Was bedeuten die verschiedenen Leistungsangaben bei Boxen und Amps? (sinus, rms, peak, musik...)
Welche Leistung ist der beste Vergleichswert?
Worin liegen die unterschiede?
Danke schonmal für eure Antworten...
Was bedeuten die verschiedenen Leistungsangaben bei Boxen und Amps? (sinus, rms, peak, musik...)
Welche Leistung ist der beste Vergleichswert?
Worin liegen die unterschiede?
Danke schonmal für eure Antworten...
Zitat
Anonymous schrieb am 2003-01-11 17:39 :
Was bedeuten die verschiedenen Leistungsangaben bei Boxen und Amps? (sinus, rms, peak, musik...)
Welche Leistung ist der beste Vergleichswert?
Worin liegen die unterschiede?Danke schonmal für eure Antworten...
sinus ist fast rms. Die RMS Leistung ist die einzigst aussagekräftige Angabe.
Peak ist die Stitzenleistung die die Box kurzfristig verkrägt.
Peak ist imho der Wert den Ein Speaker <2 sec aushält bevor er aufgibt :smile: bei Sinusleistung muss der Speaker 24 (oder waren es 48?) Stunden einen bestimmten Sinuston aushalten, das ist also ein ganz guter Richtwert.
Gruß Daniel
lol....
kannste ja ma machen.....48 h
n Sinuston über nen Speaker bei Volllast geben.....
danach sind erstens die Amps breit und den Speakern gehts nich anders...
Mfg Andreas
Die RMS-Leistung ist -wenn ich mich recht erinnere- nach der US-Norm ein gemischtes Frequenzband, was durch die Anlage geschickt wird. RMS ist wirklich die beste Leistungsangabe die es gibt.
Unter http://www.musik-service.de/PA/Leistungsangaben.htm
gibt es Genaueres.
Zitat
BOELLOESCH schrieb am 2003-01-11 20:49 :
Die RMS-Leistung ist -wenn ich mich recht erinnere- nach der US-Norm ein gemischtes Frequenzband, was durch die Anlage geschickt wird. RMS ist wirklich die beste Leistungsangabe die es gibt.
Und wie sieht es mit AES aus?Ist wohl der Neueste standard,oder irre ich mich da?
Gruss Bowdy
"RMS" (Root Mean Square = quadratischer Mittelwert) Leistungsangabe wird mit Frequenzen des gesamten Hörbereichs ermittelt nicht wie Sinus bzw. nennbelastbarkeit mit konstanter Frequenz meißt 1 kHz( DIN 45500).
RMS ist daher besser für PA zwecke geeignet und beträgt 60% der Nennleistung.
Impulsspitzenleistung (im Conrad; Otto usw. Katalog auch Maximalleistung) ist Leistung die der Lautssprecher 2s aushalten muss.
Gibt meisst das doppelte der Nennleistung an.
Hab ich aus "Das P.A. Buch" von Frank Pieper.
Genaueres ist also in Fachliteratur nachzulesen.
Ausserdem ist die Leistungsaufnahme eines Lautsprechers oder die Leistung eines Amps
nicht wirklich ausschlaggebend bzw. da spielen noch andere Parameter mit die den wirklichen SPL und die Qualität bestimmen.
Hoffe hab geholfen.
Und nochmal ![]()
ALLE Leistungen (ich weiß, ich wiederhole mich) sind RMS-Angaben, mit Ausnahme von Peak, weil es da Schwachsinn wäre.
RMS ist nichts anderes als eine mathematische Methode, denn Effektivwert zu bestimmen.
Wenn irgendwo "RMS-Leistung" steht, heißt das noch gar nichts. Es fehlen Angaben zum Signal, womit getestet (Signal-"Typ" und Frequenzbereich) und wie lange damit getestet wurde, denn darüber trifft die Abkürzung RMS keinerlei Angabe. Es kann sich also um Dauerleistung oder Musik-/Programmleistung, jeweils eventuell mit eingeschränkten Frequenzberich (für einen Subwoofer ist eine Belastbarkeit bei 10kHz wohl ohne Bedeutung), handeln.
Bekannte Messbedingungen werden durch Normen bestimmt. Diese treffen Aussage über die verbleibenden Fragen und sind jeweils nachzulesen. Ich möchte hier AES, EIA und die diversen DIN-Normen erwähnen. Diese weichen sowohl im Testsignal als auch in der Testdauer von einander ab.
