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PA Transport auf einem Anhänger

  • Dukey
  • 11. Juli 2024 um 11:31
  • Hanseat
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    • 12. Juli 2024 um 23:31
    • #21
    Zitat von paho

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur anraten direkt einen gebremsten 2-Achser zu kaufen. Ich hatte auch zu Beginn einen 750 kg Anhänger, der wurde schon nach einem Jahr wegen konstanter Ueberladung gegen eine gebremsten Zweiachser verkauft.

    1.500kg ginge meines Wissens auch noch mit einer Achse. Gibt's außer der höheren Belastbarkeit noch andere Argumente für einen Tandem-Hänger gegenüber dem Einachser? Er läuft besser geradeaus, klar - lässt sich aber auch schlechter "um die Ecke bringen" (vor allem im Handbetrieb). Oder sind die Unterschiede in der Praxis vernachlässigbar?

  • ERICH
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    • 12. Juli 2024 um 23:47
    • #22

    Bleibt auch die Frage nach Fahrzeug und Führerschein.

    Mit der Klasse B ist auch schnell Schluss mit Lustig, was Anhängelast angeht.

    Da ist meist ein einachsiger Anhänger mit 1300Kg ges. das größte, was geht (da ja noch die Zul. Gesamtmasse der Zugfahrzeugs dazu kommt und unter 3500kg sein muss).

  • Schenk
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    • 13. Juli 2024 um 10:13
    • #23
    Zitat von Hanseat

    1.500kg ginge meines Wissens auch noch mit einer Achse. Gibt's außer der höheren Belastbarkeit noch andere Argumente für einen Tandem-Hänger gegenüber dem Einachser? Er läuft besser geradeaus, klar - lässt sich aber auch schlechter "um die Ecke bringen" (vor allem im Handbetrieb). Oder sind die Unterschiede in der Praxis vernachlässigbar?

    Die meisten Einachser gehen bis 1300kg.

    Zweiachser immer mit stabilen Stützrad nehmen dann kann man ihn hochkurbeln bis eine Achse in der Luft ist dann kann man besser lenken von Hand.

    Einachser sind halt empfindlich wenn sie nicht genau zentrisch auf der Achse beladen sind.

    Ein großer Unterschied macht ob man kleine oder große Räder hat, lieber einen Einachser tieflader mit großen Rädern als einen Zweiachser hochlader mit Minirädern.

    Zur Ausgangsfrage: ich habe anfangs auch mit einem Einachser Anhänger transportiert und es wurde nie was kaputt.

    Gruß

  • Schenk
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    • 13. Juli 2024 um 10:21
    • #24
    Zitat von ERICH

    Bleibt auch die Frage nach Fahrzeug und Führerschein.

    Mit der Klasse B ist auch schnell Schluss mit Lustig, was Anhängelast angeht.

    Da ist meist ein einachsiger Anhänger mit 1300Kg ges. das größte, was geht (da ja noch die Zul. Gesamtmasse der Zugfahrzeugs dazu kommt und unter 3500kg sein muss).

    Wichtig auch wenn man ohne Anhängerschein fährt ist zu wissen dass das Leergewicht des Zugfahrzeuges höher sein als das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.

    Kann bei kleinen Autos mit starken Motoren und allrad passieren

  • Hanseat
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    • 13. Juli 2024 um 10:32
    • #25

    Schenk: Gilt das auch für den "alten Lappen"?

    Ansonsten: Wenn der Führerschein Grenzen setzt, kann man den Hänger auch entsprechend ablasten lassen.

    Zitat von Schenk

    Zweiachser immer mit stabilen Stützrad nehmen dann kann man ihn hochkurbeln bis eine Achse in der Luft ist dann kann man besser lenken von Hand.

    Einachser sind halt empfindlich wenn sie nicht genau zentrisch auf der Achse beladen sind.

