Ich spiele in einer Top40 Band und es wird Zeit für ne neue PA.
Hatten bis jetzt ne P66B von JBL. Aber da wirds jetzt knapp mit.
Wir spielen Zeltfeste mit 600m2 (20x30) und 600-700 Leuten im Schnitt
aber auch mal open Airs mit 2000-3000 Leuten.
Jetzt haben wir uns mit der Sache mal beschäftigt und sind bei der
HK-Audio Projektor gelandet.
Aber meine Meinung ist, wir sollten ein größeres System nehmen und dachte dabei an die GAE Director mit je einem Stack pro Seite.
Der Vorteil meiner Meinung ist, das viele Verleiher dieses System
haben und nach Bedarf immer was dazugeliehen werden kann.
Was ist eure Meinung dazu und wo liegt der Kurs für ne gute gebrauchte Director, da wir den finanziellen Rahmen so bei 10-12000 Euros
festgelegt haben.
für Liveband: Projektor oder Director
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ich würd die director nehmen!
projektor fand ich nicht berauschend, wohingegen ich die director geradezu grandios emfunden hab
imho ein himmelweiter unterschied -
Also für 12000 € und GAE Director wirds echt dünn.
http://www.audio-boerse.com/cgi-bin/shop/front/shop_main.cgi?func=start&wkid=95184513633
Da liegen wir mit 2 Tops, 2 Subs und 2 Single Subs mit Controller und Amping bei fast 20 K€.
Ansonsten brauchst du Projector und Director nicht zu vergleichen.
Das sind preislich und soundtechnisch WELTEN.
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Auf jeden Fall die Director , klingt viel besser und geht auch lauter !
Allerdings könnte das mit den 10000 Euro knapp werden. Eher schon 15000 für 2 Stacks inkl. Amping. Director könnt ihr bei uns mieten ( Standort 52525 Heinsberg ) wenn ihr mal Interesse habt die auf nem Gig einzusetzen. Aber auch ne Projektor könnt ich zum Verleihen hier aus der Nähe besorgen , dann könntet ihr einen Vergleich machen !
Gruß, Daniel -
Danke erst mal für die schnellen Antworten.
Soundtechnisch war mir schon klar, daß da Welten zwischen liegen.
Aber bring den Kollegen das mal mit ner gebrauchte Anlage bei.
Muß ja Argumente sammeln.Oder was gibts den sonst noch für empfehlenswerte Alternativen?
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Wir hatten die Möglichkeit uns die Projektor zu leihen und auch mit der Absicht zu kaufen, aber nach verschiedenen Auftritten kam es für uns nicht mehr in Betracht. Der Sound war nicht unser Ding, gut Geschmacksache, aber auch die versprochenen Bässe in größerer Distanz fehlten. Aber auch das 65 kg schwere Topteil auf 2 Bässen zu stellen, mit 2 Personen - schwer, zu dritt -geht. Ein Gig später war über 2 KS Session, da hat Musik wieder spaß gemacht.
Grüße -
Also wenn Gewicht und Handling bei euch interessant sind, dann ist Director auch nicht das tollste. Der große Bass wiegt seine 80 und das Top seine 90 Kilo, das macht nicht zwangsweise Spass beim Stacken.
Wie wollt ihr denn beschallen? Soll es für 500 Leute RnR mäßig laut werden? Sind 80 % der Gäste eher an der Theke interessiert?
Theoretisch sind 30x20 Meter Top40 mit nicht-so-brachialer Lautstärke mit 2 Stacks Director möglich. Allerdings würde ich dabei immer 2 Bässe pro Seite haben wollen.
Ich würde auf jeden Fall bei dem Budget zu einem gebrauchten System raten. Und auf jeden Fall eines, wo du in der Nähe zuleihen kannst.
Das ist ja, wie du sagtest mit Director gegeben. Allerdings wirds da preislich sehr eng. Ist eben ein Männersystem.
Hier solltest du vielleicht mal lesen:
http://www.pa-forum.de/berichte/bericht_viersen.htmlAnsonsten ist das K2 von Seeburg mit entsprechender Bassuntersützung eigentlich recht gut und vom Preis-Leistungsverhältnis ungeschlagen. Allerdings kommt auch hier vom Preis nur gebraucht in Frage.
gruß
Jan -
Ich vergleiche auch gerne Äpfel mit Birnen !!!!
