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Einbau Bässe unter die Bühne (fester Unterbau)

  • Loloverde
  • 5. Februar 2025 um 02:09
  • Loloverde
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    • 5. Februar 2025 um 02:09
    • #1

    Howdy

    Wer hat Erfahrung mir den Einbau von Bässen unter die Bühne (fester Unterbau)?

    Es geht um omnidirektionale Bässe.

    - Reicht es eine entsprechende Öffnung in den Bühnenunterbau zu sägen?

    - oder muß der Übergang Bass zu Wand luftdicht abgedichtet werden?

    - Wie simuliert man das in R1?

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Licht_01
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    • 5. Februar 2025 um 06:04
    • #2

    Wie ist die Bühne denn bei euch gebaut?

    Meine Erfahrung aus meiner Wirkstätte:

    Bühnentiefe 8m, höhe 1m, nutzbare höhe unten 80cm

    Komplett aus Beton.

    8x B30 darunter und erstmal gefragt wo denn der bass bleibt.

    es gab auslöschungen ohne ende.

    haben daraufhin dann einen sprinter voll dämmwolle gekauft und KS steine und unter der bühne alles gedämmt sowie nach einem meter eine KS wand eingezogen, daraufhin war es dann richtig gut, die auslöschungen waren weg und wir konnten richtig schön damit arbeiten :)

    ich muss aber dazu sagen die vorne bei uns alles offen war und nur ein dünner stoff dort hing für die optik :)

  • VTLS
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    • 5. Februar 2025 um 08:41
    • #3

    wenn das haus schon fertig ist, einfach probieren, wenn neu gebaut wird dann würd ich in ne Richtung planen wie Licht_01 schon beschrieben hat.

    wenn mann so ne überhängende bühne aus beton hat, kann man auch mal probieren wie es ist, wenn man die bässe 90° dreht oder sogar 180° (dann mit grob 30cm abstand zur wand)

    Gruß Luca

  • skyper
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    • 5. Februar 2025 um 10:05
    • #4

    Billbo hatte mal was aus seiner Homebase mit einem 3stufigen endfire aus mtl4 Bässen berichtet, ganz hinten im Faden sind die Bilder die ich dazu gesucht hatte.

    Thema

    Spaß haben mit vielen fetten Bässen unter der Bühne

    […]

    dazu fällt mir folgendes ein. Ich mache sowas nicht und werde es auch nicht machen.

    Aber:

    Erst neulich hatte ich ne Raggae Band. Den Bandtech hatte ich vorort auf die Eigenarten des Raumes hingewiesen, dass bei L/R aufstellung ein großes Loch mittig vor der Bühne entsteht. Das würde nur weggehen, wenn man die Bässe mittig unter die Bühne legt, mit deren Nachteilen was dann auf der Bühne passiert. ( davor geht nicht wegen Raumtiefe). Wir hatten genug Zeit und ich hab ihm beide Versionen…
    e-on
    12. November 2017 um 01:28

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

    Einmal editiert, zuletzt von skyper (5. Februar 2025 um 10:36)

  • VTLS
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    • 5. Februar 2025 um 10:37
    • #5
    Zitat von skyper

    Billbo hatte mal was aus seiner Homebase mit einem 3stufigen endfire aus mtl4 Bässen berichtet, mir fehlt aber auf die schnelle der Beitrag mit dem Bild dazu, gab es irgendwo hier im Forum von ihm.

    Thema

    Spaß haben mit vielen fetten Bässen unter der Bühne

    […]

    dazu fällt mir folgendes ein. Ich mache sowas nicht und werde es auch nicht machen.

    Aber:

    Erst neulich hatte ich ne Raggae Band. Den Bandtech hatte ich vorort auf die Eigenarten des Raumes hingewiesen, dass bei L/R aufstellung ein großes Loch mittig vor der Bühne entsteht. Das würde nur weggehen, wenn man die Bässe mittig unter die Bühne legt, mit deren Nachteilen was dann auf der Bühne passiert. ( davor geht nicht wegen Raumtiefe). Wir hatten genug Zeit und ich hab ihm beide Versionen…
    e-on
    12. November 2017 um 01:28

    ob es die anlage von Billbo so noch zu hören gibt… ? würd ich mir ja mal antun :)

    Gruß Luca

  • Online
    DerAudioingenieur
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    • 5. Februar 2025 um 10:50
    • #6
    Zitat von Licht_01

    Bühnentiefe 8m, höhe 1m, nutzbare höhe unten 80cm

    .....

    8x B30 darunter und erstmal gefragt wo denn der bass bleibt.

    es gab auslöschungen ohne ende.

