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2 Fronten Beschallung

  • zegi
  • 2. März 2025 um 10:42
  • zegi
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    • 2. März 2025 um 10:42
    • #1

    Hallo zusammen

    Folgende Situation. Ein Raum mit den Massen 16 x 28m. In der Mitte das Publikum in typischer "Festhallenbestuhulung", also Festbänke/Tische, so dass je eine Hälfte an eine Längsseite sieht ohne sich zu drehen.

    Jetzt wird es auf jeder Längsseite eine Bühne geben, auf der Inhalte dargeboten werden, die u.a. mit Konserve beschallt werden.

    Wenn wir davon ausgehen, dass man auf beiden Seiten auch Musikmaterial mit Bass haben wird, gibt es dann eine Möglichkeit, nicht die PA doppelt zu stellen? Weil ich stehe entweder auf dem Schlauch oder sehe keine Möglichkeit, wie das elegant und materialsparend gelöst werden kann.

    Es ist übrigens keine Option, die PA auf die Breitseite zu stellen. Ich möchte eine akustische Orientierung zur Bühne schaffen.

    Der Ton macht die Musik.

  • FF
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    • 2. März 2025 um 10:49
    • #2

    D.h. vor jeder 28m-Wand ist eine Bühne, die im Wechsel bespielt werden, die PA möchtest du aber vor eine der 16m Wände stellen?

  • zegi
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    • 2. März 2025 um 10:51
    • #3

    Mittig "in" jeder 28m Wand ist eine Bühne. Die PA soll L/R zur Bühne stehen. Die Frage ist, ob es überhaupt eine andere Option gibt. Insbesondere, was den Bass angeht.

    Der Ton macht die Musik.

  • audiobo
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    • 2. März 2025 um 11:01
    • #4

    Gar nicht drüber nachdenken - das bekommst du von den Laufzeiten niemals gescheit hin.

    Wer 2 Bühnen haben will, soll 2 Bühnen bezahlen.

  • Christian S.
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    • 2. März 2025 um 11:47
    • #5

    Delay-Lines? Die drehbar zu gestalten geht vermutlich nicht gut, dann konnte man höchstens die Verkabelung zur gleichen Seite führen und Amps durch händisches umstecken sparen.

    In schön braucht es m.E. zwei Systeme. Aber manchmal.geht unkonventionell erstaunlich gut, also 90° gedrehte Beschallung (also übertragen hier die Beschallung von der Schmalseite und Bühne an der Längsseite) wird mehr akzeptiert als gedacht. Schon probiert weil da alles fix hing. Je besser und verständlicher das System, umso eher eine Chance. Manchmal ist verstehen wichtiger als Ortung!

  • test
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    • 2. März 2025 um 12:04
    • #6

    ohne 2 pa s wird das nicht sinnvoll zu machen sein. es geht nicht nur ums verstehen, auch die ortung ist sehr wichtig.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • floger
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    • 2. März 2025 um 12:31
    • #7

    Wir hatten und uns sogar mal den Luxus einer zweiten PA für eine ebenfalls vorne stehende, aber seitlich gedrehte Zweitbühne geleistet. Einfach weil es besser ist.

  • test
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    • 2. März 2025 um 12:41
    • #8

    man kann die acts ja sortieren. die bass anforderungen nur auf der einen seite, die reden nur von der anderen seite. spart bässe

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  • steffenr
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    • 2. März 2025 um 12:45
    • #9
    Zitat von zegi

    Es ist übrigens keine Option, die PA auf die Breitseite zu stellen. Ich möchte eine akustische Orientierung zur Bühne schaffen.

    2 Bühnen, 2x PA. Anders wird das nix.

  • wora
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    • 2. März 2025 um 13:12
    • #10
    Zitat von steffen r

    2 Bühnen, 2x PA. Anders wird das nix.

    sehe ich exakt genau so und schließe mich der mehrheit gerne an.

    wenn eine band oder ein künstler von einer bühne herunter performt, dann muss auch der schall aus der richtung kommen. und das bekommt man ja nur hin, wenn dort auch die lautsprecher sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • FF
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    • 2. März 2025 um 13:17
    • #11

    Mit den Bässen der gegenüberliegenden Bühnen könnte man ein DBA konfigurieren, sogar funktionierend für beide Bühnen :)

  • zegi
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    • 2. März 2025 um 13:18
    • #12

    Danke an alle. Deckt sich auch mit meinem Erfahrungshorizont. Hätte ja sein können, dass ich was übersehe.

