Hallo,
Ich möchte auf unserer Studiobühne ein Dante-Netzwerk errichten. Dafür würde ich CAT6-Kabel anschaffen. Wird eine Dauerinstallation, längste Strecke ca. 30m. Kann ich dafür jedes beliebige CAT6-Kabel verwenden? Die Preise gehen ja ganz schön auseinander...
Cat6-Kabel für Dante-Netzwerk
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Grundsätzlich ja, da Dante auf normalem IP-Netzwerk aufbaut.
Zu bedenken sind folgende Punkte:
- Robustheit (bei mobilem Einsatz oder sonstwie bewegten Kabeln), geht es um Verlegeware mit Dosen an den Enden oder Patchkabel
- Knickradien - wo muss das Kabel entlang, wird es irgendwo übermässig abgeknickt
- Entflammbarbeit - bei Festinstallation gerne mal Thema bzgl. des Mantelmaterials.
Zu den letzten beiden Punkten gibt es bei seriösen Anbietern i.d.R. entsprechende Angaben.
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Yo, für alles was nicht bewegt wird kann man gute Installationstechnik verwenden.
um mal namen zu nenen:
Patchkabel Draka Uc900+Hirose TM31 oder PROTEC.net PPK6a oder vergleichbar.
Instalatoinskabel Cat 7 700MHZ oder besser nach möglichkeit vollkupfer und kein CCA.dazu Edat-module Von metzconnenct. die haben auch einen Haufen verschiedenste modulträger.
zu guter letzt: alle mobil gesteckten Anschlüsse als Neutrik Ethercon CAT 6a Ausführen.
für alles weitere frag nah nem Angebot
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Edat-module

Kann diese Krankheit endlich mal aussterben?
Keystone ist das international und gewerkeübergreifend verbreitete undsinnvolle Format.
Wer schon öfter Patchkabel aus nachträglich in Keystone Blenden eingebauten, und damit zu tief sitzenden, Edat Jacks operieren musste, versteht mich.
Oder andersherum, weil das Kleinteile Lager im Servicewagen nur Keystone Module umfasst nach einer Not Reparatur die Abdeckung vom Schalterprogramm nicht mehr auf den Modulträger passt.
Metz hat übrigens auch Keystone in gleicher Kontaktqualität

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Bei keystonea gibt es aber auch Inkompatibilitäten. Hätte Modulträger, da passten die Metz Connect keystonea nicht weil die etwas breiter waren. Hab mich nie weiter mit dem Standard beschäftigt, die generischen von efb haben dann gepasst.
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Kann diese Krankheit endlich mal aussterben?
Keystone ist das international und gewerkeübergreifend verbreitete undsinnvolle Format.
Wer schon öfter Patchkabel aus nachträglich in Keystone Blenden eingebauten, und damit zu tief sitzenden, Edat Jacks operieren musste, versteht mich.
Oder andersherum, weil das Kleinteile Lager im Servicewagen nur Keystone Module umfasst nach einer Not Reparatur die Abdeckung vom Schalterprogramm nicht mehr auf den Modulträger passt.
Metz hat übrigens auch Keystone in gleicher Kontaktqualität

naja, kann man. so sehen. aber man kann auch einfach edat mit edat verbauen. damit bin ich mit weit 4 stelliger anzal von modulen gut gefahren bis jetzt.
und wenn ich wem sag kauf Metz Edat, kann der gar keine digitus oder andere china Scheiße kaufen.
natürlcih kann jeder das verbauen was er will. ich will halt edat
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Spätestens wenn du LWL Durchgangsverbinder ins Patchfeld dazuklicken willst, weil ein extra Patchfeld für die kleine Installation zu viel wäre, suchst du dich bei Edat schwindelig.
Für Keystone gibt es Adapterrahmen auf D-Loch, Einsätze für so gut wie alle Medientechnik Steckverbinder, du bekommst es in jedes noch so exotische Schalterprogramm integriert (was Architekten sich so ausdenken....) und es gibt eine riesenauswahl an aP-gehäusen.
Daher rate ich jedem als Systemeinstieg zu Keystone. Gerne von Telegärtner, Dätwyler, 3M....
Beim Verlegekabel kann man guten Gewissens bei der "Hausmarke" des Elektrogroßhändlers des Vertrauens zugreifen. Habe ich bisher immer Markenware ( Draka, Dätwyler, Leoni etc) geliefert bekommen, die nehmen da einfach das was gerade am besten im großen Los einzukaufen geht.
Auch für Ethercon kommt bei mir immer ein Modul hinten in den Versatz (oder bei großen Versätzen ein Telegärtner MFP8 Stecker) und dann wird auf Durchgangsbuchsen gepatcht. Macht den Austausch bei Verschleis/defekt sehr viel einfacher.
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Spätestens wenn du LWL Durchgangsverbinder ins Patchfeld dazuklicken willst, weil ein extra Patchfeld für die kleine Installation zu viel wäre, suchst du dich bei Edat schwindelig.
Huch? ich hab einfach den passenden LC einsatz gekauft

