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laptop->aufnehmen-> NETZBRUMMEN

  • millse
  • 17. Dezember 2003 um 22:33
  • millse
    Beiträge
    11
    • 17. Dezember 2003 um 22:33
    • #1

    hi leutz!
    ich hab mir nen laptop zugelegt und wollt damit nun aufnahmen von unserer band machen. es ist nen 2600er mit 1024 mb ram. sollte also ok sein. dann hab ich mir dazu ne magix EMI 6|2 geleistet. (von der ich bisher im zusammenhang mit samplitude 7 echt begeistert bin)

    also, nun zu meinem problem, sobald ich im netzbetrieb an's mischpult gehe hab ich nen netzbrummen, oder eher hochfrequentes netzteilbrummen, was mich an alte C64 zeiten zurückerinnert... damals waren die sounds allerdings gewollt.
    nunja, im akkubetrieb isses halt weg, allerdings reicht mir das vonner zeit nicht aus.
    wenn ich den schutz abklebe(ja, hackt mir die hände dafür ab :o) ) dann isses komplett weg das störgeräusch.
    nunja, des iss ja nu aber nich so die perfekte lösung.

    wenn ihr ne bessere und sicherere lösung für mich habt, dann lasst mich bitte daran teilhaben

    mfg
    millse

  • ohrange
    Beiträge
    44
    • 18. Dezember 2003 um 12:19
    • #2

    hallo,
    ein altbekanntes problem, sicher auch hier im forum schon behandelt, und wie von dir schon erkannt ist es ein masseschleifenproblem, und das lässt sich in den allermeißten fällen durch symetrische (erdfreie) leitungsführung beheben. also eine di-box (trafosymetriert = galvanisch getrennt) dazwischen und das brummen sollte vergangenheit sein.

    falls euer mischpult nur unsymetrische eingänge hat brauchts eventuell noch eine 2. di-box, um aus dem symetrischen signal wieder ein asymetrisches zu machen.

    flo

  • rockline
    Profi
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    • 18. Dezember 2003 um 15:58
    • #3

    Geh in ein Car HiFi Geschäft, und kaufe dir da Massetrenner in Stereo!

    Das sind kleine Kistchen mit zwei 1:1 Trafos drin, Cinch rein und raus und das gebrumme ist weg.

    So ein Trenner kostet im Laden um die 20.-

    Qualität? Hmmm....es gibt da Unterschiede....ausprobieren was sich eignet.
    Ich hab immer so ein paar billige Monacorteile im Toolkoffer, machen gute Dienste und kosten fast nichts...

    Letztendlich mache ich nur einfache Demomitschnitte und keine Basis fürs nächste Livealbum.. :wink: -aber der Sound ist ok..
    Stefan

  • millse
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    11
    • 20. Dezember 2003 um 18:23
    • #4

    hi leutz, danke für eure antworten, allerdings war mir das mit den DI boxen schon vorher klar, hätt ich ja auch schreiben können, sorry.
    ich hab eigentlich an nen andren lösungsversuch gedacht, was den strom angeht. da ich am selben stromkreis dran bin, quasi anner selben dose, hätte ich ein solch extremes quitschen und brummen nicht erwartet. kann es auch mit dem stromnetz selbst zusammenhängen? und was könnt ich, ohne mir jetzt 8 DI's zu holen (6 IN + 2 OUT) und ohne den schutz abzukleben, ausprobieren?

    thx für eure antworten
    millse

  • DJ-JAJA
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    • 30. Dezember 2003 um 22:49
    • #5

    rockline hats doch geschrieben!!! :-?

    Die Teile laufen auf Chinch.
    Kannste bei mir bestellen.

    Alerdings lohnt sich ein Stück ja kaum.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • slayer
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    • 31. Dezember 2003 um 01:27
    • #6

    er will ja auch 8...

    hauptsarre gitarre !

