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Ausfälle bei D-TWO / M-ONE von TC

  • lc-kjh
  • 21. Juni 2005 um 12:46
  • lc-kjh
    Beiträge
    31
    • 21. Juni 2005 um 12:46
    • #1

    Hallo Leute.

    Kennt jemand die Ausfall-Problematik des D-TWO bzw. des M-ONE von tc-electronics.

    Wir haben uns vor ca. 3 Jahren je ein D-TWO und ein M-ONE zugelegt, da die Dinger zu der Zeit immer häufiger in Ridern aufgetaucht sind. Und wenn sie mal funzen, dann sind die ja eigentlich auch ganz okay. Nur...
    Das D-TWO hatte von Anfang an das Problem, dass es öfter mal ausgestiegen ist. Man konnte es meist mit einem Druck auf das Display oder den Eingangs-Poti wiederbeleben. Auch ein kurzes Ein-/Ausschalten hat ab und an geholfen. Jetzt aber hat es ein neues, bislang noch nicht bekanntes Problem. Es zeigt Pegel am Eingang an, das Display zeigt auch keine Hyroglyphen, jedoch kommt am Ausgang NIX mehr raus :evil:

    Auch das M-ONE, das eingentlich immer problemlos gelaufen ist, kommt in letzter Zeit mit Ausfällen ähnlicher Natur -wie oben bei dem D-TWO beschrieben- daher.

    Weiß da jemand einen Rat oder ne Servicestelle, wo man die Teile zur Rep. hinschicken kann.

    Wir haben mehrfach um Rat beim tc-Support angefragt, bislang jedoch noch kein Feedback erhalten :(

    Schon ein Wort des Dankes für ne evtl. Lösung an dieser Stelle.

    Let It Rock

    Mit Grüßen
    lc-kjh

  • Wurst Werner
    Profi
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    648
    Beiträge
    4.623
    • 21. Juni 2005 um 13:06
    • #2

    Ist ein bekanntes Phänomen bei den Teilen, Wir haben auch ein defektes M-One XL und D2 mit den von Dir beschriebenen Problemen. Laut Kollege Rockline haben die Teile ein Problem damit, dass die 19" Gehäuse nicht robust genug sind. Sind die Teile unter Spannung im Rack verschraubt, kann es durch mechanische Belastung sein, dass es zu Kontaktschwierigkeiten mit dem Display kommt. Mir kommen die Dinger deshalb nicht mehr ins Haus, da ich auch auf Fremdbaustellen schon diverse andere Kollegen mit den gleichen Problemen getroffen habe. Schade, denn FX mäßig gefallen mir die Teile durchaus.

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 21. Juni 2005 um 14:34
    • #3

    Für TC Service in Deutschland ist die Firma PMS in Minden zuständig.

    siehe TC Website ganz unten.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • flicki
    Beiträge
    103
    • 22. Juni 2005 um 16:23
    • #4

    Hallo. Hab dieses Problem auch gelegentlich mit M1 und D2, bisher hat noch immer geholfen, die Teile aus dem Rack rauszuschrauben und leicht gegen die Gehäuseseiten zu klopfen...

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 22. Juni 2005 um 16:30
    • #5

    ... ich schließe mich der Aussage von WW an ... damit sind die Teile auch von meiner Einkaufsliste gestrichen

    Saludos,
    Rainer

  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 22. Juni 2005 um 17:20
    • #6

    Ich habe selber ein D-Two, welches die beschriebenen Probleme hatte. Allerdings läuft dieses jetzt nach einem speziellen Rockline-Service einwandfrei! Danke Stefan! Ich kann ja auch nicht ohne ^^

  • spirou
    Beiträge
    120
    • 22. Juni 2005 um 18:37
    • #7

    Wenn das mal Behringer passieren würde... :D

    Grüßle
    Spirou :D

    Ich mache keine Vorhersagen und werde das nie tun.

  • lc-kjh
    Beiträge
    31
    • 22. Juni 2005 um 21:46
    • #8
    Zitat von "spirou"

    Wenn das mal Behringer passieren würde... :D

    Grüßle
    Spirou :D

    Jou, jou. In der Luft würden sie sie zereissen. Wobei mit dem Behringer-Service haben wir auch schon einschlägige Erfahrungen gesammelt (Negative versteht sich).
    Da haben wir uns mal herabgelassen und einen neuen 4-fach Headphone-Amp gekauft, weil iss ja eigentlich ganz okay und in diesem Fall war's sowieso nicht das Thema von welchem Hersteller.
    Wie dem auch sei. Ausgepackt, eingeschaltet und "PÖFF" Netzteil-Elko geplatzt. Da haben wir mal ein bischen rumgesucht und festgestellt, dass beim Zusammenschrauben (wo auch immer das gemacht wird) die Mittelanzapfung und 'ne Ausgangsspannung vom Trafo vertauscht wurden :shock:
    Wir also Kabel umgelötet, Elko neu rein und ... spielt heute noch. Dann haben wir uns gedacht -nett wie wir nu mal sind- das sollte man Behringer vielleicht mal mitteilen. Ach herjeh. Ich sag's Euch ... wenn man die Götter an ihrer verwundbaren Stelle trifft :roll: Schade, dass ich die Antwort-Mails schon gelöscht habe. Ihr hättet Euch totgelacht, was die für einen Aufstand geprobt haben. Kein Wunder, dass keiner mit diesem Zeuch was zu tun haben will.

