Da war es noch einfacher zu sagen ... hab nur zwei Knöpfe, kann nix machen, die Band ist einfach Scheiße.
"Integrierte Audioproduktionszentrale" statt "nur Mischpult"
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Ein Bandmischer würde z.B. kaum irgendwelche "theatreoptions" oder "broadcastoptions" einfach aktivieren wenn die daraus resultierenden Möglichkeiten/Bedienungsfallen nicht bekannt sind (und wenn doch: selber schuld).
Das ist eine gewaltige Fehleinschätzung.
Keiner der Bandmischer würde sich mit einer eingeschränkten Benutzeroberfläche begnügen, wenn es advanced Features gibt.
In diversen Bühnenanweisungen steht immer wieder das es beim Hauspult keine Einschränkungen geben darf und das der Mischer vollständigen Zugriff auf PA und Pult benötigt.
Und die Kollegen von Unterwegs resetten unsere Pulte immer wieder. Die wissen nichts von Einstellungen oder Optionen. -
Das resetten hat halt leider viel mit dem teils geringen Vertrauen in die Localcrew zu tun.
Ich rufe ja gerne an und erkläre was ich wie gerne hätte. Vlt. noch einen Patchplan dazu und gut ists. Meistens funktioniert das Prima, wenn nicht bleibt einen wohl auch nichts anderes übrig als einen Reset zu machen oder das eigen Pult hin zu stellen.
Ansonsten hat man für gänige Bands und Pulte eh einen USB-Stick mit (wann stellen eigentlich die Hersteller endlich mal auf USB-C um?)
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müssen die doch jetzt mit dem usb oder nicht?
man muß aber auch immer entscheiden warum man or 25 jahren mit oll analog auch zu Rande kam, da konnte man noch nichts abspeichern und heute geht nix mehr ohne Abspeichern.
ich kann das erstehen wenn man das in einer Opernhaus macht, das da dann durch getackert wird. da ist ja auch massenhaft zeit um das pult zu programmieren und es ist ja immer das selbe pult. aber als mobile band heute hier morgen da, stellt sich die frage ob man entweder sein eigenes pult dabei hat, den usb stick oder eben ein einfaches set up, das dann auch vielleicht nicht der selbsterliebtheit des tontecs entspricht. das aber dem Publikum und um wen anderes geht es nicht! gefällt. die bezahlen nämlich letztlich für die performance.
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Etwas übertrieben wird da schon finde ich. Genauso wie mit den omnipräsenten Mehrspurmitschnitten.
Wenn dann wieder für jeden Track die passende Kick emuliert wird ... ich weis ja nicht, aber so ein bisschen Live darf es schon sein. Man darf ja auch ruhig ein Konzert von einem Studioalbum unterscheiden können.
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Das ist eine gewaltige Fehleinschätzung.
Keiner der Bandmischer würde sich mit einer eingeschränkten Benutzeroberfläche begnügen, wenn es advanced Features gibt.
In diversen Bühnenanweisungen steht immer wieder das es beim Hauspult keine Einschränkungen geben darf und das der Mischer vollständigen Zugriff auf PA und Pult benötigt.
Und die Kollegen von Unterwegs resetten unsere Pulte immer wieder. Die wissen nichts von Einstellungen oder Optionen.WARUM, ZUM TEUFEL, DREHT SICH HIER IMMER ALLES UM (angeblich) ZU INKOMPETENTE BANDTECHNIKER?
Es gibt Rock/Pop (lokale Pulte nutzen, haha… da kommen doch mittlerweile Hinz und Kunz mit mind. nem eigenen X32), Klassik, Theater, Corporate, Broadcast… jede Sparte von Hobby bis 100% Erwerbstätigkeit. Es muss auch nicht jedes Pult alles können.
Aber spätestens ab der 5000,- bis 10000,- Klasse wird man sich doch mal ernsthaft über potenzielle Weiterentwicklung unterhalten dürfen ohne sich an den unversiertesten Selbstüberschätzern der Branche orientieren zu müssen…
Meinetwegen soll man die Optionen auch nur als Abomodell freischalten können, wer‘s braucht soll auch dafür (einen fairen) Preis zahlen. Es geht doch im Kern darum für die Produktionen mit erhöhten Anforderungen die Umsetzung zu vereinfachen.
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müssen die doch jetzt mit dem usb oder nicht?
offtopic: nein. USB-C ist als Standard für Ladebuchsen / Stromversorgung vorgeschrieben, aber selbstverständlich darf man alle anderen USB-Varianten noch für USB-Dinge benutzen.
Noch mehr offtopic: wenn die USA so unfassbar toll sind, warum gibts dann USB?

