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Klinkenbuchsen reinigen

  • derautor
  • 1. Oktober 2004 um 17:32
  • derautor
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    1.089
    • 1. Oktober 2004 um 17:32
    • #1

    Hat jemand einen guten Tipp, wie man die Kontaktzungen von Klinkenbuchsen von außen reinigt, ohne das komplette Pult/Gerät zu zerlegen? Ich habe schon an einen mit einem Reiniger irgendwie präparierten Klinkenstecker gedacht, der in der Buchse bloß ein paar Mal hin- und hergedreht wird. Hat das schon einmal jemand probiert, oder gibt es andere Ideen?


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • montarbo
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    • 1. Oktober 2004 um 17:39
    • #2

    vieleicht diese "ohrstäbchen"

    ceterum censeo functionum unum esse utendum
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Funktion One verwendet werden muss.

  • Electronigger
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    • 1. Oktober 2004 um 17:58
    • #3

    Moin
    bei den Fermeldern der Bundeswehr gibts Holzstäbchen mit Lederbesatz an den beiden Enden,. Die Reinigung mit den Teilen klappt gut und ist von
    dauer, besser wie mit Kontaktspray.

    gruss
    Gerald

  • derautor
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    • 2. Oktober 2004 um 01:17
    • #4

    Wird das Leder vorher mit einem Reiniger versetzt oder geht das ohne?


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 2. Oktober 2004 um 01:20
    • #5

    an einem alten spirit habe ich mal eine ganze reihe austauschen müssen, da ging gar nichts mehr... ich weiß ja nicht, wieviele zyklen die überstehen (vielleicht so 5000 ??).
    ansonsten reinige ich die mit q-tips und isopropanol (aus der apotheke). wie alles andere eigentlich auch...

  • Toff
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    • 2. Oktober 2004 um 01:48
    • #6

    Guck mal bei Canford, die haben so einen präparierten Stecker im Sortiment. Keine Ahnung, ob´s funktioniert...
    Toff

  • Online
    niggles
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    • 2. Oktober 2004 um 03:36
    • #7

    Jo, an die "jackfield burnisher" (wohl entwickelt für die BBC, wie so vieles bei Canford) habe ich auch schon gedacht. Die "B-Gauge"- Version (für die großen 316er Telefonklinken) passt zwar vom Durchmesser her, aber die Spitze ist wesentlich kleiner und anders geformt als bei den heute üblichen Klinkensteckern. Da wird wohl der Kontakt für die Spitze nicht viel von der Reinigung haben. Außerdem hilft das nichts gegen die größte Krankheit bei Klinkenbuchsen, nämlich die Oxidation der Hilfskontakte an den Enden der Zungen, die bei Insertbuchsen die Verbindung Send-Return herstellen, wenn nix drinsteckt. Ich hab mir für solche Fälle eine Nagelfeile an der Schleifmaschine auf einen Streifen von etwa 4x20 mm verkleinert und in rechten Winkel direkt am Griff abgebogen, damit gehts wenigstensl ohne Austausch. Aufmachen muß man das Pult natürlich trotzdem :cry: und bei den etwas hochwertigeren Buchsen mit versilberten (?) Kontakten ist das auch keine Dauerlösung.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Electronigger
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    • 4. Oktober 2004 um 00:13
    • #8

    derautor
    das Leder wird ohne Reiniger verwendet, musst das Pult aber zerlegen.
    Mit dem Leder wird der Kontakt poliert ohne das du Material abträgst, ausser Oxischicht natürlich.

    mfg
    Gerald

  • Sound-Klinik
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    • 4. Oktober 2004 um 08:51
    • #9

    ... wer mit Kontaktspray EINMAL anfängt, wird dann "immer öfter" sprühen (d.h. keine Dauerlösung !!!) ...

  • DJ_Uwe
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    • 4. Oktober 2004 um 12:26
    • #10

    hallo!

    zum reinigen solcher kontakte hat sich bei mir die holzstäbchenlösung (allerdings mit stoff an den enden) und spiritus als sehr gut erwiesen.

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  • djobi
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    • 4. Oktober 2004 um 14:25
    • #11

    @soundklinik: was schlägst du also vor? direkt ein Austausch der betroffenden Buchsen?

