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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

HK Projektor Subs - ähnlich einem "großen HD15"?

  • berot
  • 29. Oktober 2003 um 10:59
  • berot
    Beiträge
    422
    • 29. Oktober 2003 um 10:59
    • #1

    http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Boxe…r_PA_System.jpg

    Das Bild zeigt eine Schnittzeichnung durch die HK Projektor - PA. Die Subs sehen, mit viel Phantasie, wie eine entrundete HD 15 aus. Nur die Speaker sind andersrum montiert.
    Dazu schreibt HK: "Horn und Druckkammer dieser Boxen sind so konstruiert, dass die massiven Magneten und damit die Schwingspulen durch die Schalldruckwellen aktiv gekühlt werden - je härter sie arbeiten, desto stärker der Kühleffekt. Dieses durchdachte Konzept unterbindet sehr effektiv die gefürchtete "Power Compression", der Wirkungsgrad der Basslautsprecher bleibt auch nach stundenlangem "Einheizen" voll erhalten. "

    Ein Kühleffekt kommt doch wohl eher dadurch zustande, daß die Chassis nicht in einer geschlossenen Kammer sondern "an der frischen Luft" werkeln oder?

    Eine Bemaßung der Projektor-Subs hat nicht zufällig jemand in der Schublade??? :wink: [/url]

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 29. Oktober 2003 um 11:56
    • #2

    absolut richtig erkannt.

    die projektor sind bandpasshörner ähnlich den orginal hd-15.
    irgendwo hat aw-audio einen fast genauso aussehenden plan rumfliegen gehabt.
    kannst ihn ja mal fragen.

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 29. Oktober 2003 um 12:07
    • #3

    Thomas:
    na ja, Bandpasshörner auf jeden Fall und dadurch schon ähnlich, gibt aber trotzdem einige (m.E. heftige) Unterschiede:
    erstmal sind da 18" drin, dann sieht die Druckkammer deutlich grösser aus, als beim HD15, zudem ist der "Horn"-Weg nochmal kürzer (Halsöffnung ist ja ganz unten der breite Schlitz, das "Horn" also nur das schräge Brett davor). Mund ist 50x70, also etwas grösser als HD15, bräuchte man also schon mindestens 4-6 Stück auf einem Haufen. Das Konzept finde ich ja echt gut, aber ob die Ausführung so clever ist? Da das ja Aktivboxen sind mit eingebauter Entzerrung (von HK hochtrabend OFR genannt, sind aber im Endeffekt auch nur fest eingestellte EQ-Schaltungen), wäre mal interessant, wie die den Bassbereich boosten.
    Ich muss mal nachgucken, evtl. hab ich daheim noch weitere Infos.
    Bis denn, CU
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • Giovanne
    Beiträge
    51
    • 29. Oktober 2003 um 12:21
    • #4
    Zitat von "berot"

    Ein Kühleffekt kommt doch wohl eher dadurch zustande, daß die Chassis nicht in einer geschlossenen Kammer sondern "an der frischen Luft" werkeln oder?


    Ja genau. Die meinen mit so konstruiert, dass sie den TT umgedreht haben.


    Gruß
    Giovanne

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 29. Oktober 2003 um 13:03
    • #5

    Naja hast Du Dir das System mal angehört.

    Hier fragen sich ja einige ob es sinn macht ein HD18 zu haben. Dieses System liefert im Grunde die Antwort.

    Meiner Meinung nach klingt es etwas seltsam zwischen den Bässen und den Tops. Überleg mal warum das so ist :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • berot
    Beiträge
    422
    • 29. Oktober 2003 um 13:37
    • #6

    Gehört habe ich die noch nicht. Ich finde nur die Lösungen interessant. Zum Beispiel auch, beim Topteil die Hornwandungen mit Noppenschaum zu dämmen.

    Alles irgendwie seltsam und so gar nicht logisch (logisch für Anfänger).

    Aber es gibt ja immer mal designerische Stilblüten, die dann trotzdem irgendwie klingen. Man denke da nur an EV's MT4 oder Karlsonkoppler 8)

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 29. Oktober 2003 um 13:45
    • #7

    Hallo,

    Der Noppenschaum an den Mitteltonhornwaenden hat wohl schon seinen Grund. Bei der Trennfrequenz vom 12" zum 2" hast du ja die Wahl, PP oder Fgang mit Noppen glaetten :)

    Dass es komisch klingt liegt wohl auch an der hohen Uebergangsfrequenz, der 18er muss ja recht weit raufspielen.

    Das soll aber auch ein erschwingliches plug and play System sein und keine highend PA...

    Ich fand sie ganz OK, als ich sie bei MP mal hoeren konnte. Speziell wenn man den guenstigen Preis bedenkt. Gebraucht so um die 5k€ zu kriegen. Wenn ich mit einer kleinen band tingeln wuerde und jeden tag woanders mein Zeug aufbauen muss....

