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Live recording mit CD

  • pa-maker
  • 4. März 2005 um 23:44
  • pa-maker
    Beiträge
    287
    • 4. März 2005 um 23:44
    • #1

    Hallo Jungs

    ich wollte mal wissen welches CD-recording Gerät ihr empfiehlt. Ich such speziel nach CD recording und nicht nach HD recording oder per PC/Notbook. Mir schwebt das Gerät "HHB CDR830 BurnIT" vor ist mir aber ein wenig zu teuer. Kostet bei Soundlande.de rund 1500 euro. Meine kreterien sind XLR-Anschlüße und 19" Einbau.
    Könnt ihr mir noch andere CD recording Geräte empfehlen außer den von Tascam.

    Gruß
    Jens

    Gruß
    Jens

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    Der Himmel auf Erden!!!

  • Pfälzer
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    595
    Beiträge
    2.213
    • 5. März 2005 um 14:36
    • #2

    Live kann es problematisch sein auf CD´s aufzuzeichnen, (eigene leidvolle Erfahrung)

    So wie ein CD Player bei zu starken Vibrationen springen kann, ist es auch beim Aufzeichnen möglich. Nur mit dem Unterschied das dann die Aufzeichnung hinüber ist. Ich lasse seit diesem peinlichen Supergau paralell von einem guten alten Dolby C Tapedeck mit aufzeichnen.
    Daher mein Tipp, überleg Dir das nochmal genau!

    Gruß Wolf

  • pa-maker
    Beiträge
    287
    • 5. März 2005 um 15:09
    • #3

    Ich habe auch schon überlegt vielleicht einen HD recorder zu verwenden (z.B.: Alesis Masterlink ML-9600). Ist nicht ganz so teuer und man kann nach der Aufnahme auf der internen Festplatte dann alles gleich auf CD brennen. Was haltet ihr davon?

    Gruß
    Jens

    Gruß
    Jens

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    Der Himmel auf Erden!!!

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 5. März 2005 um 15:17
    • #4

    Würde Harddisk nehmen, da vermutlich sowieso Nachbearbeitung nötig wird und HD dann günstiger und schneller ist.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Seven
    Profi
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    309
    Beiträge
    4.371
    • 5. März 2005 um 16:21
    • #5

    Das Masterlink ist hierfür ein prima Teil.
    Zwar lange her, dass ich den mal benutzt habe, aber in guter Erinnerung.

    gruß
    Jan

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 5. März 2005 um 19:16
    • #6

    Ich habe für sowas immer noch DAT Geräte mit Digital-out.....dürften auch gebraucht relativ billig sein, da nicht mehr "hip"...
    ....was allerdings dem Gebrauchswert keinerlei Abbruch tut :wink:
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 6. März 2005 um 17:33
    • #7

    Würde auch HD empfehlen. Hat den RIESEN Vorteil, dass Du nicht nach max. 80 Minuten sowieso die ******-Karte gezogen hast, wenn die Band oder wer oder was auch immer noch weiterspielt! Empfehle aber auch hier simultan ein Backup-Medium zu verwenden. (Habe da einen kleinen protablen Hi-MD-Recorder)

    http://www.davidheuer.de

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 7. März 2005 um 15:05
    • #8

    Hallo,

    ich kann nur eine Einzelspuraufnahme mittels HDR empfehlen, weil nach dem Konzert sowieso eine separate Mischung für eine CD-Produktion notwendig wird. Die PA-Mischung wird nämlich inkl. Backline und Raumakustik gemacht.

    Meine Erfahrung zum Thema "Ich nehme einfach mal am Pult auf und habe nachher eine CD" sind durchweg negativ. Ich bin noch nie ohne separate CD-Mischung ausgekommen und habe sogar schon Mehrspur-Livemitschnitte weggeworfen, weil es beim Konzert zwar ok war, aber vergesst bitte nie, dass man beim Konzert auch noch einen visuellen Eindruck hat und alles nur einmal hört und sieht.