    Ja gut - in solchen Fällen muss man natürlich immer schauen wie sich die Phasenlage des reflektierten Schalls der Rückwand dann verhält. Hätte vermutlich gereicht, dass Ihr die Bässe ein bisschen weiter vor- oder zurück hättet schieben müssen.

  • Loloverde
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    • 5. Februar 2025 um 12:34
    • #7

    Howdy

    Mein erster Schluß aus den Antworten ist erstmal, eine geschlossene Schallwand zu schaffen.

    Also die Lücke zwischen Bass und Wand luftdicht zu verschließen.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Licht_01
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    • 5. Februar 2025 um 12:41
    • #8
    Zitat von DerAudioingenieur

    Ja gut - in solchen Fällen muss man natürlich immer schauen wie sich die Phasenlage des reflektierten Schalls der Rückwand dann verhält. Hätte vermutlich gereicht, dass Ihr die Bässe ein bisschen weiter vor- oder zurück hättet schieben müssen.

    Gut möglich das es gereicht hätte.

    so ging es aber auch relativ schnell und ich denke auch das es akustisch die besser Lösung ist.

  • wora
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    • 6. Februar 2025 um 00:08
    • #9
    Zitat von Loloverde

    Howdy

    Mein erster Schluß aus den Antworten ist erstmal, eine geschlossene Schallwand zu schaffen.

    Also die Lücke zwischen Bass und Wand luftdicht zu verschließen.

    Gruß

    Rainer

    das empfehle ich dir auch.

    bei uns in der halle habe ich zwei 18"er unter die bühne gebaut.

    die bühnen-unterkostruktion ist aus beton, darauf ist dann die holzauflage als bühnenboden. da rappelt also schonmal nix.

    die bühnenhöhe ist bei uns 1,17m.

    unter der bühne kann bei bedarf ein orchestergraben genutzt werden, was aber mittlerweile kaum noch vorkommt. vor der bühne ist ein großes hubpodest. dieses podest ist, wenn es auf saal-höhe gefahren ist, mit stabilen holzplanken vor der bühne abgetrennt, so dass der raum vom orchestergraben dann komplett abgedeckt wird.

    aber wegen der raumes für den orchestergraben ist da natürlich genügend platz für die beiden JBL bässe. ich habe sie mittig nebeneinander an die decke gehängt (die decke ist hier der bühnenboden).

    vorne wird dann eine der planken des hubpodestes rausgenommen, so dass die bässe frei in den saal schallen können.

    das ganze ist nicht so wirklich luftdicht gemacht, da bleiben schlitze von 10-15 cm (das podest muss fahrbar bleiben).

    diese lösung ist jedenfalls so gut, dass auch bei vollem betrieb im raum unter der bühne kaum bass zu hören ist. es wird also so gut wie alle energie in den saal abgestrahlt.

    es ist aus meinen erfahrungen heraus wirklich zu empfehlen, eine geschlossene schallwand zu bauen. die muss jetzt aber nicht perfekt schalldicht sein, hauptsache ist, dass die luftbewegung nicht so leicht "unter die bühne kriechen" kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 6. Februar 2025 um 11:16
    • #10
    Zitat von wora

    bei uns in der halle habe ich zwei 18"er unter die bühne gebaut.

    die bühnen-unterkostruktion ist aus beton, darauf ist dann die holzauflage als bühnenboden. da rappelt also schonmal nix.

    Ende der 90er hat ein hiesiger Club mal aus Brandschutzgründen seine ~6x4m Holzbühne gegen Beton getauscht - leider mit Säulen, anstelle von vorn nach hinten durchgehender Wände. Vorne abgehängt mit Molton & Gittertüren.

    Zwei B1 als Monocluster haben es bereits beim 1. Gig unmöglich gemacht, einen Kontrabaß sinnvoll ohne 'Feedback' zu verstärken... er musste tatsächlich direkt über eine Säule im Schwingungsfreien Bereich stehen.

    Wurde dann nachträglich mit recht schweren doppelwandigen Stahltüren mit innenliegender Dämmung (ähnl. FH-Türen) vorne zur geschlossenen Schallwand umgebaut, danach ging es dann.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 6. Februar 2025 um 23:59
    • #11
    Zitat von treibsand

    Ende der 90er hat ein hiesiger Club mal aus Brandschutzgründen seine ~6x4m Holzbühne gegen Beton getauscht - leider mit Säulen, anstelle von vorn nach hinten durchgehender Wände. Vorne abgehängt mit Molton & Gittertüren.

