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Umstieg von CAT auf LWL - relativ preisgünstig

  • wora
  • 25. November 2025 um 14:41
  • wora
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    • 25. November 2025 um 14:41
    • #1

    Weil danach gefragt wurde, schreibe ich hier mal was dazu.

    Man ist ja als Techniker durchaus manchmal experimetierfreudig. Und neulich dachte ich: wenn ich meine "Multicore-Verbindung" von der Bühne zum FOH mit LWL ausführen würde, dann hätte ich damit ja jeglichen Stress mit anderen Stromversorgungen ausgeschlossen. Eine Lichtverbindung kann ja nicht brummen, weil hier kein Strom fließt.

    Also hab ich mich erstmal nach Medienconvertern umgesehen. Die wandeln das Signal von Kupfer auf LWL. Und sowas gibt es mittlerweile sogar erstaunlich günstig. Davon also zwei Stück:

    - einen am dLive-Mixrack: kurzes Netzwerkkabel vom ACE-Netzwerkport auf den Medienkonverter, von dort dann auf LWL

    - den zweiten am dLive FOH-Pult (Surface): von LWL zurück auf CAT Kabel und in den ACE-Port.


    Dazu hab ich dann einen Glasfaserring mit LC-Steckern gekauft. Das Kabel ist stahlummantelt, sollte also nicht bei der kleinsten Unsanftheit kaputt gehen. Aber "robust" würde ich es jetzt auch nicht gerade nennen. Das Kabel ist vom französischen Hersteller Elfcam und kostet nicht wirklich viel. Ich hab mich da erstmal für 70m entschieden, das genügt mir für die angedachten Jobs vollkommen. Und dazu hab ich noch eine 310er Schill Trommel bestellt. Das aufwickeln des Glasfaserkabels ging dann wirklich sehr einfach (auch auf den Gigs). Damit hatte ich für unter 200,- eine 70m Glasfaserleitung auf Trommel.

    Ich habe diese Lösung nun bei zwei Gigs ausprobiert - und es spielte sofort ohne zu mucken.
    Parallel hatte ich noch eine herkömmliche CAT Leitung gelegt... ich bin ja zwar experimentierfreudig, aber nicht stress-süchtig. Damit hätte ich ganz schnell eine Backup Lösung gehabt. Aber beim nächsten Gig werde ich die Backup-Leitung schon im Transporter lassen...
    (By the way: den Strom für mein Pult habe ich dann vom Lichtkollegen bekommen)

    Also:

    meine dLive ist nun über Glasfaser verbunden - und zwar ohne in die nicht ganz billigen GigaACE Karten zu investieren.
    Diese Lösung ist aber natürlich nix für Touring oder harte Partyvolk Situationen.
    Wie stabil und zuverlässig das Kabel wirklich ist, wird sich noch zeigen müssen. Aber ich denke da an meine ersten Erfahrungen beim Umstieg von recht robusten Analog-Multicores auf CAT Leitung... diesen dünnen Kabeln hat man ja auch erstmal nicht so richtig vertraut, aber diese Skepsis war auch relativ schnell verschwunden.
    Trotzdem: diese LWL Leitung ist wirklich noch dünner als meine Netzwerkkabel. Da sollte man schon ein bisschen vorsichtig mit umgehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 25. November 2025 um 16:38
    • #2

    Praxistipps dazu:

    - Unter den günstigen Standard-Glasfaserarmaturen ist SC Multimode noch immer die mechanisch robusteste Lösung. LC hat sehr dünne Ferrulen, da muss man etwas mehr drauf aufpassen. Was die Lebensdauer jeglicher Glasfaserleitungen sehr verlängert sind a) unverlierbare Endkappen für die Ferrulen und b) Wellschläuche für die Enden. Letztere gibt es wenn man ein wenig sucht und kombiniert https://www.festo.com/at/de/p/versch…chlauch-id_MK_Z auch in einer Variante die man nicht an- und abschrauben muss (nervt hart...) sondern einfach draufschiebt und zum Abnehmen mit dem Ring wieder entriegelt.