    Im Prinzip ist dieses BP Horn IMHO ein interessantes Prinzip, weil es noch recht klein bleibt und im kleinen Setup vernuenftigen Tiefgang hat. Brutalski techno ist aber sicher nicht Ziel bei der Entwicklung gewesen :)

    cu
    martin

  • chb
    Beiträge
    895
    • 29. Oktober 2003 um 14:18
    • #8
    Zitat von "berot"


    Aber es gibt ja immer mal designerische Stilblüten, die dann trotzdem irgendwie klingen. Man denke da nur an EV's MT4 oder Karlsonkoppler 8)

    was an der mt4 lässt dich dieses system als designerische stilblüte einstufen?

  • berot
    Beiträge
    422
    • 29. Oktober 2003 um 14:40
    • #9
    Zitat von "chb"

    was an der mt4 lässt dich dieses system als designerische stilblüte einstufen?

    Meines Wissens waren das die ersten (professionellen) Boxen, bei denen man die Rückseite der Chassis sehen konnte. Und dann war die Anordnung der 18 - Zöller ja nun auch nicht gerade alltäglich. Bis dato sah man von Basschassis nicht allzu viel bis garnix.

    Stilblüte ist ja auch nicht im Geringsten negativ gemeint - sagen wir eben lieber "ungewöhnlich" :roll:

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • aw-audio
    Reaktionen
    47
    Beiträge
    4.243
    • 29. Oktober 2003 um 14:56
    • #10

    Hab ne größere Verison eines 18" Bp horn, was o-wunder auch ohne Ex vernünftige pegel produziert.
    Das HK teil ,ich weis nicht, sieht konstruktiv gesehen, so nach pasuengag aus.
    Bphörner jedenfalls baut man anders,
    Hab auch ma experimentiert ,chassi backward, aber trotz volumen berücksichtigung der VK und BK (also SW ein stück zurückgesezt) ergab einen schlechteren, irgendwie mulmigeren klang.
    Ich jedenfalls bin ein freund der richtig positionierten chassis.

  • chb
    Beiträge
    895
    • 29. Oktober 2003 um 15:36
    • #11
    Zitat von "berot"

    Meines Wissens waren das die ersten (professionellen) Boxen, bei denen man die Rückseite der Chassis sehen konnte. Und dann war die Anordnung der 18 - Zöller ja nun auch nicht gerade alltäglich. Bis dato sah man von Basschassis nicht allzu viel bis garnix.

    Stilblüte ist ja auch nicht im Geringsten negativ gemeint - sagen wir eben lieber "ungewöhnlich" :roll:

    o.k., ja, so gesehen waren die etwas ungewöhnlich.

    bei der kiste gings darum, in einem von den außenmaßen her vorgegebenen gehäuse irgendwie vier 18"er unterzubringen, und damit dann die bestmögliche performance zu erreichen.

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 29. Oktober 2003 um 17:55
    • #12

    ...

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (14. Februar 2005 um 23:58)

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Oktober 2003 um 18:06
    • #13

    hier muss ich wolfgang recht geben

    evtl hätt es mit BR mehr gebasst.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Oktober 2003 um 18:20
    • #14

    Wo bitte, soll denn bei dem oberen Bass die warme Luft hin? Die wird da drin bleiben, so lange kein Wind (der natürliche) weht. Wenn man Frontschaum davormacht, kann man das ganz vergessen. Der Sub macht auch nicht so viel Hub, dass so viel heisse Luft entweichen kann. Allerdings etwas besser als geschlossene Kammer ist es wohl. Dennoch steigt warme Luft nunmal nach oben.
    Funktioniert das Prinzip nicht auch, wenn man die Würfel auf die Seite legt?
    Dann klappts auch mit der Kühlung, aber das Frontmass passt evtl. nicht mehr.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 29. Oktober 2003 um 18:57
    • #15

    Ist wohl eher warme Luft aus der Marketingabteilung.

    Da zirkuliert doch nix, sondern wird nur was hin und her bewegt :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • berot
    Beiträge
    422
    • 29. Oktober 2003 um 20:28
    • #16
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Ist wohl eher warme Luft aus der Marketingabteilung.

