache nur mit Wahrscheinlichkeiten sagen kann hab ich ihn auch schon gesagt und eigentlich alles aufgelistet was bereits gesagt wurde + vllt auch falsche Einstellungen an dem DSP. Beim letzteren ist er sich jedoch sicher, dass es daran nicht liegen dürfte.

    Geht aktuell jedoch erstmal nur darum zu wissen ob die Konfiguration weiterhin sinn macht bzw vorallem ob die Endstufen mit den Speakern passen und zusätzlich darum die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass sowas nochmal passiert indem man gewisse sachen nochmal prüft und weiß worauf man in Zukunft vermehrt achten muss. Ich selbst weiß nicht ob die Endstufe am Clippen war, aber ich vermute so wie es dort ablief hatte diese niemand in Beobachtung.

  • test
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    • 27. Mai 2024 um 22:45
    • #8

    du solltest dir einen 2 in 6 controler kaufen oder noch besser ein paar amps mit dsp drinn. dann kann da keiner mehr was fummeln. dann solltest du gerade bei solchen budget pappen immer gedanklich 50-100w im limiter abziehen. so laufen die pappen nie am echten eigenen limit und danken es dir mit einem längeren leben. der pegelverlust dabei liegt bei unglaublichen 1 bd etwa :)

    wenn du übrigens ein echtes array gebaut hast, sieht aber nicht danach aus, dann kann es auch sein das die pappen sich gegenseitig so beeinflußt haben, das die auf dauer dem druck nicht standgehalten haben.

    des weiteren kann man mit 20v aus dem amp und einem haufen rechteck, nehezu jeden speaker binnen 10 minuten töten. die pappe bewegt sich nach vorne, steht, solange die ebene ist, dann zurück und steht wieder. die zeit des stehens wird alle leistung in wärmen der schwingspule gepumppt. der hat dann meist so bei 250' keine lust mehr , wirft blasen und sitzt fest.

    einen weg habe ich dir schon aufgezeigt, 3 weitere gibt es noch:

    kauf dir gute aktive boxn, rcf z.b. ist da gut aufgestellt oder db technologies

    einfach mehr material da hinstellen, so das die irgendwann meinen das es laut genug ist

    einfach hochwertigere pappen verwenden, wobei das auch nicht unbedingt ohne schaden abgehen muß auch die bekommt man kaputt, dauert aber erfahrungsgemäß länger :)

    als nächstes: lauf mal bei der örtlichen vemieterbude als helferlein mit und lerne wie die das machen.

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  • schotte
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    • 28. Mai 2024 um 00:22
    • #9

    Hallo,

    das kommt gerne dabei rum wenn man sich ohne Eigenkenntnis eine gebrauchte "Bastel - Anlage" kauft ... die Bass Chassis können auch schon vorgeschädigt sein und sind dann bei euch endgültig abgebrannt. Spule raus schneiden / nehmen und schauen wenn sie eh hin sind. Dir wird wohl verbrannter schwarzer Draht entgegen kommen. Ein Kompressor der in Einsatz / Attack ist erhöht übrigens die RMS Leistung die auf die Chassis geht. Sucht Euch Fachleute vor Ort die sich auch um das DSP Setup kümmern können weil sonnst wird da noch einiges an Lehrgeld mehr anfallen. Ob die Topteile überhaupt Sinnig beweicht sind und überhaupt halbwegs richtig Funktionieren ist ja auch zu prüfen ... :|

    corn*Schotte

  • ImAIdiot 28. Mai 2024 um 16:57

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • mattias bost
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    • 28. Mai 2024 um 19:24
    • #10
    Zitat

    wenn du übrigens ein echtes array gebaut hast, sieht aber nicht danach aus, dann kann es auch sein das die pappen sich gegenseitig so beeinflußt haben, das die auf dauer dem druck nicht standgehalten haben.

