Ein Vergleich mit Cedar wäre interessant.
VST Plugin „De-Feedback“ kennt das jemand?
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Ein Mitschnitt / Video des Tests wäre super.
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Ich habe es jetzt bei zwei Nummern getestet.
Einmal bei einer Comedy Arena Tour. Da habe ich allerdings erstmal alles händisch entzerrt und dann zusätzlich noch De-Feedback in den Sprachbus gehangen, was auf jeden Fall nochmal ein paar dB GBF rausgeholt und vor allem die Sprachverständlichkeit verbessert hat.
Zweite Anwendung war eine Theatergruppe der ich beim Einrichten immer etwas unter die Arme greife. Die spielen in einem Saal mit 200 Besuchern und mikrofonieren mit 4 abgehangenen ME36 an der Bühnenkante. Das klappt immer nur solala, da die Akustik in dem Dorfsaal echt nicht gut ist.
Dieses mal mit insertiertem De-Feedback war es deutlich besser als die Jahre zuvor.Gruß
Sebastian
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Sebastian,
hast du dann 4 Instanzen De-Feedback laufen gehabt, oder die 4 ME36 in eine Sub-Gruppe groutet und dort dann De-Feedback insertiert?
Ich habe mich gerade gefragt, ob De-Feedback nur mit Einzel-Sprache klar kommt, oder eben auch mit Gruppen. Chor wäre ja dann womöglich auch ein guter Anwendungsfall.
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Ein Vergleich mit Cedar wäre interessant.
Cedar ist durch den fixen Threshold etwas völlig anderes und in der Anwendung m.E.n. völlig überbewertet.
Vergleichbar war Izotope RX Voice-Denoiser im Adaptive Mode mit maximaler GR. Allerdings kommt De-Feedback mit nicht so guter Vorentzerrung schon besser klar.
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Sebastian,
hast du dann 4 Instanzen De-Feedback laufen gehabt, oder die 4 ME36 in eine Sub-Gruppe groutet und dort dann De-Feedback insertiert?
Ich habe mich gerade gefragt, ob De-Feedback nur mit Einzel-Sprache klar kommt, oder eben auch mit Gruppen. Chor wäre ja dann womöglich auch ein guter Anwendungsfall.
Ich habe es mangels Processing Power in eine Subgruppe geroutet.
Bei der Comedy Geschichte war es ein Nuc von Alpha Labs mit nem Presonus Interface.
Bei der Theater Nummer hatte ich ein MacBook von 2015 mit Intel Prozessor und Liveprofessor auf dem eine Instanz bei rund 50% Auslastung lief und dann über das Audiointerface des X32 in die Gruppe geinserted war.
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Cedar ist durch den fixen Threshold etwas völlig anderes und in der Anwendung m.E.n. völlig überbewertet.
Wahrscheinlich meinst du die Plugins von Cedar, die sind nicht gut.
Ich rede vom DNS8, da kannst du Threshold einstellen und arbeiten nicht schlecht.
8000€ ist aber eine Ansage.
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Ich kenne den DNS8. Mit fixem Threshold meine ich, dass der sich nicht ans Programm (über RMS/Peak-Differenz) anpasst.
Aber das Ding heisst nicht ohne Grund "Dialogue Noise Suppressor", nicht "Dialogue Feedback/Reverb Suppressor"
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Es gibt doch auch online wirklich ausführliche Tests von unabhängigen Personen, würde ich behaupten. Auch von Robert Scovill gibt es ein ziemlich ausführliches Video dazu.
Würde ich noch Coorporate machen, hätte ich schon längst eins von den Teilen.
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Bei der Theater Nummer hatte ich ein MacBook von 2015 mit Intel Prozessor und Liveprofessor auf dem eine Instanz bei rund 50% Auslastung lief und dann über das Audiointerface ...
du hast es also mit Liveprofessor gemacht, prima. das war ja gestern auch ersmal mein ansatz.
bei meinen versuchen kam es aber immer wieder mal zu audio-aussetzern, sobald ich den schieberegler des plugins bewegt hatte. nicht immer, aber doch oft. die buffersize spielte dabei keine rolle, auch mit der größten buffersize (2k) gab es manchmal aussetzer.
könnte es sein, dass dies an der trial-version liegt? mir ist nicht ganz klar, wo die einschränkungen dieser testversion liegen.
