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Herkömmliches Multicore oder Glasfaserkabel??

  • scheffe
  • 10. Februar 2005 um 11:10
  • scheffe
    Beiträge
    3
    • 10. Februar 2005 um 11:10
    • #1

    Hallo

    Ich habe zu dem Thema weder im Forum noch in einschlägiger Literatur eine Antwort gefunden, daher mein Post.


    Wir planen im moment eine Festinstalation des Multicores für eine Mehrzweckhalle und überlegen dieses evtl. als Glasfaserkabel auszubilden (z.B.: Toslink).
    - Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Systemen schon gemacht?
    - Wie lang dürfen die zu überbrückenden Strecken sein ohne Signalverlust? (kürzeste Strecke in diesem Fall sind 30m)
    - Welche Probleme können beim wandel des Signals auftreten?
    - Welche Möglichkeit gibtes Colnsolen, Amps direkt daran anzuschließen?
    - In welchem kostenramen bewegt man sich dann und woher bezieht man das Equipment?

    Oder gibt es dazu noch andere alternativen wie z.B.: das System von Aviom


    Über viele Antworten die zur Lösung des Problems führen würde ich mich freuen.

    Everything is possible!

    :)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 10. Februar 2005 um 11:46
    • #2

    Soweit ich weiss, ist Toslink ausschliesslich für kurze Distanzen geeignet, weil nur Kunststoff-LWL und billigste Steckverbinder benutzt werden. (max. 10m?)
    Problem ist immer die Verlegung bei LWL (grosse Radien, keine Zugbelastung)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 10. Februar 2005 um 11:56
    • #3

    Da werdet Ihr um ein "professionelleres" System nicht herumkommen...

    Sowas wie:

    http://www.whirlwindusa.com/esnake.html

    http://www.klotz-digital.de/products/vadis.htm

    Gibt noch weitere..

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • niggles
    Profi
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    842
    Beiträge
    4.311
    • 10. Februar 2005 um 14:41
    • #4

    Wenns nicht unbedingt Glasfaser sein muß geht auch noch MADI - die dazugehörigen Wandler bzw. Interfacekarten für Pulte sind inzwischen gar nicht mehr so teuer, wenn man es mit den Kosten für ein hochwertiges analoges Core vergleicht. ADAT optical (Toslink) und TDIF (Kupfer) kannst du auf solche Strecken vergessen, die Schnittstellen sind nur für maximal 5-10 m ausgelegt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • slam-weeze
    Verifiziert
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    182
    • 10. Februar 2005 um 17:25
    • #5

    Vieleicht auch ganz erwähnenswert:

    http://www.audioexport.de/live/optocore_index.html

    bin da gerade auf meiner dbx-Schaltplansuche drüber gestolpert :roll:

    Gruß
    Steven

    hat jemand meine Lampe gesehen??

  • skyper
    Profi
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    1
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    2
    • 10. Februar 2005 um 20:27
    • #6

    Alternativen sind z.B. auch die Systeme von Stagetec (Nexus) oder Otari (Lightwinder). Wird aber vermutlich den finanziellen Rahmen sprengen.

    Vielleicht sind aber auch andere digitale (aber kabelbasierte Systeme) wie z.B. das BSS Soundweb, oder die Systeme auf Basis des Cobranet interessanter. Damit wandern auch die Kosten u.U. in interessantere Preisregionen.

    Viel Spaß beim googeln...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • tobse
    Profi
    Beiträge
    99
    • 12. Februar 2005 um 17:47
    • #7

    Hallo Kollegen,
    bin ach mal wieder hier

    schau doch mal bei rme-audio.de vorbei
    die jungs haben einige interessante Produkte im bereich Digitale Multicores etc auch im Fiberwire bereich.. (z.B. mit Madi Protokoll)

    toslink vergessen das ist nur für kurze Strecken gedacht wie ja schon erwähnt wurde.

    MfG Tobse

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • ProSound
    Profi
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    473
    • 15. Februar 2005 um 01:24
    • #8

    Ich sehe da bei der Festinstallation keine großartigen Vorteile mit der Glasfaser, außer lange Übertragungswege ohne Signalverlust. Ein gutes System mit ordentlichem LWL schafft locker 250m! Unter 100m findet ein LWL-System eigentl. fast nie Verwendung, da dort ein konventionelles Multicore meist effizienter ist.