    Ich nenne leider auch ein Spirit mein eigen, das wie viel dieser Soundcraft Pulte Kontaktprobleme hat ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • wora
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    • 4. Oktober 2004 um 15:19
    • #12

    die sache mit dem leder zum polieren muss ich mal probieren, das hört sich wirklich sehr interessant an.
    ansonsten bin ich als langjähriger soundcraft-user immer schnell mit dem lötkolben zur stelle und tausche bei problemen die buchsen sofort aus. das macht mir nix aus, ich hab ja mal den beruf des elektronikers erlernt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 4. Oktober 2004 um 16:14
    • #13
    Zitat von "djobi"

    @soundklinik: was schlägst du also vor? direkt ein Austausch der betroffenden Buchsen?

    ... zum Entfernen von Belägen nehme ich einen Radierstift (sieht aus wie ein Bleistift - ist aber ein "Radierer" drin ...) ... mit der gleichen "Technik" reinige ich auch Batteriekontakte (sofern nichts bzw. nur SEHR wenig "ausgelaufen" ist ...). Hinterher nehme ich reinen Alkohol mit diesen Wattestiften - abschließend poliere ich die Kontakte mit einem trockenem Wattestift ...

    Abschließender Tip: Klinken-Stecker auch mal gelegentlich sauber machen ...

  • tobse
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    • 5. Oktober 2004 um 00:27
    • #14

    es gibt auch spezielle glasfaserstifte mit sehr harten borsten
    die sind extra zur korrosion, schmutz entfernung an kontaktstellen gemacht... ob die in ne klinkenbuchse passen weiß ich leider nicht

    aber zum reinigen an sich ein super tool..

    z.B. bei http://www.rs-components.de

    BestNr. 514-868 mit Einsatz BestNr. 514-874

    MfG Tobse

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • wora
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    • 5. Oktober 2004 um 02:00
    • #15

    so ein tool besitze ich, aber zum reinigen von kontaktstellen an / in klinkenbuchsen ist es meines erachtens nicht so geeignet. man müsste die kontakte der klinkenbuchsen seitlich wegbiegen, um richtig dranzukommen...
    die idee mit dem kleinen lederlappen finde ich besser.

    dafür ist so eine glasfaserbürste aber z.b. zum feinen anschleifen von lötstellen unglaublich gut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kater
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    • 5. Oktober 2004 um 09:04
    • #16
    Zitat von "niggles"

    ...................nämlich die Oxidation der Hilfskontakte an den Enden der Zungen, die bei Insertbuchsen die Verbindung Send-Return herstellen, wenn nix drinsteckt..............


    deswegen immer gehören in jedes Case von solchen "kränkelnden" Tischen eon paar Klinenkenstecker bei denen Tipr und Ring gebrückt sind, dann kann man wenigstens bei Problemen/Kanalausfällen vorübergehen den Kanal am Leben erhalten.........

    ansonsten ist der Austausch der Buchse wohl die beste Lösung...........

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • xcite
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    249
    • 7. Oktober 2004 um 14:14
    • #17

    na hey...

    ansonsten hat sich bei mir bei kleineren (Not-)Reparaturen auch Pfeiffenreiniger bewaehrt (gibts in jedem Tabakladen). Mit Spiritus getraenkt erreicht man damit eigentlich fast jede Ecke.

    Greetz, xcite

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • tobse
    Profi
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    • 7. Oktober 2004 um 16:43
    • #18

    @ wora

    genau das hab ich ja gemeint ich hab das noch nie an ner buchse probiert nur an den lötstellen oder oberflächen etc,,
    dann vergessen wir das ganz schnell wieder und ich guck mir auch mal so nen lederlappen an.. danke für den tipp man lernt nie aus :-))

    mfg tobse

    Tobias Scherzinger
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  • Loloverde
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    • 7. Oktober 2004 um 16:49
    • #19
    Zitat von "wora"


    die idee mit dem kleinen lederlappen finde ich besser.

    Bei der Telekom gab es für diesen Zweck "Putzhölzer". Das waren im Prinzip etwas dickere Mikadostäbchen mit einem Lederstreifen an den flachen Enden.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

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