In meinem Fall ist es eine Festinstallation.
Ja, dort werden tatsächlich alle Sicherheitsrelevanten Messungen, Abstände und Materialien verwendet.
...
dito.
Aber Kontrollen von und mit der Feuerwehr gib es bei uns tatsächlich jedes Jahr.
In meinem Fall ist es eine Festinstallation.
Ja, dort werden tatsächlich alle Sicherheitsrelevanten Messungen, Abstände und Materialien verwendet.
...
dito.
Aber Kontrollen von und mit der Feuerwehr gib es bei uns tatsächlich jedes Jahr.
Aber Kontrollen von und mit der Feuerwehr gib es bei uns tatsächlich jedes Jahr.
Feuerwehr OK, das machen wohl viele. Aber Bauaufsichtsbehörden sind eine andere
Ich zitiere aus der VStättV
ZitatDie Bauaufsichtsbehörde hat Versammlungsstätten in Zeitabständen von höchstens drei Jahren zu prüfen. 2Dabei ist auch die Einhaltung der Betriebsvorschriften zu überwachen und festzustellen, ob die vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfungen der sicherheitstechnischen Anlagen fristgerecht durchgeführt und etwaige Mängel beseitigt worden sind. 3Den Ordnungsbehörden, der Gewerbeaufsicht und der Brandschutzdienststelle ist Gelegenheit zur Teilnahme an den Prüfungen zu geben. 4Art. 73 Abs. 3 Satz 1 BayBO bleibt unberührt.
Die Betriebsvorschriften betreffen auch Dinge wie den Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik, für den sich selbst einige kommunalen Betreiber rumdrücken...
OK, so genau stecke ich da nicht drin, das ist nicht mein job.
aber die sicherheitstechnischen einrichtungen werden bei uns definitiv jährlich geprüft, das bekomme ich schon mit. da werden die rauchklappen geprüft, die notbeleuchtungen, die rauchmelder, die feuerlöscher, die hubpodien, die lüftungsanlagen ... die feuerwehr ist da zum teil mit ihrer brandschutzschau auch dabei, aber die geräte werden immer von fachfirmen geprüft.
mal hand aufs herz: wer von den hier schreibenden hält denn selbst alleine alle Messungen ein, die es auf einer va zu machen gilt?
fangen wir mal mit dem strom an und gehen dann weiter zum Besucherschutz!
also erstmal vor der eigenen Türe kehren, bevor man auf andere zeigt.
... und strom macht klein und häßlich
Weder Strom noch Lärm sind in diesem Thread relevant, noch dürfen nur Personen mitdiskutieren, die pingelichst jede Vorgabe wortgenau umsetzen (gibt es in der Realität sowieso nicht).
Zur Erinnerung: das Thema ist in erster Linie der konkret vorliegende Fall und die Themenkomplexe Brandschutz und behördliches Vorgehen. Wenn du über andere Dinge diskutieren willst, kannst du einen neuen Thread aufmachen.
Und da ist auch die Verkettung von Umständen, die zu dieser Tragödie geführt hat - man muss sich mal vor Augen halten, dass in diesem kleinen Etablissement mehr Menschen zu Tode gekommen sind als damals bei der Loveparade. 😞
Mal im einzelnen:
Laut Informationen des Westschweizer Radio und Fernsehens RTS gab der Mann zu, «2017 den eidgenössischen Fachausweis für Brandschutz nicht erhalten zu haben». Er gab jedoch an, im Jahr 2023 den eidgenössischen Fachausweis als Spezialist für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz erhalten zu haben.
plus diverse andere kleine bis mittelgrosse Kopfschüttler...
Wenn es nicht so traurig wäre, wär' das schon eine verdammt gute Vorlage für einen Klamaukfilm.
2022 eine IT-Panne aufgrund eines durchgeknallten Informatikers (dessen Dienstleistung/Produkt kantonsweit von vielen Gemeinden genutzt wurde), der wohl Polizei und Feuerwehr erpressen wollte, woraufhin man das IT-System nicht mehr genutzt hat und auch nicht mehr an die Daten kam.
https://www.srf.ch/news/schweiz/c…n-it-umstellung
Auch das ist ein Vorgang, der bei einer regulären, den anerkannten Regeln der Technik folgenden IT-Infrastruktur nicht hätte passieren dürfen. In meinen Augen ist das für die ausbleibenden Kontrollen aber in keinster Weise relevant. Eine jährliche Prüfung, die nach zwei Jahren noch nicht stattgefunden hat, ist nicht dadurch entschuld- oder erklärbar, dass niemand mehr weiß, wann die letzte Prüfung war. Die gesamte dahinter stehende Mentalität ist für mich unverständlich. In der Schweiz haben Autos auch unbegrenzt TÜV, wenn das letzte Protokoll nicht mehr auffindbar ist?
