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Kurzer VA Bericht mit Concert Audio

  • Kracky
  • 25. April 2004 um 18:50
  • Kracky
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    • 25. April 2004 um 18:50
    • #1

    Hallo, ich war gestern, da Joblos mal wieder etwas privat unterwegs, dabei habe ich mal wieder darauf spekuliert mir die neuen Bands die noch nicht so angesagt sind in unserer Gegend anzuhören. War mehr oder Weinger auch wirklich gut, was dort abgeliefert wurde, bis auf die disharmonierenden Stimmen wenn beide Sängerinnen gleichzeitig Frontvocals gemacht haben. Ansonsten sehr schöne Coverband, den namen werde ich hier nicht nennen um niemanden zu bevorteilen. eigentlicher Sinn des Beitrags, die PA.

    Hier fand sich eine Concert Audio Anlage die im Top, ich denke das dieses ein EF-6 gewesen sein könnte, so wie im Frontfill ich denke mit TX 12 sehr gut abgestimmt war und auch ohne übertriebene Lautstärken den Raum vor der Bühne sehr schön beschallt hat. einzigstes Manko der Anlage, die Weltberühmten CA Bässe, anhand der vielen Fräsungen mußte ich sofort an den ESX denken. Einen Blick hinter das Stack könnte ich leider nicht werfen so das ich dieses 100% behaupten könnte.

    Aber weiter im Text, ich war schon überrascht vom Gewitter vor der Halle und sagte schon aus Scherz zum Kollegen, was haben die da für Bässe, hört sich ja fast nach CA gerummpel an. Ich geh mir ein Bier holen und er kommt lachend von vorne vom anlagen Stack und sagt, deinem geschulten Ohren entgeht nichts, es ist CA und zwar meinte er auch ESX.

    Der Techniker tat mir echt leid, er probierte andauert die Bassdrum die echt heftig Wumm machte und den E-Bass auseinander zu mischen, was ihm leider nicht gelang, entweder es war kaum noch BD da, oder der E-Bass koppelte mit der PA. Richtig schöne tiefgrollende Bassrückkopplungen, wie man sieh eigentlich nirgendswo so erleben kann. Was uns wieder recht gibt, wenn wir behaupten mich solchen Bässen kann man ein Technoevent Pushen aber keine Beschallung durchführen. nurmal so, für unsere ESX Fans. Ansonsten Lob an den Tech und auch an das restliche Team der VA, war wirklich ok, wenn auch wenige Besucher da waren.

    Gruß Kracky

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • KREISS
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    • 25. April 2004 um 20:04
    • #2
    Zitat von "Kracky"

    Hallo, ich war gestern, da Joblos mal wieder etwas privat unterwegs, dabei habe ich mal wieder darauf spekuliert mir die neuen Bands die noch nicht so angesagt sind in unserer Gegend anzuhören. War mehr oder Weinger auch wirklich gut, was dort abgeliefert wurde, bis auf die disharmonierenden Stimmen wenn beide Sängerinnen gleichzeitig Frontvocals gemacht haben. Ansonsten sehr schöne Coverband, den namen werde ich hier nicht nennen um niemanden zu bevorteilen. eigentlicher Sinn des Beitrags, die PA.

    Hier fand sich eine Concert Audio Anlage die im Top, ich denke das dieses ein EF-6 gewesen sein könnte, so wie im Frontfill ich denke mit TX 12 sehr gut abgestimmt war und auch ohne übertriebene Lautstärken den Raum vor der Bühne sehr schön beschallt hat. einzigstes Manko der Anlage, die Weltberühmten CA Bässe, anhand der vielen Fräsungen mußte ich sofort an den ESX denken. Einen Blick hinter das Stack könnte ich leider nicht werfen so das ich dieses 100% behaupten könnte.

