Auf der C-Bit wird ein System vorgestellt, das Audio-Signale auf das gewöhnliche Stromnetz moduliert.
Hat da jemand Infos zu, oder gar Erfahrungen mit gemacht?
Auf der C-Bit wird ein System vorgestellt, das Audio-Signale auf das gewöhnliche Stromnetz moduliert.
Hat da jemand Infos zu, oder gar Erfahrungen mit gemacht?
Ich hoffe ja ganz ungemein das es sich hier um eine Netzwerk Technik handelt.
Ein Telefonnetz Betreiber hier im Norden macht über Schuko hier DSL. Und das geht schon recht gut.
Wie es mit hoffentlich unkomprimierten Audio Signalen aussieht mal sehen.
Habe aber soetwas ähnliches als Pager Technik schonmal im ernsehen gesehen. Da werden hochkomprimierte Daten über das Stromnetzt an einen Aktiben Speaker mit IP Addi gesendet. Der Speichert die NAchricht und liset sie dann aus.
Ist vom Sound her Telefon Quali und geht auch nicht in Echtzeit!
Gibts doch schon lange als Babyphon ![]()
Könnte mir schon vorstellen das dieses kein Problem ist, ähnlich wie Ela. Ich denke ob nun mit 100V oder mit 230V Transformiert wird, macht warscheinlich nur bei den Umsetzern einen Unterschied.
Äh, sorry Kracky, du hast das glaub ich nicht richtig verstanden.
Ich steck in einer Ecke des Wohnzimmers den "Lautsprecher-Ausgang" (don't try this at home!) in die Steckdose und an der Steckdose in der anderen Ecke (oder im Bad oder im Keller oder beim Nachbarn...) greife ich das Signal für den Lautsprecher wieder ab.
@ Hubert
Gibts das echt schon länger als Babyphon?! (Hab mich mit der Materie bislang noch nicht beschäftigen müssen) Wie ist denn da die Qualität - könnte man das "missbrauchen"?
Ja, das gibt es schon ewig, als Babyphone bzw. Gegensprechanlage.
Und das ganze funktioniert nur, wenn das Stromnetzt über das es läuft zusammenhängend ist. Weiß ich einfach daher, weil mein kollege sich tödlich geärgert hat, warum es bei ihm nicht tut. Aber der Keller war einfach nicht direkt zusammenhängent mit der Bühnenverkabelung.
Das mit Ela war ja auch nur eine Idee, das es so gemacht wird, kann ich nicht sagen.
geben tuts das schon lange, z.b. werden teilweise nachtspeicherheizungen vom energieversorger oder in grossen Firmen so ferngesteuert.
das prinzip ist ganz einfach, man modelliert auf eine Trägerfrequenz ein Signal auf (wie bei funkübertragung (radio)).
diese trägerfrequenz ist in diesem falle die 50hz netzfrequenz und statt ner antenne gibts ein kabel dazwischen.
allerdings wird dies bei audio-signalen definitiv nicht analog funktionieren, denn sonst wäre der frequenzbereich nach unten recht eingeschränkt...
(denn 50Hz sind ja immer gut da :roll:)
am empfänger muss man dann die trägerfrequenz wieder rausfiltern (abstimmung beim sendersuchen im radio).
Warum sollte das nicht mit einem analogem Signal funktionieren?!
Man könnte doch die Frequenz das Signals vorher verdoppeln (oder sonstwie vervielfachen) und anschließend wieder halbieren.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Man könnte doch die Frequenz das Signals vorher verdoppeln (oder sonstwie vervielfachen) und anschließend wieder halbieren.
sicher ginge das, ich kann mir nur beim besten willen nicht vorstellen das dies der übertragungsqualität zugute kommt. Auch wenn sie durch aufwendige systeme vielleicht nur minimal leidet, zieh ich doch lieber ein Kabel.
Wenn man mal von den kommenden, tollen Surroundsystemen ohne Kabel, nur mit Stecker in die Steckdose für Installationsfaule mal absieht, wozu sollte ich das brauchen?
okay, hier war ne Wertung mit drin :wink:
Also wenn es auf der Cebit vorgestellt wird handelt es sich bestimmt um ein unverstärktes digitalisiertes Signal :wink:
Hi,
also die 50Hz wird nun keiner modulieren, da ja sonst die Lampen im Takt der Musik leuchten (aber das sollen sie ja auch im Partykeller, nur dass das Bier dann nur bei lauter Rockmusik so richtig kalt ist :cry: )
Ne, man nimmt einfach ne Trägerfrequenz und moduliert dann die. Das ganze mit auf die Leitung, beim Empfänger mit nem Hochpass rausgefillter und demoduliert, und schon ist das signal da. Zum übergang braucht man dann nen Kondensator zwischen den Phasen.
Wichtig ist auch, das man die Trägerfrequenz verstellen kann, denn evtl. hat ja der Nachbar einen anderen Musikgeschmack.
Tomy
(Nur noch einmal Schuko zum FOH und dann ne 32/8 Interfacebox wär schon schön...:-)
Alles viel einfacher, bei dem Dingens, über das hier alle spekulieren handelt es sich über ein Powerline-LAN-Modem. Von D-Link glaube ich, kann aber mal nachforschen wenn's interessiert.
Das gibt`s für LAN von "DENEG".
Heißt easyhome ... ich nutze das Ganze privat und da hat es sich eigentlich als PC Netzwerk über 230 V recht gut bewährt.
Mit Audio wäre das natürlich schon genial ...
das Ganze ist aber mit Vorsicht zu genießen:
http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/inhausplcinfo.pdf
Fabian
Mmh.. wie gesagt, bisher (knapp 1 Jahr) gab`s keinerlei Probleme und das mit dem "Kofferradio" aus dem pdf Link kann ich - Gott sei dank - so nicht bestätigen.
Das Ganze läuft rund und ersparte mir das komplette verkabeln von 3 Etagen mit diversen PCs :oops:
Hab das Teil nun gefunden:
http://www.devolo.de/_de_/produkte/dlan/mldlanaudio.html
Und, funktionierts einigermassen?
Hab das letztens mitten in der Nacht bei Giga-Tv gesehen, das Teil enkodiert den Audiostrom in 192 kbit mp3, wenn das ausreicht..
Hallo zusammen,
das hört sich doch verdammt nach folgendem Produkt an:
MicroLink dLAN Audio http://www.devolo.de/
leider noch ein bischen teuer, ein Pärchen Sender/Empfänger rund 300€
Gruss
haschi60
gab jetzt anfang april die erste preissenkung, bei idealo ab 119,- teuros für EIN so´n Teilchen, gebraucht werden aber mindestens zwei. oder bei obi, äh ebay: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3093380550
hätten schon interesse, sind aber noch skeptisch. also, wer riskiert´s und kann dann berichten? :wink:
grüßle, karsten