da sollten wir vielleicht erstmal klären, welche 0dB gemeint sind.
dBu oder dBFS?
-18dB hört sich für mich nach dBFS an, das ist dann auch ungefähr 0dBu
da sollten wir vielleicht erstmal klären, welche 0dB gemeint sind.
dBu oder dBFS?
-18dB hört sich für mich nach dBFS an, das ist dann auch ungefähr 0dBu
Wenn Du jetzt probierst Dein „Gainverhalten“ zu verändern, könnte es hilfreich sein, das 'regain‘ Feature in Mixing Station zu verwenden. Das sorgt dafür, dass trim automatisch so nachgeführt wird, dass sich an Deinen Send Pegeln in einem genutzten Bandfile nichts ändert. dLive hat doch auch selbst so ein gain tracking feature?
-18dB hört sich für mich nach dBFS an, das ist dann auch ungefähr 0dBu
Korrektur: ersetze 0dBu durch 0VU (elektrisch meist +4 oder +6dBu)
Aber das weisst du ja…
zur gesamtänderung deer PA-lautstärke erstelle ich aber immer eine DCA, die ich einfach Volume nenne. diese beeinhaltet dann alle matritzen, die zu den einzelnen lautsprecherkreisen gehen. der vorteil daran ist, dass ich mit einem fader die lautstärken über alle kreise gleichmäßig verändern kann, mein master-bus davon aber völlig unabhängig bleibt.
Ja, so einen Master DCA halte ich auch für eine sinnvolle Sache.
Und dann fliegt beim Scene Recall aus irgendeinem Grund die DCA-Zuweisung raus… 😁
da wären wir dann bei "doofe Fehler"
Ja, gib‘s zu, Du hast vergessen das zu speichern! ![]()
nee nee. DAS ist mir noch nicht passiert - aber ich werde bei "doofe Fehler" auch Portionsweise weiterhin mitwirken... Ich mach den Job ja jetzt auch schon ein paar Jahre - da kommt noch der ein oder andere Bock den ich geschossen habe ![]()
jetzt aber flux back to topic
Ne, nur eine Fx-Scene aus einer anderen Show reingebastelt… ich dachte ich hätte alles weggefiltert…
![]()
(Zum Glück kein RealLife-Szenario bis jetzt)
Korrektur: ersetze 0dBu durch 0VU (elektrisch meist +4 oder +6dBu)
Aber das weisst du ja…
einverstanden! ![]()
dLive hat doch auch selbst so ein gain tracking feature?
ja, das hatte ich ja erwähnt.
Interessantes Thema, hab ich mir irgendwie bisher nie groß Gedanken drum gemacht.
Stelle meine Gains gerne via PFL ein (mit Kopfhörern, vielleicht ein bisschen komisch am FOH, hab ich mir aber so angewöhnt und funktioniert bisher). Fader zieh ich erst zum Schluss hoch, lass ein paar Tracks durch die PA laufen und stell mir damit dann Master Fader und bei Bedarf Master EQ ein.
Wäre auch nie auf die Idee gekommen, später nochmal an die Gainportis zu gehen, allein schon deswegen, weil ich hauptsächlich kleine Gigs betreue, bei denen ich auch die Monitormixe mache.
Damit würde ich die ja dann auch verändern.
Welche Mischpulte, ausser der Avid, gibt es denn, mit der sich RMS Werte ermitteln lassen, um den line Pegel korrekt einzustellen? Ich vermute mal, dass das lv1 ein entsprechendes plugin bereit hält, aber sonst?
pfeiffe für die dLive habe ich vor ziemlich genau 4 Jahren einen "feature request" dazu in deren Forum gestartet ![]()
Wenn Du jetzt probierst Dein „Gainverhalten“ zu verändern, könnte es hilfreich sein, das 'regain‘ Feature in Mixing Station zu verwenden. Das sorgt dafür, dass trim automatisch so nachgeführt wird, dass sich an Deinen Send Pegeln in einem genutzten Bandfile nichts ändert. dLive hat doch auch selbst so ein gain tracking feature?
ja, genau das werd ich dafür benutzen, somit ist diese Änderung auch ziemlich einfach zu machen. Das Gain Tracking ist in meinem aktuellen File auch auf all meinen gedoppelten Kanälen für das Monitoring aktiv. Da finde ich es auch ziemlich cool, weil man so während der Show einfach mal schnell kleine Anpassungen am Gain machen kann ohne die Monitorpegel zu beeinflussen...
Wir haben dieses Jahr noch 6 Shows für die ich das ausprobieren kann, dann gehts in die Winterpause. Ich bin gespannt ob ich für die 6 Shows schon irgendeine Änderung feststellen kann oder ob der Unterschied so gering ist, dass ich das garnicht groß merke. Ihr werdet es auf jeden Fall hier erfahren ![]()
Das widerspricht der Aussage aus dem Video welches ich in meinem ersten Post verlinkt habe.
Nein und das Video aus deinem ersten Post ist trotzdem richtig. Aber in diesem Video geht es explizit um Amp-Simulationen im Sättigungs-Bereich, also massive Verstärkung. Dabei wird das Grundrauschen auch massiv angehoben und sollte daher so gering wie möglich gegenüber dem Nutzsignal sein.
Es ist definitiv die beste Arbeitsweise im Gain-Staging dafür zu sorgen, dass die SNR des digitalen Signals möglichst groß ist. Das kann wohl jede hier anwesende Person so unterschreiben.
In der digitalen Live-Praxis ist die Thematik aber weniger relevant. Es gibt heute einerseits deutlich bessere Wandler und Preamps, die auch bei suboptimaler Pegelung eine ausreichende SNR bieten, andererseits ist der SNR bei den Quellen in der Regel einige Größenordnungen niedriger als bei den Preamp-Wandler-Stufen selbst. Ob man jetzt eine SNR durch die Wandler von 100 dB oder 70 dB hat, spielt live grundsätzlich eine untergeordnete Rolle, wenn das Mikrofon kaum 50 dB SNR erreicht.
Zusätzlich sollte man nicht den Pegelunterschied aus den Augen lassen. Ein Signal mit einem SNR von 70 dB und ein Signal mit einem SNR von 50 dB, was aber 20 dB leiser dazugemischt wird, haben effektiv das gleiche Grundrauschen.
Ich bin der Überzeugung, dass eine "Vorpegelung" über den Gain (in gewissen Maßen) im Livebetrieb klanglich unkritisch ist. Spürbar und gegebenenfalls problematisch wird das erst, wenn viel digitale Verstärkung durch zum Beispiel Amp-Simulationen, exzessives EQing oder Dynamik-Processing eingesetzt wird.
Persönlich würde ich trotzdem so den Gain einsetzen, dass alle Quellen in etwa gleich laut sind. Das schafft auch bei den Musiker*innen ein Verständnis, wie die Pegelverhältnisse für ihr Monitoring sein müssen. Bei Multi-Quellen-Instrumenten, wie bspw. Schlagzeugen empfinde ich es auch als legitim, die Pegelverhältnisse im Mix durch den Gain zu setzen.