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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Kühlung von magneten

  • tthorsten
  • 30. Oktober 2003 um 09:09
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 30. Oktober 2003 um 09:09
    • #1

    hier mal bitte die diskussion rüber zeihen und kopiern


    als tipp

    bei community nach Airforce suchen


    bei SA zum XL system

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 30. Oktober 2003 um 11:13
    • #2

    Guten Morgen,

    die Kühlung des Magneten selbst ist nicht effektiv, der sinnvollste Weg ist der Luftaustausch ( Zirkulation ) der Luft im Polspalt.

    Der Magnet / das Metall leitet die Wärme zu langsam ab, bis da eine spürbare Kühlung erfolgen würde wäre a ) die Schwingspule schon lange abgeraucht und b) ein horrender Kühlkörper notwendig.

    Ergo, falscher Ansatz.

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 11:41
    • #3
    Zitat von "FNR"


    die Kühlung des Magneten selbst ist nicht effektiv, der sinnvollste Weg ist der Luftaustausch ( Zirkulation ) der Luft im Polspalt.

    Dachte ich ja eben auch. Andere Möglichkeit als das mit den Rohren: die Polkernbohrung mittels eingeklebter rechteckiger Metallplatte in zwei Halbmondhälften teilen. In die Eine Hälfte Gebläseluft leiten, die Abwärme geht dann durch die andere Hälfte raus.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • www.malareen.de
    Beiträge
    1.731
    • 30. Oktober 2003 um 12:08
    • #4

    Ich halte die Geschichte mit einer zusätzlichen externen Kühlung für überflüssig !
    Warum sollte man einen Speaker mit extrem viel Leistung powern, mit so viel Leistung das eine zusätzliche Kühlung notwendig wird ?
    Es wird sicherlich Möglichkeiten geben so eine Kühlung zu basteln, nur lohnt sich der Aufwand, auch von der finaziellen Seite gesehen ?

    Wofür der ganze Aufwand ?
    Um mehr Schalldruck zu erziehlen ?
    Um mit nur einen 15"er Sub je Seite 1000 Leute zu beschallen ?
    Ist es nicht besser einfach einen zusätzlichen Sub hinzustellen, als so einen nicht gerade Erfolg versprechenden Aufwand zu betreiben ?

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 12:48
    • #5

    [quote="http://www.malareen.de"]
    Warum sollte man einen Speaker mit extrem viel Leistung powern, mit so viel Leistung das eine zusätzliche Kühlung notwendig wird ?Wofür der ganze Aufwand ?
    quote]

    Reine Vorsichtsmaßnahme, falls dem Toni mal der Summenfinger zuckt oder der Limiter abgeschaltet wurde. :-?

    Klar ist es eigentlich nicht nötig. Aber schaden kann es sicher nicht.
    Ich habe auf meinem Motorrad auch immer 'nen Helm auf. Gebraucht habe ich den noch nie ...

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • text&ton
    Profi
    Beiträge
    590
    • 30. Oktober 2003 um 13:15
    • #6

    berot:
    Nur sind die Folgen der Überlast beim LS und beim Kopf nicht vergleichbar...

  • RaveN
    Beiträge
    258
    • 30. Oktober 2003 um 13:42
    • #7

    naja, sind beide kaputt nach dem Gau, irgenwie schon vergleichbar...

    bloss wie beim Kopf das Reconen... Coneheads? ;)

  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 30. Oktober 2003 um 18:44
    • #8
    Zitat von "FNR"

    Guten Morgen,

    die Kühlung des Magneten selbst ist nicht effektiv, der sinnvollste Weg ist der Luftaustausch ( Zirkulation ) der Luft im Polspalt.

    Der Magnet / das Metall leitet die Wärme zu langsam ab, bis da eine spürbare Kühlung erfolgen würde wäre a ) die Schwingspule schon lange abgeraucht und b) ein horrender Kühlkörper notwendig.

    Ergo, falscher Ansatz.

    Gruß

    Frank N. Stein

    Alles anzeigen

    Die Wärmeübertragung Schwingspule-Magnet ist garnicht mal so schlecht! Wenn mann mal ein Speaker recht überlastet wird der Magnet zimlich Warm :D Eine Kühlung könnte nicht schaden, aber es wird wol zu aufwendig...
    PS: Diese Thema hatten wir schon einmal...

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 31. Oktober 2003 um 01:19
    • #9

    "Die rückwärtigen Volumina für die 15-Zöller haben einen Entlüftungsschacht, der direkt mit der Kernbohrung verbunden ist, wodurch die Hitze aus der 2"-Kernbohrung direkt nach außen abgeführt wird."

    Testbericht Föön Neom 1 in PP 10/2000

    mfg

    emmanuel

  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 31. Oktober 2003 um 07:36
    • #10

    [/quote]

    Die Wärmeübertragung Schwingspule-Magnet ist garnicht mal so schlecht! Wenn mann mal ein Speaker recht überlastet wird der Magnet zimlich Warm :D Eine Kühlung könnte nicht schaden, aber es wird wol zu aufwendig...
    PS: Diese Thema hatten wir schon einmal...[/quote]

    Guten Morgen Hannes,

    das Problem dabei ist nicht die Wärmeübertragung sonder die Abführung.

    Während dein Magnet "ordentlich" warm, ich nenn es mal handwarm, wird herschen an der Schwingspule schon mal Temperaturen von guten 300 Grad ( bei einigen Chassis durchaus mehr )!

    Ein echter Kühlkörper würde annähernd genau so heiss werden ... zumindest könntest du ihn nicht anfassen.

    Kleines Beispiel warum das auch sinnlos ist.

    Entferne mal bei deinen Endstufen den Kühlkörper nur um 1mm von den Transistoren !

