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Subwooferintegration bei Mehrpunktbeschallung

  • Drei Jahreszeiten
  • 7. Oktober 2025 um 14:00
  • Drei Jahreszeiten
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    6
    • 7. Oktober 2025 um 14:00
    • #1

    Moin zusammen,


    wir bemühen uns derzeit eine saubere Mehrpunktbeschallung für Open Airs zusammenzubasteln.
    Wir planen ein Rechteck (24m x 48m), wo an den langen Seiten jeweils 4 Rigging Punkte sind (-6m | +6m | -18m | +18m).

    An einem Riggingpunkt (4.9m Höhe) hängen wir einen L'Acoustics A15 Bump mit A15 Focus (35/35) und daran A15 Wide (55/55), so dass der Neigungswinkel -12.1 Grad beim Bump ist.

    Im Rechteck wird alles achsensymmetrisch angeordnet. Es wurden bewusst keine Delays gesetzt. Die SPL(A)-Coverage ist recht homogen (+-2db) in SoundVision.


    Frage ist jetzt wie man Subwoofer (KS28 oder KS21) am besten integriert -> Position (Mittig im Rechteck Mono fliegen? | An den A15 Bump ran?) | homogene SPL(Z)-Coverage | Phasen im Bereich +- 90 Grad. Hat jmd. bereits mit einem ähnlichen System gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht, vor allem in der Subwoofer-Integration?


    Grüße
    Luc

  • guma 7. Oktober 2025 um 16:14

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • wora
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    • 7. Oktober 2025 um 16:31
    • #2

    Hallo "Drei Jahreszeiten", willkommen im Forum!

    Mit solchen DJ Veranstaltungen habe ich selbst keine große Erfahrung mehr, in der Größenordnung sowieso nicht.

    Aber Physik bleibt Physik.

    Wenn man Interferenzen unbedingt vermeiden will, wäre eine solche Version ...

    Zitat von Drei Jahreszeiten

    ...-> Position (Mittig im Rechteck Mono fliegen?...

    ... sicherlich die beste Methode.

    Allerdings habe ich da vor vielen Jahren mal eine Idee gesehen, die diese Aufgabe deutlich einfacher macht:

    in der Mitte der Tanzfläche stand ein Podest, damit sich auch die Startänzer bestmöglich präsentieren können... und dieses Podest bestand im Grunde aus den erforderlichen Subwoofern, die mit Podesten überbaut wurden.

    Vielleicht wäre das ja eine mögliche Idee?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 7. Oktober 2025 um 16:58
    • #3

    Interessante Frage

    ...subs aus der Mitte und Tops von außen...

    das gibt 'ne riesige Akkustische Sauerei und sicherlich nur an 4 Punkten auf der ganzen Fläche einen sauberen Klang; nämlich die 4 Punkte, an denen die 5 verschiedenen Wellen mit gleicher Laufzeit aufeinander treffen... - also die 4 Punkte, die auf halber Strecke zwischen dem Subwoofer-Haufen in der Mitte und den Tops aus den Ecken liegen. Alles andere klingt sicherlich erst mal "verschoben", weil das Timing gar nicht mehr passt...

    ...wenn schon in der Mitte die Subs, dann auch bitte die 4 Tops in der Mitte und nach außen tröten lassen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • TomyN
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    • 7. Oktober 2025 um 18:08
    • #4

    Gibts eine Seite, die hervorgehoben ist (DJ Platz, Leinwand etc.. )?
    Auf der würde ich die Subs nebeinander (mit etwas Abstand) platzieren.
    Wird natürlich in den 'hintern Ecken' etwa seltsam klingen, aber ich habe genug Diskos erlebt, wo da so war (und es keinen gestört hat).
    Und die Besucher hat noch die Möglichkeit dem Bass etwas zu entfliehen :)

    Alternativ halt jeweils unter den Tops, da passt es dann ihm Nahbereich der Ecken, in der Mitte hast Du dann Chaos ...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Drei Jahreszeiten
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    • 7. Oktober 2025 um 20:19
    • #5

    Lieben Dank für die schnellen Antworten, habe gerade in SoundVision geschaut, ein Podest in der Mitte (+0.6m Listener Hight) ist nicht mehr in der Coverage-Zone von den A15 Boxen. Finde die Idee aber sehr gut. Ich muss mal schauen, wie es ist, wenn man das Podest noch mit Fills ausstattet.

    Bei einer Stereo-Line-Array-Anordnung hat man auch 'nur' auf einer Achse ein phasenpassendes Ergebnis, aber sicherlich ist es im Ganzen mehr aufgeräumt phasentechnisch. SPL Coverage bei Line-Arrays von 100Hz bis 600Hz ist mit Sicherheit nicht so gut, wie bei Mehrpunkt mit Fullrange-Tops.

    Wir planen erstmal rein akustisch und schauen dann was sich zusätzlich wie am besten danach integrieren lässt -> Prio hat Sound.

    Warum Mehrpunkt: Wir wollen in die Richtung L-ISA Immersive gehen.