    Aber weiter im Text, ich war schon überrascht vom Gewitter vor der Halle und sagte schon aus Scherz zum Kollegen, was haben die da für Bässe, hört sich ja fast nach CA gerummpel an. Ich geh mir ein Bier holen und er kommt lachend von vorne vom anlagen Stack und sagt, deinem geschulten Ohren entgeht nichts, es ist CA und zwar meinte er auch ESX.

    Der Techniker tat mir echt leid, er probierte andauert die Bassdrum die echt heftig Wumm machte und den E-Bass auseinander zu mischen, was ihm leider nicht gelang, entweder es war kaum noch BD da, oder der E-Bass koppelte mit der PA. Richtig schöne tiefgrollende Bassrückkopplungen, wie man sieh eigentlich nirgendswo so erleben kann. Was uns wieder recht gibt, wenn wir behaupten mich solchen Bässen kann man ein Technoevent Pushen aber keine Beschallung durchführen. nurmal so, für unsere ESX Fans. Ansonsten Lob an den Tech und auch an das restliche Team der VA, war wirklich ok, wenn auch wenige Besucher da waren.

    Gruß Kracky

    Kenne das Holz nicht, möchte an dieser Stelle aber einen geschätzten Kollegen zitieren: "kann der Bauer nicht schwimmen, ist die Badehose schuld...!".

    Gruß
    Kai

  • PA-Peter
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    • 25. April 2004 um 20:40
    • #3

    :mrgreen:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Sven M
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    • 25. April 2004 um 21:18
    • #4

    :mrgreen: :mrgreen:
    Full Ack Peter und Kai.. imho gibt es ab einer bestimmten Preisklasse keinen Schrott mehr....
    Ich mache bestimmt auch manchmal nicht den besten Sound..

    Und wie viele Leute aus dem Publikum haben sich über die Basswiedergabe beschwert? Wie viele waren unzufrieden? Haben die Leute schlechter gefeiert, weniger Bier getrunken?

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • marcoboy
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    • 25. April 2004 um 22:16
    • #5

    darum gehts nich :wink: damals beim hörttest hab ich schon mit nase rümpfen mussen aber thorsten hüpfte wie ein wilder um den bass und brülle gleich komm er :mrgreen: Selbst Techno wird er ESX versagen es fehlt einfach der Kick es rumpelt nur so

    aber mit etwas gefummel hätte man sicher auch das hinbekommen, schließlich hat der der tech das zueg auch dort hingestaplt . Also muss er auch damit umgehen können

  • Kracky
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    • 25. April 2004 um 22:27
    • #6

    Wie Marcoboy wohl richtig erkannt hat, ging es nicht um den Techniker der versagt hat, das kann ich ausdrücklich nicht bestätigen. Es geht vielmehr um die Aussage die man schon öfters über Bässe der Art ESX gemacht hat, das diese Probleme im Bassbreich (Rückkopplungen usw.) verursachen durch ihre Konstruktion. Es war einfach nur mal wieder ein Beweis dafür. Und nur weil ein ESX Teuer ist, heißt das noch lange nicht er wäre unproblematisch und gut.

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  • JohannesP
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    • 26. April 2004 um 13:56
    • #7

    Und wie stand's mit den Tops?

    Wie kamen die Höhen und Mitten rüber?


    Mit freundlichem Gruß

    Johannes Pradler

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • Mnyut
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    • 26. April 2004 um 14:02
    • #8
    Zitat von "Kracky"

    Es geht vielmehr um die Aussage die man schon öfters über Bässe der Art ESX gemacht hat, das diese Probleme im Bassbreich (Rückkopplungen usw.) verursachen durch ihre Konstruktion.


