Zitat von "bernhard dick"
Gern geschehen, sie liegen nun erstmal unter https://mixed.bdick.de/drummics/
mein abend ist gerettet ![]()
Zitat von "bernhard dick"
Gern geschehen, sie liegen nun erstmal unter https://mixed.bdick.de/drummics/
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Zu Drum Mikros haben die Jungs von Drumxound auch einiges getestet.
http://www.drumxound.com/index.php/mikrofone
alten Thread ausgegraben?
die Vergleiche sind gut für einen ersten Eindruck, aber durch die Verwendung unterschiedlicher Schlagzeuge und Mikrofonierungen nicht wirklich zu Vergleichszwecken geeignet.
Ich habe mal im Proberaum (also nicht im Studio, wie in den Videos) mit den bei mir vorhandenen Mikros Aufnahmen in unterschiedlichen Positionen gemacht. Ergebnis: Der Drummer war völlig irritiert, wie unterschiedlich ein und das selbe Mikrofon in Abhängigkeit seiner Aufstellung (Abstand, Winkel) klingt. Er hat mir dann gesagt, wie er sein Schlagzeug gerne hören würde. Diese Mikrofonpositionen habe ich dokumentiert (Fotos) und wende sie seit mehr als 1 Jahr erfolgreich an. Erfolgreich auch bezüglich EQ am Mischpult: brauche ich nur noch ganz wenig, weil es bereits ab Mikrofon klingt. Bei der BD greife ich mit dem EQ üblicherweise nicht mehr als +-6dB ein, bei der Sn abgesehen vom HPF für das untere Teppich-Mikrofon brauche ich gar keinen EQ mehr.
Und noch eine kleine Anekdote: Anschließend bestand der Schlagzeuger auch nicht mehr auf die KM184 an den OH. Die machten nämlich nur noch an der HiHat Sinn und klangen an den Overheads ohne EQ nicht so gut, wie die beim Schlagzeuger vorhandenen Beyerdynamnic ...-MIkrofone. Typ habe ich gerade nicht zur Hand. Also gilt auch nicht immer gleich, dass Neumann einen besseren Sound als andere macht. Neumann klingt nämlich häufig einfach zu neutral - und spätestens dann sind wir bei den Geschmackssachen und damit sollte klar sein, wie unterschiedlich die persönliche Schlagzeug - MIkrofon - Positionsauswahl sein kann.
... die Vergleiche sind also gut für einen ersten Eindruck, aber für eine persönliche Auswahl geht kein Weg am eigenen Schlagzeug, verschiedenen Mikrofonen und daran ausprobierten Mikrofonpositionen unter Einbeziehung der persönlichen Geschmäcker des Schlagzeugers (oder wem auch immer :-)) selbst vorbei.
Hi Wolfgang,
so rein aus Interesse: Ist dabei was 'unübliches' rausgekommen, oder sind es mehr oder weniger die 'Standardpositionen'?
Grüße
Tomy
Zitat von "WolfgangK"
... die Vergleiche sind also gut für einen ersten Eindruck, aber für eine persönliche Auswahl geht kein Weg am eigenen Schlagzeug, verschiedenen Mikrofonen und daran ausprobierten Mikrofonpositionen unter Einbeziehung der persönlichen Geschmäcker des Schlagzeugers (oder wem auch immer :-)) selbst vorbei.
So sollte eigentlich jeder Vergleichstest gesehen werden – als Anregung, das eine oder Andere mal selbst auszuprobieren.
Dabei ergeben sich für die Bühne oft unterschiedliche Ansätze gegenüber der Studio-Aufnahme.
Hi TomyN: je nachdem, was man so als Standard kennt:
+ BD mit M99/Opus99/... (oder so ähnlich, habe mir den Typ nicht so genau gemerkt) in der Bassdrum, ca. 10cm vor dem Schlagpunkt vor dem vorderen Fell, also ziemlich weit reingeschoben - weil Schlagzeuger und Band keine tiefe BD sondern eine hohe Kickdrum mögen - wie gesagt, ist alles Geschmackssache. EQ mit -3 bis -6dB zwischen 300 und 400Hz um den häufig als "holzig" beschriebenen Klanganteil herauszubekommen, ansonsten flat, keine Dynamics, kein Fx. GEnauer Einsatzpunkt des EQ liegt an aktueller (temperaturabhängiger) BD-Stimmung. Band ist super zufrieden, das Ding drückt richtig was weg. Aufgrund dieses BD-Klangwunsches hat sich die Band auch für 15"-Subs entschieden - siehe anderen Thread. Auch das ist ja reine Geschmackssache und die Wahl von 15"-Subs hat bei einigen Kollegen großes Kopfschütteln hervorgerufen :oops: Die 18" sind konsequenterweise auch alle verkauft worden.
