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Digital Pulte, ab wann machen die Sinn und Spass

  • MIKE
  • 5. April 2005 um 19:35
  • matzel_2001
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    120
    • 6. April 2005 um 11:44
    • #21
    Zitat

    Ich freue mich schon auf den Tag, wenn eine Band, die zum Festival den eigenen Front- und Monitorplatz mitbringt, dies nicht mehr mit dem Auflieger, sondern mit dem Kombi oder Van, im Extremfall sogar nur mit dem USB-Stick macht.

    Hm, da hast du recht. PA's werden dann auch nicht mehr aufgebaut.
    Das Publikum kriegt genau wie die Band In-Ear-Stöpsel verpasst, dazu noch so'n Bass-Shaker, welchen es bereits für Drummer gibt. (damit's besser rummmmmmst...)
    :D:D:D

  • Wurst Werner
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    4.623
    • 6. April 2005 um 11:50
    • #22

    "Das Publikum kriegt genau wie die Band In-Ear-Stöpsel verpasst"

    cool, dann noch mit der Option "Stereo" oder "Surround" :D

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • matzel_2001
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    120
    • 6. April 2005 um 11:53
    • #23

    Und jeder kriegt die Light-Show mittels 3-D-Cyber-Brille eingespielt, da spart man die vielen Lämpli's und den teuren Strom.

    :D:D:D

  • manuela
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    • 6. April 2005 um 11:58
    • #24

    ich hab so ne perverse maschine im Side Rack. Surroundeffekte sind einfach hip, damit kann man auch den hartgesottensten Fan noch vertreiben :D Am Besten 5.1 ankabeln und in der Delay Line mit aufmischen... suche noch ein sample dafür: "godzilla arrives in berlin" oder sowas

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Seven
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    • 6. April 2005 um 14:14
    • #25

    Also das "Soundcheck im Festivalbetrieb" Argument lass ich gar nicht gelten.

    Ich muss eben ein wenig vorarbeiten, bzw das Pult muss ein wenig vorkonfiguriert sein, was es aber auch eigentlich immer ist. Und wer jetzt gleich schreit, das müsste er bei ner analogen Konsole nicht, den verweise ich auf L3K und Konsorten, da muss das Vorkonfigurieren des Routings und der Auxe schließlich auch sein.

    Ich gehe beim Changeover einfach hin und wähle aus der Library pro Kanal einen halb vorgefertigen EQ, einen Kompressor und oder ein Gate in allen Kanälen in denen ich das gerne hätte. Das sollte nicht länger als 5-8 Minuten dauern. Das geht super fix. Dann gibts den klassischen Line Check und wenn alles eingepegelt ist, steht der Sound deutlich schneller als beim analogen Arbeiten, weil eben alle Regler schon vor Beginn halbwegs in der Richtung stehen wo sie mal hin sollen.

    Analoge Wärme will ich keinesfalls von der Hand weisen, ABER wer hört bei nem RnR Gig ob da n PM1D steht oder ne H3000? Wer hört ob da n 01V96 steht oder ein GL 4000? Und bei 30 von 32 Signalen hört man es auf keinen Fall und wenn du eine charismatische Leadstimme hast, hindert dich beim Digitalpult auch niemand noch einen sackteuren Channel Strip hierfür zu nutzen.
    Und wenn ich im Lager stehe und des Abends ein Gig ansteht, den ich selbst auch auf und abbauen muss, dann zieh ich das 01V96 der Venice 320 mit dicken Siderack vor.

  • manuela
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    9.103
    • 6. April 2005 um 14:33
    • #26

    zur Rechtfertigung der Digitalfreunde muß man ja auch sagen: Wir Analogfans kochen genauso mit digitalem Wasser, nur eben nicht durchgehend. Der Kram ist doch heute garnichtmehr verzichtbar !
    Was den Channelstrip zum singen anbelangt, den hab ich auch :D Damit klingt nicht nur eine Digital wertiger. Bei uns heist das Ding TC, es enthält digitale Zauberei.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Benjamin Keßler
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    744
    • 6. April 2005 um 14:44
    • #27
    Zitat von "treibsand"

    Werner hat's da ziemlich genau auf den Kopf getroffen:
    LA's werden auch in naher Zukunft nicht auf kleinen/mittleren VAs eingesetzt werden...
    Zumindest mangels Kohle und KnowHow.

    Also, ich würde ein mal sagen, der Vergleich mit den LAs ist ziemlich daneben.

