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Basshörner Tip erbeten

  • orangutan_klaus
  • 21. Januar 2003 um 02:26
  • orangutan_klaus
    Beiträge
    11
    • 21. Januar 2003 um 02:26
    • #1

    Ich suche nach einer sachkundigen Beschreibung über Wirkungsprinzip, Bauformen und praktische Anwendungen von horngeladenen Systemen. Stimmt es eigentlich, daß man eine bestimmte Mindestraumgröße für eben solche Basssysteme haben muß um mit einem Horn einen sehr tiefen, weichen Klang zu erzielen?
    Vielen Dank für einen Tip!

    nuff, nuff

  • Claudi
    Beiträge
    171
    • 21. Januar 2003 um 13:42
    • #2

    Hallo,
    wenn Du einen "tiefen, weichen Klang" möchtest, bist Du glaub mit nem Bassreflexsystem besser bedient. Damit kommst Du mit relativ kleinen Boxen (18er im 60x60x60cm Gehäuse) schon tief (38Hz). Ein vernünftiges Horn mit dieser Eckfrequenz in dem Volumen wird schon schwieriger.
    Es ist richtig, dass große Hörner in kleinen Räumen eher ungünstig sind. Der Effekt dabei ist, dass alle Wände wackeln und die Gläser aus den Regalen fallen, aber relativ wenig Bass hörbar ist. Mit Reflexboxen hast Du es da sicherlich leichter...

    Gruß Claudi

    God gave Rock`n`Roll to you, so keep on...

  • Online
    aw-audio
    Reaktionen
    47
    Beiträge
    4.243
    • 21. Januar 2003 um 14:57
    • #3

    also bei mir wackeln auch mit br die gläser mehr, horn ist nur druckvoll wenns in anständigen 4er stacks betreiben wird, sonst schottert br einfach wuchtiger

  • orangutan_klaus
    Beiträge
    11
    • 21. Januar 2003 um 23:25
    • #4

    Vielen Dank für euren Kommentar.
    Die beschriebenen horngeladenen Bässe stehen in dreifacher Ausführung auf jeder Seite der stacks.
    Angetrieben wird die Anlage über 2 Qsc 3000Mx(low mid, low).
    Die gesammte Anlage wird aktiv 4-Wege getrennt. Für mich ist nur eine Verbesserung des Basses entscheidend, da ich mit dem Bereich der high mid und high sehr zufrieden bin.
    Der Bass ist in der Tat sehr laut, so zum Gläser abräumen der Bar, aber nicht tief.
    Gibt es einen Trick um das Bassband nach unten zu verschieben?

    nuff, nuff

    Einmal editiert, zuletzt von orangutan_klaus (22. Januar 2003 um 00:18)

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 21. Januar 2003 um 23:53
    • #5

    wenns gescheite hörner sind also "lochlos" ohne resonator einfach am bass boosten und über beliebig tiefen bass freuen
    kenne Deine hörner nicht aber so doppel15er hörnchen im 6er pack können schon mal +12 dB @20 Hz vertragen
    dann klingt wirklich "interessant"
    dann falnne auch volle flaschen ausm regal und der dj beschwert sich .... :)

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Claudi
    Beiträge
    171
    • 22. Januar 2003 um 13:02
    • #6
    Zitat von "orangutan_klaus"

    Vielen Dank für euren Kommentar.
    Der Bass ist in der Tat sehr laut, so zum Gläser abräumen der Bar, aber nicht tief.
    Gibt es einen Trick um das Bassband nach unten zu verschieben?

    tja, wie (fast) immer das Gleiche mit den achso tollen Hornsystemen :D (siehe mein EQing im Posting KME QBH1181...)
    Lauter UND tiefer Bass aus Hörnern erfordert nun mal Mundfläche UND Hornlänge...
    Probiers mit Bassreflex.... :P

    Gruß Claudi

    God gave Rock`n`Roll to you, so keep on...