Auch für Ethercon kommt bei mir immer ein Modul hinten in den Versatz (oder bei großen Versätzen ein Telegärtner MFP8 Stecker) und dann wird auf Durchgangsbuchsen gepatcht. Macht den Austausch bei Verschleis/defekt sehr viel einfacher.
Jay, 10€ teurer, noch größer vom Einbauvolumen und noch mehr Übersprechen und Dämpfung.
ich hba schon installationen gesehen, da haben sie dann einfach die billigsten Flat patchkabels zwischen modul und Ethercon eingebaut. dafür aber auf CU-klebeband beim schirm bestanden. ich weiß ja nicht
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Huch? ich hab einfach den passenden LC einsatz gekauft

SC? ST? E2000?
Was halt die ITler der Auftraggeber teilweise so als Standard haben wollen. Da zählt dann auch die Meinung vom Planer oder ausführenden genau 0.
Jay, 10€ teurer, noch größer vom Einbauvolumen und noch mehr Übersprechen und Dämpfung.
Sichere und nachweisbare Schnittstellengestaltung.
Damit können auch unterschiedliche Auftragnehmer, wenn der Auftrag in Losen vergeben wird, ihre Teilleistung nachweisbar und abnahmefähig erstellen
Aber in diesen Bereichen wird der Fragesteller kaum unterwegs sein.
Deshalb der Verweis der Modulvielfalt und einfache Integration in D-Loch Blenden. Denn Ethercon in Installationsracks, nur weil's in ein D-Loch passen muss, ist die andere Seite der Verschwendung.
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Das allerwichtigste in einer Festinstallation ist die protokollierte Messung nach dem Auflegen der Leitungen. Gibt leider inzwischen viel zu viele Elektriker die "mal eben" Netzwerk mit ziehen und dafür kein Messgerät haben (und Kunden die das aus Unwissen akzeptieren...).
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Gibt leider inzwischen viel zu viele Elektriker die "mal eben" Netzwerk mit ziehen und dafür kein Messgerät haben (und Kunden die das aus Unwissen akzeptieren...).
oh, die gibt es aber schon seeeehr lange

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und stellt sich raus, wenn man einfach ordentlich arbeitet ist das quasi auch egal, aber trotzdem gehörts dazu, vor allem wenns mit ausgeschrieben ist
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Hi an alle aus der Installationsecke,
da ich vom Bereich Festinstallation keine Ahnung habe (und im Grunde auch nicht allzuviel darüber wissen will), würde mich aber doch interessieren, welche Messungen bei fix verlegten Netzwerkleitungen üblicherweise gemacht werden.
Geht es soweit, dass der tatsächlich maximal mögliche Datendurchsatz gemessen wird?
Oder sind das die klassischen Messungen, die überprüfen, ob die jeweiligen verdrillten Paare korrekt aufgelegt wurden.
Danke
Christoph
P.S.: ich habe mir schon vor eine paar Jahren zur Fehlersuche unterwegs einen Navitek NT zugelegt. Sehr hilfreich...zeigt bei defekten Kabeln sogar nach wie vielen Metern der Fehler ist (meist direkt im Stecker 😂). Aber den tatsächlich möglichen Datendurchsarz bekommt man da nicht ausgewiesen.
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und stellt sich raus, wenn man einfach ordentlich arbeitet ist das quasi auch egal
Das halte ich für ein Gerücht. Insbesondere wenn die Kabel nicht durchgehend in Wellrohren unter Putz liegen sondern auch mal offen in Kabeltrassen oder Steigschächten laufen gibt es nach dem Einziehen quasi endlos viele Möglichkeiten wie dir andere Gewerke diese Leitungen unsichtbar so beschädigen können dass die Zertifizierung fehl schlägt. Ganz beliebt ist z.B. der Trick mit dem Kuhfuss komplette Kabelbündel die durch Kernbohrungen laufen hochzuwürgen um ein Stück Gips drunter rein zu quetschen weil sich das Loch ansonsten nicht schnell und einfach zumörteln lässt. Oder bei eben jenem Zumörtelvorgang mit der Kante der Maurerkelle gleich einem Dutzend Leitungen Mantel, Schirm und eine Aderisolierung anzuritzen...
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oh, die gibt es aber schon seeeehr lange