    Die meisten "tactical" Glasfaserleitungen sind übrigens ab Werk mindestens 4-kernig. Daher auch der kaum merkbare Preisunterschied zwischen der Variante mit 4 und der mit nur 2 Steckern an beiden Enden.

    - Nächste Stufe ist dann OpticalCon Duo. Da sind die Weibchen an den Geräten freundlicherweise LC-kompatibel. Super wenn man häufig in festen Häusern ist und dort dann nur kurze LC-LC Patchkabel braucht. Leider klappt das nur bei der 2-Kern-Version. Die 4er ist dann schon MTP, da braucht es die entsprechenden Auflösungen die schon nicht mehr ganz so billig sind.

    - Wenn du jemals in die Verlegenheit kommen solltest ein Glasfaserkabel mit neuen Steckern versehen (lassen) zu müssen: Glaube niemand der dir erzählt die tollen praktischen rein mechanischen Steckverbinder ("clip on", "Gelstecker") seien genauso gut wie eine klassisch geklebte und polierte Ferrule oder ein SoC. Das mag in einer Telekom-Festinstallation noch gehen, aber im Mobilbetrieb hast du da nicht lange Freude dran...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora
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    • 25. November 2025 um 16:56
    • #3

    vielen dank für die weiteren tipps.

    an OpticalCon hatte ich auch schon gedacht - aber zum ausprobieren, ob das mit den medienkonvertern überhaupt funktioniert, war mir das erstmal zu teuer.

    vielleicht rüste ich das später mal nach.

    was das anbringen bzw. selber fertigen angeht: in der ausbildung zum funkelektroniker haben wir das in den 90er jahren (uff, vor 30 jahren!) auch mal gemacht. das ging ganz gut - aber die dazugehörigen werkzeuge waren wirklich unerschwinglich teuer.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 25. November 2025 um 17:10
    • #4
    Zitat von wora

    Also hab ich mich erstmal nach Medienconvertern umgesehen. Die wandeln das Signal von Kupfer auf LWL. Und sowas gibt es mittlerweile sogar erstaunlich günstig. Davon also zwei Stück:

    verrätst Du uns noch welche ? :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • wora
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    • 25. November 2025 um 17:22
    • #5

    ehrllch gesagt, weiß ich es gerade nicht genau. ich glaube es war irgendwas von 10Gtec. das paar lag so um die 60,- EUR

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • julian-k
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    • 25. November 2025 um 17:39
    • #6

    Diese billigen Glasleitungen funktionieren selbst auf Tour erstaunlich lange, bei mir sterben die eigentlich immer nur durch dumme Messebauern die sowas einfach abschneiden oder darauf mit dem Stapler rangieren. Ich verwende nichts anderes. Da läuft alles Video drüber. Die meisten Probleme habe ich mit den Neutrik Steckverbindern die kann ich nicht ab.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

    4 Mal editiert, zuletzt von julian-k (25. November 2025 um 19:43)

  • Online
    Licht_01
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    • 25. November 2025 um 18:41
    • #7

    Wora, hast du auch ein Pult das über SLink Arbeitet und kannst das ganze damit testen?

  • Marcel
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    • 25. November 2025 um 19:38
    • #8
    Zitat von niggles

    Glaube niemand der dir erzählt die tollen praktischen rein mechanischen Steckverbinder ("clip on", "Gelstecker") seien genauso gut wie eine klassisch geklebte und polierte Ferrule oder ein SoC. Das mag in einer Telekom-Festinstallation noch gehen,...

    Ähhh....nein. Ich habe in meiner 7 jährigen Karriere als Spleisser und Kabelverleger bislang nur von diesen Steckern gehört - in der Praxis aber noch nie Einen gesehen. Genutzt wird sowas wohl nur für den absoluten Notfall. Ansonsten wird teilweise nichtmal eine Muffe gesetzt und das Kabel wieder durchgespleisst (wenn man von irgendwo genug Reserve nachziehen kann), sondern es wird gleich das gesamte Kabel getauscht.

    Die S-Link Geschichte würde mich auch interessieren. Ich möchte aber vermuten das läuft auch.