    Mangels Kohle: Da würde ich doch eher zu einem Digipult greifen, man bekommt wesentlich mehr für weniger Geld, welches Analogpult hat denn ähnliche Features wie das 01v96? Ich glaube, bei der Suche kommt man bei Pulten raus, die zumindest teilweise eine "0" mehr hinten am Preis hängen haben.
    Was kostet denn ein Analogpult mit 4-fach Vollparametrik und ein passendes Siderack dazu?

    Es lebe der Offbeat !!!

  • mischpultschorsch
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    • 6. April 2005 um 15:07
    • #28
    Zitat von "Seven"

    Und wenn ich im Lager stehe und des Abends ein Gig ansteht, den ich selbst auch auf und abbauen muss, dann zieh ich das 01V96 der Venice 320 mit dicken Siderack vor.

    Ganz genau dies ist mit ein Grund, weshalb ich meinen eigenen FOH-Platz auf 01V96+Extensions umstelle. Für das Standard-Gedöns reicht das interne FX- und EQ-Potential aus, edlere Baustellen bekommen dann noch ein Siderack mit 2-3 hochwertigen Channelstrips und 2 gutklingenden Effekten spendiert.
    Freilich klingt eine 320er wärmer, aber auf ner One-Man-Show Baustelle mit meiner Hauskapelle steht mir mein Rücken näher als das letzte Quentchen Analog-Feeling.
    Auf Großbaustellen freue ich mich freilich über einen dicken Analog-Koloss...

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 6. April 2005 um 15:17
    • #29

    Ich wollte eigentlich eher darauf hinaus, daß auf kleinen VAs wohl eher keine LAs eingesetzt werden. Ebenso, wie z.Zt. Digikonsolen dort eher selten gehandelt werden.

    Und den Vergleich einer Digikonsole mit einer Analogen incl. Siderack finde ich auch etwas daneben.
    1. Die Analoggeräte hab ich ja schon seit Jahren z.T. länger als die entsprechenden Konsolen.
    2. Auch bei einem Digimix möchte ich seperate Geräte einsetzen, brauche also ein (wenn auch kleineres) Siderack.
    3. Brauche ich wirklich eine 4fach Vollparametrik ?!? Also eher eine kleinere Konsole vergleichen.

    Digikonsolen werden auf jeden Fall immer öfter eingesetzt, auch weil sie immer besser werden.
    Ich arbeite damit auch, aber einfach nicht so gerne, wie mit Analogtischen.
    Solange die Geräte noch zu unterschiedlich/Einarbeitunsintensiv sind und ich mich an das Material anpassen muß, sind solche Konsolen aber für mich nicht das non-plus-ultra, sondern eben nur eine Alternative zur Analogtechnik.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Benjamin Keßler
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    744
    • 6. April 2005 um 15:43
    • #30
    Zitat von "treibsand"


    Und den Vergleich einer Digikonsole mit einer Analogen incl. Siderack finde ich auch etwas daneben.
    1. Die Analoggeräte hab ich ja schon seit Jahren z.T. länger als die entsprechenden Konsolen.
    2. Auch bei einem Digimix möchte ich seperate Geräte einsetzen, brauche also ein (wenn auch kleineres) Siderack.
    3. Brauche ich wirklich eine 4fach Vollparametrik ?!? Also eher eine kleinere Konsole vergleichen.

    1. Trifft in deinem Fall zu, aber wenn ich einen kompleten neuen Frontplatz brauche?

    2. Man braucht aber deutlich weniger im Siderack, gibt auch viele Sachen wo man eben gar kein Siderack braucht.

    3. Vollparametrik braucht man nicht unbedingt, aber wenn man es schonmal für relativ wenig Geld bekommt, nimmt man es doch gerne oder? Ausserdem kommt man so oft auch ganz ohne externe EQs aus.

    Es lebe der Offbeat !!!

  • nudelhirsch
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    • 6. April 2005 um 15:59
    • #31

    Zunaechst mal eine Frage der Liga...

    Im dry-hire Bereich werden Digis langsam kommen, weil Heinz ausm Dorf nich nicht mal mit ner analogen klarkommt... oder?

    Im Kleinbereich (32 und weniger channels) gibt es tolle analoge Pulte fuer anstaendiges Geld, viele kosten auch entsprechend, Nachtiel ist aber, dass die angebotenen Digis (01V96 und Co) einfach noch nicht ganz so prickelnd sind in der Bedienung.