+ Sn mit dem Beyerdynamic-Klemmmikrofon (mit der durchaus praktischen RIM-Klemme) unten auf Teppich ausgerichtet und zusätzlich ein SM57 in üblicher Position. Beide Mikrofone nur mit HPF, der je Mic natürlich unterschiedlich eingestellt ist, ansonsten flat.
+ HiHat mit KM184 schräg auf halben Beckenradius, von Sn wegzeigend. Am EQ nur HPF, keine Gates, keine Compis, keine Fx.
+ Toms mit den Beyerdynamic-Rimklemmen-Mikrofonen senkrecht auf's Fell auf RIM-Außenkante gerichtet, alles andere wummert bei dem Drumset zu viel. Am EQ nur HPF. Gates mit -18dB Range.
+ OH mit den Beyerdynamic-Standard-Mikrofonen aus dem Drum-Set-Koffer (nicht die MC930, sondern die preiswerteren Kondensatormikrofone. Die sonst üblicherweise verdächtigen MC930/950 und KM184 waren interessanterweise geschmacklich nicht so attraktiv). Ach ja, und die Mikros werden von unten an die Beckenränder geführt und nicht wie üblich von oben als AB oder so. Damit habe ich eine höhere Trennschärfe zu Nebengeräuschen und mehr Brillanz. Man muss natürlich auf das Schwingen der Becken achten
. Ich könnte also OH ohne EQ fahren, nutze aber einen HPF und bleibe nur ansonsten flat.
Der Schlagzeuger ist natürlich auch sehr wichtig. Wenn er das Schlagzeug selbst hören will und einen anderen aus der Band spielen lässt, ist der Gesamtklang gleich ganz anders. Das Schlagzeug selbst ist natürlich auch wichtig und in diesem Fall ein ca. 20 Jahre altes Edel-Teil, dass der Schlagzeuger in 2012 mit größerem finanziellen Aufwand (mehr als manch einer für ein neues Schlagzeug ausgibt) komplett restaurieren lassen hat. Das Schlagzeug klingt auch ohne Mikrofone/Technik schon um Lichtjahre besser, als ein "Standard-Schlagzeug". Mit der gefundenen Mikrofonen, Positionen und Mischpulteingriffen ergibt sich ein druckvoller, brillanter und transparenter Schlagzeugklang. Es waren schon mehrere Kollegen da, die sich das auch direkt am Pult angesehen und sich gewundert haben, wieso ich für so einen Klang so wenig schrauben muss. Aber keiner glaubt mir, dass das an der Kombination von Schlagzeuger, Schlagzeug, Mikrofon und Position liegt :wink:
==> Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die hier gefundenen/beschriebenen MIkrofone und Mikrofonpositionen für andere Schlagzeuge und Schlagzeuger nicht mit gleichem Erfolg 1:1 nutzbar sind. Müsste ich eine fremde Band mischen, würde ich also auch erst mal wieder mit einer Standardoption rangehen und am EQ drehen, was geht. Man kann ja nicht für jeden Gig und jede Band erstmal aufwändig eine optimale Mikrofonierung herausfinden - es seie denn, man hat die Band auf einer Tour oder sonstwie über längere Zeit (oder gaaaaannnnz wenig zu tun - :oops: ).
Zitat von "WolfgangK"Es waren schon mehrere Kollegen da, die sich das auch direkt am Pult angesehen und sich gewundert haben, wieso ich für so einen Klang so wenig schrauben muss. Aber keiner glaubt mir, dass das an der Kombination von Schlagzeuger, Schlagzeug, Mikrofon und Position liegt :wink:
Ich glaub Dir das sofort. Gutes Schlagzeug, gute Stimmung und vor allem guter Schlagzeuger sind schon mal mehr als die halbe Miete. Passende Mikrofone in der richtigen Position und der EQ ist dient nur noch in engen Bereichen zur Optimierung.
Zitat==> Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die hier gefundenen/beschriebenen MIkrofone und Mikrofonpositionen für andere Schlagzeuge und Schlagzeuger nicht mit gleichem Erfolg 1:1 nutzbar sind.
Das ist der entscheidende Punkt. Es lässt sich nie 1:1 übertragen.
George Massenburg hat mal in einem Forum auf die Frage geantwortet, wie lange er für eine Schlagzeugmikrofonierung brauche, er wäre bei einem Set mal nach 30 Minuten fertig gewesen und bei einem anderen hätte er einen halben Tag mit Positionen und Mikrofontypen gespielt, bis er zufrieden war.
