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Line Array statt Point Source

  • fex
  • 20. Juli 2024 um 10:21
  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 10:21
    • #1

    Hallo,

    Mal wieder ein „Weshalb nicht direkt LineArray Module kaufen“ Thread!

    Auf der Suche nach potenten MainTops bin ich wieder mal bei LineArrays hängen geblieben. Weshalb?

    Überlegungen:

    a) bei immer mehr elektronischen Open airs sehe ich, wie einfach 2 Module auf je einen Bassturm gelegt werden. (Letztens QSC) Vor dem DJ war dann noch ein wenig Nearfill. Es klang tatsächlich wunderbar. Das System war total durcheinander gewürfelt aber astrein ausgemessen.

    b) bei immer mehr Konzerten sehe ich, wie Module als Nearfill auf die bühnenkante gelegt werden. Fertig. Geht also auch.

    c) RCF HDL bietet sogar direkt an, hinten per Schalter 2-3 Module auszuwählen und HF (near/ far) zu schalten. Also müsste es doch kein Problem darstellen?

    Vielleicht könnte mich da jemand erleuchten. verlegen*

    Offtopic PS: Ich hab in diesem Forum ewig nach aktiven MuFus gesucht und es gibt ja einige Hersteller Accounts.. Diese sind jedoch nicht gekennzeichnet und wenn man sich nur aufs Lesen konzentriert, merkt man nicht, wie nur einzelne Nutzer (Hersteller) ihre Produkte immer wieder hervorheben. Vielleicht wäre sowas mal mgl?

    Danke und VG :thumbup:

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  • Marian Humann
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    • 20. Juli 2024 um 10:35
    • #2

    Was ist jetzt die explizite Frage?

    Wenn die geringe vertikale Abstrahlcharakteristik in Verbindung mit der großen horizontalen Abstrahlung nicht stört, warum nicht?

    Vor allem für Nearfills ist diese Charakteristik prädestiniert, v.a. in Verbindung mit der niedrigen Bauhöhe. Dort braucht man nicht viel Reichweite.

    Klanglich bekommt man das alles elektronisch hingebogen, dass es ausgewogen genug klingt.

    Als Hauptbeschallungssystem stelle ich mit das mit 2 Elementen pro Seite schwierig vor aufgrund der geringen vertikalen Abstrahlung. Vielleicht waren besagte QSC Tops aber auch keine Linearray-Elemente sondern vertikal arraybare Lautsprecher mit Waveguide - also mit deutlich mehr als 10° vertikaler Abstrahlung?

  • yamaha4711
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    • 20. Juli 2024 um 10:51
    • #3

    a)

    eben einfach ohne Sinn und Verstand. Das Konzept LineArray funktioniert erst ab einer gewissen Anzahl an Modulen. Wenn man da nur 2 Schnitze pro Seite im Groundstack aufeinander kloppt, dann ist das kein LA. Gut, Krach macht das allemal.

    b)

    Grundsätzlich legitim, sofern man die oftmals breite Abstrahlcharakteristik möchte und mit einplant.

    c)

    Und jetzt? Was meinst du welcher Voodo damit ausgelöst wird?

    Das eigentliche Problem bleibt prinzipbedingt weiter bestehen.

    Schau dir mal d&b T Serie an. Vielleicht erkennst du das Problem.

    Grundsätzlich können und sollten 70% der VAs mittels Punktquellen (Horn PA) gemacht werden, da meist besser geeignet, vor allem kleinere VA bis 1000 PAX. Vor allem sind solche Konstrukte deutlich fehlertoleranter, erfordern weniger KnowHow. Ein weiteres Problem ist, dass - wie schon erwähnt - ein LA erst ab einer bestimmten Anzahl an Modulen korrekt arbeitet, sofern es dies überhaupt kann. Ziel ist es ja eine Zylinderwelle zu erzeugen und Ziel ist es, dass die Line untereinander koppelt und damit mehr LowMid erzeugt.

    Auch muss ein LA auf Höhe, d.h. wenn man keine lichte Höhe zur Verfügung hat (z.B. Zelt), dann sollte man das einfach lassen und lieber gescheite Horntops da reinhängen.

    Dein offtopic geschreibsel kann ich leider nicht vollständig dekodieren bzw.: Ich versteh die Frage bzw. den Zusammenhang nicht.

