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Upgrade auf dLive/LV1/Wing + Waves/VST3

  • Jan
  • 18. August 2024 um 18:05
  • guma
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    • 20. August 2024 um 18:47
    • #41

    Ich habe bisher keine WAVES Produkte benutzt und kann daher nicht beurteilen, ob das der Meilenstein der Klangbearbeitung ist, zu dem er gerne erhoben wird.

    Was ich sicher beurteilen kann, ist, dass das was bisher in der Wing an über X/M32 hinausgehenden Emulationen alter, mir bekannter Hardware werkelt, exzellent ist. Mein Instinkt sagt, dass das, was man sonst noch an waves/vst oder wie auch immer brauchen könnte, mit einer externen Karten/Rechner/Server-Lösung zu erschlagen sein sollte.

    Was mich an Wing gefreut hat, ist, dass es von Anfang an ein paar Dinge schneller, besser oder überhaupt konnte, die A&H Pulte chronisch nicht können. Die meisten Pulte sind heute so viel oder wenig umständlich wie man sie sich selbst einrichtet. Ausserdem hat wing im letzten update über weitere Optionen in den custom controls sehr viel an möglicher Bedienpersonalisierung zugelegt und dieser Pfad wird zuverlässig in den nächsten releases weiter bedient. Natürlich weiß auch ich nicht den endgültigen Zeitplan für wing rack und compact allerdings würde ich sagen, dass wir auf jeden Fall nah dran sind und sich das Warten lohnt.

    Zum Thema MIDI-Control-IT-Baustelle denke ich weiter, dass das nicht nur eine Frage des technischen Könnens ist sondern auch eine Frage danach, wie man seine Jobs zu erledigen hat. Wenn die Zeitfenster häufiger so sind, dass 'aufklappen, einschalten, spielt' und fertige Kommunikations/Abhörstruktur wichtig sind und man darüber hinaus externes Gedöns für einen schnellen job einfach mal weg lassen können sollte, würde ich auf jeden Fall zum 'Fertigpult' greifen, auch wenn da der Spieltrieb leidet. ;)

    Ich würde aktuell bei begrenztem Budget einfach den Wing Compact abwarten, kaufen, benutzen, bei Bedarf mit einer externen Serverlösung austatten und wenn ich dann meine, das reicht nicht, das Teil mit wenig Verlust wieder verkaufen. Bei 'dLive neu' weiß ich nicht so genau, ob das nicht schon ein bisschen spät für das viele Geld ist… ;)

  • JS-Sound
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    • 20. August 2024 um 22:22
    • #42

    Ich habe zuvor auch mit LV1, später auch mit der Wing gearbeitet.

    Aber - ich komme von der iLive, daher war mir der A&H Workflow schon recht eingängig und ich bin wohl auch geprägt.

    LV1 fand ich spannend, klanglich gut - bei den paar Jobs bei denen ich es verwendet habe gab es aber immer etwas das gehakt hat. Mal waren die Lizenzen nicht gleich da, mal hat er die Stagebox nicht gefunden - vermutlich alles erklärbar, da ich das System aber nicht so gut kannte tat ich mir beim Fehlersuchen teils schwer. Einschalten und geht kannte ich nicht.

    Mischen rein auf den Touchscreens war in Ordnung, für die wichtigsten paar Kanäle haben mir aber Fader gefehlt.

    Später habe ich eine Show vom LV1 auf das Wing umgezogen - klanglich vielleicht noch ein Stückchen vom LV1 weg (kann aber auch an mir liegen, gerade beim Hall hätte ich beim Wing noch weiter testen müssen), fand ich aber auch sehr gut. Dafür vom Bedienen her super, schnell, manche Funktionen und Features die ich mir auch beim dLive wünsche oder gewünscht hätte. Anderes gewöhnungsbedürftig, aber wie gesagt, ich bin vorgeprägt.

    Wenn es jetzt ein Wing Compact gäbe und ich neu überlegen müsste kann ich mir schon vorstellen dass ich beim Wing gelandet wäre, viel auch durch den Preisunterschied.