    Ich versicher dir schnellen Hitzetod wegen fehlender Ableitung, da kannst du den Kühlkörper so gross machen wie du möchtest.

    Luft ist ein hervorragender Isolator.

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 1. November 2003 um 17:34
    • #11

    Um den Wärmeübergang Schwingspule/Polplatte zu verbessern kann mann auch die Polkernbohrung VERSTOPFEN :o (kein Tippfehler).

    Siehe hier:

    http://www.klippel.de/pubs/Klippel,%…DAGA%202003.pdf

    Und ist im Nachhinein auch logisch und nachvollziehbar. Der verminderte Impedanzpeak ist auch nicht schlecht. Mann muß allerdings die Möglichkeit haben, die veränderten Parameter zu messen......
    (um das Totvolumen klein zu halten macht ein zylindrischer Stöpsel in der Bohrung Sinn).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • TBF
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    • 1. November 2003 um 23:37
    • #12

    Gelöscht wegen Mod Differenzen

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

    Einmal editiert, zuletzt von TBF (11. August 2005 um 00:35)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 2. November 2003 um 00:00
    • #13

    Ich hab mal die Bohrung zugeklebt. Klirrt hoerbar mehr. Man faengt sich halt andere Probleme ein. Klippel geht bei dem pdf ja davon aus, dass die Luft brav durch die Spinne zischt. Tut sie aber nicht wirklich.

    Vielleicht ist die heute uebliche herstellerseitige Loesung ja ganz gut, zusaetzlich zur Polkernbohrung noch ein paar Bohrungen zusaetzlich an der hinteren Polplatte anzubringen.

    cu
    martin

  • SRAM
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    5.548
    • 2. November 2003 um 08:52
    • #14

    Eine Entwicklung von JBL (1987 !):

    http://www.jblpro.com/pub/technote/tn_v1n18.pdf

    und hier die Weiterentwicklung:

    http://www.jblpro.com/pub/technote/tn_v1n22.pdf

    ......die 20 Jahre Patentlaufzeit sind eben noch nicht um :wink: , noch drei Jährchen warten und es gibt viele derartige Treiber :) .


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 2. November 2003 um 09:19
    • #15

    Weiss nicht, bei 18Sound scheints auch zu funktionieren, wenn man als Indiz die PC hernimmt.

    Ich kenn mich mit sowas nicht aus, hab also keine Ahnung wie 18Sound das macht. Die resultierenden Werte entsprechen aber in etwa den JBL's. Warum ich auf keinen Fall JBL will? Weil sie das 3-5fache kosten :)

    Bei allen anderen Herstellern ist PC nicht angegeben, muesste man nachmessen. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass das eher eines der kleineren Probleme ist...

    cu
    martin

  • Nikki
    Beiträge
    107
    • 2. November 2003 um 10:57
    • #16

    Hallo,
    einen recht interessanten und wirkungsvollen Weg, um die VC-Temperatur, und damit die PC
    niedrig zu halten, zeigt u.a. die Fa. Volt.

    Ein paar Info´s - leider sind die mit Messschrieben äusserst sparsam - gibt´s unter : http://www.voltloudspeakers.co.uk/Loudspeakers/R…al_chassis.html

    Nachteile: Die reale Membranfläche ( SD ) ist im Gegensatz zu
    herkömmlichen Chassis etwas niedriger ( 12"= 480cm² / 15" = 755cm² )
    und vor allem der Preis :oops:

    Nikki

  • maha
    Beiträge
    663
    • 2. November 2003 um 23:45
    • #17

    @ Sram

    Du meinst:Um den Wärmeübergang Schwingspule/Polplatte zu verbessern kann mann auch die Polkernbohrung VERSTOPFEN (kein Tippfehler).

    Hey! Ganz stimmt das nicht.
    Es geht um "Fahrtwindkühlung"! Also um das Herumführen des Luftstroms um die heissen Stellen bei möglichst guter Abfuhr der erwärmten Luft.
    Wegblasen benötigt ein Druckgefälle. Unter der Dustcap wird die Luft komprimiert. Sie kann daher den Druck über die Polkernbohrung abbauen. Falls der Kern durchbohrt ist.
    Ist die Spinne durchlöchert, dann muss die von der Dustcop gepumpte Luft rund um die Coil wandern...... es kühlt.
    Anders ginge es auch: Eine "dichte" Spinne pumpt die Kühlluft und der LS weist KEINE Dustcap auf. Er schmückt sich aber mit einem PhasePlug... und bläst im Spalt die heisse Luft aus.
    (Psst, das sag ich schon immer: Phaseplugs bei HiFi-Chassis dienen nur der Kühlung! )

    Gruß, maha

  • SRAM (2)
    Beiträge
    24
    • 3. November 2003 um 13:06
    • #18

    Gemeint ist folgendes (bei Klippel):

    Luft unter dustcap komprimiert --> wird durch Luftspalt gepreßt (was sehr gut kühlt da hohe Geschwindigkeit) --> strömt dann in den Ringspalt Magnet/Polkern

    wenn Ringspalt nicht ventiliert (Bohrungen wie bei RCF oder SVG JBL), dann wird auch dort die Luft komprimiert und strömt nun zusammen mit der aus der Dustcap eingeströmnten Luft auf der anderen Seite der Schwingspule (wieder sehr hohe Strömungsgeschwindigkeit, d.h. insbesondere guter Wärmeübergang an die Polplatte) aus unter die Spinne.

    Ist diese durchlässig oder ventiliert/gelocht, so kann die Luft nun ausströmen, ist es eine silicon-spider und nicht ventiliert geht das Ganze natürlich nicht :wink: .

    Gruß SRAM

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