Aber Handsender sind wohl noch nicht vorgesehen.
Wenn da ein Handmikro kommt wäre das was...
Sennheiser schreibt:
"future releases will include SKM handheld mic"
Aber Handsender sind wohl noch nicht vorgesehen.
Wenn da ein Handmikro kommt wäre das was...
Sennheiser schreibt:
"future releases will include SKM handheld mic"
Sieht auf jeden Fall interessant aus. Noch zu teuer als Ablöse für Leute wie mich, die preislich eher in der EW-Liga unterwegs sind. Aber ich schätze, in 10 Jahren werden wir nur noch solche Systeme haben, und es wird auch feature- oder kanalmäßig abgespeckte Versionen auch in der unteren Preisrange geben.
Aber ich schätze, in 10 Jahren werden wir nur noch solche Systeme haben, und es wird auch feature- oder kanalmäßig abgespeckte Versionen auch in der unteren Preisrange geben.
hmmmm, ich weiß nicht. diese technik zielt ja speziell auf größere kanalzahlen ab. ich glaube jetzt erstmal nicht, dass sie so bald auch kleine setups mit einzelnen funkstrecken ablösen wird.
Nee, hast Recht, aber ich könnte mir so ne Anlage abgespeckt auf z. B. 16 Kanäle durchaus vorstellen.
Einzelstücke wird es wohl noch geben. Aber die teuren Schmalbandatrecken, mit denen man große Setups Bauen kann, die werden wohl durch sowas ersetzt werden.
auch da bin ich mir nicht so sicher. denn einzelstrecken sind ja viel flexibler einsetzbar.
das hier ist ja technik, die speziell für große produktionen gedacht ist. und mit einzelsystemen kann man auch viele kleine sachen machen - aber eben auch größere. lezteres ist natürlich nur mit einem gewissen hintergrundwissen machbar. aber gerade bei großen produktionen sind ja eigentlich auch techniker dabei, die nicht auf den kopf gefallen sind...
na ja, wir werden sehen wie es am markt ankommt und von diesem aufgenommen wird.
die techniker besitzen natürlich das "etwas neues haben will"-Gen. für mich als funkelektroniker ist das ja auch spannend.
aber ob dann auch die entscheider, die das geld ausgeben, genauso drauf abfahren, bleibt abzuwarten.
für meine eigenen anwendungen, wo ich seltenst mal mehr als 10 funkstrecken benötige, würde sich das wohl eher nicht rechnen.
das hier ist ja technik, die speziell für große produktionen gedacht ist. und mit einzelsystemen kann man auch viele kleine sachen machen - aber eben auch größere.
hmm, da wäre ich mir nicht so sicher: die Axient digital 4-Kanal-Empfänger, mit denen ich mittlerweile sehr oft zu tun habe sind auf dieser bhphotovideo-Seite mit fast 3/4 des 32+32CH-Spectera-Transceiver bepreist. Die Beltpacks sind auch preislich ähnlich unterwegs, wenn man die Shure ADX1 zum Vergleich heranzieht (ADX1M noch mal teurer) - ohne dass diese gleichzeitig als IEM-Empfänger herhalten könnten.
Dann das Thema Rüst- und Aufbau-/Einrichtungszeiten; Nachlieferungen weil die falschen IEM-Beltpacks in der Schublade waren, usw.
Die Frage wann das im Mittelklassesegment ankommt richtet sich vielmehr nach der Frage: Wie günstig lässt sich das Zeug produzieren? Und dann wird es natürlich Abstufungen in der Ausstattung geben, mit nur Sendern oder "kleinen" Empfängern (ohne Dante wird's vermutlich auch nicht mehr so kompakt). Kaskadieren geht ja auch noch.
die techniker besitzen natürlich das "etwas neues haben will"-Gen. für mich als funkelektroniker ist das ja auch spannend.