  • tallica0815
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    150
    • 31. Dezember 2003 um 02:52
    • #7

    Das gleiche Problem hatte ich auch. Das Brummen kommt nicht vom Netzteil, es handlet sich dabei um sogen. Busgeräusche....d.h. Fetsplatte etc. Diese werden dann über die Masse im Stromkabel auf die anderen Geräte übertragen. Da hier mal die Lösung und hier mal die funktioniert , gibts da eigentlich kein Patentrezept für... ich habe schon so viel ausprobiert, aber im endeffekt ist es das einfachste die Masse wirklich abzukleben/abzuschrauebn oder über ein masseloses Verlängerungskabel rauszunehmen. Das ganze stellt auch gar kein Problem da, da ein Notebook eh nur mit 9V an den extremsten Stellen arbeitet ... die meißten Komponenten brauchen sogar nur Milivolt. Dir kann also gar nichts passieren, selbst wenn du einen gewischt bekommst (was bei den Plastikgehäusen aber eher selten ist), ist es nicht schlimmer, als wenn du an eine 9V Block Batterie packst. Ich mache das seit über einem Jahr so, und habe absolut keine Probleme.

  • slayer
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    • 31. Dezember 2003 um 13:17
    • #8

    Na das ist ja wohl nicht ganz richtig.
    Durch ausschalten der Masse, schaltest du dir auch den Fi ab. Und wenn dein Notebook nen Kurzen hat, kann es durch aus passieren, das dir deine Hauselektronik abbrennt.

    Es ist allerdings die einfachste Möglichkeit, aber nicht so ungefährlich wie das hier von tallica0815 dargestellt wird.
    Hier kann dir ein Trenntrafo weiter helfen, kost aber was und ist schwer.

    Für diese Verharmlosung gibts jetzt noch diesen :evil:

    hauptsarre gitarre !

  • tallica0815
    Beiträge
    150
    • 31. Dezember 2003 um 15:17
    • #9

    Naja, mein Elektriker hat mir da aber was ganz anderes erzählt. Der hat ein absolutes OK gegeben. Was jetzt ein Fi ist, weiß ich jetzt leider nicht. Bin ja selbst keiner. :wink: Wenn Ihr mir das erklären könnt, warum da andere Geräte kaputtgehen können sollten, dann lass ich mich gerne eines besseren belehren, aber solange bleibt nur zu sagen, dass es bei mir siet über einem Jahr keine Probleme gab.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 1. Januar 2004 um 12:04
    • #10

    Leute,

    zweierlei:

    Schutzleiter (PE) klebt man nicht ab. Wenn's doch mal brennt und es wird nachher sowas gefunden, bekommt die Versicherung vor Freude feuchte Augen, weil die dann nix zahlen.
    Außerdem heißt der Schutzleiter so, weil er schützen soll.
    Weiterhin benötigen manche SNT's (Schaltnetzteile) den PE zur Entstörung. Klebt man den ab, kann es sein, daß man in die Tonanlage Einstreuungen vom SNT bekommt.

    Die Lösung ist recht einfach: man besorge sich entweder
    - hinreichend DI-Boxen oder ähnliche Massetrenner oder
    - ein SNT hinreichender Leistung OHNE PE für den Schlepptop (sowas gibt's auch, die sind innen etwas anders beschaffen, haben eine verstärkte Isolation zwischen der Netz- und Niederspannungsseite)

    MfG

    DirkB

  • hasenfuß
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    • 3. Januar 2004 um 15:45
    • #11
    Zitat von "slayer"

    Durch ausschalten der Masse, schaltest du dir auch den Fi ab. Und wenn dein Notebook nen Kurzen hat, kann es durch aus passieren, das dir deine Hauselektronik abbrennt.


    verwechselst du da nicht fi und sicherung ??
    im rechner kommen lediglich 15-25 v dc auf einer zweiadrigen
    leitung an, keine chance, den fi auszulösen...

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • slayer
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    • 3. Januar 2004 um 16:35
    • #12

    das ist doch völlig egal, zumal vor dem netzteil auch 230v anliegen. der schutzleiter schützt ja auch noch vor mehr. wenn zb dein kabel schon ein bissl runter ist und einige äderchen durch sind, setzt dort ohne schutz das sog. schweißen ein und du hast nen schönen kabelbrand. das bekommst du vorher gar nicht mit.

    lasst einfach solchen unsinn...

    hauptsarre gitarre !

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 3. Januar 2004 um 18:41
    • #13

    uiui...es ging um nen laptop! zumindest meiner hat keinen schutzleiter, da trafo extern und schutzisoliert. die zuleitung kommt über ormalen flachstecker. auch hab ich noch keinen laptop mit schutzleiteranschluß gesehen...bin aber auch erst was über 30... :wink:

    mit sicherheit gehts hier um ne masseschleife oder impedanzanpassung. und dazu wird die weiter oben beschriebene kleine schwarze box benötigt.