  • Claudi
    Beiträge
    171
    • 22. Januar 2003 um 13:08
    • #7
    Zitat von "trockenbassfetischist"

    wenns gescheite hörner sind also "lochlos" ohne resonator einfach am bass boosten und über beliebig tiefen bass freuen
    kenne Deine hörner nicht aber so doppel15er hörnchen im 6er pack können schon mal +12 dB @20 Hz vertragen
    dann klingt wirklich "interessant"
    dann falnne auch volle flaschen ausm regal und der dj beschwert sich .... :)

    sorry, aber dieses Posting outet Dich als theoretischer Pseudowisser ohne Praxiserfahrung, das oben Geschriebene ist fern jeglichem praktischen Sinn: 40Hz boosten OK, 30 meinetwegen auch noch aber 20 ? :wink:

    Gruß Claudi

    God gave Rock`n`Roll to you, so keep on...

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 22. Januar 2003 um 14:54
    • #8

    oh weia - einer der immer nach "schema F" vorgeht
    massives Eqing an guten! kurzhörnchen im closed Box geht hervorragend der klirr steigt ein wenig - klar aber klingt 1000x besser als teifgehende refelxe / bandpässe

    vieleichtsollte ich besser sagen bis 20 Hz das war evtl. missverständlich
    so meine ich das (die nullinie war so auf ca. -12 dB)
    <img src="http://www.frequencyshifter.org/urps/eq.jpg" width=350 border=0>

    das sit absolut prasixgerecht - wei gesagt bei guten speakern ohne reflexloch

    nochmals der warnhinweis - niemals bie Lochboxen machen - die sind dann klinisch tot

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Carm
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    • 22. Januar 2003 um 16:10
    • #9

    @ claudi: kann die angaben von TBF nur bestätigen - habe die veranstaltung auf der das so gemacht wurde mit ihm zusammen betreut. wenn du's nicht glaubst - bitteschön. aber es funktioniert hervorragend.

    die formulierung war etwas missverständlich - gut. man boostet in der realität vielleicht nicht 20hz um 12db, aber dann eben darüber. aber praktikabel wäre es durchaus auch.

    klanglich wurden damit andere namhafte br-/ bandbässe deutlichst outperformed. wobei das verwendete kurzhorn auch von einem namhaften hersteller kommt, allerdings in diesem falle völlig "zweckentfremdet" wurde...

  • Online
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    4.243
    • 22. Januar 2003 um 16:48
    • #10

    was sagt denn die endstufe, wenn man zum normal pegel nochmal 12db gibt? nunja mit tamp vielleicht nicht mehr so tragisch, aber mit teuren crest's o.ä

  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 22. Januar 2003 um 16:52
    • #11

    Arne, das hast du falsch verstanden, die Nulllinie ist die Mitteder EQ Stellung, normalerweise sind da 0db, aber TBF hat die auf -12dB eingepegelt,also kann er die Fader ganz goch "reissen" und hat trotzdem max. 0dB am Ausgang

  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 22. Januar 2003 um 18:38
    • #12

    was soll sie schon sagen die endstufe??? ganz normal die pa einpegeln nach dem eqing dann clippt auch nix

    warum soll sich ne crest anders verhalten als ein t.amp ?? bei der crest geht sicher so schnell nix kaputt...

  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 22. Januar 2003 um 19:11
    • #13

    Hm, bringt das wass, ein Horn unter seiner unteren Grenzfrequenz zu Boosten? Da müsste der Treiber durch den Fehlenden Srahlungswiderstand nur noch nuzlos Flattern... Bei meinen BB15 habe ich einen Boost bis 50Hz (+3dB), bei 40Hz -4 und dann -16dB. Da sie in den Ecken stehen, ist der Bass bis 50Hz gut. Aber bei 40Hz höre ich mit dem Frequenzgenerator fast nichts mehr.