    Ich denke Mal, dass für ein ordentliches System das Geld soweiso nicht vorhanden ist. Billige Systeme nerven dann eher mit dicken Latenzzeiten.

    Außerdem macht ein digitales System in meinen Augen auch nur richtig Sinn, wenn ein digitales Pult und evtl. sogar digitale Amps mitarbeiten. Bin kein Freund von ständiger Wandelei A/D D/A u.s.w....

    http://www.davidheuer.de

  • lautundgut
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    8
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    170
    • 3. März 2005 um 14:31
    • #9

    Kompetent beraten kann diesbezüglich Klaus Koppenhöfer in Bonn (Koppi-Cases; PA-Center). Er hat den Deutschland-Vertrieb von Whirlwind und - soweit ich weiß - schon einige digitale Multicore Lösungen erfolgreich abgesetzt, so u.a. auch wohl an das ZDF. Und die Freunde von den öffentlich-rechtlichen Einrichtungen gelten ja schon als kritisch. Nur ganz billig ist es nicht.

  • omega
    Profi
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    73
    • 3. März 2005 um 14:48
    • #10

    scheffe

    Vielleicht hättest du mal einige nähere Infos über die Art der zu übertragenden Signale. Sind z.B. Mikrofonvorverstärker
    mit im Spiel oder nur Line-Signale. Gib mal bitte Infos.

  • 4Art
    Profi
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    371
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    6.135
    • 3. März 2005 um 14:54
    • #11

    Wobei das angesprochene Aviom-System meiner Ansicht nach eine nicht allzu teuere Variante darstellt. Für das DM2000 z.Bsp. gibt es eine Karte, welche eine saubere Integration des Pultes in ein Aviom-Netzwerk ermöglicht.

    Könnte Dir einen Kontakt zu einem Spezialisten (allerdings hier in der Schweiz - aber mit deutscher Filiale) für das System herstellen.

  • quark
    Beiträge
    53
    • 3. März 2005 um 14:59
    • #12

    Es gibt mittlerweile recht konstengünstige Varianten für Digitale Signalübertragung z.B. RME MADI Bridge (BNC Kabel) oder Aviom systeme (Cat5 Kabel).
    Diese funktionieren allerdings nur mit Line Signalen! Du brauchst also Mikrofonverstärker vor den AD Wandlern.
    Zudem sollten die fernsteuerbar sein, sonst kannst du einpegeln mit einem normalen Pult am anderen Ende glatt vergessen.

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.756
    • 3. März 2005 um 21:49
    • #13

    Nimm einfach ein gutes Kupfercore. Glas macht eigentlich wenig sinn. Die Anbindung der verschiedenen Digitalsysteme ist heute noch sehr unterschiedlich. Viele Formate viele verschiedene Stecker. Es past nicht wirklich aufeinander. XLR geht immer.

    Wenn du wirklich Glas haben willst kann ich aus eigener Erfahrung das Optocore empfehlen. Die wandler sind sehr gut, haben 1dB Gain Schritte und SEHR wichtig das System hat eine sehr kurze Latenz (Signallaufzeit). Bei den Ethernet basierten Lösungen ist diiese einfach zu lang für den Live Einsatz. Ein sehr große Kostenfaktor sind die Optischen Stecker. Die ganzen einfachen Systeme sind eigentlich nicht für wiederholtes Stecken gedacht. Das was zuverlässig spielt ist der Fiberfox. Leider kostet das Ding richtig Geld. Glas macht nur Sinn wenn die Strecke sehr lang ist und das Pult digital. Wenn du an beiden Seiten wandeln must sind die Kosten riesig.

  • matthias bremer-exms
    Profi
    Beiträge
    58
    • 18. Juli 2005 um 16:16
    • #14

    Ahoi,

    das Avom System verfügt mittlerweile über ein Mikrofon-System. Das AN-16i/M besitzt 16 Kanäle für Mikrofonsignale (auch für Linepegel verwendbar). Inbegriffen sind auch Phantompower pro Kanal und Phasenschalter.

    Da hier auch das Thema Latenz aufkam: Bei Aviom sind es 0,88 ms vom analogen Eingang zum analogen Ausgang. Also auch für Live kein Problem! Die anderen Systeme kenn' ich nicht gut genug, um da was sagen zu können.

    Soweit erst mal
    Meschi

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