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Topteil gebraucht kaufen - was sollte man prüfen?

  • Hanseat
  • 10. Februar 2026 um 19:02
  • Online
    funkbrother
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    • 12. Februar 2026 um 17:04
    • #41
    Zitat von Pfälzer

    Ich hatte es mal das sich die Staubschutzkalotte an einem 12" löste.

    Schäden hatte ich schon ein paar echt wilde. An einem MT (große HiFi Kalotte) war mal die Schwingspule durch (vermutlich) Überhitzung irgendwie länger geworden und hatte dann hinten angeschlagen, aber eben nur bei bestimmten Frequenzen, wenn die Auslenkung so extrem war (Weiche war gut!)

    Und ähnliches (Schwingspulenträger schlägt hinten an) hatte ich auch schonmal bei nem TT.

    Ein "schönes Kratzen", wenn harte Staubkörnchen oder irgendwas in den Spulenspalt reinkommt, kennt man ja sicher auch in diesen Kreisen, oder?

    Sicken, Schutzkalotten und Zentrierungen, an denen der Zahn der Zeit und der mechanischen Dauerbelastung zu stark genagt hat, iss ja quasi "normal".

    Aber da merkt man dann doch, welches Zeug mit "echter Qualität" gebaut wurde.

  • e-on
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    • 13. Februar 2026 um 14:56
    • #42
    Zitat von treibsand

    ...also wenn ich Vollgas geb, ist die Box danach kaputt...

    Ob das so hilfreich ist?!?

    Wenn das eine Einstellungstestfrage wäre, dann wärest du und alle anderen, die den Unterschied zw. Vollgas und Überlast nicht kennen bzw. über das nötige Feingefühl dafür nicht verfügen, raus. Techniker die Lautsprecher mit Vollgasgeben kaputt machen, sind Schädlich.

    Zitat von HaiFabian

    Wieviel Zeit und Veranstaltungen lagen denn zwischen dem Kauf und der besagten Veranstaltung?

    Garkeine, meine Geschichte ist fiktiv.

    Zitat von funkbrother

    Jetzt aber mal im Ernst:

    Wenn ich nen gaaanz langsamen Sinus-Sweep durchlaufen lasse, dann sind doch die allermeisten Schäden bei einer "passenden Resonanz-Frequenz" zu entdecken. Oder nicht?  1

    Dynamische Klaviermusik hat ja die schöne Eigenschaft, dass es ein recht obertonreiches Spektrum hören lässt, das ist auch nach meiner Erfahrung bestens geeignet um die (allermeisten) Schwachstellen hörbar zu machen. 2

    Und in der Praxis schaue ich mir die Lautsprecher schon genauer an, wenn also die Pappe irgendwo gerissen ist, sieht man das doch wohl auch, spätestens wenn ich das Ding ausbaue, was bei einer Fehlersuche - weils irgendwie zerrt und scheppert - dann eh sinnvoll ist. 3

    1: Es gibt noch genügend andere Fehler die sich damit nicht entdecken lassen, aber dazu brauch man Strom.

    2: Es gibt auch Schwachstellen die sich erst bei z.B. 15 A Strom bemerkbar machen.

    3: Es gibt viele Fehler die sind mit bloßem Auge Unsichtbar.

    Eine passive Frequenzweiche z.B., die eine Lötstelle mit Haarriss hat, oder der Verbindungspunkt zw. Schwingspulendraht und flexiblen Anschlussdraht hat ein weg, der meist unter einer schwarzen Kunstharzwurst auf der Menbran liegt. Diese Fehler können so fies sein, dass man sie nur mit hohem Stromfluss und dadurch auch starker mechanischer Belastung entdecken kann. Dazu reicht ein kurzzeitiger Vollgastest bei dem ordentlich Strom fießt.

    Alle Frequenzgeneratorfreunde und optischen Sucher hier werden diese Fehler nicht finden. Wer auch nur ein bisschen was von Strom versteht und weis was Übergangswiederstände sind, wie sie sich verhalten bei Kleinstrom und Hochstrom, der wird das nachvollziehen können. Leider scheint es davon hier nicht allzuviel zu geben.

    Vielmehr gibt es hier Profis die aus 20 - 30 s "Testvollgas" ein Dauervollgas machen bis die Box kaputt ist oder damit einige Stunden auf einem Anhänger mit voller Lautstärke rumfahren bis aus der Box nur noch Kartoffelsalat rauskommt.

    Halleluja

    :?:

  • Pfälzer
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    • 13. Februar 2026 um 16:33
    • #43

    Hast Du schlecht geschlafen?

    Du teilst mit ner Kelle aus, da würde Bud Spencer neidisch werden.

    Trotzdem: Grüße ^^

  • HaiFabian
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    • 13. Februar 2026 um 19:53
    • #44
    Zitat von e-on

    Wer auch nur ein bisschen was von Strom versteht und weis was Übergangswiederstände sind, wie sie sich verhalten be

    Alle Fehler wirst du nie finden können. Was ist z.B. mit Lunkern im Guß? Oder willst du auch eine Durchstrahlungsprüfung für jeden Gebrauchtteil machen? Mikroskopierung jeder Lötung?

    Auch Neuteile können verstecke Fehler haben.
    Und Widerstand wird ohne e geschrieben, egal ob viel oder wenig Strom durch sie fliesst.

  • Online
    funkbrother
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    • 13. Februar 2026 um 21:22
    • #45
    Zitat von e-on

    1: Es gibt noch genügend andere Fehler die sich damit nicht entdecken lassen, aber dazu brauch man Strom.