Nö. Was der Techniker haben will ist den Einkäufern der DryHire- und Produktionsbuden egal. Was die neue Technik einsparen kann jedoch nicht.
wie gesagt, wir werden sehen, wie es vom markt angenommen wird.
ein verhältnismäßig niedriger preis und geringerer aufwand in der planung sind dabei natürlich ein ebenso gutes argument, wie die doppelte verwendbarkeit der beltpacks.
ich möchte nur bezweifeln, dass es alle bisherige technik obsolet machen könnte
Erstmal sind vermutlich noch die aktuellen Systeme bei vielen in der Abschreibung.
Ich gebe dem ganzen 5 Jahre bis es auf dem ProMarkt (Rental/Broadcast/grosse Produktionsbuden) explodiert, 10-15 Jahre für die kleineren.
ULX-D gibt es jetzt seit 12 Jahren, Axient digital seit 7, SLX-D seit 4 Jahren. Ich sehe fast nichts anderes mehr, ausser es wird noch mal altes Zeug rausgekramt (3000er oder so in der Art).
Das wird in 5-10 Jahren eine ganz andere Festival Frequenzkoordination als heute…
ich hoffe die Bandbreite der Blöcke läßt sich der Kanalzahl anpassen, sonst sehe ich schwarz wenn jeder Hanswurst mit dem eigenen 6-8MHz WMAS System ankommt.
Bzw bleibt genug Spectrum für die kleinen herkömmlichen Setups nachdem die WMAS Systeme verteilt sind.
Latenz von 0,7ms ist ja auch echt eine Ansage bei Sennheiser.
ich hoffe die Bandbreite der Blöcke läßt sich der Kanalzahl anpassen, sonst sehe ich schwarz wenn jeder Hanswurst mit dem eigenen 6-8MHz WMAS System ankommt.
Zitat„Anstelle vieler einzelner Schmalband-HF-Träger von 200 kHz Breite verwenden wir einen einzigen Breitband-HF-Kanal für die Audioübertragung – genauer gesagt, die bidirektionale Übertragung von Audio- und Steuerdaten. In Sennheisers Ansatz ist der Breitband-HF-Kanal ein TV-Kanal von 6 oder 8 MHz Breite, abhängig von den jeweiligen lokalen Vorschriften. Das WMAS-System organisiert seine Audio-Links innerhalb dieses Kanals. Jedem Audio-Link, sei es ein Mikrofon oder ein IEM, werden spezifische Zeitschlitze für die Übertragung seiner Audioinformationen zugewiesen – daher ist es erstmals möglich, IEMs und Mikrofone im selben TV-Kanal zu betreiben, anstatt sie in zwei durch ein Schutzband getrennten Kanälen unterzubringen. Weil alle Audio-Links die volle Bandbreite des HF-Kanals nutzen, wenn sie ‘an der Reihe‘ sind, wird das HF-Fading stark reduziert. Es entspricht einer 40-fach Diversity für einen 8 MHz HF-Kanal und einer 30-fach Diversity für einen 6 MHz TV-Kanal. Außerdem ist die spektrale Leistungsdichte gering, sodass Frequenzen einfacher wiederverwendet werden können, beispielsweise auf einem größeren Festivalgelände, zwischen benachbarten Theatern oder in einem Rundfunkkomplex.“
Ich verstehe das so, dass auch weitere mobile WMAS-Systeme sich automatisch mit dem örtlichen koordinieren und erst, wenn die zulässige Kanalanzahl erreicht ist, keine weiteren Kanäle mehr zugelassen werden.
Die Frage ist mEn.: Was machen die anderen Hersteller und wird eine Koexistenz im gleichen Band möglich?
Lest euch doch mal die Whitepapers von Sennheiser dazu durch.
Ich verstehe das so, dass auch weitere mobile WMAS-Systeme sich automatisch mit dem örtlichen koordinieren und erst, wenn die zulässige Kanalanzahl erreicht ist, keine weiteren Kanäle mehr zugelassen werden.
