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D+ B probleme

  • Band-Zero
  • 1. Mai 2004 um 14:24
  • Band-Zero
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    41
    • 1. Mai 2004 um 14:24
    • #1

    Hallo , wer kann mir helfen , hatten gestern ( 30.4. ) einen Gig . Folgendes Problem : Besitzen eine D+B Anlage mit 2 Endstufen a1200 Watt 2 mal Sub würfel mit 2 Topteilen . Als wir gestern die Anlge mit CD testeten haben die Endstufen geklippt , der Gainregeler des CD Player war voll kommen zu . Dieses Problem hatten wir noch nie bei nem Gig , Anlage ist schon seit 4 Jahre on Tour ohne Probleme . Auch während des Gigs glippte dei Anlage ständig . Zur Info ; die Anlage war an 380 Vollt angeschloßen . Bitte um Hilfe !!!!!!

  • marcoboy
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    • 1. Mai 2004 um 14:50
    • #2

    hmm ich nehm mal an du hast 2 P1200A welche module sind gesteckt ?

    Mit 400V meinste du hattes ein Verteiler 230V , wenn überspannung geht die Powerled aus und die gelbe Led an ;) bis 400V kann der Amp das ab , blos er gibt keinen ton ab :wink:

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 00:48
    • #3

    Wie laut war es dann? Und haben alle Endstufen-Kanäle geclippt?

  • Janko
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    • 2. Mai 2004 um 04:21
    • #4

    Könntest du bitte nochmal genauer beschreiben, was du in diesem Fall unter Clipping verstehst? Also zum Beispiel "hörbare Verzerrung/Kratzen" oder "Dauerlicht der GR-LED bzw der OVL-LED"...

    Ein d&b Amp kann nicht ins Clipping gefahren werden, das verhindert das Controllermodul. Also wenns hörbar verzerrt hat ist an den Amps entweder wirklich was kaputt oder die Verzerrung hat vorher im Signalweg stattgefunden bzw. es wurde massiv überhöhter Pegel an die Eingänge des Amps angelegt (z.B. durch versehentliches "aufreissen" des Output Gain am Master EQ auf Anschlag, was diesen zum Clipping veranlassen kann, bei mega-Pegel gibts aber an den Amps auch die OVL- "rote Karte" und vorne kommt nur Müll raus).


    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • Pulenk
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    • 2. Mai 2004 um 11:24
    • #5
    Zitat

    Ein d&b Amp kann nicht ins Clipping gefahren werden, das verhindert das Controllermodul. Also wenns hörbar verzerrt hat ist an den Amps entweder wirklich was kaputt oder die Verzerrung hat vorher im Signalweg stattgefunden bzw. es wurde massiv überhöhter Pegel an die Eingänge des Amps angelegt

    ... ja, ja, man glaubt es kaum, aber auch d&b-Anlagen können hörbar verzerren.
    Wir haben mal bei Thomann in Treppendorf ein Vergleichshören von PA-Anlagen gemacht. Testmaterial: Bigband-CD und Blasmusik-CD. Auf der Blasmusik-CD war ein Stück mit sehr starken Tiefmitten (Tenorhorn/Baryton). Bei diesem Stück zerrte eigentlich jede Anlage richtig los (JBL-P66, HK-Actor, Dynard-XA5, ...) . Der Mann von Thomann meinte dann, seine Referenz hernehmen zu müssen und schaltete auf d&B(C6-C7Sub) um. Und siehe da, bei besagtem Titel verzerrte es wieder richtig! Da meinte der Tho-Mann, die Verzerrung müsste schon auf unserer CD sein, weil ja d&b nicht verzerren kann. Wir wussten aber, dass unsere CD in Ordnung war und wollten noch das große Syrincs-System von Thomann hören. Das spielte wunderbar und ohne jede Verzerrung!!
    Bevor sich die falschen freuen: Später probierten wir die CD auch noch auf Nexo PS15 - auch das zerrt gewaltig!

    Mein Fazit:

    1. Viele Anlagen mit Subwoofer haben in den Tiefmitten zu wenig Reserven.
    2. Erwarte nicht zuviel von einem Controller. Die Limiter sind scheinbar zu einfach gestrickt.


    Markus

  • marcoboy
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    • 2. Mai 2004 um 11:44
    • #6

    wie heist denn die besagte cd ?

  • TobiV
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    • 2. Mai 2004 um 12:15
    • #7

    Die Erfahrung von Markus bezüglich der Grundtonschwäche vieler Anlagen kann ich bestätigen.
    Wo solls denn auch herkommen bei 12" und 18"?

    Ammi-Holz rulez! Doppel 15" im Top hilft ;)

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Pulenk
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    • 2. Mai 2004 um 14:28
    • #8

    Unsere Test-CD, die jedem PA-System alles abverlangt, ist von der tschechischen Profi-Kapelle "Gloria". Der Titel der CD ist "Freundschaft". Wenn man den 5. Track spielen lässt und auf das Trio der Polka Sivicka wartet, dann wird´s interessant...