    2: Es gibt auch Schwachstellen die sich erst bei z.B. 15 A Strom bemerkbar machen.

    3: Es gibt viele Fehler die sind mit bloßem Auge Unsichtbar.

    Eine passive Frequenzweiche z.B., die eine Lötstelle mit Haarriss hat, oder der Verbindungspunkt zw. Schwingspulendraht und flexiblen Anschlussdraht hat ein weg, der meist unter einer schwarzen Kunstharzwurst auf der Menbran liegt. Diese Fehler können so fies sein, dass man sie nur mit hohem Stromfluss und dadurch auch starker mechanischer Belastung entdecken kann. Dazu reicht ein kurzzeitiger Vollgastest bei dem ordentlich Strom fießt.

    Alle Frequenzgeneratorfreunde und optischen Sucher hier werden diese Fehler nicht finden. Wer auch nur ein bisschen was von Strom versteht und weis was Übergangswiederstände sind, wie sie sich verhalten bei Kleinstrom und Hochstrom, der wird das nachvollziehen können. Leider scheint es davon hier nicht allzuviel zu geben.

    Weil Du mich so zitierst, muss ich kurz antworten, also:

    Ja nee, iss klar.

    Wenn Du natürlich derart ins Detail gehen willst, dann hätte ich auch noch mehr auf Lager...

    Aber hier geht es ja wohl kaum darum ALLE möglichen oder unmöglichen Fehlerchen zu finden.

    Kalte Lötstellen | Haarrisse | Kältespray und Heissluftfön | Schaltungen, die plötzlich von selbst schwingen | mechanischer Klopf-und-Drück-und Zieh-Test |und (zum Beispiel!) Relaiskontakte, die sich mit "etwas mehr Strom" wieder freibrennen (oder endgültig verschweissen), ja all das kenne ich als RF&FS-Techniker zur Genüge... ;)

  • robert müller
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    • 14. Februar 2026 um 00:40
    • #46
    Zitat von e-on

    Wenn das eine Einstellungstestfrage wäre, dann wärest du und alle anderen, die den Unterschied zw. Vollgas und Überlast nicht kennen bzw. über das nötige Feingefühl dafür nicht verfügen, raus.

    [...]

    Vielmehr gibt es hier Profis die aus 20 - 30 s "Testvollgas" ein Dauervollgas machen bis die Box kaputt ist oder damit einige Stunden auf einem Anhänger mit voller Lautstärke rumfahren bis aus der Box nur noch Kartoffelsalat rauskommt.

    Halleluja

    Du kommst da mit einer fiktiven Geschichte um die Ecke, bringst das so ein bisschen flapsig. Alle anderen steigen auf den Ton ein und antworten auch etwas humorig, und am Ende kommst du um die Ecke, so nach dem Motto "Ha! Das war ein Test, ihr seid alle durchgefallen!"

    Schon klar, du bist hier der alleinige Checker. Ham alle kapiert. Weitermachen! :rolleyes:

    P.S.: Lass mal deinen Humordetektor prüfen. Da scheint's auch irgendwo nen zu hohen Übergangswiderstand zu geben. ;)

  • guma
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    • 14. Februar 2026 um 09:10
    • #47

    Resch disch nedd uff. Er hat den Humor dieses Mal nur subtil verpackt:

    Zitat von e-on

    Übergangswiederstände

    ;)

  • robert müller
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    • 14. Februar 2026 um 09:52
    • #48

    Ach, ich reesche mich doch ned off. Wenn ich mich werklich offreesche wird, wird das doo ganz annasch abgehn. 😁

  • treibsand
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    • 16. Februar 2026 um 12:16
    • #49
    Zitat von e-on

    Wenn das eine Einstellungstestfrage wäre, dann wärest du und alle anderen, die den Unterschied zw. Vollgas und Überlast nicht kennen bzw. über das nötige Feingefühl dafür nicht verfügen, raus.

    ...ist nicht alles eine Frage der Einstellung?!?

    Vor etlichen Jahren habe ich mir gebraucht ein paar 12"/1" eines recht großen, englischen Herstellers aus einer recht fern der Ostsee gelagerten Alpenrepublik erstanden.

    Die hatten ab Werk so "suboptimal" verarbeitete Hörner, die aufgrund des Alters und des Paketdiensttransports einfach durchgebraochen waren (billiger End-90er Jahre Spritzkunststoff halt...).

    Glücklicherweise war bei einer Box das Ding ganz durch - sonst wäre mir dieser Fehler niemals (auch nicht mit Lautmachen oder 'flüchtiger' Sichtprüfung aufgefallen.

    Gebraucht ist immer ein Restrisiko, weil man keinem Hersteller/Großhändler/Vertrieb den Krempel um die Ohren hauen kann. Das muss man eben beim Erwerb mit einplanen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Online
    zegi
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    • 16. Februar 2026 um 12:27
    • #50
    Zitat von treibsand

    Gebraucht ist immer ein Restrisiko ... Das muss man eben beim Erwerb mit einplanen.

    Sehe ich auch so. Deshalb bezhalt man auch nur einen Bruchteil des Neupreises. Ist wie beim Chinamann direkt zu bestellen. Da kann es auch passieren, dass man nur einen ungenügenden Support oder keine Ersatzteile bekommt. Also muss man einen gewissen "Schwund" einkalkulieren.

    Wem das zu heikel ist, muss tiefer in die Tasche greifen. Es ist wie immer alles ein Kompromiss.

    Der Ton macht die Musik.

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