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off topic: s... ich hatte ja auch gehofft das sich das in den nächsten 1-2 jahren alles auf usb einspielt.
weil die eben alles schnell und viel besser können als wir

es dreht sich immer um inkompetente Leute, weil wir alle sorge haben, wenn es was neues gibt. da ist der inkompetente irgendwas schnell bei der hand

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audiobo: Haja mei ... entspann dich, ich gehöre auch viel zu häufig zu den Bandtechnikern.
Bei der TF von Yamaha gibt es sogar einen Beginner und einen Expert Modus.
auch nett und erleichtert vielen Bands den Einstieg sicherlich.
Auch bei Kompressoren gibt es ja Modelle bei denen man weniger einstellen (oder eben verstellen kann). Die Scene-Go Automation konnte man schon an der I-live z.B. einfach still legen im Menü.
So stelle ich mir das vor... gerne auch bei teureren Pulten weil es gibt auch immer mal wieder unerfahrenere Leute die das bedienen oder bedienen lernen müssen.
Zu USB-C ... mir völlig schleierhaft wie man da nicht mitziehen kann als Hersteller.
Vlt. braucht es aber dazu erst eine Version mit abnehmbarer Tülle wie es bei CAT-Kabeln mittlerweile üblich ist.
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audiobo: Haja mei ... entspann dich, ich gehöre auch viel zu häufig zu den Bandtechnikern.
ist lieb gemeint, aber nein ich werde mich diesbezüglich nicht entspannen. Es wird einfach zu viel interessantes Brainstorming mit solchen „Argumenten“ kaputt geredet.
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Zu USB-C ... mir völlig schleierhaft wie man da nicht mitziehen kann als Hersteller.
Vlt. braucht es aber dazu erst eine Version mit abnehmbarer Tülle wie es bei CAT-Kabeln mittlerweile üblich ist.
Wir produzieren Elektronik für die Industrie, querbeet. Ich hab ne Menge Argumente gegen USB-C, vor allem mechanische. Das Ding ist halt echt filigran, so richtig gar nicht robust...
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ich kann jedenfalls in meinem Alltag nicht feststellen das der USBC signifikant schlechter ist als der USBAlt.
Wie gesagt wäre vlt. eine Lösung mit einer Tülle drüber wie beim CAT auch eine Möglichkeit.
Btw. wäre mir natürlich Thunderbolt 5 als Standard noch lieber

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ist lieb gemeint, aber nein ich werde mich diesbezüglich nicht entspannen. Es wird einfach zu viel interessantes Brainstorming mit solchen „Argumenten“ kaputt geredet.
ja aber

