Das ist gut, besonders wenn der Kollege die Höhen so überbetont. :lol:
Silbermond Kammgarn Kaiserslautern
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Zitat von "Seven
Also bitte. Ich bin Dienstleister und man mich dafür bezahlt etwas schlechter zu machen, was soll ich tun?
Auch eine Diskussion brachte mich in diesem Fall nicht wirklich weiter.
Also lieber schlecht, aber entsprechend der Anforderung und den Job das nächste Mal wieder bekommen.Also, die Band vertraut jemandem, der 'schlechten' sound macht (oder besser noch: den Mischer dazu veranlasst) und du willst nen Folgejob ?!? :roll:
Entweder die Band vertraut ihrem Mischer grundsätzlich, oder sie vertrauen dem Sound, den er macht. Und selbst letzteres heisst nicht, daß der Sound gut ist...
...vielleicht isses einfach nur der Sound, den die Band gerne hätte...
Und auf solche Jobs kann ich dann auch gerne verzichten. Ich bin zwar Dienstleister aber immer auch Künstler. Die 'Gesamtkreation' eines Gigs liegt bei mir.
Wenn mir jemand während des Soundchecks oder des Gigs mehrfach was über den Sound erzählen will darf er gerne sofort das Mischpult und die Verantwortung übernehmen. Punkt. -
Nochmal kurz zurück zum Silbermond-Mann: Ich war in SB in der Garage, selbes PA-System, Höreindruck wie oben schon beschrieben, Gesang kam leider nicht raus, viel zu viel Bassgebrummel (man konnte keinen klaren Basston erkennen). Die Bässe waren dementsprechend für meinen Geschmack auch etwas extrem, die Höten natürlich auch, aber:
Ich hab etwas seitlich vom FOH gestanden, habe mir den FOH-Manager mal genauer angesehen und mich dann ca. 30cm nach unten gebückt. Da klang es dann ganz angenehm und defintiv nicht zuviele Höhen. Ich würde das Problem eher mal auf die fehlende Größe des Mixer-Managers gepaart mit einigen hundert Leuten davor, die einfach größer sind als er selbst, schieben, denn nicht jeder ist 2m gross, gelle...

Wenn die SM-People mit dem Mixer-Manager zufrieden sind, ists doch okay. Ich habe schon viele Tonleute erlebt, die auf Tour NUR Ton machen und das dann extrem viel schlechter war. Darauf kann mane s ja auch nicht zurückführen...
Gruss
TeO -
Öhm dann ist es aber ein Problem des Sys Tech. Wenn ich 30 cm tiefer auf einmal einen komplett anderen Sound habe.
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Ja, mitunter schon, müsste er sich vielleicht eine Kiste unterstellen...
Trotzdem ist ja schon "normal", dass die Leute vor der PA was wegdämpfen, bei hohen Frequenzen eben extremer, als bei tiefen. Daran kann er ja nur was ändern, wenn er seine Hörposition dem des Durchschnittspublikums anpasst. Ich rechne da immer mit 1,7m, das passt meistens. Aber ich glaube, so große ist der gute mann nicht... 
Gruss
TeO -
Ich ärgere mich seit vielen Jahren, dass heutzutage jede neue Popelband einen Kumpel mitbringt, der schon mal ein Mischpult im Internet gesehen hat und sich Soundmann schimpft. Und natürlich den echten Pultleuten die Jobs,sprich die Bands wegnimmt!
mfg
Kai -
Wie kommt das wohl...
Meiner Ansicht nach ist das die Folge der Situation in den kleinen Clubs, wo du ohne eigenen Tech, der so ein bisschen Ahnung hat, soundmäßig echt aufgeschmissen bist.
Gerade letztens erst eines der krassesten Beispiele gehört :roll:Wenn man sich dann einigermaßen einschätzen kann als "Tech" dann nutzt man größere Saschen zum lernen von anderen und lässt dann doch mal den Profi ran...
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Vom Grundsatz her ist es für eine Band ja erst mal gut, jemanden dabei zu haben, der die Musik kennt, die Delays setzen kann usw. Leider kann die Band ja normalerweise das dabei entstehende Ergebniss nicht oder nur schlecht einschätzen. Also wenn sich die Band auf der Bühne wohlfühlt, und das Publikum halbwegs abgeht, dann ist doch für die Musiker alles schön. Allen anderen fehlt warscheinlich der Vergleich wie es klingen könnte. Und somit gibt es immer wieder Bands, die Live definitiv hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben.