    Moin,

    zuviel Druck auf Pappen, weil sich ein paar Systeme akustisch gegenseitig gleichphasig sehen? Wohl nicht, da würde ja schon jede Box drastisch betriebsunsicher, die mehr als ein Chassis drin hat. Schon mal gesehen, dass Hersteller für zwei oder vier Chassis in einer Box weniger(!) als das entsprechende Mehrfache der Einzelbelastung eines Chassis angeben?

    Wenn, dann sind Chassis nur bei verkehrter Polung von Boxen umzubringen, weil die keinen "Gegendruck", sondern das Gegenteil sehen, was zu merklich mehr Hub, also mechanischer Zerstörung führt.

    Wie sind beim t-amp e-1500 die Eingangsportis im Zusammenspiel mit dem Controller eingestellt? Voll auf, also Rechtsanschlag und dann Limiter auf die entsprechenden maximale Eingangsempfindlichkeit bezogen justiert? In Sachen Störabstand wäre das ungünstig, in Sachen Betriebssicherheit aber der richtige Weg.

    Wurde das wg schlechten Rauschabstandes anders gemacht, also Eingangspotis eher mit ca 15dB Dämpfung, wenn dann einer die Potis aufdrecht, dann greift der Limiter massiv zu spät.

    Wo lief die letzte Party, open air, Strom über Stromaggregat, oder nach ewig langer "Hausleitung", oder jede Menge Verlängerungsleitung? Hatte mal massive Spannungseinbrüche an 230V Hausnetz (Schuko), weil dort eine ewig lange Leitung von Verteilerkasten bis zur Dose vorlag. Das kann beim Verstärker auch üblen Zauber machen.

    Grüße

    Mattias

  • ImAIdiot
    Gast
    • 29. Mai 2024 um 14:48
    • #11
    Zitat von mattias bost

    Wie sind beim t-amp e-1500 die Eingangsportis im Zusammenspiel mit dem Controller eingestellt? Voll auf, also Rechtsanschlag und dann Limiter auf die entsprechenden maximale Eingangsempfindlichkeit bezogen justiert? In Sachen Störabstand wäre das ungünstig, in Sachen Betriebssicherheit aber der richtige Weg.

    Ja die Endstufe bzw der t-amp e-1500 war auf anschlag und der Limiter sollte dementsprechend eingestellt worden sein, allerdings haben das halt andere leute angestellt bzw wurde dies von einem pa techniker eingestellt.

    Zitat von mattias bost

    Wo lief die letzte Party, open air, Strom über Stromaggregat, oder nach ewig langer "Hausleitung", oder jede Menge Verlängerungsleitung? Hatte mal massive Spannungseinbrüche an 230V Hausnetz (Schuko), weil dort eine ewig lange Leitung von Verteilerkasten bis zur Dose vorlag. Das kann beim Verstärker auch üblen Zauber machen.

    Das letzte Event war indoor und eine Steckdose war relativ nah. Allerdings hatten die glaub ich eine Kabeltrommel abgerollt nur um1-2m Verlängerung. Wenn es am Leitungswiderstand liegt müsste der Spannungsabfall ja eigentlich reproduzierbar sein bzw müsste ich dies ja dann auch nochmal messen können. Werde ich aber auch mal als mögliche option mit nennen, sodass dies nicht mehr gemacht wird, wenns nicht unbedingt nötig ist

  • TomyN
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    • 29. Mai 2024 um 17:37
    • #12

    Meine Vermutung wäre auch entweder zu tiefe Frequenzen evtl. in Verbindung mit 'Pi * Daumen' Bassreflexabstimmung (Oder verwendung eines Gehäusenachbaus mit den falschen Chassis) oder ein Polaritätsfehler durch Verkabelungsfehler (oder falsches Anklemmen eines/mehrer Chassis).