    Auf der CD hört man sich das ganze häufiger an, und damit hört man auch immer genauer hin. Dann stellen sich schon mal die Haare bei Stücken zu Berge, die sich live noch ganz gut anhörten. Also benötigt man auch bei Livemitschnitten eine vernünftige Tonregie nebst Studio-Equipment.

    Das gilt natürlich nur für professionelle CD´s. Wenn es um eine reine Dokumentation für Euch selbst geht, ist das etwas anderes. Dann geht das natürlich auch so, z.B. mit MD am Pultmaster-Out. Das ist bestimmt noch preiswerter und unanfäliger, als einen CD-Brenner im Rack zu haben.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 7. März 2005 um 16:11
    • #9

    richtig wolfgang - volle zustimmung


    denn lauter hört sich (fast) immer besser an, da man da halt nicht mehr so genau die fehler raushört. die bemerkt man dann erst, wenn man's sich hinterher leiser (hoff ich doch 8) ) vom hd oder von was auch immer anhört.

    gruß
    noel

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • pa-maker
    Beiträge
    287
    • 8. März 2005 um 19:57
    • #10

    Aber wenn ich den Rec-Ausgang auf 0db bzw. -3db einpegle an meinem FOH-Pult, dann kann doch die Aufnahme nur gut werden oder nicht?

    Gruß
    Jens

    Gruß
    Jens

    [
    Der Himmel auf Erden!!!

  • klangbad
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    441
    • 8. März 2005 um 22:16
    • #11

    Bei CD Recordern hab ich Marantz in VerwendungKlanglich ganz o.k.,besonders die Älteren).Parallel zeichne ich aber zur Sicherheit mit Tape auf (Klingt sogar besser).

  • Fux
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    • 8. März 2005 um 22:59
    • #12

    pa-maker

    Der Witz der Sache ist daß du Live ja eine Mischung aus Direktschall von der Bühne und von deiner Mischung aus der PA hörst.
    Wenn du also den Master- oder auch Rec. Out vom Pult nimmst hast du in aller Regel folgenden Probleme:

    Der Gesang auf der Aufnahme ist viel zu laut im Verhältnis zum Rest.
    (Du hast die Instrumentenamps, Drums ja auf der PA nicht so laut wie den Gesang, da sie direkt von der Bühne schon so viel Schall abstrahlen)

    Es ist überall zu viel Effekt drauf:
    Du misch ja quasi den Effekt Live so viel auf die PA daß er im Verhältnis zu der Summe aus trockenem Direktschall und trockenem abgenommenen Signal auf derPA paßt. Auf der Aufnahme fällt dann der trockene Direktschall weg womit sich das Verhältnis stark Richtung Effekt verschiebt.

    Die Snare ist vom Direktschall her viel lauter als z.B. die Bassdrum, so daß du auf der PA und damit auf der Aufnahme zu viel Bassdrum und zuu wenig Snare hast. (dafür auf der Aufnahme vielzu viel Snarehall, da du ja diesen auch für den Direktschall von der Snare fürs richtige Verhältnis gebraucht hast)

    Keyboards sind viel zu laut, da sie in derREgel ja gar keine Direktschall von der Bühne abgeben und so alles aus der PA kommen muß.

    Laute "Stromgitarren fehlen dann auf der AUfnahme fast völlig, da der Direktschall von der Bühne Live fast schon ausgereicht hat.

    Und so weiter...

    Wenn du allerdings einige tausend Leute z.B. open air beschallst, tritt der Direktschall von der Bühne im Verhältnis zum Pegel aus der PA in den Hintergrund, so daß der Mitschnitt aus dem Direktout viel ausgewogener wird.
    (aber dann ist ja auch meistens das Geld da einen separaten Mix für die Aufnahme zu fahren den man eigentlich bei der kleinen Veranstaltung gebraucht hätte.... *ggg*)


    Fatalerweise kann man also sagen je lauter der Saalmix über der Bühnenlautstärke steht, umso ähnlicher wird der Mitschnitt dem was man Live gehört hat ;)

    Böse bemerkbar macht sich natürlich auch wenn der Soundmann die PA nicht möglichst flat eingestellt hat und den Sound an den Kanalzügen im Pult gemacht hat, sondern sich am FOH-EQ "seinen" Sound eingestellt hat.