Es gibt sicher einige physikalischen Grundlagen, die einem beim Positionieren helfen. Dazu kommt dann die Erfahrung mit verschiedenen Mikrofonen, die auch sehr hilft. Und trotzdem braucht auch mal ein George Massenburg einen halben Tag für ein Drumset, bis es ihm gefällt. Ich bin froh, dass es so ist und Rezepte nicht der Weg sind, sondern hören und verfeinern. Das ist doch der Reiz bei unserem Job.
Meine Meinung hierzu: Der TECHNIKER ansich bewertet die Technik viel zu hoch. Klingt die Quelle, sprich Klangverursacher und Erzeuger gut, so kommt man mit 95% der hier getesteten Produkte zum Erfolg. Ein Mikrofon ist ja auch kein technologisches Wunderwerk. Ich kann nur für mich sprechen. Nach über 20 Jahren tendiere ich privat (HiFi) sowie beruflich zu nicht gesoundeten Schallwandlern. Ich vergleiche es mal mit der Kontastanhebung in der Fotografie. Auf Dauer lästig und langweilig. Gerade deshalb höre ich privat sehr viel altes Vinyl.
TomyN, Dir möchte ich einmal themenübergreifend danken. Seit über einem Jahrzehnt unterstützt Du mich/uns hier ohne jemals einen Anflug von Arroganz zu zeigen. Sogar in zutiefst fränkischen Örtlichkeiten versuchst Du Menschen wie mich in die akustische Messung einzuweisen. Danke!
zunächst mal ein "GUUDS NEUES" an alle!
ich hoffe ihr seid alle gut gerutscht!
Zitat von "R880"Meine Meinung hierzu: Der TECHNIKER ansich bewertet die Technik viel zu hoch.
wie die bezeichnung "techniker" schon vermuten lässt, ist der hauptgrund des bestehens unseres jobs der fachgerechte umgang mit technik.
das liegt also durchaus in der natur der sache und sollte kein vorwurf sein.
das man hier und da auch mit weniger aufwand zu guten ergebnissen kommen könnte, ist dagegen sicher unbestritten ![]()
Frohes Neues!
Uralter Thread wiederbelebt? Gut - in den letzten Jahren haben wir hunderte von Gigs aller Größenordnungen durchgemacht, und zum Thema Schlagzeugmikrofonierung habe ich zwischenzeitlich ein ausgesprochen nüchternes Verhältnis bekommen.
Zur allgemeinen Info: wir haben fast alles was es an Mikros zur Drummikrofonierung gibt. Meine Favoriten sind Audix für alles was Fell hatt, Rode NT5 als OH und AT AE5100 für HiHat. Weiterhin nutzen wir/ich die komplette Baureihe von Sennheiser, Shure und AKG.
Feststellung Nr.1: wie sollte es anders sein; der Sound wird maßgeblich vom Trommler und dem Set bestimmt. Dann vom Talent des Soundmanns.
Feststellung Nr.2: billige Mikros von LD-Systems und Monacor/IMG sind überhaupt kein Shit!
Das bedarf einer kurzen Erklärung:
Für Sommerfestivals mit Drumrollrisern hatte ich 12 IMG ECM-270 Electret Mikros gekauft. Verwendung jeweils 3 x OH + Ride, und einmal HiHat pro Drumriser. Wenn eins unter die Bühne rollt, oder gezockt wird ist's kein großer Verlust.
Ergebnis: guter Sound, keine Ausfälle, keine Verzerrer - spielt! Keiner meckert, bzw. merkt überhaupt was davon.
Eine Ausnahme vor zwei Jahren: "Triggerfinger", deren Soundmann unbedingt (eigene) Großmembranmikros benötigte. Wozu weiß ich bis heute nicht....hören konnten man davon nix.
Dann noch was zu den billigen Tommikros von LD-Systems im Beta 56 look, die es inzwischen nicht mehr gibt. Auf einem kleinen Festival hatte ich aufgrund diverser Mehrfachbuchungen an einem WE auch vier der sehr billigen Mikros von A.Hall's Hausmarke im Gepäck. Plan war, dass Drumset des Veranstalters damit zu bestücken, und die mitgebrachten Sets mit Sennheiser Clipsen e904 auszustatten. Doch es kam wie immer anders, und das noname Set des Veranstalters wurde von 80% der insgesamt 30 Bands benutzt. Und somit auch die billige Mikrofonierung und - unbelievable - es klang fürstlich!
