wie verhält es sich denn nun mit den Kondensator-Kapseln?
BK 01
atm33a
mce 530
at pro 37
c 391
at 4041
c 1000
sm 91
welches sind nun prepolarized und welche nicht??
wie findet man sowas raus?
beim großen T steh immer nur KOndensator
wie verhält es sich denn nun mit den Kondensator-Kapseln?
BK 01
atm33a
mce 530
at pro 37
c 391
at 4041
c 1000
sm 91
welches sind nun prepolarized und welche nicht??
wie findet man sowas raus?
beim großen T steh immer nur KOndensator
Wenn der Hersteller es nicht angibt, kannst Du das MIkro nur aufsägen... :-)))
Aber mal im Ernst - wozu ist Dir diese Information so wichtig (oder gar ein Kriterium für Deine Kaufentscheidung)?
Die Zeiten, in denen Elektret für schlecht stand sind schon seit Jahrzehnten vorbei, die Materialentwicklung ist eben nicht stehengeblieben. Es kommt heute nicht mehr vor, das die Elektret-MIkros ihre Vorpolarisierung verlieren (ausser bei 100% Luftfeuchtigkeit im Dschungel von Brasilien, aber da versagt auch der Rest Deines Equipments...).
Ob ein Kondensator-Mikrofon also mit Vorpolarisierung arbeitet oder nicht ist für den Klang nicht relevant - wohl aber für den Preis, denn die Herstellung der Backelektret-Kapseln ist erheblich viel billiger. Deshalb bekommst Du heute Mikrofone für einen Preis, zu dem Du früher noch nicht einmal ein Quelle-Mikrofon für den Radiorecorder kaufen konntest (dynamisch natürlich).
Übrigens sind namhafte MIkrofone in Elektret-Technik gebaut, z.B. das C391 von AKG oder alle MIkrofone von Bruel und Kjaer (heute DPA) - und die sind nun wahrlich nicht von schlechten Eltern...
Gruss, Oliver
Ohne Gewähr:
Condenser:
at pro 37 ?
c 391
at 4041
sm 91 ?
Electret:
BK 01 - Evoice? - Electret
atm33a - Electret lt. AT Katalog
mce 530 - (MCE = Electret / MC = true Condenser)
c 1000
das c1000 ist auch condenser ![]()
Natürlich, Electret Condenser sind ja eine Teilmenge der Kondensatormikrofone.
Es wurde aber gefragt welche Modelle mit back Electret Kapsel arbeiten.
lt. AKG Datenblatt: "Kondensatorwandler mit Permanentladung" = Electret.
Darunter fällt übrigens auch das C2000.
stimmt, ich hätte mal genauer lesen sollen - mal davon abgesehen, daß ich erst dabei bin mir etwas trockene Theorie zuzuführen :oops:
soll heißen: sorry ![]()
Auch C 3000 is noch Elektret.
Mit der klanglichen Veränderung bin ich mir eben nicht sooo sicher,
aber es war auch aus neugier,
permanentladung versteh ich ja noch aber wofür steht das "Back" vor dem Elektret?
Fränkie
bei der "normalen" elektret variante ist die membran mit teflon beschichtet. teflon ist in der lage eine spannung zu speichern. somit ist das teil permanent polarisiert.
das problem besteht darin das die membran dann aber schwerer wird. somit sind die vorteile der leichten membran der kondensatorkapsel passé. da diese den transienten, den schnellen signalanteilen, nichtmehr folgen kann.
also hat man begonnen die gegenelektrode zu beschichten und zu polarisieren. das ergibt dann eine leichtere membran. da die gegenelektrode aber eine geringere oberfläche hat ist die polarisation geringer. was auch wieder probleme in sich birgt. desweiteren ist der abstand zwischen elektrode und gegenelektrode bei elektret meist größer gerwählt was auch zu einem gerineren output führt.
das größte problem bei elektret sehe ich aber tatsächlich im ladeverlust. mit der zeit findet über die luft(feuchte) eine entladung statt. das mic wird immer schlechter. nun sagen manche kein problem solange man sich nicht in den tropen aufhält. aber gerade wenn sänger die tropen in das mic einblasen oder das teil über schwitzenden drummern in kleinen clubs mit regen von der decke hängt, wird das wieder relevant.
