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Mixing Station: Allgemeine Fragen, Tipps und Tricks

  • guma
  • 3. Oktober 2025 um 02:29
  • guma
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    • 10. April 2026 um 01:15
    • #161

    Also in meiner Welt kommt das in mehfacher Hinsicht nicht vor:

    1. hatte ich noch nie den Fall, dass ich irgendwie Nutzen davon gehabt hätte, den Input Gain numerisch einzugeben.

    2. hatte ich, seitdem ich auf irgend eine Weise digitales Multicore mit remote gain auf einer Stagebox nutze, kein einziges Mal Verlangen nach einem Pad im Pult. Hohe Pegel auf einem langen Analogcore mit Pegelreduktion im Pult waren früher nützlich. Heute fehlt dafür schlicht der Grund.

    3. Wie oben gesagt, sehe ich in Davids Logik mehr Vor- als Nachteile. Man muss es einfach nur verstehen.

  • audiobo
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    • 10. April 2026 um 05:22
    • #162

    Ich muss mich wiederholen (sorry):

    davidgiga1993 Da steckt ein Bug in der numerischen Eingabe:

    Beitrag

    RE: Mixing Station: Allgemeine Fragen, Tipps und Tricks

    […]

    doch habe ich. Ich habe aber auch die Bilder verg

    Aber tatsächlich habe ich da 2 Bugs gefunden.

    - Die Eingabe wird jedes Mal bei öffnen/schliessen um 20dB verschoben.

    - die Anzeige für die Range ist davon abhängig, ob der PAD beim Öffnen des Gain-Fenster aktiv ist, nicht vom Ist-Zustand, wenn da im selben Fenster gewechselt wird

    Bildschirmaufnahme 2026-04-09 um 16.07.13.mov
    audiobo
    9. April 2026 um 16:12

    Leider hat's das Video nicht richtig eingebettet: Wenn man bei gedrücktem Pad die numerische Eingabe öffnet, verschiebt es jedes Mal den Gain um 20dB nach unten.

  • davidgiga1993
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    • 10. April 2026 um 09:02
    • #163

    Ich habe jetzt nicht die ganze Diskussion verfolgt aber rein aus einer UX Perspektive ist das definitiv ein Bug

    David Schumann
    https://dev-core.org

  • secluded
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    • 10. April 2026 um 09:21
    • #164
    Zitat von davidgiga1993

    Ich habe jetzt nicht die ganze Diskussion verfolgt aber rein aus einer UX Perspektive ist das definitiv ein Bug

    und aus Programmierer-Sicht gewollt :D


    edit:

    iron

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • wora
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    • 10. April 2026 um 13:08
    • #165
    Zitat von pfeiffe

    Ich natürlich auch nicht... In einer kontrollierten Umgebung kann ich Dir aber aus meiner Erfahrung sagen, dass der Unterschied DEUTLICH hörbar ist, wenn Du das bei 5 Kanälen oder mehr entsprechend änderst. Mit Publikumslärm und so ist das dann "in realen Umgebungen" sicher nicht mehr wirklich auffällig, da magst Du Recht haben, denn so groß ist der Effekt dann auch wieder nicht. Aber wenn ich zB. alle Kanäle einfach aufmache ohne dass Signale drauf sind höre einfach ganz deutlich, dass das Grundrauschen wesentlich lauter wird, wenn ein paar PADS aktiviert sind. Wenn Du dieses Wissen dann schonmal hast, und das Rauschen sich einfach mit einem Knopfdruck eliminieren lässt, ist es find ich irgendwie ein schlechtes Argument zu sagen "ist doch in der Praxis kaum wahrnehmbar, deshalb ist es egal".