    Die einfachere Beladung beim Tandem klingt nützlich. Stehe selbst gerade vor einer Entscheidung. Habe eigentlich nach einem Einachser mit passender Größe gesucht, bin aber gerade auf ein günstiges Angebot als Tandem gestoßen. Daher die Frage zur Praxis: Funktioniert das Hochkurbeln auch noch halbwegs vernünftig mit Beladung? (Eigengewicht und Nutzlast lägen in diesem Fall noch unter 1.000kg - ich brauche den Tandem somit nicht wegen der höheren Nutzlast.)

  • ERICH
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    • 13. Juli 2024 um 10:43
    • #26
    Zitat von Schenk

    Wichtig auch wenn man ohne Anhängerschein fährt ist zu wissen dass das Leergewicht des Zugfahrzeuges höher sein als das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.

    Kann bei kleinen Autos mit starken Motoren und allrad passieren

    Ja, stimmt. Das macht die PKW Auswahl sehr spannend. Für meinen Avensis hab ich danals deshalb den Anhänger um 50kg ablasten müssen.

    Die jüngeren Kollegen meinten jedoch vor paar Wochen, das diese Bedingung nicht mehr existiert.

    Beim ADAC ist es auch nicht mehr gelistet. Ich würde mich also nochmal dahingehend informieren, wenn eine Neuanschaffung ansteht.

  • medimaxx
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    • 13. Juli 2024 um 11:24
    • #27

    Hi zusammen,

    ich kutsche derzeit mit einem 750er ungebremsten Planenanhänger rum (2,01 * 1,08 * 1,10 - Zuladung ca. 600kg). Den bekommt man eigentlich fast nicht überladen, außer man stellt nur Kabelkisten rein. Jetzt gerade stehen drin:

    - 4 * Q-Sub (ca. 180kg)

    - 2 * Q7 im Case (ca. 75kg)

    - 1 * D20 im Case (ca. 20kg)

    - 10m Defender Micro2 (ca. 60kg)

    - LS-Kabel-Geraffel (ca. 50kg)

    - bisschen Stativkram (ca.25kg)

    = 410kg

    ABER: 750er mit Aufbau und schon wäre es (fast) zuviel. Und: nicht alle PKW dürfen 750kg ungebremst ziehen. Mein vorheriger Alhambra durfte 630kg ungebremst. Da wird es dann auch schnell eng mit Zuladung.

    Hier mal ein Bild - Vorteil ist: tight pack - da bewegt sich nix. Und: Stützlast irgendwas zwischen 35 - 45kg. Also genau passend.

    Im Auto ist dann noch Mischpult, infills, Kabelkram usw. Licht geht da nicht mehr. Für mich als ab und an Hobby ist das völlig i.O. - professionell ist das sicher nicht.

    Bzgl. 3,5 Tonnen-Grenze beim Führerschein B: man kann ja auch den B96 Schein machen und bis 4,25T fahren. Ohne Prüfung möglich - meines Wissens nach nur 1 Tag.

    Fazit: wenn ihr es professioneller angehen wollt, auf alle Fälle gebremst und mit Aufbau und mit min. nächstgrößerer Ladefläche.

  • Schenk
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    • 13. Juli 2024 um 12:55
    • #28
    Zitat von Hanseat

    Schenk: Gilt das auch für den "alten Lappen"?

    Ansonsten: Wenn der Führerschein Grenzen setzt, kann man den Hänger auch entsprechend ablasten lassen.

    Die einfachere Beladung beim Tandem klingt nützlich. Stehe selbst gerade vor einer Entscheidung. Habe eigentlich nach einem Einachser mit passender Größe gesucht, bin aber gerade auf ein günstiges Angebot als Tandem gestoßen. Daher die Frage zur Praxis: Funktioniert das Hochkurbeln auch noch halbwegs vernünftig mit Beladung? (Eigengewicht und Nutzlast lägen in diesem Fall noch unter 1.000kg - ich brauche den Tandem somit nicht wegen der höheren Nutzlast.)