elektret mic´s sind definitiv wegwerfartikel. auserdem klingen die meisten bescheiden. bis auf ein paar rümliche ausnahmen die aber dann deutlich teurer sind als ein mittelgutes "echtes" kondensator mic. (und meist sinds dann kugeln).
grüße
Zitat von "jeff"bei der "normalen" elektret variante ist die membran mit teflon beschichtet. teflon ist in der lage eine spannung zu speichern. somit ist das teil permanent polarisiert.
das problem besteht darin das die membran dann aber schwerer wird. somit sind die vorteile der leichten membran der kondensatorkapsel passé. da diese den transienten, den schnellen signalanteilen, nichtmehr folgen kann.
also hat man begonnen die gegenelektrode zu beschichten und zu polarisieren. das ergibt dann eine leichtere membran. da die gegenelektrode aber eine geringere oberfläche hat ist die polarisation geringer. was auch wieder probleme in sich birgt. desweiteren ist der abstand zwischen elektrode und gegenelektrode bei elektret meist größer gerwählt was auch zu einem gerineren output führt.das größte problem bei elektret sehe ich aber tatsächlich im ladeverlust. mit der zeit findet über die luft(feuchte) eine entladung statt. das mic wird immer schlechter. nun sagen manche kein problem solange man sich nicht in den tropen aufhält. aber gerade wenn sänger die tropen in das mic einblasen oder das teil über schwitzenden drummern in kleinen clubs mit regen von der decke hängt, wird das wieder relevant.
elektret mic´s sind definitiv wegwerfartikel. auserdem klingen die meisten bescheiden. bis auf ein paar rümliche ausnahmen die aber dann deutlich teurer sind als ein mittelgutes "echtes" kondensator mic. (und meist sinds dann kugeln).
grüße
Auch spezieller Kunststoff ist permanent aufladbar, die Membranen sind zwar schwerer, aber nur geringfügig. Das Back-Electric Prinzip hat übrigens Sennheiser entwickelt.
Ich halte außerdem das Problem mit dem entladen für nicht (mehr) bedeutsam, vor 10 - 15 Jahren war`s noch ein Problem, mein ältestes ist geschlagene 18 Jahre alt und hat `ne Ist-Abweichung von nur 3%.
Und daß die Elektrit-Kapseln Wegwerfartikel mit (größtenteils) scheußlichen Klang sind glaube ich auch nicht, viele Permanentgeladenen klingen sogar sehr gut.
... der schlechte Ruf von vorpolarisierten Mikros kommt daher, daß diese vor grauen Vorzeiten vorwiegend im Extrembilligbereich (für Cassettenrecorder) eingesetzt wurden - und die Kapseln waren auch nicht besonders toll.
Heute gibt es sehr hochwertige vorpolarisierte Kondensatormikros - sogar in der professionellen Messtechnik gibt es mittlerweile einige Modelle.
Für PA-Anwendungen spricht daher nichts gegen den Einsatz dieser Mikrofone.
Extern polarisierte Kondensatormikros haben aber auch einige Nachteile: Die Empfindlichkeit verändert sich im Laufe der Jahre (... nicht mehr soviel wie vor 20 Jahren - aber ...) erheblich mehr als bei vorpolarisierten Modellen.
Ich habe selbst Messungen gemacht und Pegelveränderungen von 1 ... 3 dB in Zeiträumen von 3 bis 10 Jahren festgestellt (... mein MBC-550 veränderte sich um etwa 1 dB !!!).
Ein extern polarisiertes Mikrofon verändert seine Empfindlichkeit (wenn die Versorgungsspannung konstant ist ...) bei Raumtemperatur in tausend Jahren dagegen nur um etwa 1 dB ... aus diesem Grund werden in Kalibrierlabors, bei Lärmgutachten und generell bei Präzisionsmessungen (Klasse 1 bzw Klasse 0) ausschließlich extern polarisierte Mikros eingesetzt.
Ein weiterer Nachteil von vorpolarisierten Mikros sind höhere nichtlineare Verzerrungen, wodurch Maximalpegelmessungen besser mit (hochwertigen ...) extern polarisierten Kondensatormikros vorgenommen werden sollten.
Viele Grüsse sendet