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Windanfälligkeit aktueller Line-Array Systeme (besonders L-Acoustics)

  • Christian Engel
  • 19. August 2024 um 17:33
  • test
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    • 20. August 2024 um 14:44
    • #21

    also die Punktquellen sind im grunde genauso anfällig. die kommen ja auch an der Physik nicht vorbei. wenn ich ein flashlight aufhänge, das dann korrekt ausgerichtet, wird mir der ht auch durch die Gegend geblasen. die in der Mitte bekommen halt nur nicht so viel davon mit. die am Rand aber sehr wohl.

    *flashlight ist hier nur ein Beispiel für ein engstrahlendes system*

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  • Lampenschubser
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    • 20. August 2024 um 14:57
    • #22
    Zitat von floger

    Horizontal Beam-Steering? Niemand hat behauptet, dass es einfach wird.

    Dann müsste man die Banane also Quer aufhängen.

    Oder wieder die HT, MT und TT Wege trennen und "Schallwände" bauen. Da könnte man dann in beide Richtungen Beamsteering betreiben.

    Alternativ müsste man z.B. die L-Fins bei L-Acoustic motorisieren.

  • test
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    • 20. August 2024 um 16:53
    • #23

    Macht doch schon so eine , meine ich, kanadische Firma.

    Wir müssen wie öfter im leben, damit klar kommen. Der technische Aufwand der da hinter stecken würde um das Problem zu lösen, ist immens und würde bedeuten 2 pas aufzubauen. Dann kann man die entsprechende Linie nutzen oder drosseln

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  • AlphaC
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    • 20. August 2024 um 18:38
    • #24
    Zitat von Lampenschubser

    Dann müsste man die Banane also Quer aufhängen.

    Oder wieder die HT, MT und TT Wege trennen und "Schallwände" bauen. Da könnte man dann in beide Richtungen Beamsteering betreiben.

    Alternativ müsste man z.B. die L-Fins bei L-Acoustic motorisieren.

    Ähm... Joa... Und dann das "Beamsteering" in Echtzeit steuern je nach Böe, für eine riesige, dreidimensionale, in sich wabernde Luftmasse vor dem Array... Spannendes Konzept. Schon das Erfassen dessen mit Sensorik ist sehr ... ambitioniert. Und dann die Rechenleistung für das Echtzeitprozessing.

  • simonstpauli
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    • 20. August 2024 um 20:06
    • #25
    Zitat von AlphaC

    Ähm... Joa... Und dann das "Beamsteering" in Echtzeit steuern je nach Böe, für eine riesige, dreidimensionale, in sich wabernde Luftmasse vor dem Array... Spannendes Konzept. Schon das Erfassen dessen mit Sensorik ist sehr ... ambitioniert. Und dann die Rechenleistung für das Echtzeitprozessing.

    Im Tieftonbereich sicherlich machbar. Siehe Christian Frick mit seinen Sub-Antischall-Arrays. Alles darüber dürfte wohl am Processing scheitern.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • TomyN
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    • 20. August 2024 um 20:12
    • #26

    Naja, man kann die Richtungspresets ja vorberechnen und je nach Windrichtung abrufen. Das sollte eigentlich (wenn das Array Beamstearing kann) schon heute kein größeres Problem sein.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • uchrisu
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    • 20. August 2024 um 20:37
    • #27

    Hier wird fast ausschließlich über horizontale Verwehungen gesprochen, wo sich das Line-Array aber deutlich von Punktquellen unterscheidet ist eher die vertikale Abstrahlung. Kleine vertikale Änderungen können bei einem exakt gerechneten Array schon mal dazu führen, dass man bei hohen Frequenzen schon im Bereich -20 dB oder mehr landet. Bei den klassischen Hornsystemen oder auch in der Horizontalen fällt man dann halt vom -3dB Punkt halt auf den -5dB Punkt.

    Wäre das eine mögliche Erklärung, wieso Line-Array dann doch ein bisschen anfälliger sind? Wegen der sehr scharfen vertikalen Richtwirkung in den Höhen?

  • test
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    • 20. August 2024 um 22:06
    • #28

    ich kenne kein array, das neben vertikal auch noch horizontal beam stering kann.

    dafür braucht es eine matrix aus ht einheiten. kv2 könnte das vielleicht mit ihrem großen system. da gibt es ja einen ht der aus mehreren treibern besteht.

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  • karel noon
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    • 20. August 2024 um 22:28
    • #29

    PK Sound kann das horizontale abstrahlverhalten mit klappen ähnlich wie bei den Franzosen verstellen, aber eben motorisch.

    Ich bezweifle aber das die schnell genug sind um auf Wind zu reagieren :P

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • kob1
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    • 20. August 2024 um 22:41
    • #30
    Zitat von test

    ich kenne kein array, das neben vertikal auch noch horizontal beam stering kann.

    dafür braucht es eine matrix aus ht einheiten.

    *hust*

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  • lisa f.
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    • 20. August 2024 um 23:17
    • #31

    Dann wird in der Zukunft auf dem Flugrahmen nicht nur ein Laser eingebaut, sondern auch eine kleine Wetterstation die die Daten zurück ins Kontrollsystem schickt und damit akkurat auf die Wind, Temperatur und Feuchtigkeitsverhältnisse reagiert wird …

    Why not? 😉

  • AlphaC
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    • 20. August 2024 um 23:29
    • #32
    Zitat von lisa f.

