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Strombedarf einer Aktiven PA ermitteln (mit Leistungsspitzen)

  • PrivateEden
  • 28. März 2025 um 19:43
  • PrivateEden
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    • 28. März 2025 um 19:43
    • #1
    Zitat von PrivateEden

    Sauerleistung

    soll Dauerleistung heißen

  • guma 4. April 2025 um 11:06

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • RheinTon Rental
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    • 14. Mai 2025 um 10:20
    • #2

    Moin,

    falls das ganze noch Aktuell ist.

    um Spitzen würde ich mir erstmal wenig sorgen, hierfür sind entsprechende Puffer bereits eingebaut um das ganze etwas Glatt zu Bügeln.

    Bei Bässen tendiere ich aber immer dazu diese auf mehre Phasen aufzuteilen, falls doch mal was fliegt ist das besser.


    Grundsätzlich wäre auch die Frage wofür brauchst du es?

    Wenn es nur darum geht wieviel man an eine Phase hängen kann, da bieten die Betriebsanleitungen bereits teilweise gute Informationen an.

    RCF HDL 50 z.b. hat bereits in der Anleitung Stehen 2 pro Phase bei 230V Wobei im Long Term mit 6,3A zu Rechnen ist.

    Ansonsten würde ich grob mit den RMS werten des Amps Rechnen und eine Handbreit Luft lassen.

    Ich gehe jetzt auch einfach mal davon aus das man nicht einen Dauerton bei Dauerleistung wiedergeben will.

    Rheinton-rental.de

    Tontechnik, Lichttechnik, Bühne, Laser, Truss

  • Alex K.
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    • 14. Mai 2025 um 12:42
    • #3
    Zitat von VT-Hellenthal

    RCF HDL 50 z.b. hat bereits in der Anleitung Stehen 2 pro Phase bei 230V Wobei im Long Term mit 6,3A zu Rechnen ist.


    Ansonsten würde ich grob mit den RMS werten des Amps Rechnen und eine Handbreit Luft lassen.

    das scheint mir schon sehr hoch zu sein, allerdings ist die Anleitung nicht 100% klar geschrieben.

    Ich würde schätzen das es hier eher um Peak Current bezüglich Spannungsabfall geht.

    Bezüglich Rms werten der Ls würde ich mal behaupten du wirst auch im peak nie über die Hälfte deiner Rms-Ausgangsleistung für deine Eingangsleistung kommen. Bezüglich Energieverbrauch über Zeit wird im Normalfall 1/8 gerechnet natürlich schwankt das mit Dynamik und Pegel der abgespielten Musik

  • Fux
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    • 14. Mai 2025 um 13:15
    • #4

    Kommt drauf an, wofür man die Angabe des Strombedarfs braucht. (Netzabsicherung, Leitungsdimensionierung, Laufzeit bei Bateriesppeicher etc.)

    Erfahrungsgemäß am wichtigsten sind kurze Zuleitungen mit vernünftig großem Kabelquerschnitt und nach Möglichkeit keine Haushaltsautomaten (B) mit schneller Auslösecharakteristik.

    Ein träger Automat sollte normal nicht bei einem kurzen hohen Signalimpuls auslösen, sondern die Leitung über längere Zeit gegen Überhitzung absichern. (Leitungsschutz)

    (Bei extremem Überstrom löst er natürlich vorher aus, das ist aber deutlich mehr als der auf das Gehäuse gedruckte Auslösestrom von z.B. 16A angibt)

    Sind die Stromkabel für Ihre Länge zu dünn fällt auf Grund des Leitungswiderstands die Spannung ab, was in der Praxis eher den Knackpunkt darstellt.

    Man sollte sich immer vor Augen führen, das eine 4" Schwingspule wirklich dauerhaft nur irgendwo um die 150 - 200 W abkann. Rechnet man dann noch mit einem schlechten Verstärkerwirkungsgrad von nur 50% sind das pro Chassis max 400W was der Verstärker über die Dauer im Mittel aus der Leitung ziehen kann, ohne die Speaker zu grillen. Natürlich sind bei den Musikimpulsen die Leistungen höher, Was aber die Leitungen erwärmt und den Automaten dann auf Dauer eingreifen läßt, ist die Durchschnittsleistung über die Zeitdauer.

    Wie schon dargestellt ist aber bei vernünftiger Auslösecharakteristik der Sicherungen der begrenzende Faktor typischerweise der Spannungsabfall in der Stromzuleitung, also aus "Spargründen" zu dünne Leitungsquerschnitte oftmals noch verbunden mit zu langen Kabellängen.

    Daher ordentliche Bühnenstromverteilung (auch dann wenn es gar keine "Bühne" gibt) mit entsprechender Zuleitung und das ganze in der Nähe der Verbraucher und keine "PA an der Kabeltrommel", die an irgendeiner Schuko-Wandsteckdose hängt (deren Verkabelung zum Sicherungskasten auch noch fraglich ist).