    Let It Rock

    Mit Grüßen
    lc-kjh

  • Krusty
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    517
    • 22. Juni 2005 um 21:49
    • #9
    Zitat von "Fat A"

    Ich habe selber ein D-Two, welches die beschriebenen Probleme hatte. Allerdings läuft dieses jetzt nach einem speziellen Rockline-Service einwandfrei! Danke Stefan! Ich kann ja auch nicht ohne ^^


    Darfst du verraten, um was für einen speziellen Rockline-Service es sich handelt?

  • noiseshaper
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    439
    • 22. Juni 2005 um 22:49
    • #10

    ja, würde mich als (bisher stressbefreiter) m-one besitzer auch interessieren... und zum ohringer-service: hab schon vor längerem wg. nem kapputten alten composer mit denen gemailt, und die waren sehr hilfsbereit und haben noch durchaus kompetente reperaturtipps gegeben... hatte da definitiv nicht nur irgendeinen pr-schwätzer...

  • Sven M
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    • 23. Juni 2005 um 08:32
    • #11

    Ich habe Freitag auf ner Baustelle ein D Two aus dem Karton ins Rack geschraubt. Der hat von Anfang an nicht funktioniert. Zeigte kein Eingags signal an. Bedienungsfehler eigentlich ausgeschlossen, außer mir war auch ein sehr erfahrener D-Two Bediener dabei..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • 4Art
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    • 23. Juni 2005 um 10:08
    • #12

    Den Fall hatten wir auch schon - allerdings war das Gerät auf den Digital-Eingang geroutet - da kann analog halt nix reingehen... Ich möchte das nicht unterstellen - aber bei uns ist die Geschichte mehrfach vorgekommen!

    Unser MOne (allerdings ohne XL) hat mittlerweile 7 Jahre auf dem Buckel - und war definitiv noch NIE kaputt.

    Und nochwas: Was bitte gibt's zum D2 für Alternativen? 2290? Die Hitzeanfälligkeit der Geräte ist ja bekannt - unser eigenes ist deshalb gerade in Reparatur :wink:

    Also: Wir hatten weder bei uns selber noch in unserem Umfeld (wo viele dieser Geräte sowohl in Installationen wie auch in Quäl-Racks verbaut sind) Probleme diesbezüglich festgestellt.

    Möglicherweise hat allerdings die Qualitätskontrolle von TC nachgelassen? Ich hoffe nicht - von wegen: siehe oben!

  • Sven M
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    • 23. Juni 2005 um 10:35
    • #13

    Nee, war definitiv auf Analogeingang. Bin oft mit den Geräten unterwegs.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Wurst Werner
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    • 23. Juni 2005 um 10:44
    • #14

    Ich habe noch ein M-One (ohne XL) und im Studio ein M3000, welches für größes Live Baustellen auch mal mitgenommen wird. Beide laufen ohne Probleme. Die anderen bieden Teile waren jedoch neu, und gingen innerhalb von zwei Monaten kaputt. Scheint so, dass die Teile entweder direkt rummucken oder sonst klaglos laufen. Darf trotzdem nicht passieren...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • rockline
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    • 23. Juni 2005 um 20:54
    • #15

    Aaalsooo.......die TC Geräte M1 und D2 sind fertigungstechnisch nicht so der Hit. Die Gehäuseteile sind unterste Kategorie, die mechanische Stabilität der Taster und Potis ebenfalls 4-

    Am Gehäuse sind vor allem die Aluspritzgussseitenteile völlig bruchgefährdet, dass reißt in windeseile ab und dann kommen schon die ersten Ausfälle in der elektrischen Funktion.
    Ich bin mir da nicht ganz sicher was genau passiert, aber bei abgerissener Frontplatte zeigt das Display nur noch die Farbhintergründe, drückt man es wieder in Position geht es wieder. Das hatten wir bereits zweimal bei eigenen TC M1 und einmal bei einem D2 zu beklagen. Ich habe das wieder repariert, und seitdem ist Ruhe!