  • DerNub
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    • 7. Oktober 2025 um 21:26
    • #6

    Vierpunkt ist natürlich immer etwas knifflig wegen Laufzeiten. Bei kleineren 4-P Aufbauten funktionieren oft Mono-Cluster recht gut, bei größeren wird das oft schnell weird.

    An dieser Stelle nochmal eine Nachfrage:

    verstehe ich das richtig, dass ihr nicht ein 24x48 Rechteck beschallen wollt, sondern ein 12x36? Oder soll das ein 8-P Aufbau werden? Sorry ich kann Deine Notation gerade noch nicht ganz nachvollziehen.

    Edit: willst Du evtl. mal ein Bild von Deinem Vorhaben teilen?

  • Volker
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    • 7. Oktober 2025 um 22:30
    • #7

    Mal unabhängig von den Bässen:

    Denk da mal über 6er Hänge Kara nach.

    4 a15 untereinander macht merkwürdige Sachen.

  • madmax
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    • 7. Oktober 2025 um 22:34
    • #8

    Mehrpunkt funktioniert nur richtig, wenn die Punkte gleichweit voneinander entfernt sind.

    Also quadratisch bei 4-Punkt, oder Kreis bei noch mehr; z.B. 8-Punkt.

    Stereo dabei immer abwechselnd.

    Die Bässe gehören immer unter die Tops.

    Alles andere klappt nicht.

    Natürlich muss an jedem Punkt dasselbe Material...

    Für eure Fläche ist eine Frontbeschallung mit Delays besser.

    Für amtlichen Bass L/R ein Endfired mit 3 Reihen bauen und los. 😎

    Never stop a running System

  • test
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    • 7. Oktober 2025 um 22:36
    • #9

    ja, die linien länger machen und dann entweder in der mitte als ring oder array aus bässen.

    ein gut gemachtes 4 auf 4 oder 5 auf 5 wirft schon sehr weit und macht auch spaß.

    man sollte eine sach auch nicht außer acht lassen:

    es gibt ja auch ältere semester, die auf einen rave gehen. die wollen nicht im bass stehen, weil das haben sie als 20igjährige gemacht. die wollen dabei sein, ein bier trinken und die fette pa in 40m abstand genießen, bei 85db oder 80.

    die haben das geld ;)

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  • Drei Jahreszeiten
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    • 7. Oktober 2025 um 23:03
    • #10

    Wir sprechen von einer 24m x 48m Tanzfläche. Hier mal ein Bild dazu: 47hMbDcz .

    Wir haben schon mal eine 6-Punkt-Beschallung im kleineren Format gemacht, wo an jedem Hängepunkt eine A15 Wide dran war. Dann haben wir noch 2x2 Monokluster KS28 in eine Ecke gestellt. Klang recht gut. Das war aber nur 1/4 der Fläche im Vergleich zu unserem jetzigen Vorhaben und es war ebenfalls stark rechteckig.

    Zu den älteren Semester: Wir lassen von der Tanzfläche jeweils eine, oder zwei A15 Focus pro Seite wegstrahlen, dann sind die Delays nicht mehr zu höhren und es ist Picknickdecken geeignet ;)

  • Drei Jahreszeiten
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    • 7. Oktober 2025 um 23:13
    • #11

    So sieht das A-bewertete Alignment aus: https://postimg.cc/DWMfz4L1

    Rot ist es wenn sich zwei Signale um <= 6dB SPL und zugleich > 10ms unterscheiden.

    Gelb ist es wenn sich zwei Signale um <= 6dB SPL und zugleich <= 10ms unterscheiden.

    Blau ist es wenn sich zwei Signale um mehr als 6dB SPL unterscheiden.

  • test
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    • 7. Oktober 2025 um 23:16
    • #12

    ich würde in jede ecke mit was größerem und in der mitte ein filler.reduziert die mechanik hinter dem ganzen.

    in jede ecke 3 coda aps und in der mitte hops 10.

    das müßtest du bitte in l acoustiqe übersetzen.

    je mehr quellen desto höher der aufwand in jeder hinsicht.

    bässe kann man dann auf einer seite als array bauen, oder von einer längsseite 3 cluster die dann die 24m überbrücken.

    es gibt nicht die lösung

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    Einmal editiert, zuletzt von test (8. Oktober 2025 um 00:04)

  • Volker
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    • 8. Oktober 2025 um 08:37
    • #13

    Auf der Zeichnung sind nur zwei a15 pro Punkt.

    Aber selbst die machen komische Sachen (wenn du die Zeit hast, probiere es mal aus im Vergleich mit Kara, ein Hang jeweils reicht für den Test).

    Die Ergebnisse unterscheiden sich evtl. je nach Anspruch vom Marketing…

    Und nebenbei: für eine 24x48m Fläche mit elektronischer Musik ist das viel zu wenig mit acht 2er Hangs. Es sei denn das ist z.B. in einem Freibad und dient nur einer clubbigen Hintergrundbeschallung.

    Zwei a15 pro Seite ist DJ Monitoring.