    Viele Grüße,
    Fux

  • mstefa
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    • 9. März 2005 um 09:09
    • #13

    warum eigentlich kein Labtop? Funkt super bei mir, und den hat ja eh fast jeder schon dabei?

  • Lightsoundmartin
    Verifiziert
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    • 9. März 2005 um 10:28
    • #14

    Moin Kollegen !

    Ich weiss ja nicht, welchen Mischtisch Du benutzt, aber für einen
    2-Track Mitschnitt würde ich mir auf jeden Fall ein Pult mit Matrix
    ausleihen. Damit kannst du die von Fux beschriebenen Probleme
    recht ordentlich in den Griff bekommen.
    Am komfortabelsten ist dann, direkt auf´s Notebook aufzunehmen,
    z.B. mit Wavelab oder Cubase SX. Du sparst dir ein nachträgliches
    Überspielen in den Rechner und kannst deine Aufnahme direkt
    nachbearbeiten. Wenn´s nur Arbeitsmaterial für den Proberaum sein
    soll, reicht natürlich auch MD, aber die wenigsten Bands machen bei
    Gigs über 70 min. genau dann ein Break, wenn Du die Disk wechseln
    mußt. :wink:

    Gruß
    Martin

    Die Basis ist die Grundlage des Fundaments !

  • niggles
    Profi
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    Beiträge
    4.310
    • 9. März 2005 um 17:05
    • #15

    Das Minimum um auch in kleineren Locations eine halbwegs brauchbare Live-Aufnahme hin zu bekommen sind 4 Spuren: Stereosumme aus dem Pult (*vor* dem Master-EQ, also entweder aus einer evtl. vorh. Matrix oder per Insert-Split) und 2 ordentliche Kondensatormikros in ORTF- oder DIN-Anordnung auf Höhe des FoH. Dabei aufpassen daß niemand an das Mikrostativ rankommt und/oder einen Trittschallfilter bei der Aufnahme benutzen (Übersteuerungsgefahr bei Digitalrecordern). Als Aufnahmemedium entweder einen Notebook mit entsprechender hochwertiger externer Soundkarte oder einen HD-Recorder. Akai DR-4 etwa gibts gebraucht schon für kleines Geld bei ebay, klingen recht ordentlich und bei den heutigen Festplattenpreisen ist es auch kein Problem da 80 oder 100 GB (SCSI) rein zu bauen.
    Zur Nachbearbeitung benötigt man auf jeden Fall eine leistungsstarke DAW wie z.B. ein ProTools-System ab LE aufwärts, Samplitude/Sequoia oder notfalls Adobe Audition auf einem *sehr* schnellen PC. Um die 4 Spuren zu einem stimmigen Ganzen zusammen zu mischen ist massiver EQ-Einsatz und ständige Pegelanpassung (Automation) erforderlich. In gewissen Grenzen lassen sich so auch Unzulänglichkeiten des Mixes "verstecken" indem man einen parametrischen EQ automatisiert und z.B. einen sonst zu lauten Gitarrenpart gezielt etwas dämpft. Man ahnt es schon, eine ziemlich zeitraubende Tätigkeit.
    Ansonsten kann man das je nach Budget beliebig ausbauen, z.B. 8-Spur und dann zusätzlich Schlagzeugsubgruppe, Bass und Vocals getrennt aufzeichnen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 11. März 2005 um 12:03
    • #16

    Es gibt noch eine ganz einfache Möglichkeit des Mitschnitts, der sicherlich nicht zu Demo-Zwecken reicht, aber für den man auch keine besonderen Pultausgänge, Adapter, Pegelanpassungen, ... benötigt:

    Man stelle ein übliches Stereomikrofon am FoH-Platz auf und nimmt mit einem kleinen MD-Recorder mit Aussteuerungsautomatik auf.