    Zu "FatA" folgendes: Er hatte ein D2 zur Reparatur mitgebracht an dem schon die Taster lose waren, und das Gerät zeitweise Funktionsstörungen und Softwareabstürze bei schnellem Editieren am Encoderrad zeigte.
    Ich habe das besagte D2 vollkommen zerlegt, sämtliche Lötstellen auf der Bedienerplatine überholt, die Taster geklebt (hält anschließend besser als Neu) und das Gerät wieder montiert! Seitdem hat FatA anscheinend ein sauber funktionierendes D2 dabei.

    Die TC Geräte arbeiten mit hochwertigen elektrischen Bauteilen, excellenter Software - aber halt "schnell und hopp - dazu noch billig" Fertigung! Das ist das Thema......Verarbeitung, und dabei keinen Gedanken an den Betrieb beim Tourjob verwendet.

    Man sehe sich mal Yamaha SPX oder Lexicon PCM von innen an! Wem fällt was auf??
    Stefan

  • Andreas Vieten
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    • 24. Juni 2005 um 13:28
    • #16

    Ja, ich habe auch das Gefühl, dass die TC-Geräte eher im Studio zuhause sind. Ich besitze meines jetzt etwas über ein Jahr, und in den ersten drei Monaten war alles gut.

    Im Oktober auf einer Tour mit einer meiner Bands fingen die Probleme an. Zuerst ganz vereinzelt, und nach einem Neustart meist wieder behoben hing sich das Teil sporadisch einfach auf und rebootete mit dem ersten Factory-Preset.

    Nach dem Fuck-Christmas-Festival in Hamburg, wo das Rack aus dem Tourvan fiel aus etwa einem Meter Höhe, hatten sich die Halterungen der Tap- und Feedback- sowie der Enter- und Bypasstaste verabschiedet. Danach waren auch die Softwarereboots sehr viel häufiger, aber ab und zu hat ein beherzterer Klopfer auf das Display die Sache für die Dauer einer Show gerettet. Wenn nicht, trat dieser Reboot dann auf, wenn ich per Jogwheel das Preset auswählen wollte, lustigerweise aber immer erst so nach Preset 15. Ich konnte die Show daher immer noch machen, musste mir aber aufm Weg alle Delays aus den ersten 15 Presets bauen, was ziemlich nervte da ich natürlich in der User-Bank alles schön geil eingespeichert habe.

    Da dies kein Zustand war, hatte ich mich im April vertrauensvoll an den Stefan gewandt, der schon von ähnlichen Problemen mit diesen Geräten berichtet hatte, jedoch waren die wohl alle nicht so runtergemosht wie meines ^^ Seitdem funktioniert das Gerät in der Tat tadellos, allerding achte ich auch verstärkt darauf und lasse es nicht mehr von den Musikern mitausladen ;)

    Das D-Two ist in ein 2HE Rackbag eingeschraubt, da dieses schön leicht ist und man es easy tragen kann. Ausser dem D-Two sind keine weiteren 19"-Geräte mehr drin, lediglich der ganze ganze übliche Kram wie Mikros, Analyzer und Adaptertäschchen.

    Ärgerlich, dass einem der ganze Aufwand erspart bliebe, wenn das Teil nen Karten-Slot hätte! Es ist eigentlich blöd, sein eigenes Gerät mitbringen zu müssen, obwohl dieses auf allen Standardbaustellen eh vorhanden ist.

  • 4Art
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    6.137
    • 24. Juni 2005 um 13:31
    • #17

    Von wegen Kartenslot: Irgend einen Grund müssen die Jungs und Mädels von TC ja noch haben, das 2000er zu verkaufen...

    Uebrigens: Wie sieht's um die mechanische Stabilität der grossen TC's (eben ab 2000er-Serie) aus?

  • Andreas Vieten
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    253
    • 24. Juni 2005 um 13:39
    • #18

    OT:

    Aber ich finde das 2000er und 3000er für Delay im Live-Alltag von der Bedienbarkeit und Displaydarstellung eher suboptimal, Das D-Two ist speziell nur dafür designed und nennen wir es "Workflow-optimiert".

    Wie siehts denn mit der Parameterdichte beim 2000er aus? Kann das die ganzen Filter, Phaser, Reverse und sonstigen spassigen Dinge? Bin noch nie auf die Idee gekommen, mit nem 2000er Delay zu machen ;)

  • ThomasL
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    2.438
    • 24. Juni 2005 um 15:28
    • #19

    Um mal ganz kurz dazu Stellung zu nehmen...es wird nichts so heiss gegessen wie's gekocht wird.
    Bei uns laufen seit Jahren TC D-Two, M-One, M-One XL und TC M3000 einwandfrei und ohne Probleme...nur Livebetrieb, kein Studio ;)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • guessi
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    897
    • 27. Juni 2005 um 01:11
    • #20

    mir sind die geschilderten probleme mit der baureihe auch unbekannt (m-one, d-two, triple-c). einzig seltene startschwierigkeiten nach minusgrad-nächten im lkw, die aber stets per netzkabel-rauszieh-neustart sofort zu beheben waren.

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