    Zwei B1 als Monocluster haben es bereits beim 1. Gig unmöglich gemacht, einen Kontrabaß sinnvoll ohne 'Feedback' zu verstärken... er musste tatsächlich direkt über eine Säule im Schwingungsfreien Bereich stehen.

    eine bühne mit betonboden hat mehr resoniert als die zuvor eingebaute holzbühne?

    das kann ich mir jetzt nicht erklären. unsere bühne mit betonboden und darauf aufgebautem holzboden resoniert quasi null, unter keiner bedingung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 7. Februar 2025 um 09:48
    • #12

    evtl. der Zwischenraum zwischen Bühnenboden und Beton - die Holzplatten liegen sicher nicht direkt auf dem Beton auf, sondern bekommen sicherlich eine eigene Unterkonstruktion (Baudielen, Leimbinderbalken, Kantholz, etc), die auf dem Beton aufliegt oder verschraubt wird... - da ist ja auch immer Raum dazwischen, der resonieren kann

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • wora
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    • 7. Februar 2025 um 12:57
    • #13
    Zitat von secluded

    die Holzplatten liegen sicher nicht direkt auf dem Beton auf, sondern bekommen sicherlich eine eigene Unterkonstruktion (Baudielen, Leimbinderbalken, Kantholz, etc), die auf dem Beton aufliegt oder verschraubt wird...

    ich sags mal so: wenn es anders gemacht wurde, war es wohl kaum vom fachmann :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 11. Februar 2025 um 08:33
    • #14

    Da bei der von mir erwähnten Bühne der 'Bühnenboden' aus einer Lage schwarzem Messe-Rips bestand, hat da keine Holzkonstruktion schwingen können...

    Nur ca. 8t Stahlbeton.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • steffenr
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    • 11. Februar 2025 um 08:57
    • #15
    Zitat von Loloverde

    - Reicht es eine entsprechende Öffnung in den Bühnenunterbau zu sägen?

    Das hängt doch von der Basskonstruktion ab.
    Eine d&b B4 würde man so nicht einbauen.

  • Loloverde
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    • 11. Februar 2025 um 22:53
    • #16
    Zitat von steffen r

    Das hängt doch von der Basskonstruktion ab.
    Eine d&b B4 würde man so nicht einbauen.

    Ich darf mich an dieser Stelle selber zitieren:

    "Wer hat Erfahrung mir den Einbau von Bässen unter die Bühne (fester Unterbau)?

    Es geht um omnidirektionale Bässe."

    http://www.thewhitelodge.de

  • secluded
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    • 12. Februar 2025 um 10:06
    • #17

    In einem Ludwigsburger Konzerthaus in der Innenstadt liegt auf der Betonplatte des Saales direkt unter der Bühne vorne Mittig ein d&b J-Infra, der links, hinten und rechts eine gemauerte Porenbetonstein-Wand bekommen hat unter der erhaltungswürdigen Holzbühne. Der Deckel da drauf ist meines Wissens nach der Bühnenboden, welcher aus mehrere Lagen Holzdielen und Holzplatten mit viel Lack besteht.

    Die Akustik des Raumes sollte Dir, Loloverde bekannt sein :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • wora
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    • 12. Februar 2025 um 17:32
    • #18

    so sieht das übrigens bei uns aus:

    über den bässen ist noch ein kleiner schlitz offen, aber das stört überhaupt nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 12. Februar 2025 um 20:18
    • #19
    Zitat von secluded

    In einem Ludwigsburger Konzerthaus in der Innenstadt liegt auf der Betonplatte des Saales direkt unter der Bühne vorne Mittig ein d&b J-Infra, der links, hinten und rechts eine gemauerte Porenbetonstein-Wand bekommen hat unter der erhaltungswürdigen Holzbühne. Der Deckel da drauf ist meines Wissens nach der Bühnenboden, welcher aus mehrere Lagen Holzdielen und Holzplatten mit viel Lack besteht.

    Die Akustik des Raumes sollte Dir, Loloverde bekannt sein :)

    Genau. Aber diese sind Cardioid und in einem kleinen geschlossenen Raum.

    Meine Planung geht von Omni aus und am besten ohne große Maurerarbeiten ;)

    http://www.thewhitelodge.de

  • secluded
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    • 13. Februar 2025 um 13:02
    • #20

    hmmm... - dann wird der Raum unter der Bühne halt zur Schallkammer - das würde ich definitiv unterbinden. Porenbetonsteine kosten nicht die Welt, bissi Mörtel ist auch schnell angerührt und hübsch machen muß man das ja auch nicht, da es keiner sieht...

    Als Deckel würde ich da eine Lage Baudielen nehmen, und die zusätzlich mit einer oder sogar 2 schweren Multiplexplatten hart zusammen verschrauben (Sandwich) und auf den Porenbeton-Kasten großzügig dick mit Silikonkleber und Schrauben anbringen.

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