Es war mal üblich dass Elektriker hier nur Kabelwege bauen und die eigentlichen Netzwerkleitungen von darauf spezialisierten Firmen verlegt werden, ähnlich wie bei Telefon und Fernsehen. Leider ist das im Zuge der explosionsartigen Vermehrung von TP-Kabel am Bau aus der Mode gekommen...
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Das halte ich für ein Gerücht. Insbesondere wenn die Kabel nicht durchgehend in Wellrohren unter Putz liegen sondern auch mal offen in Kabeltrassen oder Steigschächten laufen gibt es nach dem Einziehen quasi endlos viele Möglichkeiten wie dir andere Gewerke diese Leitungen unsichtbar so beschädigen können dass die Zertifizierung fehl schlägt. Ganz beliebt ist z.B. der Trick mit dem Kuhfuss komplette Kabelbündel die durch Kernbohrungen laufen hochzuwürgen um ein Stück Gips drunter rein zu quetschen weil sich das Loch ansonsten nicht schnell und einfach zumörteln lässt. Oder bei eben jenem Zumörtelvorgang mit der Kante der Maurerkelle gleich einem Dutzend Leitungen Mantel, Schirm und eine Aderisolierung anzuritzen...
ich hab da zum glück bessere Erfahrungen gemacht. in Installationen die ich oder mein alter AG gebaut haben waren eher mal die Patchkabel das Problem.
wir haben aber auch einen zertifizierer. wenn ein Kunde das also wollte oder sagte das es ein Problem gibt haben wir den eingepackt und mal gemessen. und oft war das problem mit einem guten patchkabel lösen. (aber wir haben auch ordentlich gearbeitet und uns nicht vor ~10-15 € je kabelende an instalationsmaterial gescheut) -
wie VTLS schon anmerkte, kommt es drauf an, was in der ausschreibung steht.
meiner erfahrung nach wird es oft nicht explizit gefordert, aber wenn, dann richtig!
einfaches ohmisches durchmessen der kabelpaare ist kappes, denn das sagt im falle eines netzwerkkabels überhaupt nichts darüber aus, ob die strecke danach auch ordentlich funktioniert. wenn z.b. das kabel an einer stelle geknickt ist, dann haben die adern trotzdem durchgang - aber ein HF signal wird dort unter umständen reflektiert, so dass es zu fehlübertragungen kommt und das kabel die datenmenge einfach nicht übertragen kann.
deshalb wird bei messungen, die in ausschreibungen stehen, sicherlich meistens die messung der möglichen datenrate gefordert.
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deshalb wird bei messungen, die in ausschreibungen stehen, sicherlich meistens die messung der möglichen datenrate gefordert.
richtig. zum beispeil 250MHz (was iirc für 10G langt)
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kommt es drauf an, was in der ausschreibung steht.
meiner erfahrung nach wird es oft nicht explizit gefordert, aber wenn, dann richtig
Ich Handhabe das grundsätzlich so dass Leitungsaufmaß bei Datenleitungen (LWL wie Kupfer) nach Länge der Zertifizierungsmessung gewertet wird.
Die Mehrkosten hat man für den Bauherr schnell wieder raus, weil nicht bei jeder Strecke Verschnitt, Überlängen und Aufrundungszuschläge obendrauf kommen

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