    Von wegen MuFus selfpowered

    RCF und alles was noch aus dem Konzen kommt, Alto, JBL, EV, QSC, HK,.....

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 10:56
    • #4

    Hmm naja mit 2 Modulen hat man ja schon mehr als 30grad. Wenn die Leute nun tanzen und die Module recht weit oben liegen (schätze 2,50m waren es) dann reicht das ja oder? Zumindest wenn es Doppel 8er/ 10er/ oder 12er sind.

    Es wird halt oft in Foren davon abgeraten wenig Module einzusetzen und lieber 12er oder 15er zu nutzen, da Line arrays sich ja erst auf die Entfernung lohnen.

    Vielleicht müsste ich mal bei … anrufen und fragen, wie sie sich das Line Array Basic Set mit 2 hdl20 und 2 18er subs vorstellen

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 11:03
    • #5
    Zitat von yamaha4711

    a)

    eben einfach ohne Sinn und Verstand. Das Konzept LineArray funktioniert erst ab einer gewissen Anzahl an Modulen. Wenn man da nur 2 Schnitze pro Seite im Groundstack aufeinander kloppt, dann ist das kein LA. Gut, Krach macht das allemal.

    b)

    Grundsätzlich legitim, sofern man die oftmals breite Abstrahlcharakteristik möchte und mit einplant.

    c)

    Und jetzt? Was meinst du welcher Voodo damit ausgelöst wird?

    Das eigentliche Problem bleibt prinzipbedingt weiter bestehen.

    Schau dir mal d&b T Serie an. Vielleicht erkennst du das Problem.

    Grundsätzlich können und sollten 70% der VAs mittels Punktquellen (Horn PA) gemacht werden, da meist besser geeignet, vor allem kleinere VA bis 1000 PAX. Vor allem sind solche Konstrukte deutlich fehlertoleranter, erfordern weniger KnowHow. Ein weiteres Problem ist, dass - wie schon erwähnt - ein LA erst ab einer bestimmten Anzahl an Modulen korrekt arbeitet, sofern es dies überhaupt kann. Ziel ist es ja eine Zylinderwelle zu erzeugen und Ziel ist es, dass die Line untereinander koppelt und damit mehr LowMid erzeugt.

    Auch muss ein LA auf Höhe, d.h. wenn man keine lichte Höhe zur Verfügung hat (z.B. Zelt), dann sollte man das einfach lassen und lieber gescheite Horntops da reinhängen.

    Dein offtopic geschreibsel kann ich leider nicht vollständig dekodieren bzw.: Ich versteh die Frage bzw. den Zusammenhang nicht.

    Von wegen MuFus selfpowered

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    Die T10 hat ein schnell drehbares Horn und kann per DSP zwischen PS und LA gewechselt werden. Da verstehe ich nicht, wo das Problem liegt ?(

    Und zu a) verstehe ich nicht ganz, warum es „Krach“ erzeugen soll. Es klang wunderbar. Ich gehe aber davon aus, dass sogar kickfiller genutzt wurden und die LA Module erst recht hoch angekoppelt wurden.

    Jedoch habe ich auch schon mal auf einer größeren Bühne einfach 2 gestackte LA Module pro Seite gesehen, die dann ca 50cm über den Köpfen Alarm gemacht haben

  • yamaha4711
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    • 20. Juli 2024 um 11:05
    • #6
    Zitat von fex

    Hmm naja mit 2 Modulen hat man ja schon mehr als 30grad. Wenn die Leute...

    Dann hat das immer noch nix mit LineArray zu tun. Das Ding macht halt laut, Ende der Durchsage.

    Ohne Sinn und Verstand.

    Das mit der Pappengröße ignoriere ich mal.

    Zitat von fex

    Es wird halt oft in Foren davon abgeraten wenig Module einzusetzen und lieber 12er oder 15er zu nutzen, da Line arrays sich ja erst auf die Entfernung lohnen.

    Zurecht, denn nochmal: Erst ab einer gewissen Anzahl von Modulen wird das zu einem LineArray. Der einzelne Schnitz ist aufgrund seiner notwendigen Abstrahlcharakteristik eher im Nachteil im Vergleich zu einer Punktquelle.

