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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Sub aus Beton oder Mauerwerk

  • benu
  • 10. Dezember 2006 um 14:56
  • benu
    Beiträge
    9
    • 10. Dezember 2006 um 14:56
    • #1

    Hallo,

    ich möchte ein Sub-Horn aus Beton oder Mauerwerk bauen.

    So etwa in dem Stil hier: http://www.royaldevice.com/custom.htm (nach unten scrollen)

    vielleicht nicht ganz so lang, eher was mit 5-6m Hornlänge

    Hat jemand Erfahrung damit oder sowas schon mal gebaut? Ne idee wie ich so ein Teil berechnen kann?

    Gruss, Bernhard

  • test
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    • 11. Dezember 2006 um 11:31
    • #2

    berechnet wird es wie jedes normale horn. ansonsten muß es halt stabil sein.
    wenn du ein interessantes projekt hast, würde sich sicher ein entwickler gewinnen lassen. bei cadenbach oder limmer z. b. würde ich es mal versuchen. wer da auch gut ist, ist der kalle kuntze von fooen!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Little Punish
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    • 11. Dezember 2006 um 17:48
    • #3

    Länger als 4 m würde ich das nicht machen, sonst viel spaß auf der Suche nach geeigneten Membranen, den hast du selbst bei der Länge schon...
    Ich denke das ist das größere Problem als der Hornverlauf...

    übrig zuverkaufen:
    6x kurzhorn, obertonoem, roh, je 240,-
    10"-1"GFK Horntop,4550 an h1640 je 480,-
    1x dapVision 3500, 590 ,- (mk1-toshiba)

  • hp
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    743
    • 11. Dezember 2006 um 18:47
    • #4

    @ benu

    Interessant wäre zu Wissen ,
    in was für einer Location das Horn eingesetzt (oder besser eingemauert 8) ) werden soll ,
    bzw. welche konkreten Gründe hinter dem Vorhaben stehen .

    Probleme kann es geben ,
    wenn später etwas am Horn verändert werden soll ,
    statt einer Säge brauchst Du dann einen Presslufthammer :D

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • unknown_artist
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    • 11. Dezember 2006 um 19:57
    • #5

    naja mithilfe von modernen Simulationsprogrammen muss man hoffentlich nicht mit Hilfe von Teilsprengungen feinoptimieren :D
    Naja stabile untypische Hornpappen gibbet ja - siehe lab 12/10

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • benu
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    9
    • 12. Dezember 2006 um 13:02
    • #6
    Zitat von "HP"

    @ benu

    Interessant wäre zu Wissen ,
    in was für einer Location das Horn eingesetzt (oder besser eingemauert 8) ) werden soll ,
    bzw. welche konkreten Gründe hinter dem Vorhaben stehen .

    Probleme kann es geben ,
    wenn später etwas am Horn verändert werden soll ,
    statt einer Säge brauchst Du dann einen Presslufthammer :D

    Gruß HP


    War eher aus wissenschaftlichem Interesse. Bin auf der Suche nach was für nen Raum mit 1300 Zuhörern das ordentlich tief runter kommt, 30-70hz oder so. Ich bin kein Fan von 6th-order BP noch von BR, da hab ich mir gedacht Riesen-Hörner wären ne nette Idee, da auch der Platz vorhanden ist. Um bei der Grösse genügend Steifheit zu haben dacht ich eben Stein statt Holz. Wenns gemauert wird kriegt man das auch mit dem Vorschlaghammer wieder weg.

    Wie tief würde denn ein 4m-Horn kommen?

    Gruss, Benu

  • test
    Profi
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    4
    • 12. Dezember 2006 um 13:47
    • #7

    4m+ chassi und rückkammer :D
    ansonsten wäre das ja DIE anwendung für URPS!!

    http://www.crystal-hannover.de
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  • unknown_artist
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    • 12. Dezember 2006 um 14:01
    • #8
    Zitat von "benu"

    Wie tief würde denn ein 4m-Horn kommen?