  • Tobi
    Beiträge
    417
    • 22. Januar 2003 um 19:14
    • #14

    Ich glaube er der Arne meinte, dass +20dB ja schon ordentlich Amp-Leistung fressen. Bei den T.Amps sei das noch finanzierbar aber bei Crown, Crest oder Camco nicht.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 22. Januar 2003 um 19:56
    • #15

    ohhhhhhh weia ich glaube das läuft in die total falsche richtung
    also fakt war es waren 6 HD15 ähnliche! 15er also kurzhorn ab dieser zahl koppelt das an der wand schon ganz brauchbar ; angetrieben wurde ein 15er leider nur von 600 W RMS / program mir wären mehr auch lieber gewesen aber das hat gründe die hier nichts zur sache tuen

    um es mal zu verdeutlichen: musiksignale bestehen ganz selten aus einem ausschließlichen sinuston bei 25 Hz sondern sind nach fourier immer eine zusammensetzung verschiedener spektren
    so kann im bass gewaltig - die nullienie war so auf -12dB einzelne Frequenzen bis zu insgesamt 24 dB sozusagen geboostet - nötig weil die konstruktion unter 80 HZ leider stark abfällt dann wärs kein Drumm & bass sondern Drumm & pock :)

    man fährt erst mal leise sinussweeps und eqed auf "beeindruckenden" Tiefgang
    nach abgleich dann Musik vollgas - wenn der amp mal ins Clipping geht dann evtl. an den teifen F's nachjustieren - so war hier wegen insgesamt 3,6 kW (edit rechenfehler 6 x 600 :)) für eine "größere" halle ... auch 25 Hz "bloss" noch auf summa summarum 10 dB plus
    dann limiter grob einstellen fertig

    der sound ist dann sehr beeindruckend - leider :)
    der hintergrund ist dass jetzt leider da eine Analge eines renomierten sauteuren 2 buchstabigen herstellers drin steht (218 "bigblock " nannte das mal einer ironisch weil er so lahm ist udn trotzdem groß) und die leute total unzufreiden sind die hatten leider vorher einen zu hohen standard evtl . wird sich das wohl wieder ändern müssen aber der vergleich was da doppel18er liefern ist geradezu peinlich (für die doppel18er)

    Pegelmässig ist diese Konsturktion extrem ausreichend bei ungewohnt extrem Tiefgang man hat immer so schönes infraschall (der echte nicht der marketing infra) kribbeln auf der haut

    ich nenne diese methode mal "urps für arme" :)
    der martin bastelt glaube auch schon an sowas rum - nachdem er das mitbekommen hat :) - und ist imho auch schon beeindruckt

    ob da crest für doppelte Euros eines Tamps dranhängt oder ein tamp ist primär wurst nur"etwas" leistung sollte der amp haben so 600....1kW pro 15er schalge ich mal vor das reicht dann lockerst für einen hohen raum mit so ca. 350 leuten drin - und das aus meinem verwöhnten munde

    das funktioniert allerdings nur mit etwas besseren speakern (die auch wirkungsgrad haben sollten) und man sollte drauf hören wenn die membran am ende ist (klirr knack plock geräusche wenn sie knackst) also nicht übertreiben und dauerklirren

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Toff
    Profi
    Beiträge
    349
    • 22. Januar 2003 um 21:39
    • #16

    Hey Trockenbassfetischist!
    Erstmal stimme ich dir prinzipiell zu: das geht schon und kann auch gut klingen. Hab so was ähnliches mal bei einer Veranstaltung gehört, bei der 16 mal 15“Horn (keine Ahnung was für welche) vor der Bühne lagen. Das EQing war allerdings nicht ganz so krass. Bei Live Rockmucke trotzdem nicht so sinnvoll, glaube ich.
    Aber um jetzt mal zu ärgern: Dein EQing ist vielleicht auch nicht so krass, wie du denkst. Wenn ich mir nämlich das Bild von deinem FCS 966 angucke, dann steht der HP-Filter ungefähr bei 20 bis 30 Hz. Laut Skala sind es zwar vielleicht eher 20 Hz, allerdings habe ich das an bisher 3 Terz-EQs (und auch an meinem 966) nachgeprüft, daß die reale Frequenz eben nicht mit der auf der Skala angezeigten Frequenz übereinstimmt. Gerade bei den wirklich bescheidenen Potis im 966 kann es also sein, daß du durch diesen HP bereits oberhalb von 30 Hz einige dBs abgesenkt hattest ... und bei 30 Hz mit Sicherheit einige dBs ... und das mit dem 30 Hz Schieberegler elegant wieder ausgeglichen hast. :)
    Aus diesem Grund sind die HPässe bei meinem 966 immer aus, das überlasse ich doch lieber dem Digitalcontroller...
    Ach ja: und wieso die 50 bis 100 Hz-Fader in einer weichen Kurve stark absenken und dann den LF-Contour aufdrehen? Aber wie gesagt, will ja nur etwas stänkern.
    Gruß vom Toff