    Ob man da 6,5er oder 15er Pappen reinbaut hängt doch vom Job ab.

    Zitat von fex

    Vielleicht müsste ich mal bei Hotsound anrufen und fragen

    Klar, ruf da an.

    Hmm.... mir dünkt es so nach Werbung ein wenig.

    Vielleicht könnte ein MOD das mal nach Hobby verschieben.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Marian Humann
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    • 20. Juli 2024 um 11:08
    • #7
    Zitat von fex

    Hmm naja mit 2 Modulen hat man ja schon mehr als 30grad.

    Wie das? 2*10° machen nach meiner Rechnung maximal 20°. Wenn es mehr vertikale Abstrahlung ergibt ist das kein Linearray-Lautsprecher mehr gewesen.

    Und was Hotsoundstore verkauft muss nicht sinnvoll sein. Die verdienen ihr Geld mit dem Verkauf, nicht mit Beratung oder sinnvollen Zusammenstellungen.

  • MBelle
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    • 20. Juli 2024 um 11:10
    • #8

    Naja, die Frage ist, was heißt "reicht das ja"?

    Wenn es darum geht, direkt vor den Boxen laut und Krach zu machen, reicht es.

    Aber wenn der Anspruch ist, eine gleichmäßige Beschallung für eine größere Fläche zu realisieren, wird das mit 2 Modulen und 2,50m Höhe nichts.

    Das ist ja auch meist der Kompromiss, der mit diesen Groundstackaufbauten gemacht wird. Es ist damit in den meisten Fällen keine gleichmäßige Verteilung möglich.

    Du kannst Dir den Aufbau ja mal als Seitenansicht aufbauen und Pegel einzeichnen unter der Annahme, dass pro Distanzverdopplung um 6 dB reduziert wird.

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 11:13
    • #9

    Hab den Shop rausgenommen - war mein Fehler.

    Das sollte ein normaler Forenbeitrag werden, da ich solche Geschichten immer häufiger sehe.

    Meinen Eindruck dann als „Krach“ abzutun, andauernd von „LineArray“ zu schreiben, obwohl ich explizit „module“ schreibe und dann noch von „Ende der Durchsage“ zu schreiben, finde ich echt mau.

    Ich wollte nur mal wissen, wie so die eigenen Erfahrungen sind und ob’s mit messen und anpassen nicht auch zu guten Ergebnissen kommen kann..

    VG

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 11:17
    • #10
    Zitat von Marian Humann

    Wie das? 2*10° machen nach meiner Rechnung maximal 20°. Wenn es mehr vertikale Abstrahlung ergibt ist das kein Linearray-Lautsprecher mehr gewesen.

    Und was Hotsoundstore verkauft muss nicht sinnvoll sein. Die verdienen ihr Geld mit dem Verkauf, nicht mit Beratung oder sinnvollen Zusammenstellungen.

    RCF macht 15 - auch bspw eine seeburg c15 macht 15.

  • ERICH
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    • 20. Juli 2024 um 11:21
    • #11

    Wenn ich es richtig verstehe geht es hier nicht um ein Linearrys im eigentlichen Sinne (Zylinderwelle,...), sondern darum mit nur einer Art von Box möglichst viele Anwendungen abzudecken?

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 11:24
    • #12
    Zitat von ERICH

    Wenn ich es richtig verstehe geht es hier nicht um ein Linearrys im eigentlichen Sinne (Zylinderwelle,...), sondern darum mit nur einer Art von Box möglichst viele Anwendungen abzudecken?

    Jup - und dann notfalls mal zu erweitern.

    Wie gesagt - 2 Module pro Seite relativ weit oben und gerichtet und dazu eventuell kleine nearfill Tops zwischen den Modulen..

    Ich sehe es immer öfter und denke mir halt - why not. Ich Stapel lieber 3 25kg Module als ein 40kg Horn Top

    Bei den t10 macht man es ja ähnlich. 3 pro Seite auf ein Stativ. Leider sind diese mMn eher für Konferenzen und weniger für Musik

  • HK AUDIO
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    • 20. Juli 2024 um 12:48
    • #13

    Hier im Forum und in der gesamten Audio Community wird ja gerne, leidenschaftlich und viel diskutiert.