    Dann wird in der Zukunft auf dem Flugrahmen nicht nur ein Laser eingebaut, sondern auch eine kleine Wetterstation die die Daten zurück ins Kontrollsystem schickt und damit akkurat auf die Wind, Temperatur und Feuchtigkeitsverhältnisse reagiert wird …

    Why not? 😉

    Die Wetterstation bildet nur die Daten genau von ihrer Position ab. Um die Verwehung auf der gesamten Hörfläche zu kompensieren müsste man die komplette Luftmasse über dieser dreidimensional scannen. Ein Aufwand, welcher für die meisten Anwendungen dezent overdosed sein dürfte.

  • simonstpauli
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    • 20. August 2024 um 23:29
    • #33
    Zitat von TomyN

    Naja, man kann die Richtungspresets ja vorberechnen und je nach Windrichtung abrufen. Das sollte eigentlich (wenn das Array Beamstearing kann) schon heute kein größeres Problem sein.

    Nur ist Wind ja eine komplexe Erscheinung. Da gibt es Wirbel etc. Das bedeutet, daß Wind auf unterschiedliche Teile des Arrays unterschiedlich wirkt.

    Ich denke, das würde eher die negativen Effekte von Beamsteering herausarbeiten. Nämlich daß es immer genau nicht passt und sich auf dem Weg zur Unzulänglichkeit noch entsprechend schlecht anhört..

    Wie schon angedeutet denke ich, daß wir Stand heute nicht ansatzweise die DSP-Leistung haben, um diese Phänomene in Echtzeit beschreiben oder gar beherrschen zu können.

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  • test
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    • 21. August 2024 um 00:35
    • #34
    Zitat von kob1

    *hust*

    https://holoplot.com/

    was ist das anderes als die von mir erwähnte matrix möglichkeit? :)

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  • Lampenschubser
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    • 21. August 2024 um 07:17
    • #35

    Naja also Mit der Matrix oder dem System von PK hätten wir ein System mit dem man schon jetzt auf gewisse Ereignisse reagieren kann.

    Es muss ja garnicht immer für jeden Windstoß passen. Aber z.B. an der Küste sind die Winde eher konstant. Aber halt mal stärker und mal schwächer. Bisher behelfe ich mich in solchen Situationen einfach damit das/die Systeme etwas gegen den Wind zu drehen oder die Abstrahlung entsprechend breiter zu gestalten als eigentlich nötig. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Dabei muss man natürlich aufpassen das man bei Windstille trotzdem noch genug hört oder sich keine unnötigen Reflektionen einhandelt.

    Das jedenfalls könnte das Array von PK wesentlich besser als meine relativ fixe Methode.

    Mit dem neuen Flugpunkt von L-Acoustics könnte man ähnliches für das jeweils Windseitige Array machen. Nur siehts halt dämlich aus wenn man in den Pausen immer das Array dreht passend zum Wind dreht, oder mit dem Steiger die Klappen umstellt.

    Achso, die Matrix scheint mir interessant. Aber damit müsste ich mich erst mal beschäftigen. Preislich wird das wohl eher astronomisch sein, oder?

  • test
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    • 21. August 2024 um 07:36
    • #36

    das kernproblem bei der matrix wird sein, das die erheblich personalintensiver im händling ist. da wir eh personalknappheit haben und die leute dann auch noch mehr verdienen, ist das ein massiver rückschritt.

    das ist sicher eine technische lösung, aber aufgrund der wirtschaflichen erfordernissen, gebe ich dem wenig chancen.

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  • Lampenschubser
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    • 21. August 2024 um 07:56
    • #37

    Ist das wirklich so?

    Ich nehme an das Handling dieses systems ist erst mal nicht viel anders als beim Focus Venue.

    Sprich man muss nicht mal winkeln. Das ist für die Hands also noch einfacher.

    Dann kommt irgendwann vorm Soundcheck der Systemer vorbei und richtet das ganze ein. Das geht z.B. beim Fohhn System notfalls auch ohne groß Zeichnen, sondern auch einfach nach gehör mit dem Finger am "Mausrad". Im Prinzip bräuchte man also nicht mal vorher die Location besuchen, da man ja ein relativ fixes Setup hat, welches dann an den Veranstaltungsort softwaretechnisch angepasst wird.

    Ich würde also sogar so weit gehen das man damit Personal sparen kann.

    Gewichtsmäßig bewegt sich das ganze auch noch relativ gesehen im Rahmen.

    Die Verkabelung ist deutlich einfacher, da ja nur Dante, Ravenna o.ä. per Netzwerk verkabelt wird.

    Es sind also keine SPK´s mit Splitboxen richtig zu stecken, sondern es wird vlt. fast so simpel wie bei DMX ...

    Preislich, da wird beim X1 System behauptet das es sich im preislichen Rahmen eines der großen Systeme großer bekannter Marken bewegen soll.

  • chris216
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    • 21. August 2024 um 07:59
    • #38

    Da sind dann die Holi-Festivals stark im Vorteil - da kannste den Wind auf der Fläche mit gewöhnlichen Kameras und ein bisschen Rechenleistung erfassen... :D

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Lampenschubser
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    • 21. August 2024 um 08:19
    • #39

    Mit der Kamera geht das dann aber vermutlich dann nur wenn du übers Veranstaltungsgelände lauter Windsäcke verteilst corn*

  • gert
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    • 21. August 2024 um 08:27
    • #40

    Also auf Wind mit Filterung zu reagieren ist schon sehr Austin Powers. Malt doch mal eine Zeitachse und guckt was in welcher Reihenfolge wie passieren müsste damit das klappt. Das hat was von Lottozahlen vorhersagen. Von Wind kennt Ihr Süddeutschen nix!

    Practice, Practice, Practice

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