    Man nimmt dann ziemlich genau das auf, das der FoH-Mann hört. Problematisch ist es, wenn im Raum starke Schwankungen der Akustik auftreten und z.b. gerade am Standort des Aufnahmemikrofons eine Dröhnfrequenz sein Maximum hat.

    Im Buch "PA-Technik für Fortgeschrittene" (oder so ähnlich) unseres Forum-Masters sind auch noch weitere Möglichkeiten aufgezeigt, z.B. gerichtete Mikro´s auf den Boxen, ...

    Aber nach wie vor gilt: Wenn es besser werden soll, Post-Gain (z.B. am Insert-Punkt, und damit auch Pre-EQ) das Signal abzapfen, während des Gig´s Finger weg vom Gain, spurweise aufnehmen, am besten noch ein paar Atmo-Mikro´s im Saal und dann in der Regie eine richtige CD-Mischung machen. Ggf. wichtige Tracks auch neu einspielen, z.B. die Gesangsspuren, Lead-Instrumetenspuren, ... nur dann wird es richtig gut.

    btw. für die Anbindung an den Insertpunkt habe ich mir mal 8-paarige Recordingmulticore gemacht, die das Signal direkt am Insert anzapfen und in die Wandler weiterreichen. Das funktioniert gut. Ich habe auch ein Multicore, dass am Direct Out anzapft. Hier ist aber in jedem Fall die Position des DO im Signalpfad zu berücksichtigen!

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • pa-maker
    Beiträge
    287
    • 11. März 2005 um 23:04
    • #17

    erst mal danke für eure zahlreichen antwoten. ich habe am anfang noch was wichtiges vergessen. Ich wollte keine aufnahmen von Live-Band's machen, sondern mitschnitte bei Clubpartys wo nur DJ's auflegen und das meist Open Air. Also rein tehopraktisch kann ich doch das Aufnahmegerät direkt am Recout des Studiopults anschließen oder? Ich habe da noch was an meinem Pult festgestellt. Der Recout ist bei mir hinter dem Master abgegriffen das heist ja für mich ich kann keine Lautstärke am Pult einstellen sonst wird der eingangspegel des recorders verzerrt. ODER? Ich habe ein Soundcraft Spirit ES. Wie kann ich den Recorder am besten anschließen ohne durch den Master den pegel des recorders zu verändern? Ich möchte keinerlei Mikrofone verwenden!

    Gruß
    Jens

    Gruß
    Jens

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    Der Himmel auf Erden!!!

    2 Mal editiert, zuletzt von pa-maker (12. März 2005 um 12:21)

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 11. März 2005 um 23:24
    • #18
    Zitat von "niggles"

    und 2 ordentliche Kondensatormikros in ORTF- oder DIN-Anordnung auf Höhe des FoH

    Dann aber bitte bei der späteren Nachbearbeitung die Atmo-Spuren mit entsprechendem Delay angleichen.

    http://www.davidheuer.de

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 12. März 2005 um 13:53
    • #19
    Zitat von "PA-maker"

    erst mal danke für eure zahlreichen antwoten. ich habe am anfang noch was wichtiges vergessen. Ich wollte keine aufnahmen von Live-Band's machen, sondern mitschnitte bei Clubpartys wo nur DJ's auflegen und das meist Open Air. ... Ich möchte keinerlei Mikrofone verwenden!

    Gruß
    Jens

    Hallo Jens,
    also für einen Mitschnitt von fertiger CD-Musik am laufenden Band kannst du natürlich einfach einen Recorder (Cassette, DAT, CD, HD, MD, ...) am Mischpult-Out hängen und fertig.

    btw: Warum kaufst Du nicht einfach die CD´s?

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • pa-maker
    Beiträge
    287
    • 13. März 2005 um 17:42
    • #20

    Ich möchte ja die DJ-Set's aufnehmen der einzelnen DJ's und nicht die einzelnen Träcks die sie spielen.

    Gruß
    Jens

    Gruß
    Jens

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