Beide PAs sind für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt worden (ob sie es gut oder schlecht machen sei dahin gestellt) , und in dem sollte man auch bleiben.JBL
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Hab auch mal auf ner Projektor mischen "dürfen", war ein 150PAX Punkkonzert. Da ging sowas von nix, war erschreckend! Die Tops pumpen, wie die Sau, wollt es vorher nicht glauben, da hab ichs gemerkt.
MfG
ERICH
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HK Projektor ist doch ein aktives System - oder? Ich kenne es nur von einer einzigen VA, wo ich mal als Besucher nebenbei ein Projektor gehört hatte. Klang so ganz passabel, war eine Liveband mit Sängerin - Ton war ordentlich gemixt. Mehr kann ich dazu erst mal nicht sagen.
Aber: Die Projektor hat meines Wissens nach einen 12er im Top, der ähnlich der Dynacord Coax Tops hinter dem HF Treiber hängt. Treiber dürfte B&C DE750 sein?
Soweit so gut, nur das interne Amping ist eher mager. Was soll der interne Amp am 12er so abgeben....... vielleicht 500 Watt an 8 Ohm? Und der HF Treiber, hängt er passiv mit am Midamp oder hat er eine eigene Stufe? Für moderate bis erhöhte Pegel mag das ganz gut sein, bei wirklich schwerem Brett ala Direktor geht nix mehr!Daher kann man beide Systeme so nicht vergleichen. Direktor spielt schon böse laut, braucht aber auch mächtig was im Ampschrank. Im Midrange und Sub sollten schon Stufen mit jeweils 2 x 2000Watt an 4 Ohm werkeln, und der HF Treiber sollte auch nicht unter 700W/4Ohm bedient werden. Zudem benötigt ein vollaktives Direktor einen feinen (teuren) Controler ab Minidrive 336 aufwärts (Alto Maxidrive 3.4 wäre noch eine Alternative für unter 750.-)!
Alles in allem ist Direktor eher was für Beschaller mit LKW und Ladeboardwand und gut betuchtem Kundenstamm, die Projektor eher für die typische Coverband mit 15-25 Gigs im Jahr. Das muß man abwägen!
Sound beim Direktor ist schon fetter als beim Projektor - aber der Vergleich ist ähnlich wie 3er BMW gegen 5er!
Stefan -
Hatte am WE auch das zweifelhafte Vergnügen einer Projektor. Da kommt mal nix raus, Hochton is unschön und die Bässe sind aufdringlich um 100 Hz rum. Tiefbass auch eher Mangelware. Aus der Erfahrung würde ich sagen, das 3er BMW deutlich übertrieben ist. Das System bewegt sich deutlich unter der K2-Klasse, eher so Corsa

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Was haltet ihr denn von Seeburg (K2 Horntop und 4 oder 8 mal B1801 Bass)?
Hab bis jetzt noch keine Anlage von denen gehört.
Vom Handling dürfte das auf jeden Fall besser sein wie die GAE. -
Da Ihr wohl überwiegend lange Strecken beschallen möchtet (30m-Zelte und Open-Air) solltet Ihr in der Tat mit einem System liebäugeln, welches Basshörner besitzt. Daher kann ich den Gedanken an die HK Projector gut nachvollziehen. Sie clippt jedoch offenbar durch die ziemlich schwachen integrierten Endstufen rasch. Für Eure Aufgabe bräuchte man schon 4 Stacks, und die kosten neu über 20 TEUR. Wir hatten unsere jedenfalls nicht sehr lange...
Schaut doch mal nach passiven Horn-PAs, die Euch die gewünschte Reichweite beschallen können, bspw. für Euer Budget
schöne 18er Hörner mit passenden Tops, für 12 TEUR müsstest Ihr mit etwas Glück etwa 4 Stacks (also 8x 18er Hörner, und 4x Horntops) bekommen. Handling dieser PA ist i.O.
Leider bauen zuwenig Hersteller Hornsubwoofer, und viele nennen Ihre "Sonderkonstruktionen" nur Basshorn, weil es den Absatz steigert.
Auch günstige Basshörner (und komplette PAs) sind bei der
erhältlich.
Von Bassreflexsystemen a la Seeburg Acousticline B1801 (Single-18er) rate ich ab, die sind vom handling zwar klasse (klein und schön leicht), aber da kommt dann wirklich nix raus, und bei 30m-Zeltlängen könntet Ihr 20 Stck, davon vorn aufstellen, hinten würde auch dann kein Druck ankommen. Es gibt natürlich viel bessere 18er Bassreflexsubs (muss an dieser Stelle mal den RCF ESW 1018 als Referenz-18BR-Sub für Effizienz, Sound & Output nennen), aber die können allesamt konstruktionsbedingt weniger Output & Reichweite als ihre Horn-Kollegen, bei denen auch das Amping aufgrund besserer Effizienz keine Materialschlacht werden muss.
