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Warum man Elkos ab und zu tauschen sollte...

  • djvomght
  • 9. Dezember 2024 um 14:28
  • djvomght
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    • 9. Dezember 2024 um 14:28
    • #1

    Hatte gerade ein L/RAY-1000 in der Werkstatt, das nicht mehr wollte. Hauptursache war der defekte Netzschalter am Bassmodul, aber wenn man das Ding einmal offen hat...

    Lüfter sehr schwergängig und laut und die dicken 10000µF/80V- Elkos machten schon dicke Backen.

    Hab aus Neugier einen der alten aufgemacht... siehe oben. Das Bauteil stand schon unter Druck, man sieht im Foto ein bißchen die Blasen des Elektrolyten, der Wickel zusammengeschrumpft, daß es klappert beim Schütteln.

    Das hätte über kurz oder lang eine ziemliche Sauerei gegeben.

  • mycrobit
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    • 9. Dezember 2024 um 18:42
    • #2

    Das musste ich bei der HK Actor jetzt auch machen. Einige Elkos klapperten schon. Da staune ich immer wieder wie so manches Röhrenradio nach so vielen Jahrzehnten noch immer läuft.

  • tonsound
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    • 9. Dezember 2024 um 21:24
    • #3

    es gibt gute und weniger gute Youtube

    tonsound.de

  • test
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    • 10. Dezember 2024 um 00:38
    • #4

    Wichtig ist auch, das man die tauschen sollte solange die noch tun und nicht wartet bis die den Deckel werfen 😎

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Lampenschubser
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    • 10. Dezember 2024 um 09:26
    • #5
    Zitat von mycrobit

    Das musste ich bei der HK Actor jetzt auch machen. Einige Elkos klapperten schon. Da staune ich immer wieder wie so manches Röhrenradio nach so vielen Jahrzehnten noch immer läuft.

    Du wirst dich wundern wie gut die danach wieder geht.

    Bei der größeren Projektor war das immer ein ziemlich deutlicher unterschied.

    Zusammen mit ausgelatschte Sicken Tauschen war das Zeug danach nicht wiederzuerkennen.

  • hp
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    • 10. Dezember 2024 um 14:31
    • #6
    Zitat von mycrobit

    Da staune ich immer wieder wie so manches Röhrenradio nach so vielen Jahrzehnten noch immer läuft.

    Für die Becherelkos von Röhrengeräten kann das durchaus zutreffen .

    Die sind aber auch größer aufgebaut , als die gleichen Kapazitäten heute .

    Dafür können die Kleinkondis jede Menge Ärger machen .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • wora
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    • 10. Dezember 2024 um 23:25
    • #7
    Zitat von hp

    Dafür können die Kleinkondis jede Menge Ärger machen .

    stichwort:

    Tantal ?

    ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hp
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    • 11. Dezember 2024 um 10:56
    • #8

    Ja , da gab es verschiedene "Kandidaten" bis hin zu ganzen Typenreihen .

    Ausfälle innerhalb der ersten 10 Jahre waren keine Seltenheit .

    Aber insgesamt muß ich die Hersteller da mal wirklich loben ,

    die haben massiv daran gearbeitet und die Probleme gelöst .

    Solche Kondensatoren haben heute eine hervorragende Qualität .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • djvomght
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    • 14. Dezember 2024 um 13:28
    • #9

    Noch eine Rückmeldung, um das Thema abzuschließen:

    Kollege hat die Endstufenmodule wieder eingebaut, Probe gehört, und rief mich gestern recht erstaunt an, ob es sein könne, daß die Anlage auf einmal "voller" klingt :)

  • bounce
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    • 20. Dezember 2024 um 21:04
    • #10

    Das kann sogar sehr gut sein: die neuen Elkos haben volle Kapazität und damit gibt es mehr Stromreserven für Bassimpulse (wenn es denn die Sieb-Elkos im Netzteil waren).

    "Die Bässe sind fetter"

    Wir müssen heute 14-Jährige unterhalten, die zwangsläufig keinerlei 
Lebenserfahrung haben,
    keine Bildung und keinen Geschmack - die aber 
heute die wichtigste Zielgruppe bilden. (John Cleese, Spiegel 49/2002)

  • bounce
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    • 20. Dezember 2024 um 21:20
    • #11
    Zitat von hp

    Ja , da gab es verschiedene "Kandidaten" bis hin zu ganzen Typenreihen .

    Ausfälle innerhalb der ersten 10 Jahre waren keine Seltenheit .

    Es gab Ende der 70er eine Serie von ITT(glaube ich)-Fersehern mit dem sogenannten Zimmerbrandelko. Die waren berühmt-berüchtigt:
    Frühe Gehversuche mit Schaltnetzteilen. Sieb-Elkos im kHz-Bereich. Knapp berechnet wie alle Bauteile in Geräten die zu x-Tausend produziert werden. Da ist mit jedem gesparten Cent (oder damals Pfennig) das Monatsgehalt für einen Mitarbeiter gewonnen.
    Wen die den Hut gehoben haben, dann meist mit einer länger anhaltenden relativ heissen Stichflamme. Da sind schon ein paar Fernseher in Flammen aufgegangen, weil noch (Sperr-)Holzgehäuse. Das Ganze dann in einer damals sehr beliebten Holzregalwand und oben drüber noch Bücher - herzlichen Glückwunsch.

    Wir müssen heute 14-Jährige unterhalten, die zwangsläufig keinerlei 
Lebenserfahrung haben,
    keine Bildung und keinen Geschmack - die aber 
heute die wichtigste Zielgruppe bilden. (John Cleese, Spiegel 49/2002)

  • djvomght
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    • 21. Dezember 2024 um 00:47
    • #12
    Zitat von bounce

    Das kann sogar sehr gut sein: die neuen Elkos haben volle Kapazität und damit gibt es mehr Stromreserven für Bassimpulse (wenn es denn die Sieb-Elkos im Netzteil waren).

    "Die Bässe sind fetter"

    Es waren die dicken 10000µ/80V aus dem Netzteil. Konnte es nicht messen, aber wenn die noch 1/3 der ursprünglichen Kapazität hatten, ist das eine optimistische Schätzung.

    Ist übrigens auch blöd, wenn die Bauteile im warmen Luftstrom aus dem Kühlkörper der Endtransistoren liegen.

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