    Viel eher führt aus meiner Sicht einfach kein Weg dran vorbei, dass es best practice ist, das PAD nicht zu benutzen wenn man es nicht unbedingt braucht...

    also ich beschreib es mal anders:

    am drumset arbeite ich gerne mit kondensatormikros. und hier brauche ich den PAD in der dLive recht häufig, denn der kleinste gainwert ohne PAD ist +5dB. und mit den kondensatormikros muss ich häufig geringere verstärkungswerte erreichen. deshalb benutze ich hier den PAD recht häufig.

    und dann ist es ja so, dass ich nach über 10 jahren dLive viele mikrofon-presets gespeichert habe. ich habe also auch viele "Gain-Startwerte", mit denen ich bei meinen gigs die mikros voreinstelle (und die auch erstaunlich oft ziemlich gut passen).

    z.b. für die toms nutze ich meist ATM350. hier liegt mein gain-Startwert tatsächlich bei +5dB. das könnte die dLive auch ohne PAD. aber wenn ich dann doch mal nen drummer vor der nase habe, der die toms lauter spielt, dann müsste ich da erstmal den PAD drücken und dann wieder hochregeln. deshalb starte ich hier immer mit eingescheltetem PAD.

    im übrigen sollte man zwischen klanglicher auswirkung eines PAD und grundrauschen unterscheiden.

    in der iLive war es definitiv so, das bei eingeschaltetem PAD die höhen mehr bedämpft wurden. das hat sich dann klanglich ausgewirkt (wenn auch nicht wirklich dramatisch). dieses verhalten hat die dLive nicht. der PAD ändert hier nichts am frequenzgang, das ergebnis ist wirklich neutral - nur eben 20dB leiser.

    aber natürlich ist es so: wenn ich z.b. einen gain von 20dB brauche, dann kann ich das mit und ohne PAD einstellen.

    da die PAD-schaltung aber VOR dem preamp sitzen muss, verschlechtert sich bei geschaltetem PAD das grundrauschen um 20dB!

    zur erklärung: der preamp verstärkt bei 40dB gain das grundrauschen um einen gewissen betrag. wenn der preamp dagegen nur 20dB verstärken muss, ist das grundrauschen natürlich leiser.

    bei eingeschaltetem PAD läuft mein preamp aber weiter mit 40dB gain, verstärkt das signal allerdings nur noch mit 20dB ... damit ist das grundrauschen eben automatisch lauter.

    (ich hoffe mich gut genug ausgedrückt zu haben)

    wenn ich das also bei mehreren kanälen mache, dann addiert sich das rauschen logischerweise, bis man es irgendwann mal wirklich hört.

    deshalb sollte man natürlich drauf achten, dass der PAD nicht bei signalen verwendet wird, die eine höhere verstärkung benötigen.

    bei starken signalen ist der PAD aber vernachlässigbar - bis hin zu unbedingt nötig, um das verzerren des preamps zu vermeiden.

    ich hoffe, ich konnte da ein kleines bisschen klarheit schaffen.

    PS:

    mein Gain-Startwert für das D6 in der bassdrum ist 20dB.

    hier hatte ich tatsächlich den PAD aktiv, um auf jeden fall zu vermeiden, dass die tiefbassenergie vielleicht doch den preamp in bedrängnis bringen könnte... nach unserer diskussion hier werde ich das aber in meinen voreinstellungen ändern - versprochen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (10. April 2026 um 13:26)

  • guma
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    • 10. April 2026 um 17:05
    • #166

    audiobo  davidgiga1993

    Also wenn man mental die Welt der Knöppe und Tasten verlässt und statt dessen eine (numerische) Dateneingabe macht, wird das erst mal Ansichtssache, ob der Pad Teil der Eingabe ist oder nicht.

    Wie ist es denn in der Praxis? Gibt es tatsächlich bei jeder neuen Eingabe noch mal -20dB bis unten Anschlag oder ist das nur in der Darstellung so? Im ersten Fall müsste man es einfach nur wissen, im zweiten wäre es dann wirklich ein bug.

    Nochmal zurück zur numerischen Eingabe:

    Wenn ich aus welchen Gründen auch immer den gain auf einem remote tool ohne encoder ändern muss, habe ich mich daran gewöhnt, Balken oder virtuelle Drehregler mit Finger oder Maus zu bedienen. Ich drehe/schiebe bis es passt. Welchen Vorteil/Nutzen hat es, einen numerischen Zielwert einzugeben?