    Der Tho-Mann hat sich die CD übrigens gleich an Ort und Stelle gebrannt, und wollte sie nach Backnang schicken. Was daraus wurde, weiß ich aber nicht. Abgesehen vom Zerr-Test für die Tief-Mitten ist die CD tontechnisch richtig gut aufgenommen. Die Bass Drum ist äußerst satt und die Bläser kommen sehr direkt. Über eine schlechte PA klingt die CD häufig grell und komprimiert.
    Ich teste gern Anlagen mit Bläsern, weil Verfärbungen am deutlichsten zu hören sind und falls irgendein Chassis in einer Box eine Macke hat hört man das halt im Gegensatz zu Pop-CDs sofort.

    Markus

    Für Infos zur besagten CD:

    http://www.klarus.de/Blaskapelle_Gl…g/cd06/cd06.htm

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 16:25
    • #9

    Das finde ich sehr interessant. Es ist auch meine Meinung, dass nur wenige Anlagen richtig Tiefmitten können (sowohl klanglich alsauch pegelmäßig). Dein Test zeigt, welche Folgen es hat, ein horngeladenes 15er Top, dass eigentlich ab ca. 220Hz im Pegel abfällt, per Controller wieder gerade zu biegen (zumindest einigermaßen) und dann bei ca. 150Hz zu trennen: Nämlich, dass die Auslenkung nicht mehr ausreicht. Und der Limiter "weiß" nichts davon, dass der 12er bei der Frequenz diesen Pegel gar nicht abkann....

    @ TobiV: Das hat nichts damit zu tun, wie groß der LS ist, der da eingesetzt wird. Und ein Top mit 2 15ern plus HF gehört ja nun wirklich nicht zu den feinen Sachen. Woher sollen denn da die Mitten kommen?

    Man braucht halt noch einen Weg mehr, um alles ordentlich rauszukriegen.....

  • TobiV
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    • 2. Mai 2004 um 18:16
    • #10

    War eigentlich auch nur halbernst gemeint.
    Aber wieso kann eine RS880 keine mitten? :shock:

    ...ein Beck's bitte...

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 18:43
    • #11

    Das ist ja was anderes! Das ist ja ein Dreiwege-System. 2 15er (sogar ein wenig geladen), M200 und 1"er.... noch dazu recht tief zum M200 getrennt.

  • Janko
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    • 2. Mai 2004 um 19:26
    • #12

    Pulenk:

    Die von dir geschilderten Reaktionen in Tho-Dorf zeigen, daß du da ein echtes Sahnestückchen aufgetan hast, die CD muß ich mir mal besorgen...

    Dennoch bleibe ich dabei, es war wenn dann das Holz und nicht der clippende Amp (denn das fände ich schon richtig übel, auch wenn das beim Holz dennoch nicht passieren sollte... naja).

    Trotz allem bringt uns das der Beantwortung der Frage nicht weiter. Mal schauen, ob sich Band-Zero noch mal meldet.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 19:33
    • #13

    Bei dieser Tiefmitten-Zerr-Sache hat sicherlich NICHT der Amp geclippt. Davor schützen die Limiter schon 100%ig. Das Top kann so weit unten nicht genug Auslenkung, ganz besonders, weil da auch noch der Pegel vom Controller angehoben werden muss. Und dass Tiefmitten aus einem 18er BP noch gut klingen, wage ich zu bezweifeln....

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Droessler (2. Mai 2004 um 20:09)

  • marcoboy
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    • 2. Mai 2004 um 19:45
    • #14

    so ich hab das Teil mal bestellt , mal schaun was hier klappert :mrgreen: nich das das teil morgen in den Top 100 ist :wink:

  • Wellenfront
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    • 2. Mai 2004 um 20:40
    • #15

    Markus

    Die Leistungsfähigkeit im bereich 200-800hz sind teilweise skandalös bescheiden bei "Haiend" Top,s

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 21:08
    • #16

    @ WF: Ich denke, dass es dabei eher um 100-300Hz geht. Ab 200Hz aufwärts gibts doch eher selten direkt auffällige Verzerrungen.

  • Wellenfront
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    • 2. Mai 2004 um 22:46
    • #17

    Die Verzerrungen über 200Hz werden nur Maskiert von den Bereich über 1Kz....bei Dynamischen reineren Tönen @zb.500Hz kann es gewaltig zerren.

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Wellenfront
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    • 2. Mai 2004 um 22:48
    • #18

    Das große Syrincs System ist ja nun wirklich keine Low-Mid Bombe :wink:
    Aber zwischen ca. 400-1,5Kz ein P-ak Monster!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • KREISS
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    • 2. Mai 2004 um 22:54
    • #19

    Jens + WF: irgendwie wird es schon wieder sehr OT...!!!

  • Jens Droessler
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    • 2. Mai 2004 um 23:00
    • #20

    Naja, gemeint ist doch wohl das S5 von Syrincs.

    Die Sache mit der Maskierung stimmt schon, aber genau die ist es ja, die sowas nicht so schnell hörbar macht. Ich denke, es geht wirklich um Auslenkungsprobleme. Exzessive Tiefmitten sind ja "nicht norml" in den Augen der Hersteller....

    Und Syrincs dürfte mit Pegel unterhalb 250Hz recht wenig Probleme haben, weil ja da die Subs schon laufen.... Syrincs trennt doch immer recht hoch... was ja einer der Gründe ist, weshalb sie die Hörner gut auf Mittelton optimieren können.

    @ Kai: Für die vier Posts einen anderen Thread aufzumachen lohnt ja wohl kaum. Ausserdem gehts immernoch um Verzerrungsprobleme....

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