Amtliche und bekannte LS-Firmen wie KS, Fohhn, GAE, K&F etc. sind halt um Ecken teurer als die o.g. Tipps und haben keine richtigen Hornbässe, weil sie lieber gewinnoptimiert mehr von ihren Bassreflex-Subs absetzen. So bleiben für Hornbässe oft nur Insidertipps kleinerer Manufakturen oder Selbstbauten übrig, will man keine abgewrackten Uralt-Hörner kaufen.Wer andere Hersteller von Basshörnern ergänzen kann, tu dies bitte.
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Das gestalltet sich ja echt schwer.
Das Problem ist, wir brauchen eine PA, wo was zugeliehen werden kann.
Wir können auf unseren Gigs nicht die Lautstärke fahrn, wie reine Rock-Coverbands aber mit der Anlage sollte hinten noch was ankommen.
Wenn wir bei Open Airs unsere JBL auf 75% fahrn, kotzt die Anlage und die Frontgitter rappeln wie Sau.
Wenn wir jetzt die Projektor kaufen, stehn wir Quasi vor dem selben Problem. Bei kleinen Zeltfesten okay, aber bei größeren Gigs wieder für
viel Geld ´ne kompltete PA leihen. Dann lieber ein System, was ergänzt werden kann.
Für nächstes Jahr haben wir bis jetzt drei Open Airs mit jeweils um die 2000-3000 Leuten. Ich denke da sollte man sich schon Gedanken machen, was man anschafft.
Okay, zum Wohl unserer zwei Rowdies denke ich, die Director fällt flach.Aber was?
Gruß Timo
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Zur Projector: Dieses System wird gern von Coverbands gemietet. Sie spielen damit dann meist vor 300 - 700 Pax in Zelten. Bisher nur zufriedene Gesichter und keine Probleme. Einfach PLUG AND PLAY.
Und wenn´s mal étwas lauter sein soll: 2 Stacks pro Seite.
Negativ: Gewicht des Tops und schwache Mittelton-Endstufe.Zum Vergleich mit der Director: ÄPFEL und BIRNEN!!!
Die Projector gibt´s gebraucht ab 5000, die Director ab 15000 Euro. -
Ohm TRS wäre noch eine Alternative. Allerdings (etwas) teurer und gebraucht in der neuen Version relativ schlecht erhältlich.
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f8274:
"Wer andere Hersteller von Basshörnern ergänzen kann, tu dies bitte."Zwei davon: EAW und Föön
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Zitat von "jabbel"
Für nächstes Jahr haben wir bis jetzt drei Open Airs mit jeweils um die 2000-3000 Leuten.
Gruß TimoVergiß alles und denke mal über EAW KF750/SB750 nach. So um die 4 Stacks pro Seite sollten für den angezielten Gig gerade reichen!
Preise hierfür.........? äh..........
Stefan -
Zitat von "jabbel"
Wenn wir jetzt die Projektor kaufen, stehn wir Quasi vor dem selben Problem. Bei kleinen Zeltfesten okay, aber bei größeren Gigs wieder für
viel Geld ´ne kompltete PA leihen. Dann lieber ein System, was ergänzt werden kann.
Für nächstes Jahr haben wir bis jetzt drei Open Airs mit jeweils um die 2000-3000 Leuten.Die Frage ist halt, welches System sich bei Euch regional gut dryhiren lässt, um zu größeren Arrays (für größere Gigs) zu kommen. Projector fällt da völlig raus, ich kenn mittlerweile keinen (seriösen) Verleiher mehr, der das Zeug im Lager hat. Die Teile stehn mittlerweile in 2. oder eher 3. Hand bei HKS rum. Zudem geht mit dem Material nicht wirklich viel.
Eine Überlegung wert wäre eventuell auch gebrauchtes C4/C7-Holz.
Zudem: Stattet ihr die 3000er Openairs nächstes Jahr als Band selbst aus? Ich würde da eher die Hilfe eines kompetenten Verleihers in anspruch nehmen. Weil wegen der 3 Gigs sich gleich ein dafür taugliches Holz kaufen?!?!?
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Hallo Jabbel.
Peak in Hachenburg hat Director im Lager. Ist doch bei euch um die Ecke. Einfach mal anrufen und Fragen ob ihr mal testen könnt. Nummer gibts denke ich im Netz. -