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Ich hab es auch testweise (in der Testversion) mal eben ausprobiert.
- Studt 1210er
- Yamaha DM3
- DPA 4488 an einer ULXD
- Latitude 5530 mit Reaper
Mein Fazit:
Ja, ist ganz nett. Bringt am Ende vielleicht auch ein bisschen was. Feedbacks sind kurz da, werden aber zuverlässig "entfernt". Alles in allem schon nicht verkehrt aber ob man bereit ist den Preis auszugeben muss jeder selbst entscheiden. Mir persönlich arbeitet es nicht "sauber" genug. Wenn man in den kritischen Bereich kommt, klingt es auch mit dem Plugin einfach nicht mehr schön.
Wo es WIRKLICH nutzen könnte:
- Wenn der Künstler/Redner (spontan) vor dem Lautsprecher langläuft
- Wenn der Redner das Headset zuhält weil er niesen/husten/tuscheln mussIch möchte das hier nur als kurzen und kleinen Eindruck dazu hinterlassen. Einfach als Erfahrungswert.
Vielleicht teste ich es nachher noch mal etwas ausführlicher. Falls sich mein Eindruck ändert, sag ich noch mal Bescheid
Edit: Hab es noch mal mit einem Kollegen ausprobiert. Wenn man hinter der PA steht bringt das schon gute 5dB bevor es anfängt unangenehm zu klingen. Vielleicht doch durchaus eine Überlegung wert. -
Ich kenne den DNS8. Mit fixem Threshold meine ich, dass der sich nicht ans Programm (über RMS/Peak-Differenz) anpasst.
Einen fixen Threshold hat es nur wenn du die learn Funktion deaktivierst und es manuell einstellst.
ZitatAber das Ding heisst nicht ohne Grund "Dialogue Noise Suppressor", nicht "Dialogue Feedback/Reverb Suppressor"
Sobald ein Algo verwendet wird der Noise unterdrückt wird damit automatisch auch der Raum und damit das feedback unterdrückt.
Die Algos machen alle das Gleiche: Rausrechnen was nicht Direktschall Stimme ist.
Frage ist eben nur welcher Algo besser ist.
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wora die Trialversion mutet sich alle paar Sekunden. Ansonsten wird vom Hersteller ja ganz klar empfohlen diesen intensity Regler auf 100% zu lassen.
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Ich habe es jetzt auch mal mit der Testversion versucht, leider war nur ein MacMini M4 verfügbar, und die Mac Version ist ja immer noch Beta und anscheinend so mit Problemchen behaftet. Ich habe auch bei 64 Samples nur eine Instanz ans Laufen bekommen, die Gesamtlatenz lag laut dem Host Liveprofessor bei ca. 8,5 ms. Als Insert über das USB Interface einer SQ6 geroutet.
getestet die aktuelle Version, und was soll ich sagen, das tut schon erstaunlich gut. Gute 6-7 dB mehr GBF, und vor allem wird das Signal, gerade beim test mit DPA Kugel-Headset wirklich um einiges trockener.
Ich bekomme jetzt noch einen potenten Windows PC zum testen, werde den mal nach der Anleitung von Aphalabs pimpen was Betriebssystem & Bios angeht und dann mal sehen, wie viele Instanzen ich bei 32 Samples rausbekomme.
Der "große" PC, den Alphalabs selber verkauft, und der 4 Instanzen bei 32 Samples können soll, kostet so um die 1200,- Euro, schon optimiert. Das fände ich preislich durchaus im Rahmen, und zusammen mit den klassischen Automixer & PSE dann wohl wirklich eine gute Waffe für schwierige Sprachbeschallungen.