Die Sinus-Leistung zerstört LS am ehesten und zwingt auch moderne Amps am ehesten in die Knie. Logische Konsequenz: Sinus-Leistung wird die geringste Angabe sein, wenn mehrere Angaben vorhanden sind.
Zum Beispiel:
Ein LS
300W Sinus
400W continous RMS
800W program RMS
1600W peak
Das ist in etwa der übliche Faktor.
Jo stimme ich zu und RMS = Route Mean Square.
Das ist wie oben schon gesagt worden ist einfach nur der Effektivwert einer beliebigen Wechselgröße, in unserem Fall der Leistung.
Ja, aber oben klang es für mich so, als meinte der Poster, dass es fest an ein 20-20000Hz gebunden wäre. Fakt ist aber, dass man immer einen RMS-Wert errechnen kann, nur manchmal muss man die Gleichung für das Signal erst aufstellen.....
worin liegt der unterschied zwischen continous RMS und programm RMS?
Wenn die so messen können wie die wollen, wie kann ich dann vergleichen????
Danke
Zitat
Wenn die so messen können wie die wollen, wie kann ich dann vergleichen????
Mist, jetzt hat er uns durchschaut... ![]()
Zitat von "Wissbegieriger"worin liegt der unterschied zwischen continous RMS und programm RMS?
Wenn die so messen können wie die wollen, wie kann ich dann vergleichen????
Danke
Das ist genau das Problem!
Es gibt eine Vielzahl von Normen, nach denen die Leistung angegeben wird (... einige dieser "Normen" haben sich Hersteller auch selbst gestrickt, um höhere Leistungsangaben in ihre Datenblätter zu schreiben ...).
Für einen "richtigen" Leistungsvergleich verschiedener Lautsprecher müßte sich mal jemand "opfern" (... wobei ich mich hiermit gleich ausschließe ...) und unter einheitlichen Messbedingungen alle in Frage kommenden Chassis durchmessen ...
Nochmal zu RMS:
Es heißt korrekt "ROOT MEAN SQUARED" !!!
Dabei wird ein Mess-Signal (meistens irgendwie gefiltertes und ggf. bandbegrenztes Rauschen) über einen begrenzten Zeitraum auf den Lautsprecher gegeben und in sehr kurzen Zeitintervallen gemessen. Die einzelnen Messwerte werden dann quadriert und aufsummiert (genauer: integriert) und die Summe durch die Zeitdauer dividiert. Anschließend wird aus dem Ergebnis noch die Wurzel gezogen - und schon haben wir den Effektivwert.
Ganz kurz gesagt wird aus den Quadraten (SQUARED) der Einzelmessungen der Mittelwert (MEAN) gebildet und aus diesem dann die Wurzel (ROOT) gezogen.
Wenn man den Lautsprecher bei einer Leistungsmessung nicht schreddern will, wird während der Messung auch noch der Strom durch die Schwingspule gemessen. Es läßt sich somit Z (Scheinwiderstand) berechnen und anhand der (errechneten) Zunahme von Re (Gleichstromwiderstand - wird bedingt durch die Temperaturerhöhung größer) die Zunahme der Schwingspulentemperatur ermittelt (bei 180 Grad wird es vielen Chassis dann zu warm ...).
Also: D I E RMS-Messung gibt es nicht - alle seriösen Lautsprechermessungen sind Effektivwertmessungen und damit RMS-Messungen.
Umrechnungen von einer "Norm" zu einer anderen funktionieren - vielleicht - gerade noch bei Hochtönern. Da bei Tieftönern die Schallführung/Gehäuseabstimmung einen erheblichen Einfluß auf die mechanische Belastbarkeit hat, ist eine Umrechnung zwischen verschiedenen "Normen" hier wohl eher problematisch.
Viele Grüsse
Du kannst dann vergleichen, wenn angegeben wird wie gemessen wurde, auch wenn es eigenwillig ist. Ne RMS-Messung nach AES ist z.B. fest definiert mit der Spannung eines bandbregrenzten Rosa-Rauschens geteilt durch die minimale Impedanz sprich Gleichstromwiderstand. Der Lautsprecher muss das dann min. 2 Stunden abkönnen. Dabei ist noch zu beachten on die Messung free-air oder an einer Schallwand gemacht wurde und in welchem Bereich das Rosa Rauschen bandbegrenzt wurde, üblichweise im zukünftigen Einsatzbereichs des Chassis.
Thomas: RMS heist "Root Mean Square" - Wurzel aus dem Quadratischen Mittelwert
Grüsse
Matze
Ups ! zu langsam - na macht ja nichts ! ![]()
Grüsse
Matze