  • niggles
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    • 25. November 2025 um 22:22
    • #9
    Zitat von Marcel

    Ähhh....nein. Ich habe in meiner 7 jährigen Karriere als Spleisser und Kabelverleger bislang nur von diesen Steckern gehört - in der Praxis aber noch nie Einen gesehen. Genutzt wird sowas wohl nur für den absoluten Notfall. Ansonsten wird teilweise nichtmal eine Muffe gesetzt und das Kabel wieder durchgespleisst (wenn man von irgendwo genug Reserve nachziehen kann), sondern es wird gleich das gesamte Kabel getauscht.

    Unicam ist wie CCA; verwendet angeblich niemand, taucht aber immer wieder auf und wenn es erwartungsgemäß Probleme damit gibt will keiner der gewesen sein der den Kram bestellt bzw. in Auftrag gegeben hat...

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  • VTLS
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    • 25. November 2025 um 22:26
    • #10
    Zitat von Licht_01

    Wora, hast du auch ein Pult das über SLink Arbeitet und kannst das ganze damit testen?

    ah das hab ich vor vielen Jahren mal im Lager getestet, das geht. aber Vorsicht: die DX Geschichten sind 100Mbit, da brauchts unter umständen Converter (und möglicherweise auch optiken) die 100mbit Können / sind.

    die Medienkonverter selbst, sind im vergleich zu Switchen, recht dumm und konvertieren alles was wie Ethernet aussieht 1 zu 1 auf Licht bzw zurück auf Strom. das muss nicht IP(4/6) sein.

    Gruß Luca

    Einmal editiert, zuletzt von VTLS (26. November 2025 um 21:24)

  • wora
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    • 25. November 2025 um 23:49
    • #11
    Zitat von Licht_01

    Wora, hast du auch ein Pult das über SLink Arbeitet und kannst das ganze damit testen?

    kann ich mal probieren, ja. allerdings komm ich diese woche nicht mehr dazu... da VTLS das aber schonmal getestet hat, ist die wahrscheinlichkeit wirklich hoch, dass es geht. S-Link ist ja wie ACE auch ein Layer2 protokoll.


    Zitat von VTLS

    die medienkonverter selbst sind im vergleich zu switchen recht dumm und konvertieren alles was wie Ethernet aussieht 1 zu 1 auf Licht bzw zurück auf Strom.

    das ist doch wunderbar!

    dann pfuschen sie auch nicht am signal rum ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker
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    • 26. November 2025 um 08:47
    • #12

    Medienkonverter:

    Tp-Link MC220L

    SFP:

    TP-Link TL-SM311LM

    Beides im Mai 2020 gekauft, vielleicht gibt es inzwischen Nachfolger, aber die Dinger gibt es aktuell z.B. bei Amazon noch. Kostet 30(!) Euro pro Seite und spielt einwandfrei mit gigaace.

    Als Verbinder haben wir uns für Sommer HiCon HI-Fiber4-MC entschieden.

    Grund: spielt auch gut, man kann stumpf auch einfach LC patchkabel in diese Buchsen stecken (evtl. interessant bei Einbindung in vorhandene Infrastruktur) und man kann auch mal ein Billokabel von Amazon nehmen oder wenn der Baum brennt mal in jedem besseren Computerladen ne Notfall-Lösung bekommen.

    Es ist natürlich kein Fiberfox, aber bisher spielt es.

    Switch:

    Wie an anderer Stelle geschrieben: luminex 18T.

    Schiebt entspannt gigaace über den Trunk und dank 10GB Verbindung auch noch alles andere.

    Vielleicht geht es auch mittlerweile mit anderen gut, aber mit dem auf jeden Fall.

    Stage- und FOH Rack wurden noch mit zwei hdmi wandlern versehen (Ineos real 4k) und dann ist auch der DJ (oder was auch immer) im Bild und die LED Wand spielt auch. Alles über ein 4 adriges Glasfaser.

    Trommel von Sommer gefertigt, zwei Billoringe sind fürs Gewissen griffbereit…

    Perfekt. Auch wenn mal an FOH und Stage verschiedene Aggies stehen.

