Ich versuche mal hier was zusammenzutragen, korrigiert mich, wenn ich da was falsch mache.
1) Die Schallgeschwindigkeit ist abhängig von der Temperatur, nicht aber vom Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Als Näherungsformel kann man nehmen c = 331,5 + 0,6*T , wobei T die Temperatur in Grad Celsius ist.
2) Ein Ton mit der Frequenz 1 kHz bleibt unabhängig von c ein Ton mit der Frequenz 1 kHz. Je kleiner c ist, desto kleiner wird auch die Wellenlänge. Die Frequenz bleibt aber konstant.
3) Die Formel T = 1/f (Periodendauer = Kehrwert der Frequenz) ...(oder f = 1/T) ...ist unabhängig von der Schallgeschwindigkeit.
Bsp.: 1kHz bedeutet 1000 Hz also 1000 Schwingungen pro Sekunde, damit ist jede Schwingung 1/1000 sec lang.
4) Ich kann mir vorstellen. dass die Luftfeuchtigkeit einen geringen (aber in der Praxix wirklich zu vernachlässigen) Anteil an der Veränderung der Schallgeschwindigkeit hat, prinzipiell solte der Schall geringfügig schneller werden, jedoch sicher frühestens in der 1. Stelle hinterm Komma bemerkbar, sprich uninteressant.
Andersherum kann ich mir sehr gut vorstellen und habe es auch schon beobachtet, dass die Wasserpartikel in der Luft hohe Frequenzen stärker dämpfen als dies niedrige Frequenzen passiert. (Grund: Brechung/Beugung ...) Dies hat als Auswirkung, dass ein System mulmiger klingt, wenn die Luftfeuchtigkeit plötzlich stark zunimmt, was als Grund jedoch nicht die Veränderung der Schallgeschwindigkeit hat.
Gruß
MAX