  • duplobaustein
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    • 10. April 2026 um 17:07
    • #167

    Bei einer kaputten Maus/Touchpad oder einem ebensolchen Touch Screen. ;)

    Grundsätzlich brach ich das auch eher nicht.

    music is the best - Zappa

  • wora
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    • 10. April 2026 um 18:57
    • #168
    Zitat von guma

    Wenn ich aus welchen Gründen auch immer den gain auf einem remote tool ohne encoder ändern muss, habe ich mich daran gewöhnt, Balken oder virtuelle Drehregler mit Finger oder Maus zu bedienen. Ich drehe/schiebe bis es passt. Welchen Vorteil/Nutzen hat es, einen numerischen Zielwert einzugeben?

    die numerische eingabe ist z.b. auf dem smartphone deutlich zielsicherer als wenn ich dort mit dem finger wische.

    es gibt noch einen weiteren punkt, bei dem ich eine numerische eingabe vorziehe: wenn ich ganz genau weiß, welchen wert ich haben möchte. so zum beispiel wenn ich während dem gig eine kleine anpassung machen möchte (z.b. 2dB weniger gain) , mir das ziehen da aber zu unsicher ist

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • duplobaustein
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    • 10. April 2026 um 19:10
    • #169

    Und genau da möchte ich im Kopf nicht ein Pad abziehen müssen. Da will ich eingeben und der Wert erscheint. Vermutlich aber einmal im Jahr, also nicht wirklich relevant.

    music is the best - Zappa

  • audiobo
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    • 10. April 2026 um 19:23
    • #170
    Zitat von guma

    Wie ist es denn in der Praxis? Gibt es tatsächlich bei jeder neuen Eingabe noch mal -20dB bis unten Anschlag oder ist das nur in der Darstellung so?

    Bei jedem Öffnen der Eingabefensters wird der PAD (ohne weitere Werteeingabe) zusätzlich abgezogen, bis der Gain auf Linksanschlag ist. Ich habe zwar kein Pult da um das zu verifizieren, das ist aber denke ich auch nicht nötig.

    davidgiga1993 beim Tascam Sonicview ist das übrigens interessanterweise nicht so, nur bei den A&H-Modellen

    Zitat von guma

    Welchen Vorteil/Nutzen hat es, einen numerischen Zielwert einzugeben?

    Schnelle wiederholgenaue Eingabe, wenn der gewünschte Zielwert bekannt ist.

    So etwas weisst du aber normalerweise ganz gut, müssen wir hier tatsächlich schon wieder über verschiedene Arbeitsweisen diskutieren?

    Grundsatz: Optionen haben ist besser als brauchen...

    (Der Weg zu der Eingabe dürfte aber sogar schneller sein - am geschmeidigsten geht das noch mit dem X/M32-Editor, da kann man sogar im selektierten Kanal alle 16 Sends mit dem Nummernblock und <TAB> einmal durchtickern ohne zwischendurch die Maus anfassen zu müssen. Und auch in den alten Yamaha-Editoren ging das ganz gut. Hier beissen sich allerdings die Anwendungen Touch-App und Editor am Rechner wieder ein wenig.)

  • davidgiga1993
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    • 10. April 2026 um 19:25
    • #171
    Zitat von audiobo

    beim Tascam Sonicview ist das übrigens interessanterweise nicht so, nur bei den A&H-Modellen

    Ja weil es ein Bug in dem A&H Gain Konverter in der App ist :)

    David Schumann
    https://dev-core.org

  • audiobo
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    • 10. April 2026 um 19:34
    • #172

    Du hast da mehr Einsicht... ^^

    Ich wollte nur mal wissen welche Pulte ausser A&H überhaupt noch einen PAD drin haben,,,

  • =RS=
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    • 10. April 2026 um 21:18
    • #173

    gelöscht…

  • duplobaustein
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    • 10. April 2026 um 21:40
    • #174

    Yamaha hat einen Regelweg bis -6db Gain.

    Soundcraft hat ein Pad, keine Ahnung wieviel, steht nicht im Editor.