Womit wieder mal gezeigt wurde das der Preis nur zweite, wenn nicht dritte Geige spielt.
Anbei ein Link zu dem kleinen Fest, mit Stereo-Mix aus dem PM5: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=55sbiC6UkPA
Kickdrum weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich Audix D6, HiHat und OH ist IMG ECM-270, Snare Heil PR-20, und die Toms komplett die billigen LD für 40.- das Stück.
Die ECM-270 haben bei mir inzwischen auch die bisher immer genommenen AT AE-5100 an der HiHat von Platz 1 gestoßen. Grund: das ECM-270 klingt seidiger im Vergleich zu dem Gefauche vom AE-5100.
Das war mein Wort zum Sonntag.
Zitat von "rockline"...
Eine Ausnahme vor zwei Jahren: "Triggerfinger", deren Soundmann unbedingt (eigene) Großmembranmikros benötigte. Wozu weiß ich bis heute nicht....hören konnten man davon nix...
da ich selbst sehr oft "mitreisender tonmann" bin, kann ich seine beweggründe durchaus nachvollziehen.
auch ich nutze nur die mir bekannten mikrofone, am allerliebsten sogar nur die eigenen.
da weiss ich, dass sie gut gepflegt sind und auch funktionieren! ![]()
und ich weiss, welches meiner mikrofone ich für welchen zweck einsetzen kann.
wenn man es so betrachtet sind das doch die allergleichen beweggründe wie bei dir. du nutzt diese mikrofone, weil du sie gut kennst. genauso macht das auch der mitgereiste tonmann. ob dabei jetzt das eine oder andere mikro die bessere wahl wären spielt eine untergeordnete rolle. hauptsache man weiss vor dem gig möglichst genau, was auf einen zukommt. und da es da immernoch sehr viele "freiheitsgrade" gibt (z.b. die sinnige oder unsinnige aufstellung der lautsprecher durch den dienstleister), geht man bei den mikros doch lieber schonmal auf nummer sicher.
das ist alles. :wink:
seit ich das so mache habe ich keine probleme mehr mit defekten oder versifften mikrofonen, so wie es früher durchaus öfter mal der fall war, je nach dienstleister... und zu welcher sorte dienstleister der am heutigen tage gehört, das weiss man vorher ja nie. ![]()
Ja alter Thread und der eine oder andere gräbt mit bekannter Beharrlichkeit seine immer bekannten alten Argumente aus früheren Diskussionen aus. Schön zu lesen, dass Forendiskussionen manchmal auch Konsens erzeugen wie im Falle von NT5. Ich bemerke an mir, dass mein Sendungsbewußtsein und mein Diskussionsbedarf eher nachlässt. Mein Credo daher:
Es darf jeder an seine Schießbude basteln was auch immer er möchte, solange er mich in Ruhe lässt und mich nicht daran zu hindern versucht, es an der Schießbude, für die ich jeweils verantwortlich bin, es genau so zu machen. :wink:
Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz.
Inhaltlich geht's mir nur um die Objektivität, unabhängig vom Preis und Markennamen/Image, Mikrofone (u.a. Produkte) erfolgreich verwenden zu können. Mir steht eine auffällig gut sortierte Auswahl Mikros aller Preisklassen uneingeschränkt zur Verfügung - dennoch habe ich keine Berührungsängste Billigprodukte, so sie denn gut funktionieren, einzusetzen.
Zu allen anderen Bemerkungen stimme ich uneingeschränkt zu;soll jeder basteln was er mag. "Besser" im Sinne von "anders kann es nicht funktionieren" ist das deshalb nicht.
Dass der Musiker mit seinem Instrument die wesentliche Rolle spielt ist doch klar. Doch ein Forum wie dieses wäre schnell tot, wenn immer wieder auf diese Binsenweisheit hingewiesen werden würde. 19"-Gespräche gehören in unserem Fach einfach dazu und wenn sich jemand begeistert zu etwas äußert ist das für mich oft wertvoller als wenn einer sagt, ich bin da emotionslos und mach mit jedem Equipment einen guten Sound. (das können eh alle hier im Forum
)
Zitat von "rockline"Die ECM-270 haben bei mir inzwischen auch die bisher immer genommenen AT AE-5100 an der HiHat von Platz 1 gestoßen. Grund: das ECM-270 klingt seidiger im Vergleich zu dem Gefauche vom AE-5100.
Das war mein Wort zum Sonntag.