    Da geht es mal um das beste Mikro für die Kick, den goldenen preamp oder eben die beste Box.

    Die Wahrheit ist eigentlich simpel: es gibt für verschiedene Anwendungen diverse Werkzeuge dutzender Hersteller die den Job erledigen können.

    Wir als Hersteller merken das immer beim erstellen der Flyer: für wen ist das System denn jetzt?

    DA kommt dann in Nuancen oft was ähnliches bei raus: DJs, VT Betriebe, Installationen usw. :P

    Die Antwort im pro Audio ist doch oft: es kommt darauf an!

    Welches System speziell? Welche Anwendung? Welcher Kompromiss soll eingegangen werden?

    Am Beispiel unseres Arrays mal ein paar Beispiele:

    Eigentlich ist keins davon eine klassische Line Array Anwendung, aber alle funktionieren gut bis sehr gut.

    Das geht bei uns deswegen weil wir, wie andere weiter oben auch schon geschrieben haben, einen recht weiten vertikalen Winkel haben, sonst wären ja curvings mit 10° nicht möglich.

    Bei größeren Systemen hat man ja oft nur 5°, da würde ich solche setups nicht empfehlen, also falsches Werkzeug.

    Ich behaupte einfach mal das wir da nicht sehr exotisch sind, und unsere netten Mitbewerber ähnliche Ideen hatten.

    Kann ich das erste Setup auch mit einer guten 12“/1,4“ Kiste machen? Ja, vielleicht sogar besser, aber steht diese gerade zur Verfügung? Und brauche ich manchmal doch das Array?

    also locker bleiben und nicht zu dogmatisch ran gehen.

    Application Support HK Audio

    knoon (ät) musicandsales.com

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 12:52
    • #14

    Super danke dir - zur Zeit suche ich halt das immer „potentere“ Topteil und merke, dass es dort nicht weitergeht und mir die Lösungen a la HLS 20 / T24N usw nicht taugen.

    Ich werd’s mir wohl einfach mal anhören und was zusammenstellen. Danke dir

  • HenrySalayne
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    • 20. Juli 2024 um 13:05
    • #15
    Zitat von fex

    dass es dort nicht weitergeht und mir die Lösungen a la HLS 20 / T24N usw nicht taugen.

    Wieso?

    Für einen spürbaren Unterschied zu einer T24N muss schon ein Array der mittleren Größe mit 5 bis 6 Schnitzen sein.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • fex
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    • 20. Juli 2024 um 13:11
    • #16
    Zitat von HenrySalayne

    Wieso?

    Für einen spürbaren Unterschied zu einer T24N muss schon ein Array der mittleren Größe mit 5 bis 6 Schnitzen sein.

    Du meinst sicher von der Abstrahlung her?

  • test
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    • 20. Juli 2024 um 13:19
    • #17

    Hier kann man schön lesen warum es mittlerweile ein Ausbildungsberuf ist. Da lernt man solche Kleinigkeiten:)

    Hk hat es ja auch sehr schön beschrieben, das es nicht die eine Lösung für alles gibt.

    Man kann das ja auch alles simulieren. Damit erkennen dann auch was am besten passt

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • simonstpauli
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    • 20. Juli 2024 um 13:27
    • #18
    Zitat von HK AUDIO

    Hier im Forum und in der gesamten Audio Community wird ja gerne, leidenschaftlich und viel diskutiert.

    Da geht es mal um das beste Mikro für die Kick, den goldenen preamp oder eben die beste Box.

    Die Wahrheit ist eigentlich simpel: es gibt für verschiedene Anwendungen diverse Werkzeuge dutzender Hersteller die den Job erledigen können.

    Wir als Hersteller merken das immer beim erstellen der Flyer: für wen ist das System denn jetzt?

    DA kommt dann in Nuancen oft was ähnliches bei raus: DJs, VT Betriebe, Installationen usw. :P

    Die Antwort im pro Audio ist doch oft: es kommt darauf an!

    Welches System speziell? Welche Anwendung? Welcher Kompromiss soll eingegangen werden?

    Am Beispiel unseres Arrays mal ein paar Beispiele:

    Eigentlich ist keins davon eine klassische Line Array Anwendung, aber alle funktionieren gut bis sehr gut.