    Der Betrieb der Stagebox alleine mit Touchlaptop und IP8 würde mir vielleicht fehlen, bei der Größe des Pultes kann man aber ja auch das auf die Bühne stellen.

    Wohler fühle ich mich trotzdem mit dem dLive ;)

    Bei den vielen Kanälen kommt es natürlich auf die Signale und die Vorbereitung an.

    Mit vielen DCAs, DCA Spill, Subgruppen und Gruppen (über Umweg) in weitere Gruppen geroutet finde ich es recht gut handlebar. Ich habe oft das IP8 noch dabei, belege es aber teils gar nicht mehr.

  • SebastianJaeger
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    • 21. August 2024 um 08:39
    • #43
    Zitat von Wurst Werner

    Superrack Perfomer mit den VSTs, die du brauchst. LiveBox Nachbau mit MIni-PC + RME Digiface DANTE-->WING RACK mit DANTE und Waves Karte--> diese Kombi dazu nutzen, um im LV-1 die VSTs als Inserts zufahren. FullCircle - Mind blown - und alle verdienen: Uli B., Waves, Audinate, RME, PlugIn Buden;-)

    Verlierer: Dein Dispo :S

    LG
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    Warum kann ich die Waves LiveBox nicht per Soundgrid einbinden? Das sollte über die Netzwerkschnittstelle doch auch möglich sein, oder nicht?

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Wurst Werner
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    • 21. August 2024 um 08:57
    • #44
    Zitat von SebastianJaeger

    Warum kann ich die Waves LiveBox nicht per Soundgrid einbinden? Das sollte über die Netzwerkschnittstelle doch auch möglich sein, oder nicht?

    Moin,

    nee geht nicht, vielleicht über Soundgrid Connect als ASIO device, aber dann wäre die Latenz ja noch größer. Die LiveBox ist ja kein SoundGrid Device...et is nen Windows PC mit Dante Karte.

    LG
    WW

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  • MiFa1969
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    • 21. August 2024 um 09:01
    • #45

    Aber technisch wäre das ja kein Problem über den WSG Treiber eine Verbindung zwischen LV1 Server und Livebox herzustellen.

    Da könnte sich dann die Livebox als IO Gerät darstellen.

  • SebastianJaeger
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    • 21. August 2024 um 09:13
    • #46
    Zitat von Wurst Werner

    Moin,

    nee geht nicht, vielleicht über Soundgrid Connect als ASIO device, aber dann wäre die Latenz ja noch größer. Die LiveBox ist ja kein SoundGrid Device...et is nen Windows PC mit Dante Karte.

    LG
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    Ah OK die Latenz des Treibers ist das Problem, das hatte ich nicht auf dem Schirm.

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    • 21. August 2024 um 09:14
    • #47
    Zitat von MiFa1969

    Aber technisch wäre das ja kein Problem über den WSG Treiber eine Verbindung zwischen LV1 Server und Livebox herzustellen.

    Da könnte sich dann die Livebox als IO Gerät darstellen.

    Nur über den SoundGrid Connect Treiber, aber was soll das bringen? Für real time audio ist die Latenz viel zu groß.

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    • 21. August 2024 um 09:16
    • #48

    War nur eine theoretische Meinung. Macht natürlich keinen Sinn.

    Besser wäre da ein nativer VST Support.

    Mal sehen, vielleicht kommt das ja noch.

  • Wurst Werner
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    • 21. August 2024 um 09:17
    • #49
    Zitat von SebastianJaeger

    Ah OK die Latenz des Treibers ist das Problem, das hatte ich nicht auf dem Schirm.

    Dat is die offizielle Waves Empfehlung:

    Can My Non-SoundGrid Audio Interface Connect to SoundGrid? | Support - Waves Audio
    To make sure that your non-SoundGrid audio interface can connect to a SoundGrid audio network via SoundGrid Connect, please run the test listed on this page.
    www.waves.com

    LG
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    • 21. August 2024 um 09:19
    • #50
    Zitat von MiFa1969

    War nur eine theoretische Meinung. Macht natürlich keinen Sinn.