  • SimonFB
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    • 3. Januar 2004 um 22:46
    • #14
    Zitat von "Wulfson"

    auch hab ich noch keinen laptop mit schutzleiteranschluß gesehen...

    Da schreit der Informatiker einmal laut: Ja!
    Auf Grund des Platzbedarfes der Schukostecker gibt es selbige im Notebookbereich quasi nicht.

    Am Anfang war das Licht

  • slayer
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    1.478
    • 4. Januar 2004 um 03:58
    • #15

    Die meisten haben keinen, aber es gibt auch welche mit Kaltgeräte-Anschluß und der besagte sollte ja so einen haben...

    hauptsarre gitarre !

  • rockline
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    • 4. Januar 2004 um 12:24
    • #16

    Viele NB Netzteile haben einen 230V Anschluß mit so einer 3poligen, seltsam aussehendem Netztkabelbuchse!

    Innerhalb des NB Netzteils gibt es im Eingangsbereich der Schaltung ein Netzfilter, oftmals verbunden mit Überspannungsschutz, um die CE Kennzeichnungspflicht zu erfüllen.
    Solche Netzteile arbeiten als SMPS und erzeugen mächtig Oberwellen, die nicht zurück ins Netz gelangen dürfen.

    Die Netzfilter funktionieren auf Schutzleiterbezugspunkt. Dafür ist der in erster Linie ins Netzteil geführt.
    Vom Netzteilinternen Schutzleiteranschluß gibt es eine (vorgeschriebene) Verbindung zur Sekündärmasse (also dem Minuspol der Niederspannungsseite), die über das 2polige DC Kabel zum NB geführt wird.

    Das NB selbst erzeugt intern eine weitere Spannungsversorgung mit Abwärtsreglern, die ebenfalls getaktet sind! Diese Taktsignale UND der Bustakt (der auf auf Masse bezogen läuft) gelangen nun rückwirkend (bedingt durch die Masseverbindung) auf das Schutzleiterniveau.

    Schließt man das NB an eine geerdete PA an, fließt ein Differenzstrom über die PA Erde - das Audioanschlußkabel - und den NB Schutzleiter (Masse).
    Diese mit Taktfrequenzen modulierte Differenzspannung ist was ihr hört!

    Abkleben des PE unterbricht zwar den Stromausgleich der Differenzspannung - aber das Netzteilinterne Filter arbeitet nicht mehr Vorschriftsmäßig, also nicht zulässig.

    Zudem sind im Netzteil die internen Kühlbleche der Taktransistoren, der Wandlertrafo und Bereiche der Platine an den Schutzleiter angeschlossen.
    Bei durchgeschlagenen Endtransistoren und dabei durchgebrannten Silikonisolationsfolien steht das Kühlblech unter Gleichspannung in Höhe 330V bezogen auf unser Netzerdpotenzial!!

    :o Wer jetzt das NB oder die PA anfasst bekommt einen vom feinsten gepflastert :o !

    Bei den internen Betriebstemperaturen solcher Netzteile könnte man mit diesem Kollaps irgendwann rechnen. Die Isolationssilikone brennen zwar sehr selten weg - aber die Möglichkeit ist gegeben, und daher keine Experimente mit PE wegkleben!!

    Lieber Lineübertrage kaufen, 20.- und ihr habt Ruhe und alles ist sicher.
    Stefan

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 4. Januar 2004 um 14:14
    • #17

    SimonFB:

    Da schreit der Ingenieur laut: Gibt es doch! :D
    Hatte ich auch nie für möglich gehalten, bis eines Tages durch sowas und ein defektes Batterieersatzgerät beim Messen an einem Kfz ein kompletter Meßverstärker in Rauch aufgegangen ist.

    MfG

    DirkB

  • noiseshaper
    Beiträge
    439
    • 4. Januar 2004 um 15:18
    • #18

    ne anmerkung noch zum fi: der löst auch ohne schutzleiter aus. sollte er zumindest. (stichwort Summenstromwandler)

    das soll trotzdem niemanden zum abkleben verleiten, das tut man grundsätzlich nicht.

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