Wo hast du das rausgelesen? Der Abschnitt spricht nur von geringer spektraler Leistungsdichte, weshalb das Band nach geringem Abstand erneut vergeben werden kann.
Wo hast du das rausgelesen? Der Abschnitt spricht nur von geringer spektraler Leistungsdichte, weshalb das Band nach geringem Abstand erneut vergeben werden kann.
ja, so hab ich das auch verstanden
ZitatDas WMAS-System organisiert seine Audio-Links innerhalb dieses Kanals. Jedem Audio-Link, sei es ein Mikrofon oder ein IEM, werden spezifische Zeitschlitze für die Übertragung seiner Audioinformationen zugewiesen.
Vielleicht bin ich ja einfach ein grenzenloser Optimist wenn ich davon ausgehe, dass nicht benötigte Zeitschlitze von Basisstation 1 freigehalten werden, so dass sich Basisstation 2 (…3, 4…) dazwischen organisieren kann und im besten Falle alle Basisstationen sogar miteinander kommunizieren.
Ich denke, das gilt nur innerhalb eines Systems. Das wird sonst zu anfällig. Nicht ohne Grund laufen alle 32 Kanäle, die in ein Band passen über eine Basisstation
Warum sollte es fehleranfälliger sein, wenn Basisstation 1 das Timing für Basisstation 2 vorgibt als das Timing der mobilen Sender zu koordinieren?
Minimaler Drift (sozusagen Jitter)muss so oder so einkalkuliert werden, egal bei welchem Sender.
Vllt. müssten dafür dann auch die Cascade-Anschlüsse genutzt werden, dann bräuchte die Fraktion „Reisegruppe“ aber vermutlich keine Antennen mehr aufzustellen.
32+32 macht insofern Sinn, dass man die Hardware und die Dante-Schnittstelle optimal ausnutzen kann.
Aber rätseln können wir noch lange. Die Antworten kommen vermutlich in den nächsten Wochen/Monaten daher.
Und wir wissen ja auch nicht was softwaremässig noch so in der Pipeline ist.
Warum sollte es fehleranfälliger sein, wenn Basisstation 1 das Timing für Basisstation 2 vorgibt
... die vielleicht noch eine dritte sieht, von der Nummer eins nichts weiß. Und vielleicht funkt irgendwo noch ne vierte.
Und um ein einem System zu erweitern ist es unnötig, weil der Kanal mit 32 Strecken eh schon vom ist. Da kann die Zweite Station schon im eigenen Kanal vor sich hin funken. Und wenn, dann würde man die mit einem Kabel synchronisieren.
dann bräuchte die Fraktion „Reisegruppe“ aber vermutlich keine Antennen mehr aufzustellen.
Die muss dann halt über Dante versorgt werden. Anders macht das überhaupt keinen Sinn.
Ich sehe das so:
Sennheiser steht unter Druck. Nachdem der Digitalzug am Anfang erstmal an denen vorbeigefahren ist muss das, was jetzt kommt, funktionieren.
Wenn man sich grosse Sportevents anschaut kann das aber nicht funktionieren wenn jeder plötzlich mit 6MHz Bandbreitenbedarf auf dem Platz steht. Auch nicht wenn man bei gleichen TV-Kanälen dichter zusammenrücken kann als in der Vergangenheit.
Genauso muss das Zeug im R&R einfach funktionieren: d.h. u.U. 3 Systeme gleichzeitig auf einer Bühne. Und für Schmalbandträger braucht es auch noch Platz, wenigstens für die nächsten 20 Jahre.
Man darf die anderen Gewerke dabei nicht vergessen: Steadycams und Seilkameras/Drohnen, WDMX, Funkgeräte usw. Wenn dann noch die Ansprüche vom Militär hinzu kommen…
Das System ist aber Eindeutig für eine Produktion ausgelegt, die den Kompletten TV Kanal für sich belegt.
Für alles andere gibt es EW-D(X), Digital 6000 und 9000.