    Behringer X geht bis -12db gain ohne Pad, soweit ich weiß.

    music is the best - Zappa

  • wora
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    • 10. April 2026 um 23:27
    • #175
    Zitat von davidgiga1993

    Ja weil es ein Bug in dem A&H Gain Konverter in der App ist :)

    danke für die rückmeldung. da du immer recht fix im fixen bist, nehme ich an, dass du da schon dran bist ;)

    was denkst du eigentlich zu der diskussion mit der "zielgenauen" eingabe?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 21. April 2026 um 22:16
    • #176
    Zitat von davidgiga1993

    Bei Android hängts vom Hersteller ab da jeder andere Energieverwaltung macht. Drauf achten dass alle Energieeinsparungsoptionen für die App deaktiviert sind.

    Nochmal zum Thema sich beendende App. Bei Android 12 poppt beim Start ein Icon in den Benachrichtigungen auf und Mixing Station scheint sich im Hintergrund nicht zu beenden. Ab Android 14 sind Benachrichtigungen von Mixing Stadion im System gesperrt und lassen sich nicht aktivieren. Bei Android 14 (Samsung) ist das Problem, dass die App im Hintergrund beendet wird. Bei Android 15 (Sony)

    Bleibt die App auch ohne Icon aktiv.

    Die XAir App zeigt das Benachrichtigungsicon auch Bei Android 14 an und bleibt auch im Hintergrund aktiv.

    Andere Einstellungen habe ich nicht gefunden.

  • davidgiga1993
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    • 21. April 2026 um 22:23
    • #177
    Zitat von floger

    Nochmal zum Thema sich beendende App. Bei Android 12 poppt beim Start ein Icon in den Benachrichtigungen auf und Mixing Station scheint sich im Hintergrund nicht zu beenden. Ab Android 14 sind Benachrichtigungen von Mixing Stadion im System gesperrt und lassen sich nicht aktivieren. Bei Android 14 (Samsung) ist das Problem, dass die App im Hintergrund beendet wird. Bei Android 15 (Sony)

    Bleibt die App auch ohne Icon aktiv.

    Die XAir App zeigt das Benachrichtigungsicon auch Bei Android 14 an und bleibt auch im Hintergrund aktiv.

    Andere Einstellungen habe ich nicht gefunden.

    Ab Android 14 ist nichts gesperrt, es hat sich nur das Verhalten geändert wo Hintergrundapps angezeigt werden (notification bar ganz runterziehen, dann steht unten "X Apps sind aktiv"

    David Schumann
    https://dev-core.org

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    • 21. April 2026 um 22:37
    • #178

    Bei Android 15 ja. Bei Android 14 finde ich keine Hintergrundapps.

  • =RS=
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    • 28. April 2026 um 13:59
    • #179

    Lässt sich mit MS eine Mix Taste (A&H style) für einen Kanal definieren?

    Die einzige Funktion, für die ich aktuell noch die A&H MixPad app verwende, ist das schnelle Testen der Monitore auf der Bühne: doppel-tip auf den Zuspieler und in der Routing Übersicht für die einzelnen sends getestet.

    Das habe ich so in MS noch nicht hinbekommen und begnüge mich aktuell mit zu den einzelnen sends zugewiesenen Versionen des Zuspielers im layout. Ist aber weder übersichtlich noch platzsparend.

    Bin ich nur blind/zu dumm, oder geht das nicht anders?

  • guma
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    • 28. April 2026 um 14:17
    • #180

    Ich stricke ja unfassbar gerne Layouts für alles mögliche aber dafür ist das default Layout schon OK

    Ich tippe in das sends Feld des Zuspielerkanals (das IST die MIX Taste😇) habe dort alle Monitor Sends auf x dB aber 'off' und tippe einer nach dem anderen auf 'on'. Damit das geschmeidig spielt, muss im Strip Layout für das 'sends' Feld ‘Open overview' und 'read only' gewählt sein, was für mich auch sonst die sinnvollste Einstellung ist. Das sollte es gewesen sein oder verstehe ich da was falsch?

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