So lange nicht jemand kommt der Einfluss in dem Bereich hat und sagt wir setzen jetzt mal den Sound der Platte Live um, und auch darauf achtet das dass passiert, (bspw. macht auf der Platte bzw. in den Playbacks die man so hört die BD eben nicht einfach nur "peng") wird sich auch nichts ändern. -
Oh, bitte nicht noch mehr FoHler, die Live einen genausolangweiligen, dynamiklosen und absolut unpassenden Sound machen, wie auf den Silberlingen. :?
Ich kenn haufenweise Auftritte, die einfach völlig überflüssig, wenn nicht kontraproduktiv waren, weil die Zuhörer vom Livesound nicht mitgerissen wurden.
Bei einer Pop-produktion, wo die Teenys sowieso nur Ihre Idole sehen wollen und jeden Song mitsingen ist das sicherlich legitim, aber ansonsten muß der Livesound wesentlich mehr überzeugen und die Performance auf der Bühne unterstützen. -
Aber sollte er sich nicht daran orientieren, was sich die Band im Studio erarbeitet hat? Das es Live viel dynamischer offener und auch etwas anders arrangiert/umgesetzt werden sollte ist eh klar. Die CD 1:1 zu reproduzieren klappt sowieso nicht.
Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, das es eben nicht immer gut geht, wenn der Tonkutscher die Band nach seinem Gutdünken irgendwo "hinschiebt". -
Für mich ist die Entwicklung auf der Studioseite eher die "falsche" Entwicklung.
Bands können das einfach live nicht mehr umsetzen, was sie sich im Studio hart erarbeitet haben "lassen".Man sollte das bei einer Studioproduktion nicht außeracht lassen.
Mein letztes positives Erlebnis dahin gehend war Sportfreunde Stiller, die machen auf der CD auch das was sie live auch können.
Außer "Roque", das fand ich live schlecht gemacht (arrangiert).Grüße Leitwolfi
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Zitat von "Mister.Lange"
Aber sollte er sich nicht daran orientieren, was sich die Band im Studio erarbeitet hat? Das es Live viel dynamischer offener und auch etwas anders arrangiert/umgesetzt werden sollte ist eh klar. Die CD 1:1 zu reproduzieren klappt sowieso nicht.
Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, das es eben nicht immer gut geht, wenn der Tonkutscher die Band nach seinem Gutdünken irgendwo "hinschiebt".
Nein, sollte er nicht. Erstens finde ich es unsinnig, live eine CD genau nachzuspielen (wozu dann live?), und zweitens soll man drauf hören, was die Band live anbietet, was oft etwas ganz anderes ist, als sie sich “im Studio erarbeitet hat". Oft genug geht es gerade darum, eben NICHT die CD nachzuahmen, sondern z.B.statt der ganzen Drum-Samples und sonstiger elektronischer Spielereien das Live-Schlagzeug und echte Instrumente zu fördern (also, finde ich jedenfalls)
mfg
Kai -
Ich sehe jetzt zwischen unseren Posts keinen großen Unterschied. Ich glaub wir meinen ungefähr das gleiche.
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Zitat von "C4"
Es hing ein d&b Line Array, zudem noch 2 geflogene Boxen pro Seite (auch d&b) für die oberen Ränge (schätze mal 2x15" /2") sowie als frontfill noch je ein gedrehter Line Array Baustein pro Seite.
Servus, als PA für den Abend diente nur das Q-System von d&b. Die beiden F2 sind "festinstalliert, wurden aber nicht etwa zusätzlich genutzt.
Wenn ich micht recht erinnern kann, wurden nur noch die E3 unter der Empore als zusätzliches Delay genutzt.
Allgemein wurde Soundmäßig recht "dick" aufgefahren...man munkelt, es waren d&b Vertriebsleute da...
Zitat von "C4"Licht war ziemlich Fett, 10 Blinder 4, Backtruss mit 6 Scanner (hab leider nicht gesehen welche, aber die ganz großen!), sonst standard Macs, Par 64, etc.
Die Scanner sind die ("guten"), alten Clay Paky GoldenScan 3. Unter den Bodesten und hinterm Drumriser standen nochmal jeweils 2000 Washer. 3 ACL Gruppen plus die Blinder und der Rest "standart PAR gedödel". Was gut ankam waren die kleinen 250er Movinglights. Ansonsten fand ich die Show eher "standart" für solches Material.Zitat von "C4"Klangmäßig war ich fast zufrieden, es war zwar Laut aber OK, das einzige Manko war eine - für meinen Geschmack - zu derbe Anhebung des Hochtonbereichs ab den 8-10 kHz, klang dadurch zwar sehr offen, schmerzte aber in den Ohren.
Als ich den Mischer nach dem Konzert darauf anspreche, meint der nur, der Raum hätte ne schlechte Akkustik, und deshalb wär´s nötig gewesen. Nun ja, ich halte da eher für ne Ausrede. War dort schon öfter auf Konzerten, wo das nicht nötig war.