Die Modell für die Version 2 wird ja gerade trainiert, mal sehen was da noch besser wird. Und auf den M5 Macs scheint auch schon ehr zu gehen, vielleicht läuft dann die Mac Version eh besser, und im Sommer kommt ja der MacMini M5 raus. Mal sehen

Auf jeden Fall eine spannende Entwicklung !!
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oton wo hast Du die Windows Pimp Anleitung gefunden?
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wora die Trialversion mutet sich alle paar Sekunden. Ansonsten wird vom Hersteller ja ganz klar empfohlen diesen intensity Regler auf 100% zu lassen.
Wenn man diese Gruppen auf FB etc ein wenig verfolgt, pendeln sich die meisten zwischen 70 und 80% ein.
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Einen fixen Threshold hat es nur wenn du die learn Funktion deaktivierst und es manuell einstellst.
Ok. Punkt. Ich gebe zu, ich habe damals beim Erstkontakt das Manual nicht gelesen und bin den Ausführungen des Kollegen nachgegangen. Der Begriff "Learn" suggeriert ja auch dummerweise genau das: Hintergrundgeräusch erkennen lassen, dann in den Bearbeitungsmodus wechseln.
Wenngleich ich der Meinung bin, auch mal meinem Spieltrieb nachgegangen zu sein und den Learnmodus mit zweifelhaftem Erfolg beim Soundcheck angelassen zu haben.
Kommt auf die "TryAgain"-Liste...
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Wenn man diese Gruppen auf FB etc ein wenig verfolgt, pendeln sich die meisten zwischen 70 und 80% ein.
genau da bin ich heute auch gelandet. das hatte für mich einen guten kompromiss aus reinem signal und unauffälligem sound.
habe heute mal in der halle ausprobiert:
trial version auf dem laptop, soundkarte direkt in die PA.
ich saß hinter/unter der PA an einem tisch und habe einfach ein SM58 auf den tisch gelegt und gesprochen. vorne hat der lichtkollege zugehört.
das signal erstmal ohne regelung bis an die koppelgrenze gefahren, dann hab ich den schieberegler des plugins nach rechts geschoben - und hatte ein merklich bessers ergebnis.
wenn man es bei aktivierter funktion an die koppelgrenze fährt, klingt es aber auch nicht mehr schön. insofern schätze ich, das der mögliche gain-gewinn irgendwo um die 3-5dB liegen dürfte. das ist doch schonmal ordentlich.
und nein, eine aufnahme hab ich nicht gemacht...
schade finde ich die kurzen aussetzer, die bei der trial version immer wieder passieren. damit ist es leider nicht möglich, das plugin erstmal auf einer VA auszuprobieren, bevor man diese nicht gerade geringe investition tätigt.
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Ja, die Trials hätte man zumindest 5 Minuten lassen können, damit man sinnvoll testen kann.
Das empfohlene und verkaufte Hardwarepaket funktioniert absolut unauffällig, startet automatisch mit Steckdose (Bootzeit 22s) ohne "Einschaltklack". Ich habe noch keinerlei Ausfälle oder Drops gehabt. Braucht keinen Bildschirm, keine Steuerung (ist sogar kontraproduktiv, da das Ressourcen verbraucht).
Ich bin bei 100 % (wie empfohlen) geblieben.
Selbst bei hochwertiger Sprachbeschallung höre ich keine Artefakte, wenn man es nicht an die Grenze pusht. Und das bei nahezu genulltem EQ in Kanal und Gruppe (nur Geschmacks-EQ je nach Redner).
Ich bin überrascht, wenn man sich jetzt über mögliche/minimale Artefakte unterhält, althergebracht aber teilweise krasse EQ-Eingriffe zur Feedbackvermeidung benutzt hat, nur um es irgendwie laut zu kriegen.
Diese Woche hatte ich Kugel-Headsets in einem mir sehr gut bekannten bestuhlten 750-er Saal VOR der PA und Pubilkumsbeiträge mit Handsender direkt vor den Nearfills. Da kommt man aus dem Grinsen nicht mehr raus.
Absoluter Game Changer. -