    Wie durch ihre Konstruktion? Ist mir auch bei manchen Konstrukten aufgefallen (bei mir im DJ bereich).
    Bei den einen Boxen kannst den Plattenspieler direk dahinter stellen und nix koppelt und das nächste mal in der selben Location mit anderen Boxen (sogar nur die halbe Leistung!) kannst die Plattenspieler gar nicht weit genug weg stellen und es hilft nur noch ein PEQ :evil:

  • Campfire
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    • 26. April 2004 um 20:18
    • #9

    Ich würde sagen dieses Problem hängt einfach mit der Lautstärke in den verschiedenen Frequenzen zusammen.
    Wenn z.B. ein tiefabgestimmter 18er bei 40 Hz eine hohe Lautstärke bringt (was nicht unbedingt laut wirkt) bringt dass die meisten Plattenspieler eher zum springen als hohe Lautstärke bei sagen wir mal 80 Hz (was meist als deutlich lauter wahrgenommen wird).
    Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Kracky
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    • 26. April 2004 um 22:45
    • #10

    Zuerst mal zu den Tops, die waren alles samt klasse eingepegelt da stimmte einfach alles.

    Dan zur Aussage Konstruktion, der ESX ist ein Bass der einen doch recht tiefen, heftigen Output hat, der leider bei "Live" dazu neigt, rückzukoppeln. Hier könnte zum einen das Schlagzeug als auch der E-Bass, nach dem es sich ehr anhörte das Problem sein. Beide waren doch sehr nah am Stack. Schön anzuhören war der Bass dazu auch nicht, keine Definition, nur Wumm und das so heftig, das man es locker vor der Halle hören konnte. Hab ich in dieser Art bei dieser Halle noch nie erlebt. Tut mir leid, wer mit dem Bass arbeiten muß, der ist bestraft.

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  • mischpultschorsch
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    • 27. April 2004 um 10:01
    • #11
    Zitat von "Kracky"

    Tut mir leid, wer mit dem Bass arbeiten muß, der ist bestraft.

    Ich habe bereits einige Livegigs mit ESX-Bässen durchgezogen, und muß Dir leider Recht geben.
    Der Hersteller hat bei der Feinabstimmung die Hausaufgaben nicht gemacht.

    Ein Bass, dem ich erst mit zig Filtern im Master-EQ eine annähernd brauchbare "Ehrlichkeit" anerziehen muss (egal ob Halle oder Open-Air), ist imho eine Fehlkonstruktion.

  • Wellenfront
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    • 28. April 2004 um 00:07
    • #12

    Ach der ESX

    Wie TBF und ich schon vor Jahren gesagt haben.....ein Riesenresonator mit absolut bescheidender Leistungsbandbreite!

    Vollkommen Unbrauchbar für Qualitätsbeschallung.

    Und zur Errinnerung:Damalige Frage von mir:
    Was gibt bei diesem Riesengehäuse ab ca. 60Hz eigendlich Schallernergie ab?
    Sind es nicht nur die beiden schweren schwach angetriebenden Langhubmembranen alleine?
    der Pegel ist ab ca. 60Hz einfach nur lächerlich......childrens-Toy


    Gruss Welle

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Kracky
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    • 28. April 2004 um 13:03
    • #13

    Da magst du wohl in die richtige Richtung weisen, ich denke auch das es am übersteigerten Pegel im unteren Tieftonbereich liegt, das hier der Obere Bereich nicht wirklich an den Mann gebracht werden kann ohne hier Probleme zu bekommen.

    Übrigens. ohne ..... childrens toy würde sich den Posting etwas freundlicher und kompetenter anhören. Vielleich mal wieder einen beherschteren, sachlichen Schreibstil anstreben. Wäre schön!

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    • 30. April 2004 um 19:40
    • #14

    was mir immer rätsel auf gibt ist folgendes:
    alle versuchen hier ne eilegende wollmilchsau zu finden. ihr bekommt bei jedem bass probs wenn er mehr als ne frequenzverdoppelung machen soll. das hängt nicht nur mit dem gehäuse zusammen, sondern fängt schon bei der pappe. da machen sich nämlich nette dopplereffekte bemerkbar. ferner habe ich immer das problem der resonanzkammern. beim bandpass tut sich da außerhalb der angestrebten bandbreite einfach nichts. ich denke der esx in verbindung mit dem kleinen 18er im reflex gehäuse dürfte deutlich bessere ergebnisse bringen.
    das ist mit meinem bms holz nicht anders. der 18er seeburg alleine bringt es da auch nicht wirklich. da geht erst mit dem 2*15er die sonne auf und die autoalarmanlagen an :mrgreen:

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  • Kracky
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    • 30. April 2004 um 22:35
    • #15

    Die Frage ist dann, würde der 2*15er nicht alleine Ausreichen? Der Seeburg 18"er ist doch wohl nur ein Infra und ich denke Infras braucht kein Mensch bei "Live"

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  • test
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    • 1. Mai 2004 um 15:23
    • #16

    der infra entlastet den 15er. es geht dabei um headroom der anlage. der 18er läuft bis 70 und macht somit die basedrumm. das kann er besser als der 15er. die auflösung wird auch besser

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  • ThomasL
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    • 1. Mai 2004 um 15:27
    • #17

    @ Kracky

    DOCH, ich kann den sehr gut gebrauchen! Ich denke mal, es kommt ganz auf das an, was man damit macht, vielleicht nicht unbedingt bei RocknRoll oder Top40 (da werden auch gern mal 4 TSE-Bässe mehr eingepackt statt des Infras), aber sobald Du in Richtung Reagge, HipHop etc. (Ja, das geht auch alles Live) kommst, bin ich ganz dankbar für ein bißchen "mehr". Und wie Du den dann einsetzt, ob generell oder nur "on-aux" ist Geschmackssache, jedem das seine :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Brill
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    • 20. Mai 2004 um 16:57
    • #18

    Hallo, meine Lieben! Ich war übrigens der Knöpfles-Dreher bei der VA, um die es hier geht. Danke für die objektiven Worte bezüglich desssen, dass es eher nicht am Tonkutscher lag. Bin seit letzten Herbst des öfteren mit dieser Kapelle unterwegs. Habe mich zunächst mal bei Kollegen umgehört, wie den dieses CA-Holz spielt ....die meisten meinten, es sei supergeil. Auf mehr als "OK" kann ich nach mittlerweile 20-30 Jobs damit nicht plädieren. Besonders das Bass-Problem habe ich immer wieder in genau beschriebener Weise. Mittlerweile habe ich von einem anderen CA-Audio-Kritiker gehört, dass der Bass-"Kick" und die tonale Trennung von BD zu BS deutlich besser wird, wenn in das Stack noch einer der "Flugbässse" (keine Ahnung, wie die Maschine heißt) integriert wird. So wäre es laut TW ursprünglich wohl auch mal vorgesehen gewesen. Das sparen sich aber wohl leider die meisten Holz-Aufsteller. Dann wäre man aber auch relativ schnell vollends bei einer Holzmenge, dass auch das gute alte EAW-850 wieder ausgegraben werden könnte (-:. Ein weiteres Problem, das ich regelmäßig mit dieser ESX-Variante habe ist, dass die Bass-Verteilung EXTREM unterschiedlich ist. Klar kenne ich das - mehr oder minder - von jeder PA. Aber so schlimm ....hmmm. Freue mich über FACHLICH FUNDIERTE Antworten oder Hilfen. Gras nass!

  • mischpultschorsch
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    • 20. Mai 2004 um 21:01
    • #19

    Das Problem kennt man ja auch von C4 wenn die Tops direkt mit dem B2 kombiniert werden. Auch hier fehlt die differenzierte Basswiedergabe. Stellt man C4 Bässe dazu, wirds runder.

    Wobei die Dramatik, wie schlecht die CA-Kombi ohne die Flugbässe (hören übrigens auf den Namen ESF) klingt, meines Erachtens unübertroffen ist. Basspräzision ist hier das absolute Fremdwort!