Was die Qualität des Mischers betrifft...nunja, da will (kann) ich mich nicht drüber auslassen, sollen andere beurteilen. Aber das der Raum ne schlechte Akkustik hat...hmm...naja...
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Zitat
Unter den Bodesten und hinterm Drumriser standen nochmal jeweils 2000 Washer.
wow ! das is würglich grosses kino ! welche konsole kriegt denn soviel wackeleimer gehändelt ? :lol:
und wie zur hölle quotet man hier ?
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War am Freitag auf der PLS, wo ja Abends auch noch Silbermond auf der Agora-Stage zu sehen und zu hören waren. Mal davon abgesehen, dass sowohl EV als auch Dynacord vielleicht mal fähige Tontechniker an ihre Systeme lassen sollten - denn wo, wenn nicht dort in Frankfurt, sollte das Klangergebnis repräsentativ sein, denn die wollen ja was verkaufen, oder? Okay, es gibt auch Leute, die wollen kein Geld verdienen...

Also nochmal zurück zu SM: Sound war ganz okay (das EV-System hat mich jetzt gar nicht überzeugt, aber besser als das Cobra auf jeden Fall), zumindest dort wo ich stand, der Gesang war im Vergleich zu SB und KL zu hören, keine überspitzen Höhen o.ä. Lag vielleicht daran, dass der FOH-Platz dort ja etwas höher gelegen ist...
Einzig im Bassbereich zu wenig Druck, was meines Erachtens aber a, System bzw. der "Wenigkeit" der Subwoofer lag...Gruss
TeO -
Hallo,
Also zunächst mal muss ich sagen das ich vom letzten Silbermond Konzert in Ludwigshafen (26.04.2005) sehr positiv überrascht war.
Der Sound der Vorgruppen war in den Höhen etwas aufdringlich, bei Silbermond wurde das Problem vom Systemtechniker mittels Parametrischem EQ behoben und der Silbemond Sound von Manager und FOH Mann Ulf Wenderlich war glasklar und druckvoll.
Das Besteck was dort hing war ein D&B Q1 Line Array.
Ein sehr gut klingendes System.
Ich kann die Unmut über den schlechten Sound nicht verstehen.
Es ist klar @ teo das man wenn man sich bückt einen anderen Sound hört.
Jedoch wird man bei einem geflogenen System (wenn es richtig "gecurvt" ist) keinen Höhenabfall auf 15-30 m wahrnehmen (schon gar nicht bei D&B)
Soundempfinden ist subjektiv, ich warne jedoch davor grundlegend alles schlecht zu reden.
Ich kenne das D&B System und weiß das eben nicht jede Halle gleich gut zu beschallen ist.
Aber einen schlechten Abend gleich zu verallgemeinern...
Am FOH stand in Ludwigshafen ein Haritage 3000 sowie ein Siderack das sich sehen lassen kann.
Yamaha, Drawmer, SPL, Lexicon usw.
Ich war sehr positiv überrascht was die Band und ihre Crew an dem Abend geleistet hat. Und werde das nächste mal wieder dabei sein !
Gruß
JR -
JR_Soundman: Das war auch nicht als Vorwurf gegen Ulf gemeint. Und Sound ist IMMER subjektiv, das ist klar. Frag 5 Tonis und jeder würde alles besser machen...

Gruss
TeO -
HI,
Was mir auch sehr gut gefiel, der Mann hat richtig mit dem Sound gespielt.
Eine recht gute Effektmischung hatte der da veranstaltet, nie überbetont, aber als Tonmann fällt einem das natürlich auf.
Also alles in allem finde ich brauch der sich nicht zu verstecken.Ich halte es für übertrieben wenn die Leute (ich meine die Besucher) nach nem Konzert zu einem kommen und sich über den Sound beschweren.
Das kann man in der Amateur Liga machen. Jedoch nicht gegenüber Profis.
Manchmal hat ein schlechter Hallensound einfach Gründe die Laien nicht verständlich zu machen sind.
Und die Ausrede mit der Raumakustik verschafft einem ganz schnell Ruhe. !!Naja, auf alle Fälle fand ich die Show einfach nur geil !
Gruß
JR -
Zitat von "JR_Soundman"
Und die Ausrede mit der Raumakustik verschafft einem ganz schnell Ruhe. !!Da wäre ich aber vorsichtig. Meistens waren die Besucher öfters in der Halle, als der Tontechniker. Wenn dann die Antwort kommt, daß es andere viel besser hinbekommen, schaut man blöd aus der Wäsche :wink:
Gruß
Rainer -