    Gruss, Benu


    Hängt von dem Zusammenspiel aus Mundläche - länge =schnelle der öffnung, öffnungsfunktion, kompression ab. Schau doch einfach mal in den Selbstbaulinks - dort ist ein downloadlink für hornresp...
    Als Faustformel - der Umfang der Öffnung sollte der Wellenlänge entsprechen die du als gewünschte untere fu haben willst - geht aber nur wenn du wirklich viel platz hast - ansonsten kannst du im unteren Bereich durch eine geschickte konstruktion auch mit einem viertelwellenresonator oder BP nachhelfen.
    Das Zeitverhalten ist dann auch noch erträglich weil das sonst typische lange Nachschwingen des eines Reflexrohres z.B. nicht vorhanden ist - da durch den höheren Realanteil der Strahlungsimpendanz(oder größerer Verlustfaktor^^) die Energie der schwingenden Masse schneller an die Umgebung abgegeben werden kann...
    Wenn aber der Platz vorhanden ist würde ich auch richtig oldschool bauen(ist ja eh nur halbraum - bzw evtl macht auch eine eckhorngeschichte sinn....)

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 12. Dezember 2006 um 14:17
    • #9

    man könnte auch einfach nen paar shearer hörner bauen.
    4-8 stück davon mit modernen chassis bestückt sollten schon was hermachen.

    http://www.audioheritage.org/images/lmco/ph…er/shearer5.jpg

    sind riesengroße w-bins von 1936, die damals zur kinobeschallung erfunden wurden.

  • lok1414
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    • 12. Dezember 2006 um 18:45
    • #10

    Shearer wären auch meine Empfehlung, wer diese einmal gehört hat, den läßt es nicht mehr los.
    Das Bild, welches Thomas eingestellt hat, mag etwas irreführend sein, denn diese "Schalltafeln" rund ums Horn wurden seinerzeit in Theatern/Kinos eingesetzt, wo das System frei stand.

    Wenn eine Halle noch jungfräulich ist, könnte man überlegen, je nach Höhe die 1x18 oder 2x15 Ausführung querliegend direkt als Bühnenkante auszuführen, damit ständen die Bässe nicht im Weg.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • HKL
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    379
    • 12. Dezember 2006 um 19:33
    • #11

    Ums ehrlich zu sagen: Die Shearer sind überhaupt nicht mein Ding. Viel zuwenig output für die Grösse!
    Und ich habe sie gehört.

    Gehört habe ich auch die Jumbo von E-Voice - um einiges besser. Wenn genügend davon am Start dann rummst das auch.
    OK. Ganz so tief geht die Jumbo von Haus aus nicht, aber die Shearer, nee, weiß nicht wer die auf dieses hohe Niveau hebt?

    benu
    Wenn Du dich an solche baulichen Maßnahmen ranmachst sollte das schon passen, sonst versohlen die Dir den Hintern wenns hinterher nicht passt.

    Für entsprechendes Budget macht SK dir bestimmt was fertig.

  • hp
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    743
    • 12. Dezember 2006 um 21:13
    • #12
    Zitat von "HKL"

    Die Shearer sind überhaupt nicht mein Ding. Viel zuwenig output für die Grösse!
    Und ich habe sie gehört.


    :shock:
    Gehört ? unter welchen Bedingungen ?
    Nur mal so , die Anordnung auf dem Link von Thomas zeigt 2 Shearer 2x15".
    Mit einer solchen Konfiguration wurden große Kinosäle
    mit etwa ca. 20 Watt Leistung beschallt .

    @ benu

    Einen Trichter nach Deinen Vorstellungen zu Berechnen, ist nicht das Problem ,
    natürlich kann man dafür auch entsprechende Simulationsprogramme benutzen .
    Schwieriger ist es , die Faltung festzulegen , aber diese ist (mit)entscheidend
    für die Wiedergabeeigenschaften .

    Ob heute Hörner für solche Anwendungen noch wirtschaftlich sind ,
    sei mal dahingestellt .
    Endstufenleistung und Lautsprecher im Mid-Preis Bereich
    sind häufig preiswerter zu bekommen , als aufwendige Holzarbeiten .
    Maurerarbeiten dürften kaum günstiger werden....

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Pfälzer
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    2.216
    • 12. Dezember 2006 um 22:13
    • #13
    Zitat von "HP"

    Ob heute Hörner für solche Anwendungen noch wirtschaftlich sind ,
    sei mal dahingestellt .
    Endstufenleistung und Lautsprecher im Mid-Preis Bereich
    sind häufig preiswerter zu bekommen , als aufwendige Holzarbeiten .
    Maurerarbeiten dürften kaum günstiger werden....Gruß HP


    Um Wirtschaftlichkeit muß es bei solchen Projekten auch nicht unbedingt gehen, viel wichtiger sind da meistens "Alleinstellungsfaktoren" und Exklusivität der Versammlungsstätte.

    Auf jeden Fall finde ich solche seltenen Vorhaben Interresant.