    Das geht bei uns deswegen weil wir, wie andere weiter oben auch schon geschrieben haben, einen recht weiten vertikalen Winkel haben, sonst wären ja curvings mit 10° nicht möglich.

    Bei größeren Systemen hat man ja oft nur 5°, da würde ich solche setups nicht empfehlen, also falsches Werkzeug.

    Ich behaupte einfach mal das wir da nicht sehr exotisch sind, und unsere netten Mitbewerber ähnliche Ideen hatten.

    Kann ich das erste Setup auch mit einer guten 12“/1,4“ Kiste machen? Ja, vielleicht sogar besser, aber steht diese gerade zur Verfügung? Und brauche ich manchmal doch das Array?

    also locker bleiben und nicht zu dogmatisch ran gehen.

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    Danke, Karel, wichtiger Punkt, die Unterscheidung Line-Array-Module und Line Array als Quelle.

    Wir können mit Line-Array-Modulen guter Lösungen für Beschallungs-Aufgaben finden, die eben kein Line-Array, aber trotzdem hilfreich sind.

    Mein klassisches Beispiel sind Nearfills. Da möchte ich tendenziell horizontal breit abstrahlen, um nicht zu viele Lautsprecher zu benötigen, vertikal hingegen darf die Abstrahlung ruhig eng sein. Welcher Lautsprecher erfüllt diese Anforderung? Ein kleines Line-Array-Modul, meistens 90°-120° horizontal, 10°-15° vertikal. Das wird aber als Punktschallquelle betrieben.
    Nächste Anwendung, DJ-Fill mit 2-3 Line-Array-Modulen. Das ist immer noch ein Punktschallquellen-Array und als solches zu betrachten.
    Im Bereich MainPA kann man das auch machen, wenn man sich damit beschäftigt, was man erreichen möchte und welche Werkzeuge dafür zur Verfügung stehen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • HenrySalayne
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    • 20. Juli 2024 um 13:35
    • #19
    Zitat von fex

    Du meinst sicher von der Abstrahlung her?

    Nein!

    Du schreibt doch selbst, dass du "potente MainTops" suchst und dir Lösungen wie "T24N nicht taugen".

    Wenn du jetzt eine Bühne mit einer T24N pro Seite beschallst und dir denkst, "das reicht mir nicht, ich will mehr", dann reichen drei Schnitze Kara pro Seite auch nicht, sondern erst mit 5 oder 6 ist das System über der T24N.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • fex
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    59
    • 20. Juli 2024 um 13:39
    • #20
    Zitat von simonstpauli

    Danke, Karel, wichtiger Punkt, die Unterscheidung Line-Array-Module und Line Array als Quelle.

    Wir können mit Line-Array-Modulen guter Lösungen für Beschallungs-Aufgaben finden, die eben kein Line-Array, aber trotzdem hilfreich sind.

    Mein klassisches Beispiel sind Nearfills. Da möchte ich tendenziell horizontal breit abstrahlen, um nicht zu viele Lautsprecher zu benötigen, vertikal hingegen darf die Abstrahlung ruhig eng sein. Welcher Lautsprecher erfüllt diese Anforderung? Ein kleines Line-Array-Modul, meistens 90°-120° horizontal, 10°-15° vertikal. Das wird aber als Punktschallquelle betrieben.
    Nächste Anwendung, DJ-Fill mit 2-3 Line-Array-Modulen. Das ist immer noch ein Punktschallquellen-Array und als solches zu betrachten.
    Im Bereich MainPA kann man das auch machen, wenn man sich damit beschäftigt, was man erreichen möchte und welche Werkzeuge dafür zur Verfügung stehen.

    Alles anzeigen

    Danke verlegen*

    Ich sehe eher 15grad Module…

    Klar ist es bspw. bei der XSL Serie darauf angelegt, super eng und präzise Sound zu liefern. Aber nicht jeder Hersteller verbaut 7 Chassis in einer Box.

    test: dein posting verstehe ich nicht. Ich kenne Techniker mit und ohne Ausbildung mit unterschiedlichem Wissensstand, Horn-Liebhaber, Bandpass Lover oder Line Array Junkies.

    Gerade was sich in den letzten Jahren bei D&B, meyer, usw usf (auch HK) entwickelt hat, ist enorm..

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