    Viel Erfolg mit dem Projekt!

  • secluded
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    • 8. Oktober 2025 um 09:28
    • #14
    Zitat von Drei Jahreszeiten

    Prio hat Sound.

    ...dann würde ich als Erstes mal die Kammfilter und Phasenschweinerein der 4-Punkt-Beschallung (+ Subwoofer irgendwo in der Akkustischen Sauerei) über den Haufen werfen...

    bei 24m x 48m Fläche wäre das bedeutend effektiver eine Bühnenseite zu benennen (z.B. DJ-Pult auf einer der kurzen Seite Mittig, daneben 2 Tower, dazwischen 'n Rudel Bässe in der am liebsten präferierten Aufstellung ( Zahnlücke, EndFire, Würfelhaufen, mit und ohne Cardoid, etc.pp.) und dann auf halber Länge nochmal 2 Tower als Delay stellen...

    ...alles andere ist weit entfernt von "Sound hat Prio"...

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    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • pfeiffe
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    • 8. Oktober 2025 um 11:34
    • #15
    Zitat von Drei Jahreszeiten

    Warum Mehrpunkt: Wir wollen in die Richtung L-ISA Immersive gehen.

    ...?

    Das passt doch alles nicht so recht zusammen hier :/

  • test
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    • 8. Oktober 2025 um 12:10
    • #16

    mal ehrlich: holt euch wen an Bord, der das schon gemacht hat. das kostet ein Beratungshonorar, macht aber sehr viel sinn !

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  • Fux
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    • 8. Oktober 2025 um 14:35
    • #17

    Abgesehen davon, dass die Hängepunkte an den beiden Längsseiten anscheinend schon vorgegeben sind, rein akustisch würde sich denke ich folgendes anbieten:

    Ein Basskreis in die Mitte und ein Bühnentanzpodest darauf. Dann einige Meter darüber ein Trusskreis im selben Durchmesser des Basskreises an dem nach innen z.B. 4-6 Lautsprecher für das Bühnentanzpodest rundum verteilt hängen und am selben Kreis nach außen die restlichen Lautsprecher.

    Da ein "richtiges" Stereo eh nicht geht, immer einen Lautsprecher als links, den nächsten als rechts usw.

    Die Neigung der Lautsprecher jeweils passend zu beschallenden Tiefe und Hängehöhe des Lautsprechers.

    Das dürfte akustisch am ehesten gut zum Laufen zu kriegen sein und ohne großen Laufzeiten-Heckmeck am besten klingen.

    Wenn die 8 Flugpunkte an den beiden Längsseiten absolut nicht diskutierbar sind und dort bleiben müssen, wird es schwierig sein eine akustisch befriedigende Lösung zu finden.

    Just my 2 cent!

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux (8. Oktober 2025 um 17:24)

  • Drei Jahreszeiten
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    • 8. Oktober 2025 um 14:55
    • #18

    Sound hat Prio: Lärmschutz -> Pegel auf der Tanzfläche -> Interferenzen.
    Wenn es lärmschutztechnisch geht, zwei 15m Tower mit K1SB ganz oben, dann paar K1 und unten K2 + Subreihe vor die Bühne. Wenn Lärmschutz ein Thema ist, lange Wurfweiten meiden und auf Mehrpunktbeschallung setzen, das wäre jetzt mal unser Ansatz im Allgemeinen. Die zwei Cent von Fux sind auch eine gute Option, bzgl. Lärmschutz.

    Unser Ziel ist es 108dB(A) SPL RMS zu fahren, das ist die Empfehlung von L'Acoustics für EDM: 1VfwDtZv
    Somit sollten unsere zwei A15 pro Hängepunkt passend sein, für die 8 Punkt-Beschallung.

    Wenn jmd. gegen Honorar die Mehrpunktbeschallung mit uns in SoundVision zu ende planen möchte, dann gerne bescheid geben.

    Die Mehrpunktbeschallung soll mit L-ISA und L'Acoustics DJ mal betrieben werden können (sind da noch neu und unerfahren). Wir möchten mal die Philosophie ausprobieren, wie es ist wenn man mitten im Geschehen steht und nicht vor dem Geschehen.

    Die Riggingpunkte sind frei gestaltbar.

  • ThoSchu
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    • 8. Oktober 2025 um 21:31
    • #19

    Muss es wirklich ein Rechteck mit diesen Dimensionen sein?

    Was haltet Ihr von dem Gedanken, daraus 2 "Tanzflächen" in quadratischer Form daraus zu machen?

    Also 2x 25m x 25m...

    Bei dem Setup entstehen die Probleme nicht so gravierend wie bei Euerer "Lösung"

  • test
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    • 8. Oktober 2025 um 21:48
    • #20

    108 ist schon ein mächtiger pegel. edm mit 96 db habe ich gemacht und es gab keine beschwerden, das es zu leise ist.

    ich hbe auch noch nicht so ganz verstanden ob das out oder indoor ist?

    outdoor: anwohner?, wo gibt es arbeitsplätze?

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