Mit der Vielzahl an Opfern ist der Vorgang eine sehr emotionale Angelegenheit und die Darstellung in den Medien ist wohl auch deswegen eher zum Negativen verzerrt. Selbst mit diesem Wissen macht es mich sprachlos, welches Maß an Selbstgefälligkeit, Inkompetenz, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit hier von den Schweizer Behörden an den Tag gelegt wird.
In der Schweiz haben Autos auch unbegrenzt TÜV, wenn das letzte Protokoll nicht mehr auffindbar ist?
Tatsächlich bekommt man vom Strassenverkehrsamt einen Termin für die „Vorführung“ zugeschickt, einen Aufkleber mit Ablaufdatum gibt’s nicht. Demnach wären auch hier Versäumnisse aufgrund von IT-Pannen denkbar.
Wenn die "richtigen" IT Tools ausfallen, haben wir vermutlich in fast jeder Lebenslage ein richtiges Problem...
Die Italiener fordern einen Staatsfonds für die Opfer. In der Schweiz "hält man sich noch alle Optionen offen und diskutiert alle Lösungen..."
In so einer Situation sollte man die Verantwortlichen solange in einen Raum einsperren, bis sie mit einer Lösung rauskommen. Man verscherzt es sich völlig unnötig mit der ganzen Welt...
Ich bin ganz froh, wird das nicht wieder im stillen Kämmerlein ausgetragen und am Ende maximal ein Sündenbock vor den Pranger gestellt.
Auch wenn es für die Beteiligten schmerzhaft sein mag.
Erfahrungsgemäss passiert dann im Nachhinein so gut wie gar nichts und alle wurschteln irgendwie weiter herum.
So wird aufgezeigt, welche Regeln missachtet wurden und wo es systematische Schwachstellen gibt.
Leider ist es aber auch Wasser auf die Mühlen von Verschwörungstheoretikern und grundsätzlichen Staatsverweigerern.
Es liegt nun an den zuständigen Stellen wieder Vertrauen zu schaffen. Schauen wir mal, wie gut das funktioniert. Hoffentlich besser als in NRW zwischen 2010 und 2020.
Was Italien macht ist wieder etwas anderes. Die haben genug eigene Baustellen.
Wie vermutlich viele tausend andere Menschen hatte ich 2018 das Glück nicht genau am entsprechenden Tag über die Morandi-Brücke zu fahren.
Feuerwehr OK, das machen wohl viele.
Das machen die freiwilligen Feuerwehren auf dem Land so wenig wie irgend möglich weil denen schlicht das Personal fehlt...
Wenn es nicht so traurig wäre, wär' das schon eine verdammt gute Vorlage für einen Klamaukfilm.
Vorlagen gabs im Valis dafür ja einige. Im Prinzip basiert die Serie "Tschugger" darauf. Die ist im Übrigen sehr zu empfehlen!
Wenn die "richtigen" IT Tools ausfallen, haben wir vermutlich in fast jeder Lebenslage ein richtiges Problem...
Teilweise. Daten (und die Software) der Kontrolle einer einzigen Person zu unterstellen und keine (lesbaren) Backups dieser Daten zu haben, darf Behörden nicht passieren.
Was Italien macht ist wieder etwas anderes. Die haben genug eigene Baustellen.
Wie vermutlich viele tausend andere Menschen hatte ich 2018 das Glück nicht genau am entsprechenden Tag über die Morandi-Brücke zu fahren.
Schwieriges Thema. Carola-Brücke und Avus-Anschluss hätten auch ganz anders ausgehen können...
Die Italiener fordern einen Staatsfonds für die Opfer. In der Schweiz "hält man sich noch alle Optionen offen und diskutiert alle Lösungen..."
In so einer Situation sollte man die Verantwortlichen solange in einen Raum einsperren, bis sie mit einer Lösung rauskommen. Man verscherzt es sich völlig unnötig mit der ganzen Welt...
Das ist leider wahr. Der Bundesrat hatte jetzt aber angekündigt auch Geld bereitzustellen:
Heute lese ich in der Tageszeitung:
ZitatIn der Schweiz darf in öffentlich zugänglichen Räumen ab 1. April keine Pyrotechnik mehr gezündet werden. Darauf einigte sich ein Gremium der Baudirektorinnen und -direktoren aller 26 Kantone. Sie zogen damit erste Lehren aus der Brandkatstrophe von Crans-Montana, bei der 41 Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden. Dort war in der Silvesternacht durch eine funkensprühende Partyfontäne Schaumstoff an der Decke in Brand geraten.
Weiß jemand, wie das ausformuliert ist und ob das Show-Pyrotechnik inkludiert?
Vermutlich das da: https://www.bsvonline.ch/de/aktuell/feu…verbot-20032026 -> https://services2.vkf.ch/rest/public/ge…196.pdf/content
(via Google -> https://www.schreinerzeitung.ch/de/artikel/pyr…aeumen-verboten -> obiger Link)