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • mattias bost
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    • 29. Mai 2024 um 19:01
    • #13

    Beide Amps an der Kabeltrommel? Wenn ihr richtig Leistung gefahren hättet, wäre die Kabeltrommel ordentlich warm geworden. Aufgerollte Kabeltrommel, die kocht nach längerer Zeit selbst wenn nur 1kW im Schnitt gezogen wird. War das nicht der Fall, tät ich eher auf mechanischen Schaden und in Folge dessen thermischer Überlastung tippen. Da läge dann z.B. zu niedrige Frequenzen mit zu viel Pegel nah.

    Ansonsten: Eine nicht vollständig abgerollte Kabeltrommel kann durchaus in Brand geraten, gepaart mit Kurzschlussrisiko gegen Schutzleiter. Je nachdem wie die "durchgeht" kann dabei sogar Spannung auf der Masse deiner Geräte liegen.

    In beiden Fällen bekommst du gewaltig Ärger bei Schäden an (Fremd-) Material und erst recht bei Personenschäden. Sowas fällt kaum noch unter grob fahrlässig.

    Zitat

    des weiteren kann man mit 20v aus dem amp und einem haufen rechteck, nehezu jeden speaker binnen 10 minuten töten. die pappe bewegt sich nach vorne, steht, solange die ebene ist, dann zurück und steht wieder. die zeit des stehens wird alle leistung in wärmen der schwingspule gepumppt.

    Rechteck ist im Rahmen normaler Signalpegel (kein Clipping) beim Sub eigentlich so nicht erreichbar. Nehmen wir mal Rechteck mit 40Hz Grundfrequenz an, dann sind da als nächste Spektrallinien 120Hz, 200Hz usw drin. Damit bekommt ein Sub, bei 150Hz getrennt, nur die 40Hz und die 120Hz (mit einem Drittel der Amplitude der 40Hz) zu sehen. Da bleibts nix "stehen". Nicht dass Einsteiger hier im Forum was aufschnappen, was falsch gedacht ist.

    Grüße

    Mattias

  • Freakpedda
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    • 29. Mai 2024 um 19:19
    • #14

    Mal ne Frage, habt ihr die Musik direkt nach dem lange Vollgas lief direkt ausgemacht oder noch ein bisschen leise laufen lassen. Ich hatte das vor 20 Jahren das exact das passiert ist. Die Spulen waren nach 2 Std Vollgas so heiss, das sie als dann plötzlich alles ausgemacht wurde festgebacken sind. Und das waren 16 EAW LA 400. DMX Konzert.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • test
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    • 29. Mai 2024 um 20:07
    • #15

    wenn ich ein günstiges pult verwende und das dann massiv übersteuere, dann habe ich sehr wohl rechteck. davon würde ich hier auch ausgehen.

    ich habe früher meinen dj kunden gerne mit einem djm 500 vorgeführt, wie man damit wunderbar rechteck machen kann.

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  • floger
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    • 29. Mai 2024 um 20:44
    • #16
    Zitat von test

    wenn ich ein günstiges pult verwende und das dann massiv übersteuere, dann habe ich sehr wohl rechteck.

    Der kommt aber dank Frequenzweiche nicht am Sub an.

  • Ansch
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    • 29. Mai 2024 um 22:17
    • #17
    Zitat von floger

    Der kommt aber dank Frequenzweiche nicht am Sub an.

    ...oder auch, in Analogie: warum kann eine Klass D-Endstufe einen Rechteck mit voller Spannung erzeugen, der Dank Ausgangsfilter nicht am Lautsprecher ankommt...

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    • 29. Mai 2024 um 23:17
    • #18

    naja, wenn der amp übersteuert, kommt das sehr wohl im bass an.

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    • 29. Mai 2024 um 23:18
    • #19

    Du sprachst aber vom Pult.

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    • 29. Mai 2024 um 23:27
    • #20

    damit kan man gut vorführen, ws passiert, wnn man das pult am input, kanalfader und klangregelung voll übersteuert. master ist fast zu.

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