    Zum alten Lappen kann ich nichts sagen da ich nicht aus Deutschland komme und nur die aktuellen Gesetze kenne und die sind von der EU.

    Ablasten ist bei uns nachträglich sehr schwierig.

    Wenn das Angebot gut ist Führerschein vorhanden und das Zugfahrzeug stark genug würde ich zum Tandem tendieren.

    Mir ist eine Auffahrrampe wichtig den wenn man alleine laden muss ist das von Vorteil, wenn mit Stapler beladen wird ein Nachteil.

    Ein Tandem der für 2500 oder gar 3500kg gebaut ist, ist im Eigengewicht viel schwerer als ein Einachser für 1300kg.

  • Fux
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    • 13. Juli 2024 um 22:29
    • #29

    Wenn die Rampe hinten angeschlagen ist, dann kann man doch mit dem Stapler einen Anhänger mit Plane und Spriegel prima von beiden Seiten beladen.

    (Wenn man die Rampe nicht anstellt natürlich auch von hinten, aber da dürften dann die Staplergabeln zu kurz sein)

    Ein großer Tandem-Alu-Anhänger mit 4m Ladelänge und Stehhöhe wiegt als 2,5 Tonner leer etwa 600kg.

    (Plane und Spriegel kommt dann noch dazu)

    Ein ähnlich großer Sandwichkoffer wiegt als 2,5 Tonner etwa 900kg.

    Ein 3,5 to Anhänger oder auch Anhänger mit deutlich mehr als 4m Ladelänge muß von der Konstruktion her deutlich schwerer gebaut werden, so dass der Zugewinn an Nutzlast gar nicht so groß ist wie man meinen würde.

    Laderampe würde ich immer unter der Ladefläche verstauen, dann braucht die Rampe keinen Klappmechanismus, kann trotzdem schön lang sein und geht nicht auf der Ladefläche im Weg um.

    Noch Einen:

    Einachser Kofferhänger mit Stehhöhe aus günstigem Plywood sind i.d.R. selbst schon so schwer, dass man nicht mehr viel Zuladung hat. Daher würde ich, auch wenn es mehr kostet, bei Kofferanhängern nur zu Sandwichaufbauten (PU-Aluminium) raten.

    Viele Grüße,
    Fux

  • TomyN
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    • 13. Juli 2024 um 23:30
    • #30

    Tandem 'hochkurbeln' geht ganz gut, wenn

    - der Untergrund es mitmacht (und das Stützrad nicht einsinkt)

    - Das Stützrad entsprechend stabil ist (und sich lang genug auskurbeln lässt)

    - Der Kurbelmechanismus gepflegt (d.h. geschmiert) ist.

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  • Marcel
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    • 14. Juli 2024 um 03:47
    • #31
    Zitat von TomyN

    Tandem 'hochkurbeln' geht ganz gut, wenn

    - der Untergrund es mitmacht (und das Stützrad nicht einsinkt)

    - Das Stützrad entsprechend stabil ist (und sich lang genug auskurbeln lässt)

    - Der Kurbelmechanismus gepflegt (d.h. geschmiert) ist.

    - man keine Federung am Hänger hat, dann bringt das Hochkurbeln nämlich gar nichts 8o

    By the way, mein Ifor Williams BV125 Koffer hat eine Rampen / Türen Kombination. Damit wäre Staplerbeladung problemlos möglich, oder halt über die Rampe reinrollen. Soweit ich weiss ist die mit 1t überfahrbar.