    Im Grossbereich, wet-hire, gerade im Tourbetrieb, da machen definitiv digitale Pulte das Rennen, allen voran PM1D und PM5D. Da lassen sich die Szenen ablegen, auf externen Karten speichern, im Laptop vorher erstellen, man kann selbst entscheiden, was alles in eine Szenerie reingespeichert wird...
    Vor allem gut bei Festivals (5 Bands, 5 Szenen..., flippen in <1 sec moeglich) oder eben wie gesagt Tourbetrieb (1 Szene pro Song, inclusive Monitoring...). Und mit hochwertigen Konsolen kommen die Sounds gut rueber, man legt sich eine Bibliothek im PM5D an, wo man Mikros entsprechend ihrer Charakteristik einen voreingestellten EQ zuschustern kann, einfach das Setting aus der Bibliothek runterziehen, fertig. Anpassen schnell moeglich.
    Das PM5D und PM1D sind in der Bedienung sowas von analog und handlich, selbst ich als analog-Freak bin absolut ueberzeugter Anhaenger vom PM5D.
    Es braucht eine Weile, da jede Funktion auf mindestens 3 Wege ausgefuehrt werden kann, aber wenn man sein Ding gefunden hat, sind Digis wie das 5D uebersichtlicher als jede analoge Konsole.

    Im Marktsegment der kleinen (<32, <24, ...) spielen nach wie vor analoge eine Rolle, leider auch Behringer, da hier oft die Finanzen sehr tight sind - wer hat shcon eben 50k fuer eine PM5D ueber...
    Aber bei namhaften (Tour)Produktionen sind DM2000, PM1D und PM5D mehr oder weniger der Standard...

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • niggles
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    • 6. April 2005 um 16:05
    • #32
    Zitat von &quot;nudelhirsch&quot;

    wet-hire, gerade im Tourbetrieb

    Man denke kurz über diese Begriffsbestimmung nach. Bezieht sich das jetzt auf die Träume des FOH-Mannes von einer noch besseren PM1D mit eingebauter Kaffeemaschine und Massageliege, die Kehlen der Bühnencrew oder den Zustand des durchschnittlichen Groupies kurz nach dem Betreten des Backstagebereichs :?: :wink:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • manuela
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    • 6. April 2005 um 16:35
    • #33

    Das ablegen von Szenen ist aber keine reine Domäne der Digitalpulte, das schafft jede gute VCA Konsole genauso. Ich unterscheide Digital- von analogtechnik dahin, das es dann digital wird wenn das Musiksignal durch einen AD-Wandler in einen Zahlenhaufen umgewandelt wurde der dann nurnoch mathematisch "gefiltert" wird.
    In der besseren Liga der Analogtische ist es durchaus normal daß man das kombiniert hat, einen warmen analogen signalweg mit angesetzten VCA und VCF die dann nichtnur über die Regler sondern auch von D/A Wandlern eingestellt werden können die ihre Daten von einem kleinen Rechending in der Konsole bekommen *puh was ein satz... 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Everest2002
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    • 6. April 2005 um 22:19
    • #34

    ich finde persöhnlich die analog teile besser (es gibt ausnahmen PM1D lässt grüßen,aber das ist was anderes)

    ich selber ziehe ein ordenliches Analog pult her ,so was inder art MH-4 oder so..

    -none-

  • nudelhirsch
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    • 7. April 2005 um 00:11
    • #35
    Zitat von &quot;Manuela&quot;

    Das ablegen von Szenen ist aber keine reine Domäne der Digitalpulte, das schafft jede gute VCA Konsole genauso.


    Richtig, aber nicht in dem Umfang. Eine analoge Konsole, die die Fader, Monitormixe, Effekte, ... einfach alles in eine Szene ablegt, so dass man von Song zu Song einfach weiterblaettern kann, das gibts nicht. Das geht nur digital. Ich hab ein Event gemischt, bei dem eine Musikerin fuer jeden Song einen voellig anderen Monitormix wollte. Tja, aber dank Szenen konnten wir das machen.
    Wenn ich Szene sage, dann meine ich damit nicht einfach Mute-Groups und so was...

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • Seven
    Profi
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    • 7. April 2005 um 01:59
    • #36

    recht hat er
    der kollege aus dem wald.. :D

  • Arsch mit Ohren °( , )°
    Profi
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    112
    • 7. April 2005 um 03:15
    • #37

    Ich finde es ja schade, dass konzepte wie das des amec recall nicht mehr weiterverfolgt werden (nach meinem wissen jedenfalls). Vorteile der digi technik mit analoger signalbearbeitung...
    http://www.soundcorp.com.au/html/amek_recall.htm
    Funktionierte echt gut! Glaub die jungs von spl bauen sowas in der art z.b. bei ihren "fetten" mastering eqs.

    "keep the level high"
    . Ruppert Neve

  • MIKE
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    • 9. April 2005 um 21:01
    • #38

    Erstmal danke für die gute Diskussion...

    Nun mal Butter bei die Fische.

    Nach der Messe muss man doch sagen können welche Pulte wohl kommen werden und welche nicht.