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 2. März 2025 um 13:19
    • #13

    FF:

    meinst du mit DBA das auslöschen von tieffrequenten schallanteilen an der gegenüberliegenden wand?

    ja, das könnte funktionieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • FF
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    • 2. März 2025 um 13:28
    • #14

    Genau das. :thumbup:

    Controller Bühne 1 bekommt auf Eingang A das Bassignal von Bühne 1 für die Subs Bühne 1. Das gleiche Signal geht rüber zu Controller 2 und wird dort invertiert an die Laufzeit angepasst und an die Subs Bühne 2 gegeben, fertig ist das DBA für Bühne 1.

    Und für Bühne 2 das gleiche, Signal an Controller 2 Input A für Subs Bühne 2 und 2. Signal rüber zu Controller 1 Input B wieder mit Laufzeitanpassung und Invertierung.

    Man kann gleichzeitig DBA für beide Bühnen konfigurieren ohne irgendetwas während des Betriebs umschalten zu müssen. Und wenn sowieso 2 PAs rumstehen, ist kein zusätzliches Material erforderlich.

  • test
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    • 2. März 2025 um 13:33
    • #15

    ich bin dumm. was soll denn ein dba sein? ich bitte um erhellung

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  • FF
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    • 2. März 2025 um 13:42
    • #16

    DBA Double Bass Array. Die Front gibt in einem Raum ein Bassignal aus, am besten erzeugt durch eine rasterförmige Anordnung der Subs. Auf der gegenüberliegenden Raumseite wird ein identisches Array aufgebaut, das das Bassignal laufzeitverzögert und invertiert abspielt. Im Ergebnis erhält man eine Wellenfront, die im Idealfall ohne Pegelverlust durch den Raum läuft und an der Rückseite nicht reflektiert, sondern ausgelöscht wird.

  • test
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    • 2. März 2025 um 13:56
    • #17

    das ist eine der kompliziertesten anordnungen von bässen, die ich mir vorstellen kann. dazu muß man aber schon wirklich einen hohen level an simulationskentnissen und deren praktische umsetzung besitzen.

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  • wora
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    • 2. März 2025 um 14:09
    • #18

    die theorie dazu ist ja bekannt.

    hat das schonmal jemand in der praxis umgesetzt?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ulf klüpfel
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    • 2. März 2025 um 14:09
    • #19

    Wie groß sind denn die Bühnen?

    Wenn wir von jeweils 4x6-8m, sich mittig gegenüber stehend, ausgehen bleibt dazwischen gerade mal ein 8m breiter Streifen mit Tischen für die auch nur annähernd so etwas wie Ortung oder stereo mit Bühnenbezug realisierbar ist.

    Dafür geht es nach jeder Seite des Mittelblocks auf 16m Breite und 11m Tiefe weiter.

    Warum nicht zwei 120° Linearrays (gerne Cardiod Varianten) Rücken an Rücken quer zu den Bühnen als Center hängen und jeder Bühne ein reines Frontfill/Klein-PA in den Zwischenraum spendieren?

    Mit Neigung und curving lässt sich ganz gut steuern, dass die Hauptenergie ab den Bühnenenden einschlägt.

    Mit doppelter PA für 2 Längsseiten-Bühnen, jeweils Front+Outfills, ist das eine ordentliche Materialschlacht.

    Zitat von FF

    DBA Double Bass Array. Die Front gibt in einem Raum ein Bassignal aus, am besten erzeugt durch eine rasterförmige Anordnung der Subs. Auf der gegenüberliegenden Raumseite wird ein identisches Array aufgebaut, das das Bassignal laufzeitverzögert und invertiert abspielt. Im Ergebnis erhält man eine Wellenfront, die im Idealfall ohne Pegelverlust durch den Raum läuft und an der Rückseite nicht reflektiert, sondern ausgelöscht wird.

    Wären die Bühnen an den Schmalseiten super. Da sie an den Längsseiten sind hätten ca. 70% der Besucher (die beiden Blöcke seitlich der Bühnen) aber nur die Auslöschungseffekte der Nebenkeulen.

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • wora
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    • 2. März 2025 um 14:16
    • #20
    Zitat von ulf klüpfel

    Mit doppelter PA für 2 Längsseiten-Bühnen, jeweils Front+Outfills, ist das eine ordentliche Materialschlacht.

    nun ja, aber zwei zentrale arrays mittig über das publikum zu fliegen dürfte da schon den größeren aufwand erfordern. ;)

    außerdem brauchst du da trotzdem an jeder bühne eine PA mit front und outfills

    beim einwand gegnen die lösung mit den bassauslöschungen bin ich aber ganz bei dir. wenn die bühnen auf der kurzen seite stehen würden, wäre das deutlich einfacher

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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