    Der Hänger ist zwar sackschwer, aber ultimativ stabil gebaut. Wird auch gerne im Strassenbau, Wasserwerk und so genutzt, oder die Kipphänger von Tiefbauern die da sogar mit dem Bagger rauf fahren. Und man hat Abzweigdosen für die Elektrik, eine Erweiterung / Änderung ist hier super einfach möglich. Dazu die Blattfederung was selbst im Leerzustand schon eine super Straßenlage und absolut kein "Gehoppel" mit sich bringt (Hapert z.b. verbaut die Federung auch an einigen Anhängermodellen). Den abschließbaren Kupplungskopf finde ich auch nicht verkehrt - geht auch angekuppelt zu verschließen. Ich mag die Dinger jedenfalls, sind aber preislich auch eher am oberen Ende angesiedelt und in den letzten paar Jahren sind die Preise durch die Decke gegangen.

    Was man mit welchem Führerschein fahren darf kann man z.b. hier beim Hersteller Unsinn nachlesen: https://www.unsinn.de/anhaenger-blog…darf-ich-fahren

  • floger
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    • 14. Juli 2024 um 10:14
    • #32
    Zitat von TomyN

    Tandem 'hochkurbeln' geht ganz gut, wenn

    - der Untergrund es mitmacht (und das Stützrad nicht einsinkt)

    Das ist aber durchaus ein ernstzunehmendes Problem. Bei uns hat sich gestern der fast leere Hänger in der Wiese genau Null bewegt.

  • Lampenschubser
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    • 14. Juli 2024 um 11:18
    • #33

    Auf dem Firmengelände ist das ja normal kein Problem.

    Da kann man ja in der Regel mit Stapler oder Lader Arbeiten. Notfalls muss das Auto ran.

    Problematisch wird das dann aber eher auf der Veranstaltung.

    Andererseits hatte ich beim Einachser im Abgehängten Zustand immer wieder Probleme mit Kippen nach hinten (trotz Stützen). Gut, das Problem wurde dann mit 40x40cm großen unterlegplatten gelöst

  • HenrySalayne
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    • 14. Juli 2024 um 12:41
    • #34
    Zitat von Lampenschubser

    Andererseits hatte ich beim Einachser im Abgehängten Zustand immer wieder Probleme mit Kippen nach hinten (trotz Stützen).

    Dann sitzt die Stütze nicht an der richtigen Stelle. Die Stütze gehört an die Hinterkante des Hängers und dann kippt da gar nichts.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Lampenschubser
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    • 14. Juli 2024 um 13:19
    • #35

    Das Problem war das sich diese in den weichen Untergrund eingegraben haben… gleiches Problem wie das Stützrad beim Tandem.

  • TomyN
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    • 14. Juli 2024 um 14:29
    • #36

    Platten sind bei Stützen eine akzeptable Möglichkeit, aber das 'Bugrad' kurbelt man ja runter um den Hänger zu bewegen ....

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Marcel
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    • 15. Juli 2024 um 18:37
    • #37

    Für das Bugrad gibts übrigens auch Lösungen mit einem "Sackkarrenreifen", also Luftbereifung und deutlich größer. Alternativ sogar als "Zwillingsreifen". Wenn man öfters Probleme mit unwegsamem Gelände hat vielleicht eine Überlegung wert. Bei vielen Hängern lässt sich das ja auch ohne viel Aufwand tauschen.

    Man könnte natürlich auch so ein Rangierhilfe System für Wohnwagen da anbauen und den Anhänger dann gemütlich auch über den Acker und um die Kurve mit der Fernbedienung lenken ^^

  • Volker
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    • 15. Juli 2024 um 19:05
    • #38

    Wir waren Mitte der 90er auch mal mit Anhängern unterwegs. War aber schnell vorbei, macht keinen Spaß.

    Aus der Erinnerung:

    Doppelachser lassen sich entspannter lenken, zumindest mit dem Fahrzeug, nicht mit der Hand.

    Doppelachser haben nicht so große Probleme, wenn mal ein Reifen platzt

    Mit der Zuladung eines 750kg Anhängers

    kann man zwar Lärm in einer Turnhalle machen, von Beschallung ist das aber weit entfernt ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Volker (16. Juli 2024 um 22:34)

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