    Besser wäre da ein nativer VST Support.

    Mal sehen, vielleicht kommt das ja noch.

    Soll ja kommen, dann halt über einen weiteren Server, der nur VSTs berechnet. Dat is dann quasi Waves Pedant zu d&b Array Processing...eine top Sache, um noch mehr Hardware zuverkaufen;-)

    LG
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    • 21. August 2024 um 09:25
    • #51

    Ja, dass stimmt. Ich finde es eh schade, dass Waves was die Hardware angeht so restriktiv ist.

    Die würden so viel mehr Lizenzen verkaufen, wenn sie da offener wären.

    Also gerade Server und IOs.

    Wenn im Server Dante implementiert wäre (von mir aus auch mit einer extra Lizenz), würde das ganz andere Möglichkeiten eröffnen.

    Aber was bringt es, wenn ich das schreibe...

  • Jan
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    • 21. August 2024 um 11:14
    • #52

    Waves hat es unter Linux irgendwie geschafft ein Soundgrid Treiber auf das handelsübliche Netzwerkinterface (Intel muss es sein) drauf zu setzen und dabei zeitgleich das in realtime bei 0,8ms zu ermöglichen. Da die kleinen Soundgrid PCs sehr CPU schwach (Celeron) sind, belastet es unter Linux scheinbar nicht mal großartig die CPU, um so geringe Sample-Buffer zu nutzen.

    Ich vermute, dass der Treiber sehr Kernel nah ist und das sie den Linux Kernel selber kompiliert haben und dort möglicherweise zusätzlich den Realtime Governer nutzen. Damit umgeht man alle heutigen Nachteile eines modernen Betriebssystems, das auf parallelität und userbility optimiert ist und nicht auf echtzeit.

    Beides ist unter Windows nachzu undenkbar, ansonsten könnte man genauso gut auch nen Dante Virtual Soundtreiber nutzen, statt einer 2k teuren RME Dante PCIe Card.

    Eine Livebox wird sich niemals mit einem Soundgrid Netzwerk mit niedriger Latenz verbinden können, da das Audio über Windows läuft.

    Bei LV1 läuft das Audio über die Linux Soundgrid Kisten und Windows malt nur die grafische Oberfläche. Linux kann jedoch kein VST, also wird es ausschließlich nur "komplexe" Wege geben, dies zu verbinden.

    Oder Waves bringt eine PCIe Soundgrid Card für Windows raus, das wäre wohl die einzige Alternative. Aber selbst da kommt man nicht unter 1ms Latenz. Linux hat da klar immernoch ein Vorteil.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • MiFa1969
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    • 21. August 2024 um 11:41
    • #53

    Genau so ist es. Du hast das alles richtig erkannt.

    Ich habe das schon vor einiger Zeit mal geschrieben, dass ich mir nicht vorstellen kann, VST Support unter Linux (zur Zeit) zu ermöglichen.

  • guma
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    • 21. August 2024 um 11:56
    • #54

    Ich frage jetzt mal ganz naiv:

    Der FIT Controller muss ja zur Bedienung von Waves Plugins erhebliche Vorteile in der Bedienung der Plugins gegenüber einer reinen Bildschirmbedienung haben und gleichzeitig Merkmale eines „Fertigpultes“ ersetzen, wobei gute, aktuelle Fertigpultlösungen es ja so machen, dass bildschirmbezogene Encoder oder touchnturn Anwendungen einen eindeutigen Bezug zum Bildschirmelement herstellen.

    Kann das FIT das so, wie DM7, Avantis und Co?

  • MiFa1969
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    • 21. August 2024 um 12:27
    • #55

    Da ich das Teil nicht habe, kann ich nichts dazu sagen.

    Aber der Kollege ww hatte da mal einen Test dazu gemacht:

    Waves FIT Test - Bonedo

  • guma
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    • 21. August 2024 um 14:28
    • #56

    Danke für den Link.