    Was denkt Ihr von TT 24 oder Digico oder DM 2000 oder Digidesign Venue die ja für einige Kollegen wohl nett sein dürfte da man ja bei dieser auch die beliebten Plug ins nutzen kann ?

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • gerald1
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    • 9. April 2005 um 22:45
    • #39

    8)8)

    Zitat

    Nun mal Butter bei die Fische.


    Darf da auch etwas Schinken drauf sein?
    Ne, Spaß bei Seite.
    Wo der Waldhirsch Recht hat, hat er Recht. Ich denke, Yammy führt derzeit die Marktführerschaft auf diesem Gebiet an.
    Ich persönlich würde einen Mix aus digital und analog, wie Amek das mal begonnen hat, auch bevorzugen. Aber der Markt und deren Einschätzer gingen andere Wege. An dem schönen Cadac (analog) habe ich mich auch mal wieder vor Begeisterung kaum zurückhalten können.
    Zurück zu digital.
    Das zu verwertende Angebot kann man ja auch an einer Hand abzählen und neben Preis und Notwendigkeiten spielen da auch Innovationen eine schwere Rolle. Bob hat sich auch gefreut, wieder mal Leute aus Altbaustellen zu sehen.
    Auch sowas spielt dabei eine Rolle, brauche ich hier in diesem schönen Thread nicht weiter zu ......
    Innova, orrr, ist das jetzt richtig, liegt auch sehr gut und schnell in der Hand.
    Yammy hat neue i/o Karten, aber schon letztes Jahr, glaube nach Fr.
    Da ich mich hier etwas verraten habe, liegt die Digico klar vorn.
    Manchmal muß man auch mal Farbe bekennen, so, nun haut mich.
    Gerald1

  • wora
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    • 15. April 2005 um 13:26
    • #40

    ich sehe das folgendermaßen:
    digitalpulte werden über kurz oder lang den markt für sich erobern, das ist klar.
    klanglich sind sie mittlerweile deutlich besser geworden, ich denke für livesound auch gut genug.

    es gibt ein paar wesentliche vorteile gegenüber analogem equipment:
    1. geringerer platzbedarf
    2. kürzere auf- und abbauzeiten
    3. speicherbarkeit

    alles andere können analoge frontplätze (nicht nur) meiner meinung nach immer noch besser.
    aber die wirtschaftlichen aspekte spielen auch hier eine wesentliche rolle, deshalb haben die digitalen auf längere sicht die nase vorn.

    das große problem der momentan verbreiteten digitaltische:
    1. bedienung muss erlernt werden!
    2. keine modulare technik - man muss also immer alles hinstellen was man hat, ob man es braucht oder nicht. dadurch ist es (im moment noch) teurer als analoges equipment.

    aber vor allem der punkt 1 ist in meinen augen entscheidend.
    die analogen konzepte wurden über jahrzehnte immer weiter perfektioniert und sind ausgereift - und vor allem: bekannt!
    als mischer hat man so innerhalb weniger minuten die bedienung eines analogen frontplatzes im griff.

    vor allem in festivalsituationen oder bei "kofferjobs" als bandmischer beitet natürlich das enorme vorteile.
    das geht mit den meisten digitalpulten definitiv nicht!
    eher im gegenteil, wenn man z.b. ein jahr nicht mehr mit einem bestimmten pult gearbeitet hat, kann man fast wieder von vorne anfangen. das kanns ja wohl nicht sein.

    einzige (mir bekannte) ausnahme stellt das konzept von InnovaSon dar, die bedienung ist im prinzip wirklich clever und einfach und schnell zu verstehen. man müsste noch ein bisschen an den feinheiten arbeiten, aber das ist meiner meinung nach das beste konzept für die digitale zukunft. im PM5D ist das ja teilweise auch schon nachempfunden worden.
    leider sind diese tische aber doch sehr teuer, so das eine weite verbreitung mit diesen modellen wohl kaum stattfinden wird. 50.000EUR und mehr sind für die meisten firmen keine kleinigkeit.
    auch wenn man gegenrechnet das ein komplett ausgestatteter analoger frontplatz eben so teurer wäre... teuer bleibt eben teuer. bei den heutzutage gezahlten mietpreisen... aber da will ich jetzt nicht weiter drauf eingehen.

    die idee von WW mit einer speicherkarte für das eigene setup, das man dann schnell mal laden kann finde ich sehr gut. das wär ja ein traum...

    schlussendlich also mein fazit:
    digitale pulte werden kommen, keine frage.
    aber sie müssen in der bedienung noch wesentlich verbessert werden damit sie eine breite akzeptanz erreichen!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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