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 22. Januar 2003 um 23:17
    • #17

    ertappt :)
    ne das hat schon seine ordnung - wie gesagt 600 Programm sit ned so viel fürn subb und der 2. Eq ist nicht sichtbar :) das war son art hnbügeln auf max output mit schönster phase
    der teifgang war trotzdem extrem - man sollte bedenken dass bei solchen konstruktinen der pegel nicht schlagartig abfältl sondern zunächst flach - ist deshlab nötig dass das nicht "ausklingelt" wie bei BR üblich

    obs bei live musik sinnvoll ist weiss ich nicht für DnB ist es extrem sinnvoll man hört nämlich noch bassläufe die man mit "normalen" Bässen nicht hört also bei klassik evtl. eher nicht bei rock eher schon - müsste ich aber erst ausprobieren - da ich aber TEchno addict bin könnte das noch ne weile dauern :)

    und wie gesagt: bei BR BP BL funktioniert das nicht im gegenteil es wird schlecht klingen und v.a. die Speaker sind akut gefährdet

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • orangutan_klaus
    Beiträge
    11
    • 23. Januar 2003 um 09:52
    • #18

    Um nochmal auf die techn. Gegebenheiten zurückzukommen. In den 3 Bässen pro Seite stecken laut Text meines Dokuments, welches mit der Anlage kam, 15" Martin Audio Bin's- Motor für diese Teile stellt nicht wie von mir anfänglich behauptet qsc 3000mx, sondern Qsc EX 4000(steht so drauf). Gibt es wirklich kein Gesetz, welches besagt: "Basshorner können in kleinen Räumen nicht tief erklingen, weil es eines bestimmten Länge im zu beschallenden Raum bedarf" ?

    nuff, nuff

  • Claudi
    Beiträge
    171
    • 23. Januar 2003 um 14:38
    • #19
    Zitat von &quot;trockenbassfetischist&quot;

    oh weia - einer der immer nach "schema F" vorgeht
    massives Eqing an guten! kurzhörnchen im closed Box geht hervorragend der klirr steigt ein wenig - klar aber klingt 1000x besser als teifgehende refelxe / bandpässe

    vieleichtsollte ich besser sagen bis 20 Hz das war evtl. missverständlich
    so meine ich das (die nullinie war so auf ca. -12 dB)
    <img src="http://www.frequencyshifter.org/urps/eq.jpg" width=350 border=0>

    dann klinisch tot

    tut mir leid, der der den EQ eingestellt hat, hats trotzdem net ganz kappiert -> schaut Euch mal den Lowcut rechts im Bild an !!
    Der steht so bei schätzungsweise 50Hz :P
    Mal den EQ-Frequenzgang nachmessen, ich mache eine Wette 1 zu 1er Million, dass von den +12dB bei 31Hz am EQ-Ausgang nix mehr übrig ist :D
    aber nix für ungut, viele Wege führen nach Rom.....

    Gruß Claudi

    God gave Rock`n`Roll to you, so keep on...

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 23. Januar 2003 um 18:29
    • #20

    rechtfertigen muss ich mich hier wirklich nicht wers ned peilt beschallt halt weiter mit dünnbass pock

    der low cut war lt skala irgendwo bei 20...30 und zusätzlich ein "lf boost" auf + x dB wie oben angemerkt der kann auch wegen falscher skalenbeschreiftung höher leigen
    die nullinie war auf -12 dB bei +12 dB sidn das 24 dB boost
    ferner war noch ein 2. eq (das hier war der "main EQ") im spiel wie gesagt das hatte auch phasengründe ob das nun 12 dB oder 9,8765437 dB waren sit effektiv wurst ich woltle damit erklären dass es sehr wohl möglich ist aus eine pock kick box abnorm tiefe bässe zu erzeugen

    macht doch was ihr wollt :)

    -------------------------------------------------------
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