    Da zirkuliert doch nix, sondern wird nur was hin und her bewegt :wink:

    Dieser Umstand hat mir folgende Idee kommen lassen:

    Die meisten verwendeten Baßchassis haben doch eine Bohrung hinten durch die Polplatte zur Spulenbelüftung. Da schwingt aber auch nur was hin und her ohne richtig zu kühlen. Wie wäre es denn, wenn man in diese Bohrung kühle Luft bläst? Ginge technisch einfach zu machen - stabiles Rohr so einkleben, daß die Bohrung umschlossen wird und eine Luftverbindung nach draußen besteht. Wenn das Rohr (z.B. 40er Abflußrohr) einerseits fest auf dem Magneten und andererseits durch die Gehäuserückwand geführt (und verklebt) wird, zieht das System auch keine "Falschluft". Jetzt hätte man die Möglichkeit, mittels dünnerem Rohr oder Schlauch, der durch das dicke Rohr geführt wird, kühle Luft in den Schwingspulenraum zu blasen (Minilüfter aus dem PC - Bereich gibts ja in allen möglichen Größen). Die erwärmte Luft wird so rausgedrückt und Spule wie Magnet bleiben kalt.

    Ich weiß, klingt ziemlisch russisch und nach Bastelfred - aber so könnte ich mir eine effektive Chassiskühlung vorstellen (sofern man die überhaupt braucht). Mach doch mal einer ein Patent und verticke das an HK ... :lol: :lol: :lol:

    Ach übrigens - vorhin sind meine 4 bestellten LF gekommen. Günstig bei ebay gezogen. Machen erst mal mechanisch einen guten Eindruck, Pappe wabert nicht und ist ziemlich steif und stark, Magnet ist reichlich, Spule mit 3 Zoll auch fett genug. Kein Vergleich mit den Zonenpappen oder dem Zeuch namens Ravemaster & Co. :P
    Übernächste Woche ist das Holz für die Hörner fertig gesägt und dann werde ich mal sehen, was da so geht. Nach all den kontroversen Meinungen hier bin ich echt gespannt. Da ich keinen Vergleich habe, kann ich dann allerdings nur sagen: drückt und klingt, oder eben nicht. :-?

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • ERICH
    Reaktionen
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    4.276
    Marktplatz Einträge
    2
    • 29. Oktober 2003 um 21:20
    • #17

    berot

    bat doch gleich mal noch ein BR Gehäuse dazu, um nen objektiven vergleich zu haben, würd mich (und ander) mal interessieren.


    MfG


    ERICH

  • pm-acustics
    Profi
    Reaktionen
    24
    Beiträge
    3.542
    • 29. Oktober 2003 um 23:14
    • #18
    Zitat von "berot"

    Dieser Umstand hat mir folgende Idee kommen lassen:

    Die meisten verwendeten Baßchassis haben doch eine Bohrung hinten durch die Polplatte zur Spulenbelüftung. Da schwingt aber auch nur was hin und her ohne richtig zu kühlen. Wie wäre es denn, wenn man in diese Bohrung kühle Luft bläst? Ginge technisch einfach zu machen - stabiles Rohr so einkleben, daß die Bohrung umschlossen wird und eine Luftverbindung nach draußen besteht. Wenn das Rohr (z.B. 40er Abflußrohr) einerseits fest auf dem Magneten und andererseits durch die Gehäuserückwand geführt (und verklebt) wird, zieht das System auch keine "Falschluft". Jetzt hätte man die Möglichkeit, mittels dünnerem Rohr oder Schlauch, der durch das dicke Rohr geführt wird, kühle Luft in den Schwingspulenraum zu blasen (Minilüfter aus dem PC - Bereich gibts ja in allen möglichen Größen). Die erwärmte Luft wird so rausgedrückt und Spule wie Magnet bleiben kalt.

    Ich weiß, klingt ziemlisch russisch und nach Bastelfred - aber so könnte ich mir eine effektive Chassiskühlung vorstellen (sofern man die überhaupt braucht). Mach doch mal einer ein Patent und verticke das an HK ... :lol: :lol: :lol:

    :-?

    Sorry die Zwangskühlung gibt es schon, Community hat das mit dem Airforce System schon in fast allen Wegen zelebriert.
    Das mit dem Patent wird wohl nix :D
    Ansonsten gute Idee, wie wäre es mit Wasser oder Stickstoff ?? :lol: >Kampf der Powercompression

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 29. Oktober 2003 um 23:22
    • #19

    Irgendwer hat mal heatpipes angesprochen, das koennte eine gute Idee sein.

    Die Polkernbohrung denke ich bringt schon was. Wenn ich einen 18er freeair in 120cm Hoehe bei 6-8mm Hub halte, spuere ich auf den Fuessen den Luftzug von der Bohrung. Da findet also offensichtlich ein reger Luftaustausch statt.
    Und selbst im kleinsten geschlossenen gehäuse wird sich die Luft nicht auf VC Temperatur aufheizen. So gesehen immer noch eine gewisse Kuehlwirkung bis sich dann mal ein Gleichgewicht einstellt.

    cu
    martin

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 29. Oktober 2003 um 23:52
    • #20

    ...

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (14. Februar 2005 um 23:54)

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