    Mich interessiert vor allem, ob der MIDI-Kompromiss im richtigen Verhältnis dazu steht, was man bekommt. Den Preis finde ich schon deshalb OK, weil ich für eine 12er Fader replacement Platine bei DigiCo vor Corona auch schon 1200€ bezahlt habe. ;)

  • MiFa1969
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    • 21. August 2024 um 14:49
    • #57

    So wie ich es so mitbekomme, verwenden den FIT viele auch mit MixingStation.

    Und damit soll es sehr gut funktionieren.

  • Jan
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    • 21. August 2024 um 18:10
    • #58

    Ich finde FIT mit Mixingstation höchst interessant, um es mit dem Behringer X32-Rack zu nutzen, für eine kleine Kombo die ich betreue. Macht auf der Bühne in den SoundSurface Cases ne schlanke Figur und wenns am FOH steht, würd ich es per WLAN anbinden.

    Da könnte man dann sogar im Bühnen-Rack nen "leichtgewichtigen" Waves LiveBox Server reinbauen, um das Mischpult aufzuwerten, ohne größern Invest. Am FOH dann via RDP fernsteuern.

    Auch interessant ist FIT um es mit irgendeinem anderen Mischpult "mal eben" nutzen zu können. Sprich wenn ne Band son WLAN Mixer (XR18, Ui24R, CQ, usw.) mitbringt auf der Bühne, könnte man die Kiste nutzen, statt eines iPads.

    Aktuell schlepp ich immer mein X32-Compact mit und muss zwei CAT Kabel (AES50, Ethernet) + ggf. Strom legen und da hab ich oft überhaupt kein Bock zu, denn der Job hat null herausforderung, da alles vom Band kommt.

    Mit dem FIT Controller such ich mir ne Steckdose und der rest läuft per Leistungsstarkem 5Ghz WLAN ab. Talkback hab ich ne Funke und für PAFL nen in-Ear Bodypack, falls nötig.

    Aber die Stimme der Sängerin und ein paar weitere LiveInstrumente könnten von der Waves bearbeitung profitieren, und würde die Band deutlich aufwerten, was letztendlich auch wieder in mehr Jobs resultiert.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Wurst Werner
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    • 21. August 2024 um 19:22
    • #59
    Zitat von MiFa1969

    So wie ich es so mitbekomme, verwenden den FIT viele auch mit MixingStation.

    Und damit soll es sehr gut funktionieren.

    Das hat der David sehr gut umgesetzt - in der Tat.

    LG
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  • guma
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    • 21. August 2024 um 19:25
    • #60

    Bin mir nicht sicher, ob ich das alles richtig verstehe aber es wirft bei mir folgende Fragen auf:

    1. Wofür brauchst Du für Dein beschriebenes Bandsetup zusätzlich zum AES50 noch die Ethernetleitung zum Compact FOH?

    2. wenn

    Zitat von Jan

    denn der Job hat null herausforderung, da alles vom Band kommt.

    warum steckst Du dann so viel Energie und ggf Geld hinein?

    3. wenn Du mit den Kabeln und dem Compact schon zuviel Gedöns hast und keine Angst vor wLAN Stress, warum steckst Du dann nicht Deine Energie in ein Anwendungsoptimiertes Mixing Station layout? Dein 'Anwendungsprofil' liest sich jetzt nicht so, dass Dein „Mischstress“ unbedingt den hardware controller braucht.k

    4. Wenn ich eine Band gut kenne und dazu noch das Gefühl habe, dass mich das wenig fordert, neige ich dazu, meinen technischen Aufwand zu verschlanken. Warum willst Du es also mit FIT-Controller und WAVES plugins künstlich spannender machen?

    5. Ich würde zuerst über die Aquise von anspruchsvolleren Mischaufgaben nachdenken und danach 'on demand' meine Technik den Erfordernissen anpassen.

    6. wenn es darum geht, dass es vor allem sexy sein soll, vergiss alles, was ich bis hier hin gesagt habe. ;)

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