    Gruß Wolf

  • unknown_artist
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    • 12. Dezember 2006 um 22:19
    • #14
    Zitat von "HP"


    Ob heute Hörner für solche Anwendungen noch wirtschaftlich sind ,
    sei mal dahingestellt .
    Endstufenleistung und Lautsprecher im Mid-Preis Bereich
    sind häufig preiswerter zu bekommen , als aufwendige Holzarbeiten .
    Maurerarbeiten dürften kaum günstiger werden....

    Gruß HP


    Für solche Anwendungen sehe ich es als wirtschaftlich - alternative wären nur mehrfachanordnungen von Chassis möglich - und bei den Kursen für gescheite Pappen ist ein bisschen Maurerarbeit nicht soooo tragisch.
    Mit den Faltungen würde ich nicht als zu kritisch bewerten - das Konstrukt soll ja nur schmalbandig und im unteren F-Bereich spielen....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • PeterG
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    • 13. Dezember 2006 um 16:09
    • #15

    Hallo Benu,

    zieh Dir das mal rein:

    http://www.hornlautsprecher.net/Dokumente/Grun…Horntext-02.pdf

    Die Webseite des Autors: http://www.michaelgaedtke.de

    Da kannst Du ev. nachfragen, machte einen symph. Eindruck.

    Falten würde ich das Ding nicht, sondern höchsten "runden" : an Faltungen jibbet Reflexionen, " die man so geschickt legen kann, dass sie Gewinn bringen" Das traue ich mir aber nicht zu und habs auch noch nicht hinbekommen. Bei rund passiert das nicht.

    MfG
    Peter

  • hp
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    743
    • 13. Dezember 2006 um 19:11
    • #16
    Zitat von "Peter"

    Falten würde ich das Ding nicht, sondern höchsten "runden" : an Faltungen jibbet Reflexionen, " die man so geschickt legen kann, dass sie Gewinn bringen"

    Wie wahr ! :D , einen Trichter Berechnen ist nicht so kompliziert ,
    wenn doch , gibt es hornresp.

    Aber gerade die Festlegung der Faltung (und anderer Deteils)
    sind die eigentlichen Problemfelder bei derKonstruktion eines Horns .
    Natürlich kann (muss) man auch hier Rechnen ,
    aber letztendlich schafft ein Prototyp Klarheit .

    Auch bei mir ist so manche anfänglich gute Idee im Brennholz gelandet .
    Eine Holzkiste zu zerlegen bzw. zu verändern ist
    immer einfacher als Wände einzureißen .

    Wenn eine wirtschaftliche Basslösung gesucht wird ,
    würde ich auch erprobte Konstrukte wie z.B. das Shearer einsetzten .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • unknown_artist
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    2.849
    • 13. Dezember 2006 um 20:40
    • #17
    Zitat von "PeterG"

    Falten würde ich das Ding nicht, sondern höchsten "runden" : an Faltungen jibbet Reflexionen, " die man so geschickt legen kann, dass sie Gewinn bringen" Das traue ich mir aber nicht zu und habs auch noch nicht hinbekommen. Bei rund passiert das nicht.


    Da wäre ich vorsichtig mit - ist halt nicht digital - kommt immer drauf an wie die faltung gemacht ist. ein schönes 45 grad brettchen ist was feines^^
    Und auch ne richtige Rundung kann nicht alle Artefakte wegbügeln(vor allem wichtig - die Faltungen wenn möglich bei geringem Querschnitt ...
    Und noch mal zum Thema - es geht um ne Infra anwendung - da muss man sich darum nicht allzuviel gedanken machen....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • ukw
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    1.566
    • 14. Dezember 2006 um 01:50
    • #18

    Ich habe mal ein langes ungefaltetes Horn gebaut. 4,68 m Hornlänge. 34.370 cm² Hornmund mit einem Ortbeton XB700.
    Beim ersten Testlauf mit einem Hifiverstärker - 150 W/C 8Ohm RMS - in der Werkstatt habe ich mir eine Niere ausgerenkt :lol:

    Bild mit offener Rückkammer:

    Hier die erste Simu (gebaut habe ich ein Tractrix und etwas kürzer

    dazu diese Simu passend zum Höreindruck

    Es geht weit mehr als "nur" ein Subbass Horn :idea:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • unknown_artist
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    • 14. Dezember 2006 um 15:52
    • #19

    Du hast doch einen an der Klatsche :D Hast du "Das Ding" mal freifeld laufen lassen?

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • tamaris-pa / mts
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    • 14. Dezember 2006 um 15:58
    • #20

    Saugeil.
    185x185x470

    Und wie bewegt man das:-)

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