    Ist die vorab geforderte/vereinbarte Stomversorgung vor Ort nicht vorhanden, gar nicht erst ausladen anfangen, dann kommen die i.d.R. schon in die Gänge...

    Viele Grüße,
    Fux

  • Experience
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    • 14. Mai 2025 um 14:11
    • #5
    Zitat von Fux

    Ist die vorab geforderte/vereinbarte Stomversorgung vor Ort nicht vorhanden, gar nicht erst ausladen anfangen, dann kommen die i.d.R. schon in die Gänge...

    Sehr schön beschrieben ... mache ich auch immer so.

  • Online
    DerAudioingenieur
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    • 14. Mai 2025 um 14:36
    • #6
    Zitat von Fux

    Wie schon dargestellt ist aber bei vernünftiger Auslösecharakteristik der Sicherungen der begrenzende Faktor typischerweise der Spannungsabfall in der Stromzuleitung, also aus "Spargründen" zu dünne Leitungsquerschnitte oftmals noch verbunden mit zu langen Kabellängen.

    Man muss hier aber auch dazu sagen, dass gerade bei modernen Endstufen mit Schaltnetzteil der Spannungsabfall einfach durch mehr Stromaufnahme "wegkorrigiert" wird. Das war eher bei alten Ringkerntrafo-Amps ein Problem, die wegen sowas tatsächlich dann in der Leistung abfallen.
    Ansonsten gut beschrieben!

  • HaiFabian
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    • 14. Mai 2025 um 14:43
    • #7
    Zitat von DerAudioingenieur

    Man muss hier aber auch dazu sagen, dass gerade bei modernen Endstufen mit Schaltnetzteil der Spannungsabfall einfach durch mehr Stromaufnahme "wegkorrigiert" wird. Das war eher bei alten Ringkerntrafo-Amps ein Problem, die wegen sowas tatsächlich dann in der Leistung abfallen.
    Ansonsten gut beschrieben!

    Wobei dann mehr Strom fliesst, was auch ungünstig sein kann.

  • Experience
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    • 14. Mai 2025 um 14:49
    • #8

    Außer der/den Endstufen gibt es noch andere Geräte (z.B. Mischpult) die zu wenig Spannung auch nicht mögen ...

  • Online
    DerAudioingenieur
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    • 14. Mai 2025 um 14:53
    • #9
    Zitat von Experience

    Außer der/den Endstufen gibt es noch andere Geräte (z.B. Mischpult) die zu wenig Spannung auch nicht mögen ...

    Das Problem ist aber tatsächlich meistens unkritischer als man denkt.

    Die meisten "Kleingeräte" haben im Regelfall eh inzwischen Schaltnetzteile drinnen, die meistens einen weiteren Bereich von 85V - 265V oder ähnlich abdecken können um weltweit eingesetzt zu werden.
    Bis auf einer 230V Leitung mal so viel Strom fließt, dass die Spannung in diesen Bereich abrutscht hat man ganz andere Probleme.

  • Fux
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    • 14. Mai 2025 um 15:02
    • #10

    Wenn einem wegen mangelndem Kabelquerschnitt in der Zuleitung die Spannung zusammenbricht, ist es sicher nicht die Lösung, dass das Schaltnetzteil der Endstufe dann noch mehr Strom aus der eh schon zu dünnen Leitung zieht. Da hilft einfach nur eine Zuleitung mit vernünfigem Kabelquerschnitt.

    In dem Fall gilt wirklich mal: "Viel hilft viel".

    Wenn einem das Kabel dann dadurch zu schwer wird, dann teilt man das halt auf zwei Stücke auf.

    Also z.B. 20 m und 30 m 5x6mm² und keine 50 m am Stück... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • RheinTon Rental
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    • 14. Mai 2025 um 16:33
    • #11
    Zitat von Alex K.

    das scheint mir schon sehr hoch zu sein, allerdings ist die Anleitung nicht 100% klar geschrieben.

    Da geben ich dir natürlich recht, auch bei der Beachtung des 1/8 über die Zeit. Darum schrieb ich auch das man eben sehen muss wofür man es braucht.

    Wenn es aber rein um den Aspekt der Verkabelung geht, würde ich mich hier schon Sofern vorhanden an den Vorgaben vom Hersteller halten, gerade wenn man nicht weiß womit der Link in der Box verkabelt ist (Wobei ich hier jetzt mal von einer Festival oder Konzert Situation ausgehe mit Pegel und Druck).
    Bei Reiner Sprache könnte man natürlich etwas mehr zusammen stecken, ob das immer Sinn macht?

    ich bin Persönlich auch kein Freund davon Phasen immer bis aufs Max. Auszulasten, etwas Luft schadet nicht.

    Die Ausgangsfrage vom Thema ist natürlich auch nicht sehr viel Info.

    Rheinton-rental.de

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