Genau solche Aussagen finde ich gut, auch wenn ich dieses Beispiel weder bestätigen noch widerlegen kann. Aber es gibt eine Rückkopplung zum eigenen Tun. Das AE5100 kenne ich aus anderen Anwendungen und habe meine Vorstellungen dazu. Wenn ich dann so etwas lese, rundet das mein Bild ab.
Also in diesem Sinne lese ich gerne weiterhin viele eigene Meinungen, die auch vertieft vorgetragen werden sollen ohne zu missionieren.
Gutes Neues!
.
Mein Hauptgrund für mitgebrachte Drummikrofonie: ICH baue sie dran. Und habe damit maßgeblichen Einfluss auf ihre Positionierung, und vor allem auch auf deren Nachhaltigkeit. Die Auswahl der eigenen Favoriten ist dabei zwar schöne, aber für's Ergebnis oft eher zweitrangige Nebensache.
Der Ahaeffekt wenn man beim Abbau ein verrutschtes/ weggedrehtes Sn Bottom Mic vorfindet (nachdem man sich vorher eine Stunde lang gefragt hat wie der Trommler es wohl schafft, dass seine blöde Trommel von Song zu Song mumpfiger und schlaffer klingt - oder ob man vielleicht selbst einfach nur spinnt :roll: ) kann enorm groß sein!
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat von "rockline"....
Die ECM-270 haben bei mir inzwischen auch die bisher immer genommenen AT AE-5100 an der HiHat von Platz 1 gestoßen. Grund: das ECM-270 klingt seidiger im Vergleich zu dem Gefauche vom AE-5100.
Das war mein Wort zum Sonntag.
Dies wird das Jahr der Harmonie und Einigkeit, denn :
Erstens klingt nahezu jedes Kleinkondensatormikro seidiger als das 'Gefauche des AE-5100' ( auch über dieses Mikro sind wir sofort einer Meinung ) und somit ist es nicht verwunderlich, das es auch dieses ( koreanische ? ) tut. Ist wieder so wie die Qualität eines Rotweins daran zu messen, dass er weniger Kopfschmerzen verursacht als der Lambrusco von Waldi. Also wie gesagt:
Trinkt was ihr wollt .... eurer Leber ist es egal ... und mir auch. :lol: :lol: :lol:
und zweitens steckt hierin ja auch eine Übereinstimmung in einer meiner Grundüberzeugungen: Mikrofone klingen unterschiedlich. :wink:
In diesem Sinne .... Prost Neujahr !
Zitatund zweitens steckt hierin ja auch eine Übereinstimmung in einer meiner Grundüberzeugungen: Mikrofone klingen unterschiedlich.
Ja, eine weitere Übereinstimmung. Sehe ich auch so. Mikrofone klingen unterschiedlich.
Einen vermeintlichen Konsens bezügl. NT5 sehe ich allerdings weniger. Aber das sollte nicht verwundern, denn auch die unterschiedlichen Klänge verschiedener Mikrofone werden von jedem unterschiedlich wahrgenommen: ![]()
Und was rockline schreibt
ZitatZu allen anderen Bemerkungen stimme ich uneingeschränkt zu;soll jeder basteln was er mag. "Besser" im Sinne von "anders kann es nicht funktionieren" ist das deshalb nicht.
kann ich dick unterstreichen. :wink:
Nicht vergessen:
Wenn ein Mikro seidig klingt, dann muss es nicht zwangsläufig auch an anderen Lautsprechersystemen seidig klingen.
Zitat von "e-on"Nicht vergessen:
Wenn ein Mikro seidig klingt, dann muss es nicht zwangsläufig auch an anderen Lautsprechersystemen seidig klingen.
oh ja, wie wahr... ![]()
Zitat von "wora"
oh ja, wie wahr...
... deshalb auch mein Verweis auf den zeitgleichen Tausch der PA: als wir die Mikrofone für die Band neu ausgewählt haben, haben wir uns gleichzeitig auch deren PA angesehen und konsequenterweise entsprechend geändert.
Wer sich die letzten Beiträge zum Drum-Mikro-Vergleichstest also in Ruhe durchliest, könnte auf die Idee kommen, dass so ein Mikro-Vergleichstest völlig unsinnig ist. Ganz so ist es aber meiner Meinung nach nicht. Schließlich kann man aus einem "schlechten" Mikrofon nicht per EQ oder sonstiger Technik ein "gutes" machen. Aber die Bedeutung von Vergleichstests wird doch ofmals überschätzt. Das war der eigentliche Sinn/Grund, weshalb ich auf den reaktivierten Alt-Thread reagiert habe.
... und nun auch von mir ein schönes neues Jahr - vor allem aber Gesundheit und Zufriedenheit ![]()