  • niggles
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    • 26. November 2025 um 10:59
    • #13
    Zitat von Volker

    Stage- und FOH Rack wurden noch mit zwei hdmi wandlern versehen (Inneos real 4k)

    Können die volles 4K60p 4:4:4? Ist inzwischen so was wie ein Standardformat für grössere Screens und LED-Wände, und nicht alle 18Gbps - HDMI-Wandler unterstützen das. Viele reden dann in den Datenblättern ganz klein und verschämt von "RB" (reduced blanking) oder hören einfach bei 4K60i/30p auf...

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  • Volker
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    • 26. November 2025 um 18:54
    • #14

    Also laut Google ja, nachgemessen habe ich nicht…

    Adapter von Inneos überträgt 4K- / HDR-Signale auf bis zu 1.000 Meter
    Der Hersteller Inneos präsentiert auf der ISE 2018 (Integrated Systems Europe) in Kürze einen Adapter, welcher die Übertragung von 4K-Inhalten über optische…
    www.4kfilme.de

    Im Zweifel mal beim Hersteller nachfragen.

  • niggles
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    • 26. November 2025 um 19:11
    • #15
    Zitat von Volker

    Also laut Google ja, nachgemessen habe ich nicht…

    https://www.4kfilme.de/adapter-von-in…zu-1-000-meter/

    Im Zweifel mal beim Hersteller nachfragen.

    Magst du das mal ausprobieren? Bei dem Thema wird leider von Herstellern und Vertrieben geschwurbelt und getrickst was nur geht um die offenbar enormen Bestände an 18Gbit-Geräten los zu werden bevor dann alles auf 48Gbit standardisiert wird...

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  • pegler
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    • 26. November 2025 um 20:33
    • #16
    Zitat von VTLS

    aber vorsicht: die DX geschichten sin 100Mbit, da brauchts unter umständen Converter (und möglicherweise auch optiken) die 100mbit Können/ sind.

    Mein Stand ist, dass die 96kHz A&H Kisten die 1000Mbit brauchen, also alle 4 Paare, und die 48kHz Kisten sich mit 100MBit sprich 2 Paaren begnügen. So ist zumindest meine Cat-Snake Erfahrung mit den Klotzadaptern, bei denen einmal Netzwerk und zweimal XLR rausspringt.

  • VTLS
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    • 26. November 2025 um 21:24
    • #17
    Zitat von pegler

    Mein Stand ist, dass die 96kHz A&H Kisten die 1000Mbit brauchen, also alle 4 Paare, und die 48kHz Kisten sich mit 100MBit sprich 2 Paaren begnügen. So ist zumindest meine Cat-Snake Erfahrung mit den Klotzadaptern, bei denen einmal Netzwerk und zweimal XLR rausspringt.

    mal kurz nachgerechnent:

    unkomprimiertes Audio (zum Beispiel wie bei AES-EBU) hat bei 96KHz 3.072 Mbit/s pro kanal. (also ein AES3 96KHz überträgt dann 6Mbit/s)

    3Mbit * 32 Kanäle bei DX ~96Mbit.
    senden und empfangen Geht ja bei Full Duplex zum Glück gleichzeitig.


    bei den Ar Stagboxen mit 48KHz geht dann entsprechend (theoretisch) mehr.

    Gruß Luca

  • Pfälzer
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    • 26. November 2025 um 23:33
    • #18

    So habe ich das auch im Kopf

    GigaACE 1000 Mbit (DLive)

    SLink 100 Mbit (SQ, Avantis)

    Edit Fehler entfernt.

    Danke steffen r

    Einmal editiert, zuletzt von Pfälzer (27. November 2025 um 11:20)

  • steffenr
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    • 27. November 2025 um 04:51
    • #19

    Die Avantis hat einen S-Link eingebaut!

    S-Link spricht auch GigaACE, wenn eine GX4816 dran hängt, am anderen Ende eine GigaACE Karte oder ein DX-Hub werkelt.

    https://support.allen-heath.com/hc/en-gb/articles/37280966931217-gigaACE-DX-SLink-a-case-for-proprietary-Audio-over-Ethernet-protocols

    https://support.allen-heath.com/hc/en-gb/articles/4403553378449-Audio-Networking-gigaACE-and-DX-networking-VLANs-and-fibre-optics

    https://www.allen-heath.com/content/uploads/2023/05/DX-GX-System-Guide-ISS_5.pdf

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