Ich finde es jedenfalls gut wenn alles übersichtlich genug bleibt. Ich werde ja schon ausgelacht weil ich immer noch mit der I-Live rum renne (ja ich finde die übersichtlich).
Also wo wir beim Brainstorming sind. Ich würde es begrüßen wenn Pulte deutlich flexibler werden in der Art und Weise wie die Bänke - oder leider viel zu oft die einzelne Bank - umgeschaltet wird.
Wenn ich da so eine R72 (zwei Bänke) mit einem SQ5 (eine Bank) vergleiche... Ich komme mit ersterer Lösung deutlich besser zurecht.
Vlt. könnte man die fixe Aufteilung (in dem Fall 8/4) auch flexibel gestalten.
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es sei aber die frage gestattet ob es sinnvoll oder in die Abteilung nice to have gehört. man kann nämlich auch pulte mit features bauen, die das ganze instabil machen, programmieren. die oberste Maßgabe muß ja immer sein das das pult läuft. wenn ich diese features einbaue, dann muß das ja auch getestet werden. bei den größeren Systemen ist das testen dann aufwändiger als das eigentliche coden.
das wird ja noch wichtiger, wenn pult nicht nur ein Inseldasein fristen, sondern wenn die auch noch das netz sehen.
gab ja da mal einen Virus der im Iran die Ultrazentrifugen zerstört hat, stacks net.
außerdem wird auch bei uns gerade im ton operator und licht Bediener die ki Einzug halten. da bin ich mir aber ganz sicher. ich behaupte das wir in 5 jahren nur noch einen mann haben der licht und ton gleichzeitig macht. das wird sicher nicht jede Produktion treffen, aber König der Löwen werden die ersten sein die das machen.
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Wir produzieren Elektronik für die Industrie, querbeet. Ich hab ne Menge Argumente gegen USB-C, vor allem mechanische. Das Ding ist halt echt filigran, so richtig gar nicht robust...
Ist USB A da besser?
Directout verbaut z.B. in den USB IO Karten für Prodigy und Maven Buchsen mit Gewinde für verriegelbare USB-C Stecker (ähnlich d-sub).
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N i c h t s c h o n w i e d e r . . . 😫
btw.: Mir wurde erst letzte Woche von einer grösseren Produktion zugetragen, die eine ganze Vorstellung absagen musste, weil am Pult nur noch ein GO-monkey sass und kein Techniker, der auch Probleme erkennen und beheben kann. Viel Spass mit deiner KI in 5 Jahren…
Aber im Planungsbereich schon denkbar, eine KI die nach der Eingabe von relevanten Eckdaten z.B. das passende Lautsprechersetup mit Pegel und Delayeinstellungen etc. oder für komplexe Setups die optimale Busskonfiguration für’s Pult vorschlägt.
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Es wird kommen wann … keine Ahnung.
Aber so nen Automixer nimmt man ja jetzt schon her. Wenngleich das nix mit ki zu tun hat.
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N i c h t s c h o n w i e d e r . . . 😫
btw.: Mir wurde erst letzte Woche von einer grösseren Produktion zugetragen, die eine ganze Vorstellung absagen musste, weil am Pult nur noch ein GO-monkey sass und kein Techniker, der auch Probleme erkennen und beheben kann. Viel Spass mit deiner KI in 5 Jahren…
Aber im Planungsbereich schon denkbar, eine KI die nach der Eingabe von relevanten Eckdaten z.B. das passende Lautsprechersetup mit Pegel und Delayeinstellungen etc. oder für komplexe Setups die optimale Busskonfiguration für’s Pult vorschlägt.
und das ist jetzt deiner meinung nach ein argument gegen ki? gerade das kann doch die ki viel besser als wir. ich behaupte ja auch das es einen troubelshooter der die ki unterstüzt, geben wird-
vermutlich werde ich das in meiner beruflichen laufbahn leider nicht mehr erleben. die anfänge vielleicht.
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Zu USB-C ... mir völlig schleierhaft wie man da nicht mitziehen kann als Hersteller.
Vlt. braucht es aber dazu erst eine Version mit abnehmbarer Tülle wie es bei CAT-Kabeln mittlerweile üblich ist.
also ich hatte in den letzten 25 jahren nicht ein einziges mechanisches problem mit USB-A.
eher im gegenteil: ich habe in der zeit mehrere USB-sticks abgebrochen, immer aus versehen ... aber die eingebauten buchsen haben danach immer funktioniert.
mit USB-C hatte ich jetzt noch keinen solchen vorfall, aber mit MikroUSB, der in den maßen eher dem USB-C gleicht: da hatte ich schonmal ein abgerissenes kabel - und die buchse war danach ebenfalls hinüber.
also ich vertraue dem USB-A jedenfalls mechanisch definitiv mehr als dem USB-C
(wenngleich mir USB-C trotzdem lieber ist als die krücke MikroUSB)
ist lieb gemeint, aber nein ich werde mich diesbezüglich nicht entspannen. Es wird einfach zu viel interessantes Brainstorming mit solchen „Argumenten“ kaputt geredet.
da hast du natürlich auch recht.
es muss ja möglich sein, weiterhin wünsche an die hersteller zu richten und mehr oder speziellere lösungen für komplexe aufgaben zu bekommen.
aber dann muss man natürlich auch so fair sein und das auch bezahlen wollen. gerade der aspekt "ich bezahle gerne für nützliche features" ist in den letzten jahren doch ein bisschen nach hinten über gekippt. wie man weiß: die kleinen, innovativen hersteller, werden ja in der regel von den großen volumenherstellern gekauft - und nicht umgekehrt.
es scheint mir daher für die hersteller immer eine gratwanderung zu sein, wie sie auf die wünsche der user reagieren. das wollte ich damit ausdrücken.
aber natürlich wird die sache weiter gehen, neue und gute ideen werden sich im laufe der zeit durchsetzen. mein eindruck ist aber, dass die geschwindigkeit der innovationen in den letzten jahren stark abgenommen hat.
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Ich denke mal Henry meint so etwas wie „Ich speichere mir bestimmte Einstellungen oder gar Reglerbewegungen über Zeitraum x und ziehe diese dann in meine Szenen oder kann sie mittels Hotkey abfeuern.“
Exakt.
Um noch einmal kurz zum Branchenstandard der Beleuchtungskonsolen abzuschweifen, den ich mir auch für Audiopulte wünschen würde:
- Es kann jederzeit jeder Parameter/jedes Preset im Cue eingesehen (Transparenz) und geändert (Programming) werden
- Jeder Cue kann einen beliebigen Parameter- oder Presetsatz enthalten (von 1 Parameter bis zu einem vollständigen Snapshot)
- Cues lassen sich in einer beliebigen Reihenfolge in eine Liste einsortieren und abfeuern
- Live-Bedienung und Programming passieren gleichzeitig auf dem gleichen Pult durch Umschalten in einen anderen Modus
- beliebige Cues lassen sich auf Fader oder Buttons legen
- es lassen sich für Fadezeiten für Parameter / Presets in Cues einstellen und es kann zwischen Cues gefadet werden
Wer jeden Abend eine neue Kapelle vor der Nase hat oder wer sich einfach nicht mit der Materie beschäftigen will, kann genauso weiter machen wie bisher. Wer aber wiederkehrende Veranstaltungen wie Musicals oder auch nur immer die gleiche Kapelle mit einer endlichen Anzahl an Songs betreut, könnte gerade bei komplexeren Shows erheblich davon profitieren.
(In diesem Zuge könnten die meisten Hersteller auch endlich einmal sauber die Bereiche "Show" und "Setup" trennen, was irgendeine Unsitte aus den Anfängen der Digitalpulttechnik ist.)
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