    Zitat von "Brill"

    Dann wäre man aber auch relativ schnell vollends bei einer Holzmenge, dass auch das gute alte EAW-850 wieder ausgegraben werden könnte

    Wobei die Achtfuffziger entschieden differenzierter spielen würde - und das nicht nur im Bass!

  • ESX Entwickler
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    • 22. Mai 2004 um 12:08
    • #20

    Interessant, dass hier über ein Produkt diskutiert wird, das bei der genannten Veranstaltung überhaupt nicht eingesetzt wurde.

    1. Bei den in diesem Thread diskutierten Subwoofern handelt es sich um, von der Verleihfirma selbstgebaute Doppelachzehner, die von einer Digam 7000 (2x2 Ohm) gepowert werden. Die Band hat noch nie über ESXe gespielt (so wie vermutlich die meisten, die hier solche Kommentare ablassen)!!

    2. Der ESX ist ein Infra-Subwoofer der ausschließlich für die eine Oktave von 35 bis 70 Hz designed wurde. In dieser Oktave liefert dieser Sub imensen Output mit sehr guter Kontrolle vor allem im Tiefbassbereich (vorausgesetzt man verwendet den richtigen Amp).
    Komischerweise bekomme ich dies von professionellen Tontechnikern immer wieder bestätigt, so z.B erst am vergangenen Donnerstag vom englischen Tonmann von Delirious, sowie vom amerikanischen Mischer von Rebecca St. James bei einem Festival in einem 4000 Mann Zirkuszelt mit 8 vor der Bühne gelegten ESXen.
    Über die Kontrolle in der Oktave zwischen 60 und 120 Hz (Punch) entscheidet vor allem anderen die Anpassung zum Top und dessen Fullrangetauglichkeit.

    3. Das Thema Bassverteilung ist völlig unabhängig vom Subwoofertyp. Hier gelten die ganz einfachen Standard Interferenzgesetze in Bezug auf Wellenlänge, Quellenabstand und Hörerstandort.
    Eine absolut gleichmäßige Bassverteilung ist nur mit einer koherenten Wellenfront über die komplette Breite der zu beschallenden Fläche zu erreichen.

    4. Ein Subwooferkonstrukt für die miserable Hallenakustik verantwortlich zu machen halte ich für Unsinn. Wenn eine Halle im Tiefbassbereich hohe Nachhallzeiten hat, ist doch völlig klar, dass darin ein tatsächlich tiefbassfähiger Sub, der in diesem Bereich richtig Output liefert, schlechter funktioniert als ein Sub, der von vorneherein unter 60 Hz einfach keinen Output macht. Für solche Fälle gibt es Equaliser und Lowcutfilter.

    5. Der Kommentar bezüglich EAW 850 würde nicht fallen, hätten die Leute die Systeme jemals im Direktvergleich Open Air nebeneinander gehört und darauf gearbeitet.
    Ein ESX liefert zwischen 35 und 70 Hz defakto mehr und kontrollierteren Output als zwei SB850.
    Ein EF6 Top liefert ca. 3dB mehr Output als eine KF850, stahlt dabei exakter ab und geht tiefer runter (Lowmid: 2x12" Reflexhorn gegen 1x15" Kurzhorn mit kleinerer Mundfläche und geringerer Hornlänge, Mid: 2x12" Phaseplug-aufgeladen gegen 1x10" im kleineren und weniger tiefen Horn, High: 1,5" gegen 2" im kleineren und weniger tiefen Horn).

    6. Ich denke Bass-Sound ist auch immer etwas Geschmacksache. In der Branche gibt es sowohl Verfechter von hustenreizerzeugenden Kickbässen wie auch Fans von tiefen wadenmassierenden Infrabässen.
    Ich selbst, wie auch die meisten Live-Mischer die ich kenne, gehören zu den letzteren.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass genau diese Bässe den Live-Sound angenehm nach unten abrunden und vom Pubikum als wesentlich weniger störend empfunden werden.
    Wem dies nicht gefällt, der braucht ja nicht auf ESXe zurückgreifen.....

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